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Produktbild: The Spirit Bares Its Teeth

The Spirit Bares Its Teeth Der Tod besiegt alles

23

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Cross Cult

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3316 KB

Übersetzt von

Katrin Aust

Sprache

Deutsch

EAN

9783986667290

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • Sprachkennzeichnung vorhanden
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.0
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Cross Cult

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3316 KB

Übersetzt von

Katrin Aust

Sprache

Deutsch

EAN

9783986667290

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  • Rina

    aus Mannheim

    5/5

    03.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Feminismus, Grausamkeit und starke Charaktere

    Silas Bell versucht, sich den Fangen der Speaker-Gesellschaft und einer arrangierten Ehe zu entziehen - doch er scheitert. Nach der Diagnose der Schleierkrankheit landet er in einem Sanatorium, das ihn wieder auf den richtigen Weg bringen soll. Dort trifft er auf andere Mädchen, die genauso gefangen sind wie er. Silas ist jedoch trans und will einfach nur ein selbstbestimmtes Leben führen. Die Einrichtung ist ein Ort aus Manipulation, Gewalt und Kontrolle. Die Mädchen sollen zu gehorsamen Ehefrauen geformt werden - natürlich nur „zu ihrem Besten". Die Ironie erklärt sich von selbst. Das Setting wirkt stark feministisch und greift Motive des viktorianischen Zeitalters auf, in dem Frauen, queere Menschen und viele Minderheiten oft unsichtbar gemacht oder krankgeredet wurden. Beim Lesen war ich häufig wütend und habe intensiv mit Silas mitgefühlt. Andrew Joseph White schreibt unglaublich komplexe Figuren, deren Handeln selten eindeutig gut oder böse ist. Viele Mädchen versuchen hier einfach nur zu überleben, und genau diese Nuancen mochte ich besonders. Der Roman ließ sich sehr flüssig lesen. Da der Fokus auf den Figuren und der Besserungsanstalt liegt, bleibt die Fantasywelt etwas im Hintergrund - trotzdem fand ich die Schleierkrankheit und die Geisterelemente spannend umgesetzt. The Spirit Bares Its Teeth ist mein zweites Buch von Andrew Joseph White. Hell Followed With Us war ein echtes Jahreshighlight für mich, und dieses Buch steht dem in nichts nach. Es hat mich zwar emotional nicht ganz so stark gepackt wie Hell Followed With Us, aber es war trotzdem großartig.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    26.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Grandios

    Das war echt krass (gut), ich glaube bisher habe ich nie etwas vergleichbares gelesen. Es geht um Silas, er ist trans und soll verheiratet werden. Als er versucht, der arrangierten Ehe zu entgehen, wird bei ihm die Schleierkrankheit diagnostiziert (die natürlich keine Krankheit ist, sondern der Versuch des viktorianischen Londons ihn in seine Rolle zu pressen, in die er nicht möchte). Um diese "Krankheit" zu heilen, kommt er in ein Sanatorium, in dem er auf verschiedenste Frauen, die nicht in das gesellschaftliche Bild passen und Geister trifft. Diese Geschichte hat mich so umgehauen, die Figuren waren richtig toll ausgearbeitet, ich habe einige sehr liebgewonnen, die zwischenmenschlichen Beziehungen waren sehr vielseitig und der teilweise entstehende Zusammenhalt war so toll. Die Horror-Aspekte haben perfekt zum Setting und der Geschichte gepasst und alles sehr gut untermalt. Wirklich ein Buch, dass mich überraschenderweise total überzeugt hat.

  • Sonjalein1985

    5/5

    18.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Violette Augen und dunkle Geheimnisse

    Inhalt: London, 1883: In der Welt des 16-jährigen Silas Bell herrschen die Männer der Royal Speaker Society mit harter Hand. Violettäugige Frauen gelten einzig als Gebärende zukünftiger Speaker – jener Auserwählten, die mit Geistern kommunizieren können. Doch Silas ist trans, und niemand will den Jungen sehen, der in einer künftigen Speaker-Ehefrau gefangen ist. Als sein Versuch scheitert, einer arrangierten Ehe zu entkommen, erhält er die Diagnose Schleierkrankheit – eine angebliche Störung, die violettäugige Frauen in den Wahnsinn treiben soll. Daraufhin wird Silas in das Braxton-Sanatorium eingewiesen, wo strenge Regeln und fragwürdige Behandlungen den Alltag bestimmen. Schon bald bitten ihn die Geister verschwundener Schülerinnen um Hilfe. Silas beginnt zu ermitteln – und ahnt nicht, dass seine Nachforschungen ihn selbst in tödliche Gefahr bringen könnten. Meinung: „The Spirit Bares Its Teeth: Der Tod besiegt alles“ von Andrew Joseph White ist ein atmosphärisch dichtes, unheimliches und oft erschreckendes Werk, das von der ersten Seite an fesselt. Im Mittelpunkt steht der 16-jährige Silas Bell, der davon träumt, Chirurg zu werden und über einen scharfen, analytischen Verstand verfügt. Doch gefangen im Körper eines Mädchens scheint ihm jeder Weg zu seinen Träumen verschlossen. Die Erwartungen seiner Eltern und die gesellschaftlichen Zwänge lasten schwer auf ihm – und selbst sein geliebter Bruder George, zu dem er immer aufgeblickt hat, scheint ihn nach seiner Heirat im Stich zu lassen. Silas ist ein zutiefst ängstlicher, zugleich aber vorsichtiger und kluger Junge, der sein umfangreiches medizinisches Wissen stets nutzt, um rational zu handeln und anderen freundlich zu begegnen. Im Braxton-Sanatorium trifft er auf den brutalen Direktor Captain Erneste Forrester und dessen fügsame Ehefrau, die zugleich als Lehrerin auftritt. Dort begegnet Silas einer Vielzahl unterschiedlicher Mädchen, die – alle mit violetten Augen – zu gehorsamen zukünftigen Ehefrauen geformt werden sollen. Die ruhige Isabelle, mit der er schnell Freundschaft schließt, oder die zickige Mary, die ihm das Leben schwer macht, verleihen der Geschichte zusätzliche Dynamik. Besonders hervorstechend ist jedoch Daphne: klug, warmherzig, mitfühlend – und der einzige Mensch, bei dem Silas vollkommen er selbst sein kann. Die Beziehung zwischen den beiden ist berührend und gehört für mich zu den schönsten Aspekten des Buches. Die Handlung ist spannend, emotionale Härten und unheimliche Momente sind zahlreich. Einige Szenen sind brutal oder blutig, was die Grausamkeit des Systems und den Horror der Situation beklemmend greifbar macht. Umso erleichterter war ich, dass die moralischen Vorstellungen der Speaker in unserer heutigen Kultur keine Entsprechung mehr haben. Insgesamt hat mich das Buch hervorragend unterhalten. Es ist düster, packend und durchzogen von wichtigen Themen wie Identität, Unterdrückung und Selbstbestimmung. Fazit: Dieses Buch ist ein beklemmender, zugleich bewegender Horrorroman, der historische Atmosphäre mit queerer Thematik und gesellschaftlicher Kritik verbindet. Ein intensives Leseerlebnis für Fans düsterer Geschichten – jedoch nichts für Zartbesaitete.

  • hapedah

    4/5

    03.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannend und düster, mit…

    Spannend und düster, mit nahezu brutaler Detailgenauigkeit London 1883 Seit vor etwa sechzig Jahren der Schleier zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Geister dünner geworden ist, werden Kinder mit violetten Augen geboren, die die Gabe besitzen, mit Geistern in Kontakt zu treten. Der sechzehnjährige Silas Bell ist eines dieser Kinder, doch er ist trans und wird von seinen Mitmenschen als Frau gelesen - die in der Gesellschaft der Speaker (eine Art Loge von Geisterkundigen) als psychisch labil betrachtet werden. Nur Männern ist die Arbeit als Medium gestattet, der Wert violettäugiger Frauen besteht in dieser Gesellschaft lediglich darin, Nachwuchs zu produzieren. Auch Silas soll schnellstmöglich verheiratet und geschwängert werden, nach einem Versuch, diesem Zwang zu entkommen, wird er in das Braxton-Sanatorium eingewiesen, da er angeblich an der Schleierkrankheit leidet. Hier offenbart sich ihm nicht nur die Grausamkeit des Systems, er wird auch von den Geistern vermisster Patientinnen um Hilfe gebeten. "The Spirit Bares Its Teeth" von Andrew Joseph White ist eine düstere Fantasy-Geschichte, die mit nahezu brutaler Detailgenauigkeit erzählt wird. Bereits seit seiner Kindheit träumt Silas davon, Chirurg zu werden, seine diesbezüglichen praktischen Übungen und auch die eine oder andere Hilfe, die er im Lauf der Handlung an verschiedenen Menschen leistet, sind äußerst plastisch beschrieben, für dieses Leseerlebnis sollte man starke Nerven (und einen starken Magen) haben. Der Autor schreibt zu Beginn einen Brief an seine Leser, den man als Triggerwarnung ansehen und unbedingt beachten sollte. Dennoch hat mich das Buch schnell fasziniert und durchgehend gefesselt - das letzte Drittel hat mich sogar einige Stunden Nachtschlaf gekostet, weil ich es bis zum Schluss nicht mehr zur Seite legen konnte. Mit Silas habe ich von Anfang an mit gefühlt, von klein auf war er in den Augen seiner Eltern "falsch" und sie haben im Lauf der Jahre eine Vielzahl von Hauslehrern engagiert, die ihn zu einer brave Tochter und zukünftigen Ehefrau umerziehen sollten. Wer sich für Geschichte interessiert, der weiß, dass dieses Verhalten im viktorianischen Zeitalter üblich war, der Autor streift nur einen kleinen Teil der Grausamkeiten, der damals Menschen, die nicht ins gesellschaftliche Raster passten, angetan wurde. Zusammen mit dem Fantasyaspekt entwickelt sich daraus ein Buch, das mich zwar wütend und traurig gemacht aber dennoch tief in seinen Bann gezogen hat, mein Mutterherz blutete dabei für Silas, Daphne und die Mädchen in Braxton. Dieses Leseerlebnis wird sicherlich noch eine Weile in mir nachhallen und obwohl ich den Roman durchaus empfehle, rate ich zu einer Leseprobe vor dem Kauf. Fazit: Der Klappentext lässt nur wenig davon ahnen, welcher Horror die Leser erwartet, das Leid, das Silas und den Schülerinnen in Braxton zugefügt wird, hat mich emotional erschüttert. Dennoch war ich von der Geschichte sehr gefesselt und empfehle das Buch (unter Beachtung der Triggerwarnung, siehe "Ein Brief des Autors") gern weiter.

  • hapedah

    4/5

    03.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Spannend und düster, mit nahezu brutaler Detailgenauigkeit

    London 1883 Seit vor etwa sechzig Jahren der Schleier zwischen der Welt der Lebenden und dem Reich der Geister dünner geworden ist, werden Kinder mit violetten Augen geboren, die die Gabe besitzen, mit Geistern in Kontakt zu treten. Der sechzehnjährige Silas Bell ist eines dieser Kinder, doch er ist trans und wird von seinen Mitmenschen als Frau gelesen - die in der Gesellschaft der Speaker (eine Art Loge von Geisterkundigen) als psychisch labil betrachtet werden. Nur Männern ist die Arbeit als Medium gestattet, der Wert violettäugiger Frauen besteht in dieser Gesellschaft lediglich darin, Nachwuchs zu produzieren. Auch Silas soll schnellstmöglich verheiratet und geschwängert werden, nach einem Versuch, diesem Zwang zu entkommen, wird er in das Braxton-Sanatorium eingewiesen, da er angeblich an der Schleierkrankheit leidet. Hier offenbart sich ihm nicht nur die Grausamkeit des Systems, er wird auch von den Geistern vermisster Patientinnen um Hilfe gebeten. "The Spirit Bares Its Teeth" von Andrew Joseph White ist eine düstere Fantasy-Geschichte, die mit nahezu brutaler Detailgenauigkeit erzählt wird. Bereits seit seiner Kindheit träumt Silas davon, Chirurg zu werden, seine diesbezüglichen praktischen Übungen und auch die eine oder andere Hilfe, die er im Lauf der Handlung an verschiedenen Menschen leistet, sind äußerst plastisch beschrieben, für dieses Leseerlebnis sollte man starke Nerven (und einen starken Magen) haben. Der Autor schreibt zu Beginn einen Brief an seine Leser, den man als Triggerwarnung ansehen und unbedingt beachten sollte. Dennoch hat mich das Buch schnell fasziniert und durchgehend gefesselt - das letzte Drittel hat mich sogar einige Stunden Nachtschlaf gekostet, weil ich es bis zum Schluss nicht mehr zur Seite legen konnte. Mit Silas habe ich von Anfang an mit gefühlt, von klein auf war er in den Augen seiner Eltern "falsch" und sie haben im Lauf der Jahre eine Vielzahl von Hauslehrern engagiert, die ihn zu einer brave Tochter und zukünftigen Ehefrau umerziehen sollten. Wer sich für Geschichte interessiert, der weiß, dass dieses Verhalten im viktorianischen Zeitalter üblich war, der Autor streift nur einen kleinen Teil der Grausamkeiten, der damals Menschen, die nicht ins gesellschaftliche Raster passten, angetan wurde. Zusammen mit dem Fantasyaspekt entwickelt sich daraus ein Buch, das mich zwar wütend und traurig gemacht aber dennoch tief in seinen Bann gezogen hat, mein Mutterherz blutete dabei für Silas, Daphne und die Mädchen in Braxton. Dieses Leseerlebnis wird sicherlich noch eine Weile in mir nachhallen und obwohl ich den Roman durchaus empfehle, rate ich zu einer Leseprobe vor dem Kauf. Fazit: Der Klappentext lässt nur wenig davon ahnen, welcher Horror die Leser erwartet, das Leid, das Silas und den Schülerinnen in Braxton zugefügt wird, hat mich emotional erschüttert. Dennoch war ich von der Geschichte sehr gefesselt und empfehle das Buch (unter Beachtung der Triggerwarnung, siehe "Ein Brief des Autors") gern weiter.

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Jo Schulz

    Jo Schulz

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    unwiderstehlich genial

    Diese Geschichte ist definitiv schmerzhaft aber gleichzeitig eines der besten Horror-Jugendbücher überhaupt. A.J. White liefert wie gewohnt wunderbar detaillierte queere Charaktere und dieses Mal sogar im historisch inspirierten Fantasy-Setting. Aus der Perspektive eines Jungen, der in der Rolle eines Mädchens gefangen ist, erleben wir eine einzigartige Sicht auf die Unterdrückung der Frauen und Mädchen im viktorianischen England ausgesetzt waren. Das ganze kombiniert viel Blut und einer T4T Liebesgeschichte ist einfach unwiderstehlich genial. (Unbedingt Trigger vorher beachten)
  • Zum Bewerterprofil von Lena Schäfer

    Lena Schäfer

    Thalia Regensburg – Donau-Einkaufszentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte, die man so schnell nicht wieder vergisst!

    Ein Horrorbuch, das im viktorianischen England spielt und es in sich hat! Der Transjunge Silas, wird in ein Sanatorium geschickt, um "geheilt" zu werden. Als die Geister der Toten ihn um Hilfe bitten, muss er alles aufs Spiel setzen, um die dunklen Geheimnisse der Anstalt zu lüften. Eindringlich, fesselnd, düster: Eine Geschichte, die man so schnell nicht wieder vergisst!
  • Zum Bewerterprofil von Stefan

    Stefan

    Thalia Görlitz

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein eindringlicher Roman voller Authentizität und emotionaler Tiefe

    he Spirit Bares Its Teeth hat mich auf mehreren Ebenen tief beeindruckt. Der Schreibstil des Autors ist außergewöhnlich eindringlich, atmosphärisch dicht und zugleich feinfühlig. Jede Seite ist durchzogen von einer Sprache, die nicht nur Bilder erzeugt, sondern Emotionen transportiert – oft leise, manchmal schmerzhaft, aber immer authentisch. Besonders spürbar ist, wie viel persönliche Wahrheit in diesem Roman steckt. Die Gefühlswelten der Hauptcharaktere wirken nicht konstruiert, sondern ehrlich gelebt. Es entsteht der Eindruck, dass der Autor eigene Erfahrungen und innere Konflikte in die Figuren einfließen lässt, was ihnen eine enorme Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht. Gerade dadurch berühren ihre Ängste, Hoffnungen und inneren Kämpfe umso stärker. Das Buch stellt schwierige Themen mutig und sensibel dar, ohne belehrend zu wirken, und lädt dazu ein, über Identität, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Zwänge nachzudenken. The Spirit Bares Its Teeth ist kein leichtes, aber ein ungemein wichtiges Buch – intensiv, bewegend und lange nachhallend. Für mich ein herausragendes Leseerlebnis.
  • Zum Bewerterprofil von N. Schwarz

    N. Schwarz

    Thalia Mülheim – Forum City

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Lila Augen sind ein Todesurteil

    Auf die ein oder andere Weise ist man in dieser etwas anderen Zeitlinie ziemlich mies dran, wenn die Augenfarbe lila ist. Und nicht männlich gelesen... Trifft ja also fast auch auf unsere Zeit zu, aber gut, hier ist es zum Glück nur Fiktion, denn die Brutalität der handelnden Charakter ist hin und wieder schon echt erschreckend. Aber wieso sind lila Augen jetzt schlecht für nicht männlich gelesene Personen? Das wäre ein Spoiler und den möchte ich euch nicht geben, haha. Aber Andrew Joseph White legt in seiner Fiktion problematische Themen sehr eindrucksvoll und doch auch recht historisch genau dar, sodass immer ein guter, spannender und rasanter Lesefluss gegeben ist. Sehr zu empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna-Sophie Voigt

    Johanna-Sophie Voigt

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinn ist Widerstand

    Nach einem gescheiterten Fluchtversuch muss sich Silas im Braxton-Sanatorium behaupten. Dort werden Schülerinnen entweder zu "geeigneten Ehefrauen" erzogen, oder verschwinden spurlos. Ohne lange Einführung wird man durch die fesselnde Atmosphäre sofort in die düstere Handlung hineingezogen. Die authentischen Charaktere, allen voran Silas, wirken so lebendig und echt, dass ich wirklich mitgefiebert habe. Trotz der düsteren Elemente, einschließlich Geschlechterhorror, Transphobie und Missbrauch, geht es gleichzeitig um Selbstliebe und das Finden von Zugehörigkeit an unerwarteten Orten.

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