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Produktbild: Reise mit einer Eselin durch die Cevennen

Reise mit einer Eselin durch die Cevennen Mit einem Vorwort von Ilija Trojanow. Mit einem Vorwort von Ilija Trojanow

8

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

50455

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Unionsverlag eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

4483 KB

Originaltitel

Travels with a Donkey in the Cevennes

Übersetzt von

Ilija Trojanow

Sprache

Deutsch

EAN

9783293312012

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

50455

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Verlag

Unionsverlag eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

4483 KB

Originaltitel

Travels with a Donkey in the Cevennes

Übersetzt von

Ilija Trojanow

Sprache

Deutsch

EAN

9783293312012

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  • Almut Scheller-Mahmoud

    aus 21109 Hamburg

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Weg ist das Ziel

    Der Autor des berühmten Klassikers „Die Schatzinsel“ zeigt sich hier von einer ganz anderen Seite. Fast leichtfüßig folgt man dem Autor und seiner Reisegefährtin über Stock und über Stein durch die Hügel der Cevennen. Eure wunderbarer Mischung: Naturbeschreibungen wechseln mit der regelmäßige Einkehr in dörfliche Zivilisation ab. Dabei kommen auch die verschiedensten menschlichen Charaktere ins Bild, die sich durchaus von Landschaft zu Landschaft unterscheiden. Darin eingebettet Geschichtliches wie die religionskriegerischen Aufstände der Kamisarden und die Tyrannei der Kirche. Glaube gegen Glaube. Stevenson gelingt es, seine kleinen Abenteuer im Unbekannten lebendig werden zu lassen wie die Geschichte der wölfischen Bestie und sein Besuch in dem Trappistenkloster „Unsere Liebe Frau vom Schnee“, immer wieder unterbrochen von kleinen stilistischen Stillleben wie die Nächte unter dem Himmelszelt. Und nicht zu vergessen: Modestine, die sturköpfige kleine Eselin, und die zarten Bande, die zwischen ihnen in dieser zwölftägigen Reise geknüpft wurden. Modestine ist durchaus würdig, in das Pantheon der berühmten Esel aufgenommen zu werden: Die Esel von Nasreddin Hodscha und Apuleius, der Esel Balthasar und Buridans Esel. Der Esel der Bremer Stadtmusikanten und der des Sancho Panda, der Dukatenesel und der Esel von Jesus am Palmsonntag beim Ritt nach Jerusalem. Und nicht zu vergessen, Platero von Juan Ramón Jiménez. Diese kleine -Reiselektüre hat eine Ausstrahlung, an der es den meisten der heutigen “Wanderbeschreibungen“ mangelt: Bescheidenheit statt ausuferndes Mitteilungsbedürfnis. Stevenson wollte weder sich noch sonst jemand etwas beweisen, das Unterwegssein war sein Elixier. Vielleicht wird es ein paar animierte Leser geben, die dem Weg von Modestine und Stevenson folgen. Aber es wird kein Camino-Massenphänomen werden. Auf dass diese sich amWind , der in den Bäumen singt und dem Sonnenlicht, das im Galopp über die Hügel zieht, erfreuen.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    5/5

    20.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stevensons zärtliche, verschrobene Reise in eine wilde Landschaft

    Auf steinigen Pfaden und unter weitem Himmel entfaltet sich eine Reise, die zärtlich und knorrig zugleich ist. Robert Louis Stevenson und seine Eselin Modestine werden zu einem ungleichen Paar, das mir mehr über Menschsein beibringt als mancher philosophische Traktat. Ich folge ihm über Pässe, durch stille Dörfer und an rauen Flussufern, und immer wieder verblüfft mich die Wärme, mit der er Landschaft und Leute beschreibt — ohne Verklärung, aber voller Verständnis. Seine kleinen Unwägbarkeiten, die improvisierten Biwaks und das mühsame Vorwärtskommen machen die Reise nahbar; man riecht das Weißbrot, hört das Klappern der Hufe und spürt die Müdigkeit in den Knochen. Manchmal bleibt die Stimme des Beobachters so liebevoll verschmitzt, dass ich lachen muss; dann wieder schlägt das Buch in Melancholie um, wenn Einsamkeit und Sehnsucht durchscheinen. Die Übersetzung fängt diese Nuancen treffend ein: klar, poetisch, ohne Schnörkel. Reisefieber mischt sich hier mit literarischer Sensibilität — ein Buch, das Lust aufs Gehen macht und dabei immer wieder innehalten lässt. Für alle, die langsames Reisen, schroffe Natur und feine Beobachtungen lieben, ist dieses Werk ein kleiner, kostbarer Schatz.

  • VolkerM

    5/5

    04.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Robert Louis Stevenson war…

    Robert Louis Stevenson war gerade einmal 27 Jahre alt, als er mit einem Esel per pedes durch die Cevennen zog. Das war im Jahr 1878 und seine Tagebuchaufzeichnungen, die er ein Jahr darauf publizierte, gehören zu den absoluten Klassikern der Reiseliteratur. Die Auswirkungen reichen bis in die Gegenwart, denn auch heute noch kann man in den Cevennen aus einem reichhaltigen Angebot von Eselverleihern wählen. Dabei war das Verhältnis zwischen Robert und Modestine, so der Name des Grautiers, zu Beginn etwas getrübt. Mit der seiner Rasse eigenen Sturheit verweigerte die Eselin zunächst den ordnungsgemäßen Dienst und ließ sich nur mit aus heutiger Sicht etwas zweifelhaften Methoden überzeugen. Der Nadelstock sorgte für Tempo und Stevenson durchquerte eine Landschaft, die mit ihrer Kargheit und Weite seine Seele berührte. Auch die Menschen hinterließen Eindruck bei ihm. Er begegnete eisiger Gefühlskälte ebenso wie mitfühlender Hilfe und überall fand er Spuren des gewaltsamen Religionskrieges, der zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Region heimsuchte. Stevenson, der zwar protestantisch, aber eher wenig religiös war, verwunderte, wie unterschiedlich die Gemeinschaften in den einzelnen Dörfern mit ihrem historischen Erbe umgingen. Von religiöser Engstirnigkeit bis zu äußerst harmonischem Miteinander fand er jede Spielart. Stevenson hat einen ganz eigenen Tonfall, um das Land und seine Bewohner zu charakterisieren. Er bezieht moralisch Position und sein für einen 27-Jährigen erstaunlicher Bildungshintergrund ordnet das Gesehene mit dem Geschehenen, stets mit einem wohlwollenden Augenzwinkern kommentiert. Seine Bilder und Metaphern, die er für die Natur findet, brillant ins Deutsche übertragen, sind intensiv und von eindringlicher Wirkung, zumal er meist mit Schlafsack in offener Landschaft campierte. Ungewöhnlich für die Zeit, in der diese Art des Reisens den Vagabunden vorbehalten war, was regelmäßig zu Misstrauen der Bevölkerung führte, wenn er beim „wilden Campen“ entdeckt wurde. Nach 12 Tagen endet die Tour und die Trennung von Modestine, der anfangs Verfluchten, ist herzzerreißend. So kurz diese Reise auch war, der Eindruck hallt auch 150 Jahre später noch nach. Der Fernwanderweg GR 70 zwischen Monastier-sur-Gazeille und Saint-Jean-du-Gard trägt heute den Namen „Robert Louis Stevenson Weg“.

  • losgelesen

    5/5

    27.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Gefühlvoll reisen“

    Robert Louis Balfour Stevenson wurde zwar nur 44 Jahre alt, hinterließ aber Klassiker wie „Die Schatzinsel“ und „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Zudem war er Autor einer umfangreichen Sammlung an Reiseliteratur. Sein zweites Werk „Reise mit einer Eselin durch die Cevennen“ erschien erstmals 1897 und 2025 erneut im Unionsverlag. R. L. Stevenson schreibt darin über seine zweiwöchige Wanderung in den Cevennen im Süden von Frankreich. Er schreibt über die Natur, aber vor allem über die Begegnungen mit den Menschen, die er während seiner Reise trifft. Der Weg beträgt insgesamt rund 220 Kilometer und R. L. Stevenson geht ihn natürlich zu Fuß. Aber dabei ist er nicht allein, sondern an seiner Seite ist die Eselin Modestine, die er zu Beginn seiner Reise käuflich erwirbt und für ihn vor allem als Lasttier dienen soll. Während der zwei Wochen, in der Stevenson seine Umgebung und sein Umfeld beobachtet und seine Gedanken niederschreibt, entwickelt sich auch ein vollständig neues Verhältnis zu seiner Reisebgleiterin und am Ende seiner Wanderung, als er sie weiterverkauft, muss er feststellen, dass sich sein Verhältnis zu ihr geändert hat und er ihr nachtrauert. „Reise mit einer Eselin durch die Cevennen“ ist dadurch mehr als ein ruhiger Blick in die Vergangenheit, weg von der Hektik der heutigen Gesellschaft, es ist vielmehr eine Erzählung über das Miteinander und über Freundschaft. So schreibt Stevenson ehrlich über seine Gefühle – war er Anfangs noch verwundert, dass der Besitzer beimVerkauf der Eselin weinte, so erging es ihm Ende ähnlich, nachdem er Modestine veräußerte und so ließ auch er seinen Tränen freien Lauf. --- Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. ---

  • Bewertung

    4/5

    29.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Ausbruch aus literarisch Gewohntem

    Wie der Titel bereits verrät, begleitet man Stevenson auf seiner Wanderung durch die französischen Cévennen. Mit dabei ist eine Eselin, die sein Gepäck tragen soll. Schnell wurde mir jedoch klar, dass dies kein moderner Reisebericht ist, sondern ein Werk aus dem 19. Jahrhundert. Darauf sollte man sich sowohl inhaltlich als auch sprachlich einstellen. Die Sprache empfand ich als durchaus anspruchsvoll. Es ist für mich kein Buch, das man einfach nebenbei liest. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, und obwohl die Anmerkungen der Herausgeber sehr hilfreich sind, habe ich zusätzlich immer wieder recherchiert, um historische Bezüge, Redewendungen oder Anspielungen besser zu verstehen. Zudem hatte ich anhand des Klappentextes einen etwas anderen Reisebericht erwartet. Stevenson beschreibt Landschaften und Begegnungen, greift aber auch häufig auf literarische und historische Bezüge zurück. Das wirkte auf mich stellenweise etwas sprunghaft, und manchmal fehlten mir die Übergänge. Trotzdem bin ich sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Auch wenn meine ursprünglichen Erwartungen nicht erfüllt wurden, war es eine bereichernde Leseerfahrung. Gerade weil sich das Buch sprachlich und inhaltlich so deutlich von dem unterscheidet, was ich normalerweise lese, ist es mir in Erinnerung geblieben. Empfehlen würde ich es allen, die bewusst einmal aus ihren gewohnten Lesemustern ausbrechen möchten. Mit seinen rund 200 Seiten ist es keine allzu lange Lektüre, sondern vielmehr eine kurze literarische Reise in eine andere Zeit und eine andere Art des Erzählens. Für mich war das stellenweise herausfordernd, insgesamt aber sehr lohnend.

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    Ines Englert

    OSIANDER Heilbronn

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    5/5

    17.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Klassiker der Reiseliteratur, überraschend modern

    Robert Louis Stevenson wurde berühmt durch Bücher wie „Die Schatzinsel“ und die Gruselnovelle „Der seltsame Fall des Doktor Jekyll und Mr. Hyde“. Dies hier ist ein älteres Werk, sie gilt als eine Art Pioniererzählung der Reiseliteratur. Darin berichtet Stevenson über seine zwölftägige Wanderung, 200 Kilometer weit unterwegs mit einem äußerst störrischen Esel durch das französische Zentralmassiv, eine herbe, auch heute noch kaum besiedelte Landschaft. Ein nicht alltägliches Unterfangen 1878, als die Natur noch wild ist, Wölfe durch die Wälder streifen und die Bevölkerung der Cevennen ans arbeiten und überleben denkt und eher weniger ans wandern. Stevensons Motto ist nach wie vor modern: „Ich für meinen Teil reise nicht um an einen Ort zu gelangen, sondern um unterwegs zu sein. Ich reise um des Reisens willen. Es geht darum, in Bewegung zu sein, die Anforderungen und Schwierigkeiten des Lebens intensiver zu spüren, von dieser mit Federn gefüllten Zivilisationsmatratze zu steigen und festzustellen, dass der Globus unter den Füßen granithart und mit scharfen Steinen übersät ist.“ Im Grunde gibt es keinen Unterschied zu heutigen Reiseberichten: Der Reisende ist neugierig auf neue Landschaften und Sitten, sucht die Herausforderung und dabei auch sich selbst. Wer schon in den Cevennen war, wird vieles wiedererkennen. Wer noch nicht dort war, wird hinwollen. Ein literarischer Reiseführer für eine wunderbare Landschaft. Und wer nach der Lektüre selbst wandern möchte, dem sei der Rother Wanderführer „Stevensonweg GR 70“ empfohlen, selbstverständlich auch mit einer Eselin zu bewältigen!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eselin und Mann

    Im Herbst 1878 geht es von Le Monastier nach Saint Jean du Gard, eine Distanz von 220 km. Robert Louis Stevenson tritt diese Reise im Alter von 27 Jahren an, als Mitreisende eine Eselin namens Modestine, die Lasten und Gepäck befördern soll. Die Erzählung ist vergnüglich, mit humorvollem Unterton und versetzt Lesende unmittelbar in die herbstliche Bergwelt Frankreichs, in eine Zeit im neunzehnten Jahrhundert. Den Umgang des jungen Mannes mit der Eselin muss ich bemängeln, kein Wunder, dass sie störrisch war. Ansonsten unterhaltsame Lektüre, ein weiterer charmanter Klassiker, der noch immer lesenswert ist.
  • Zum Bewerterprofil von Rafael Ulbrich

    Rafael Ulbrich

    Thalia Augsburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herrlich entschleunigend!

    Diese wunderschöne Neuausgabe und Neuübersetzung zeigen, warum dieser Reisebericht zu den zeitlosen Klassikern des Genres zählt. Herrlich entschleunigend, humorvoll und philosophisch. Es muss nicht immer um höher, schneller, weiter gehen. Die Natur, die Begegnungen und schlichtweg das unterwegs sein stehen hier im Vordergrund.

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