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Gebraucht Band 1

Düsterbusch City Lights Roman

Aus der Reihe Die Düsterbusch-Romane
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2016

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,5 cm

Gewicht

497 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000876557

Beschreibung

Rezension

»Es ist ein Buch, das viel Wahres und Differtenziertes über die DDR zu berichten weiß, ohne auch nur einen Moment lang in schmierige Ostalgie zu verfallen.« ("Michael Feldmann, MDR 1")
»In diesem Roman steht, wie man aus Scheiße Gold macht. Wie diese Welt damals war, diese komische DDR, und wie man sich das Leben schafft, das man leben will, und trotz Scheitern Sieger bleibt, steht hier auch. 'Düsterbusch City Lights‘ sollte Schullektüre werden.« ("Tino Hanekamp")
»Ein schräges Vergnügen ... ein ganz anderes, irrwitziges DDR-Buch.« ("Burghart Klaußner im Tagesspiegel")
»Ein schöner, auch trauriger Roman über ein Leben für die Lichter der Samstagnacht.« ("Thomas Schindler, ARD Morgenmagazin")
»Ein Buch, das ›süchtig macht. Man will es nicht mehr aus der Hand legen. Unprätentiös, direkt und lässig.« ("Sabine Michel, 3sat Kulturpalast")
»Diesen verrückten Zonenjugendroman erzählt Alexander Kühne maximal authentisch.« ("Die Zeit")

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2016

Verlag

Heyne

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,5 cm

Gewicht

497 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710000876557

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    18.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    DÜSTERBUSCH CITY LIGHTS - Alexander Kühnes autobiographisch geprägter Roman über den Einzug der Popkultur in die DDR-Provinz

    Düsterbusch, ein Kaff am Rande des Spreewaldes zwischen Cottbus und Berlin. Anton Kummer ist - zum Ärger seiner als Lehrerin tätigen Mutter - am Lernen nicht so sehr interessiert. Auch die Lehre in einer Metallfabrik bricht er ab und ist mehr von New-Wave-Musik fasziniert - Idol: Superstar David Bowie . Als die unter dem Namen "Zentrale" in der Region populäre Disco im Nachbarort nach einem aus dem Ruder gelaufenen Blues-Konzert schließen muss, wittert Anton die große Chance: Düsterbusch soll zur Metropole werden durch für die Szene attraktive Konzerte in der örtlichen Konsum-Gaststätte. Es gelingt ihm, einige Freunde dafür zu begeistern ... Alexander Kühne gelang ein packendes Buch über die letzten 10 Jahre der DDR mit den Augen eines musikbegeisterten Jungen in der Provinz gesehen. Da der Roman in weiten Teilen autobiographisch geprägt ist, gelingt ihm das sehr authentisch. Es gehört wenig Fantasie dazu, in Düsterbusch Kühnes Geburtsort Lugau, in Kirchhausen Doberlug-Kirchhain und in Frankenwald Finsterwalde zu erkennen. Die dörfliche bzw. kleinstädtische Atmosphäre der 1980-er Jahre ist mit außerordentlicher Präzision beschrieben, die fast an zeitgenössische Notizen denken lässt - und das Ganze noch aus der schnodderigen Betrachtungsweise eines Jugendlichen. DÜSTERBUSCH CITY LIGHTS ist ein faszinierender Bericht über jugendliches Aufbegehren fernab politischer Intentionen, der vor allem Lesern mit ostdeutschen Biografien einiges treffend in Erinnerung rufen wird. Der HEYNE-Verlag legt Kühnes ebenso ernsthaften wie komischen Roman in der innovativen HARDCORE-Reihe vor. Ein sehr empfehlenswertes Buch, das man nur ungern aus der Hand legt!

  • Julia Berlin

    aus Berlin

    5/5

    27.02.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe ja in den letzten…

    Ich habe ja in den letzten Jahren schon einige von den sogenannten Wenderomanen gelesen. Aber keiner hat mich so erwischt wie dieser. Anton Kummer ist der Held, der die Ostprovinz auf den Kopf stellt. Einfach nur herrlich.

  • Bewertung

    5/5

    26.02.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Langweilig? Schlecht geschrieb…

    Langweilig? Schlecht geschrieben? Ehrlich gesagt haben mich die Rezensionen auf dieser Seite geschockt! Haben wir das gleiche Buch gelesen? Ich kann nur so viel sagen: Ich habe als norddeutscher Fischkopp Jahrgang 1975 nicht wirklich viel mit der DDR zu tun – aber, ich bin ein großer Freund von Popkultur und bewegter Jugend. Und genau deshalb habe ich Düsterbusch Citylights von der ersten bis zur letzten Seite in Windeseile verschlungen – und sehr genossen. Düsterbusch ist kein Ort für Helden, sondern ein piefiges Kaff am Rande des Spreewaldes. Hier lebt der Protagonist Anton Kummer – und träumt vom echten Leben. Dank guter West-Verbindungen kommt er nicht nur irgendwann an seine erste Levi’s, sondern auch mit der eigentlich verpönten Musik der Zeit – vor allem mit David Bowie – in Berührung. Daraus erwächst sein Traum, mitten in der tiefsten DDR-Provinz, einen Szene-Club nach Londoner Vorbild aufzuziehen. Welche Probleme ein solches Unterfangen im Arbeiter-und-Bauern-Staat mit sich bringt – und wie sehr diese vermeintlich staatsfeindlichen Ambitionen die Familie und die eigene Biographie bedrohen, davon handelt das Buch. Es geht hier nicht um Republikflucht oder Mauertote, sondern darum, wie jemand seine Jugend unangepasst in der DDR verlebt. Anton Kummer ist einer der bleibt – und kämpft. Aber eben nicht politisch, sondern mit den Waffen der Popkultur. Darüber hinaus ist das Buch eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte – aus einer für mich komplett anderen Welt, die mir trotzdem sehr nahe gekommen und gegangen ist. Antons Geschichte ist schnell und auf den Punkt erzählt. Das Buch erschafft wunderbar klare Bilder, in perfekte Worte verpackt. Es ist derbe in der Sprache genau da, wo derbe sein muss, aber trotzdem – oder gerade deshalb - auch sehr poetisch. Und lehrreich. Düsterbusch hat mir mehr Gefühl über eine unangepasste Jugend in der DDR vermittelt, als jede ZDF-Doku. Das Wissen, dass der Autor eng an seiner eigenen Biographie entlang geschrieben hat, macht den ganzen Roman nur noch authentischer – und lesenswerter!

  • Bewertung

    4/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Sucht das Glück in der Provinz: unterhaltsam...

    Sucht das Glück in der Provinz: unterhaltsam und tragisch, mit viel Wortwitz geschrieben. Hat eindeutig Kultpotenzial!

  • Rheinmaingirl

    aus Hanau

    4/5

    06.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Mir hat das Buch ganz gut…

    Mir hat das Buch ganz gut gefallen, da es gut zeigt, wie es Jugendlichen in der DDR wirklich ergangen ist. Der Autor schreibt sehr glaubwürdig und man bekommt als Leser gut mit, wie insbesondere Anton mit dem doch ziemlich eingeschränkten Leben in der DDR umgegangen ist. Anton und die anderen Jugendlichen müssen für sich entscheiden, ob sie sich dem von der DDR vorgegebenen System komplett unterordnen, oder Ihren eigenen Weg mit Gefahren und Konflikten gehen. Von der Partei wurde ein Leben mit viel Regeln vorgegeben durch welches die Laufbahn weitgehend fest stand. Wer sich dagegen gewehrt hat musste das entweder gut verbergen oder mit den Konsequenzen leben. Anton und seine Freunde versuchen es mit Veranstaltungen mit Live-Musik und überschreiten hier zum Beispiel die zugelassene Menge. Das Buch gibt viel Einblicke in das Leben der DDR und sollte man insbesondere als Westdeutscher lesen, wenn man mehr davon erfahren möchte.

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Bewertungen (11)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von D. Stock

    D. Stock

    Thalia Düren

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Juhu, noch mehr DDR!

    Klingt ironisch, ich weiß. Das Thema wurde in den letzten 30 Jahren derart durchgekaut, dass es auf dem Papier nichts mehr zu erzählen geben sollte. Alexander Kühne hingegen schaut sich die Nummer mal aus einer anderen Perspektive an und zeichnet ein tolles Charakterbild, von einem der bleibt und für ein besseres Leben kämpft. Sein Kaff soll an den Zahn der Zeit - mit U-Bahnen und einem ausgiebigen Nachtleben. Klug geschrieben, toll gedacht und noch besser umgesetzt ist "Düsterbusch City Lights" - und entgegen dem Heyne Hardcore-Label sogar vergleichsweise leicht verträglich.
  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Leben und Aufwachsen in der DDR:...

    Leben und Aufwachsen in der DDR: authentisch, schnörkellos, amüsant, voller Sehnsucht nach Veränderung und dem Wunsch nach Freiheit. Hat autobiographische Züge. Lesenswert!

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