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Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute Die Einheit – eine Abrechnung

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13,6/2,9 cm

Gewicht

347 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001093632

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2019

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21/13,6/2,9 cm

Gewicht

347 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710001093632

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Wolfgang Mai

    5/5

    02.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch gegen das Vergessen

    Ein sehr interesantes Buch, dass man nicht gleich wieder weglegt. Klasse und weiter so! Von Daniela Dahn werde ich weitere Bücher kaufen.

  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    06.01.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Zusammenwachsen?

    Als Lektüre für Personen mit DDR-Vergangenheit gibt es in diesem Buch Informationen zum tieferen Verständnis über den Ablauf der Vereinigung und die daraus resultierenden Folgen. Auch der Umgang, wie er während und vor allem nach dem Akt der „Übernahme“ miteinander stattgefunden hat wird näher beleuchtet und spiegelt die Herabwürdigung der Leistungen in der DDR wider – auch hier mit den Folgen für die Betroffenen. Bemerkenswert ist der Sachverhalt u. a. zum Thema Bildungswesen, aber auch alle anderen Sichtweisen, welche zum eigenen Denken und Hinterfragen anregen. Es bleibt u. a. die Frage, was die ehemaligen ca. 16 Mio. DDR-Bürger von den anfangs geschätzten 600 Mrd D-Mark DDR-Volkseigentum erhalten haben – vermutlich 100 D-Mark pro Person. Das Zusammenwachsen kann wohl erst erfolgen, wenn sich alle den gleichen Herausforderungen stellen müssen, die es derzeit zu bewältigen gilt – und da ist dieses Buch mit Informationen zur Vergangenheit zum Hinterfragen möglicher zukünftiger Zustände hilfreich.

  • Gordel

    aus Berlin

    4/5

    02.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Für Daniela Dahn ist klar:…

    Für Daniela Dahn ist klar: Demokratieskepsis und Erfolge rechter Parteien im Osten sind Folge der unvollendeten Revolution von 1989. Einer schnellen Vereinigung, die auf nationalen Pathos gründete und nicht auf einen demokratischen Prozess. Einer verfehlten Politik des Westen, die den demokratischen Aufbruch abwürgte, um der Übernahme des eigenen Gesellschaftsmodells den Weg zu bereiten. Diese Politik setzte auf eine Strategie der totalen Delegitimierung der DDR. Sie richtete sich, getragen von von einem breiten Konsens westdeutscher Eliten, nicht allein gegen den Macht- und Herrschaftsapparat des ostdeutschen Staates, sondern auch gegen Träger der Revolution - vor allem, wenn deren Motive und Ziele anküpften an das progressive Potenzial des Sozialismus, das während der SED-Diktatur verkümmert war und durch die Wende wiederhergestellt werden sollte: Mitbestimmung. Soziale Gerechtigkeit. Chancengleichheit. Gleichberechtigung von Frauen. Ein kritischer Umgang mit der deutschen Geschichte. Antifaschismus als Staatsraison. - Schonungslos erinnert Daniela Dahn an Bevormundung, Demütigung, Ignoranz und überhebliche Selbstgerechtigkeit im Umgang des Westens mit dem Osten. Die Folgen wiegen schwer und sind heute allenthalben zu spüren: Aufwind erhielten all jene, deren Opposition gegen den Sozialismus sich genau auf die Ablehnung seiner progressiven und humanistischen Wurzeln gründete. Und die den Westen als Leitmodell befürworteten, gerade weil er sich in dieser Hinsicht als Alternative darstellte. Insofern überrascht es nicht, dass AfD und Konsorten sich heute - in ihrer Selbstwahrnehmung - als Vollender des Erbes von 89 fühlen können. Wer Daniela Dahn in ihrer Argumentation folgt, würde - zynisch - konstatieren: Die Saat von damals geht heute auf. Oder eben mit ihren Worten: Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Doch auch zu Hoffnung gibt es Anlass: In den Protesten wie denen der "Fridays for Future"-Bewegung sieht die Autorin die wahren Erben der 89er Revolution. Fazit: Daniela Dahn, wie wir sie kennen: Meinungsstark, streitlustig, polemisch. Kein wohltuender, aber ein weiterhin notwendiger Beitrag zum Verständnis der jüngeren deutschen Geschichte und der gegenwärtigen politischen Befindlichkeiten im Lande.

  • Bewertung

    aus Marburg

    1/5

    15.10.2019

    Buch (Taschenbuch)

    30 Jahre nach der Wende

    Da bei dem Gedenken an 30 Jahre Wende immer wieder die Rede davon war, dass der Westen vieles falsch gemacht hat und die Deutschen mit DDR Vergangnheit nicht verstehen, wollte ich ein wenig Licht in mein Dunkel bringen. Etwas licht sollte mir diese Buch bringen. Einige Punkte aus dem Buch haben mich zu Nachdenken gebracht, wenn auch nicht immer in die Denkrichtung der Autorin. Aber andere Sichtweisen machen ja nicht dümmer. Es war nicht immer einfach am Buch zu bleiben. Endgültig aufgegeben habe ich, als die Attentate vom 11.9. immer wieder andeutungsweise als Verschwörungstheorie dargestellt wurde. Das ist abstrus gefährlich. Hiermit oute ich mich als jahrzehntelang kapitalistisch indoktrinierten Wessi. Damit kann ich leben. PS: Weniger als einen Stern kann ich leider nicht vergeben.

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