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Produktbild: Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel

Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel Roman

8

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,8 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4257-4

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Die Autorin schreibt sehr einfühlsam über Themen wie Flucht, Zugehörigkeit, Familie, Identität und transgenerationale Traumata.« ("Instagram")
»Ohne Lösungsanspruch benennt der Roman das große Thema der transgenerationalen Traumata einer ganzen postmigrantischen Generation.« ("Instagram")
»Es geht um Heimat und mit der Auseinandersetzung, was man bereit ist, dafür aufzugeben.« ("Literaturblog")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

318

Maße (L/B/H)

20,4/13,4/2,8 cm

Gewicht

336 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-4257-4

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Arietta

    aus Traben-Trarbach

    5/5

    18.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

    Meine Meinung zur Autorin und Buch Laila Omari , ist ein wunderbares Buch gelungen, in der sie ihre Familiengeschichte erzählt. Es geht um Heimat und mit der Auseinandersetzung, was man bereit ist, dafür aufzugeben. Es hat mich sehr mitgenommen und doch hat sie es sehr schön erzählt, in poetischen Worten. Ihr Vater hat dafür viel aufgegeben, besonders seine Liebe zu Tripolis. Der Schreibstil ist sehr emotional und bewegend, ich bin regelrecht abgetaucht. Sie wird in zwei Zeitebenen und Kontinenten erzählt. Es fängt an mit : „ Zu Hause hatten wir Orangenbäume, die die Straße säumten. Man atmete ihren Duft , wenn man hinaustrat.“ Ein Zuhause, an das Zayn sich kaum noch erinnerte und dessen Bild er trotzdem in sich trug wie eine sepiafarbene Fotografie, die langsam verblasste und deren Ränder ausfransten, als hätte man sie zu oft betrachtet. Die Familie von Zayn ist von Jaffa nach Tripolis geflüchtet, ich konnte mit ihnen fühlen eine fremde neue Welt. Obwohl die Stadt nur so von Leben pulsiert, man das Meer riechen kann, und diese Dattelpalmen vor dem tiefblauen Himmel. Sie müssen sich einleben, viele unterschiedliche Nationen leben hier, auch wie die Italiener in der Nachbarschaft. Der Vater ist fleißig, bald wohnen sie in einem eigenen Haus, und da ist ja auch noch die Familie von ihm. Es ist schon ein anderes Leben dort 1949, die Schwestern von ihm, dürfen nicht in ein Kaffeehaus. Seine Schwester Mayla begehrt schon mal auf. Sie besuchen die Schulen, und beide Zyan und Mala studieren später. Zyan geht nach Deutschland er möchte Arzt werden. Dort lernt er die Studentin Maria kennen, er heiratet sie später. Ihre Kinder studieren ebenfalls und so lernen wir Amelie kennen, aber erst 2024 in Köln eine Journalistin , die eines Tages mit ihren arabischen Wurzeln konfrontiert wird. Man sieht ihr das arabische nicht, sie wirkt wie eine Europäerin, irgendwie war sie darauf bedacht nicht arabisch zu wirken. Ich konnte es sehr gut nachvollziehen, wegen der Vorbehalte vieler Menschen. Aber sie muss sich jetzt damit auseinandersetzen, und wir tauchen tief in die Familiengeschichte ihres Vater ab, was sehr spannend und interessant war, dieses Leben in Tripolis kennen zu lernen.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fiktiv mit viel Wahrem

    Laila El Omari ist eine Schriftstellerin, deren Romane ich immer wieder gerne lese. Der Roman „Dattelpalmen vor tiefblauem Himmel“ ist fiktiv, aber vieles ist in ihrer Familie so geschehen. Ihre Protagonistin Amelie Saha ist Journalistin, sie will ihre arabischen Wurzeln nicht ausleben.Sogar ihre fünfzehnjährige Tochter bemerkt, das sie, wenn arabische Personen erwähnt werden, etwas brüsk reagiert. Erst als sie von ihrem Arzt als Übersetzerin für eine Patientin dazu gebeten wird, ändert es sich langsam. Als sie die Emigrantin zufällig wiedersieht, öffnet sie sich. Sie spricht mit ihrer Mutter über den Vater und dessen Familie. Die Autorin hat das alles perfekt dargestellt. Ich war von dieser Familiengeschichte total gefangen. Es ist absolut lesenswert.

  • Bewertung

    4/5

    13.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Herkunft, Heimat und der Frage, wo man eigentlich hingehört

    Ich habe diesen Roman wirklich gern gelesen. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: 2024 begleiten wir Amelie in Köln, die gerade ziemlich mit ihrer Teenager-Tochter zu kämpfen hat und durch eine Reportage plötzlich stärker mit ihrer arabischen Familiengeschichte konfrontiert wird. In der Vergangenheit lernen wir Zayn und seine Familie kennen, die nach der Flucht aus Jaffa in Tripolis ein neues Zuhause finden. Besonders diese Geschichte hat mich sehr berührt, vor allem die Einblicke in die Familie und in das Leben von Zayns Mutter. Die beiden Ebenen haben mir beide gefallen, wobei ich die Vergangenheit tatsächlich noch etwas lieber gelesen habe. Mit Amelie hatte ich es manchmal etwas schwerer. Ihre palästinensische Seite, die sie lange von sich wegschiebt und teilweise sogar als etwas Negatives betrachtet, konnte ich nicht immer nachvollziehen. Vielleicht gerade deshalb, weil ich selbst meine türkische Seite nie als etwas empfunden habe, das ich verstecken oder von mir abtrennen möchte. Umso schöner fand ich, wie Amelie sich durch ihre Recherche nach und nach mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzt. Dabei wird auch deutlich, dass sie selbst einige Vorurteile mit sich herumträgt. Sie beginnt Fragen zu stellen, über Herkunft, Heimat und Identität nachzudenken und auch darüber, was von einer Familie über Generationen weitergegeben wird. Die Autorin schreibt sehr einfühlsam über Themen wie Flucht, Zugehörigkeit, Familie, Identität und transgenerationale Traumata. Und das Nachwort solltet ihr unbedingt mitlesen! Dort werden die Parallelen zur eigenen Familiengeschichte der Autorin deutlich, dieses Persönliche fand ich besonders toll.

  • Jürg K.

    4/5

    09.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühlvolle Geschichte

    Was mich an diesem Roman sofort berührt, ist Amelies stille Erschöpfung. Diese Kämpfe mit ihrer Teenager-Tochter, die nicht nur laut, sondern auch verletzend sein können, fühlen sich so echt an. Man spürt, wie Amelie zwischen Beruf, Erwartungen und ihrer eigenen Unsicherheit zerrieben wird. Und dann zwingt sie eine Reportage, sich mit ihren arabischen Wurzeln auseinanderzusetzen etwas, das sie lange weggeschoben hat, vielleicht aus Bequemlichkeit, vielleicht aus Angst vor dem, was sie dort finden könnte. Parallel dazu öffnet sich in Tripolis 1949 eine Welt, die warm, lebendig und voller Neuanfänge ist. Zaid und seine Familie, entwurzelt aus Jaffa, bauen sich ein neues Leben auf, das trotz Verlust Hoffnung atmet. Besonders Zaids Begegnung mit der jungen Deutschen berührt mich: dieses zarte Aufblühen, das gleichzeitig Mut und Schmerz bedeutet. Was mich an der Geschichte so tief trifft, ist die Erkenntnis, dass Herkunft kein abgeschlossenes Kapitel ist. Sie wandert weiter, durch Generationen, durch Gesten, durch Schweigen. Bald begreift Amelie, dass sie erst die Geschichte ihrer Familie verstehen muss, bevor sie deren Gegenwart gestalten kann. Genau in dieser Erkenntnis liegt die Kraft des Romans. Er zeigt, wie Identität sich aus vielen Schichten zusammensetzt und wie heilsam es sein kann, endlich hinzusehen.

  • Gelincik

    4/5

    06.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gut

    Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich das Gefühl, die Wärme auf der Haut zu spüren und den Staub der Straßen zu riechen. Die Kulisse ist einfach traumhaft eingefangen – nicht kitschig, sondern so lebendig, dass man sofort Fernweh bekommt. Es ist ein wunderbar tiefgründiger, aber dennoch leichter Roman, der perfekt für laue Sommerabende (oder graue Wintertage, an denen man Sehnsucht nach Sonne hat) ist.

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

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    4/5

    13.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Vergangenheit schreibt mit

    Laila El Omaris eigene familiäre Erfahrungen bilden das erzählerische Fundament des Romans. Im Libanon geboren und mit palästinensischen Wurzeln lebt und arbeitet die Journalistin Amelie heute in Köln. Sie ist Mutter einer Tochter im Teenageralter, immer wieder kommt es zu Konflikten. Eine Reportage veranlasst Amelie, sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen. Ein weiterer Erzählstrang öffnet sich und führt in den Libanon der späten 1940er Jahre. Amelies Recherche wird zum Ausgangspunkt einer persönlichen Spurensuche und setzt einen Prozess in Gang, in dessen Verlauf sie erkennt, wie eng die Geschichte ihrer Familie mit ihrer eigenen Gegenwart verwoben ist. Die Gegenwartshandlung konnte mich zwar ebenfalls überzeugen, doch die Rückblicke nach Tripolis waren für mich der eindrucksvollere Teil der Erzählung. Alles in allem ist dies ein lesenswertes, immer wieder berührendes Buch.

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