Step into the shadowy world of Sherlock Holmes in The Valley of Fear, the final novel by Arthur Conan Doyle. A mysterious cipher brings Holmes a chilling warning, just moments before a man named Douglas is found murdered at his country estate. Join Holmes and Watson as they unravel a deadly plot filled with secrets, danger, and a cunning mind behind it all. Will you uncover the truth before it's too late?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Herbert Huber
aus Wasserburg a. Inn
5/5
07.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Spannender Krimi und harter Western zugleich
Einige Youtuber empfehlen als Einstieg bestimmte Kurzgeschichten um Sherlock Holmes von A.C. Doyle, wenn es ein Roman sein soll, wird als Einstieg The Hound of the Baskervilles empfohlen. Daran ist nichts grundlegend falsch. Allein, mich fesselten die beiden zweiteiligen Romane A Study in Scarlet und The Valley of Fear noch mehr.
Im ersten Romanteil von The Valley of Fear wird der Mord in Birlstone, England, in üblicher Holmes-Watson-Manier teilaufgeklärt. Im zweiten Romanteil wird die Vorgeschichte in den USA erzählt. Wie in A Study in Scarlet herrscht dort eine Terrororganisation. Ihre Lahmlegung erfordert äußerste Raffinesse.
Doyles vielseitige Sprache glänzt, auch mit Redewendungen wie „we'll talk till the cows come home“.
The Valley of Fear ist spannend bis zum Epilogue, in dem es Doyle gelingt, die Aufmerksamkeit auf Holmes' großen Widersacher Moriarty zu lenken. Die Leserinnen sollen bei der Stange bleiben. Das gelingt: ich werde alles von Sherlock Holmes lesen.
Callisto
4/5
12.01.2012
Buch (Taschenbuch)
London, 7. Januar 1889.…
London, 7. Januar 1889. Sherlock Holmes erhält anonyme Briefe, bzw. Briefe unter dem Pseudonym Fred Porlock. Porlock scheint ein Mitarbeiter Professor Moriartys zu sein und er warnt Holmes kodiert, dass ein gewisser John Douglas von Birlstone House ermordet werden soll. Kurz darauf kontaktiert Inspektor MacDonald Holmes genau wegen dieses angekündigten Mordes an John Douglas und das Trio Holmes, Watson und MacDonald reisen nach Sussex nach Birlstone Manor wo die örtliche Polizei alles so gut es ging in seinem Originalzustand belassen hat. Ein kniffliger Fall, denn das Haus ist von einem Burggraben umgeben, die Zugbrücke wird bei Dämmerung hinaufgezogen und alle Fenster waren verschlossen. Dieser vierte Roman ist analog zu den ersten beiden Fällen aufgebaut. Da gibt es zum einen den Fall, der in meinen Augen recht dünn und durchsichtig ist und nie und nimmer reichen würde, ein Buch zu füllen und den Exkurs in die Vergangenheit, um die Gründe für das Verbrechen zu verstehen. Diese beiden Teile des Buches kann man fast als zwei separate Geschichten sehen, zum einen die sauber ermittelte Kriminalgeschichte, etwas länger als die üblichen Kurzgeschichten, und dann die Räuberpistole aus dem Wilden Westen, in der alles verwurstet wird, was den Wilden Westen so wild machte. Da gibt es Geheimorganisationen, die ganze Städte tyrannisieren und Schutzgeld erpressen, Morde nach Wildwestmanier, eine große Liebe in all den Wirren, und das amerikanische Äquivalent zu Holmes, die Pinkerton National Detective Agency. Beide Geschichten sind gut und unterhaltsam, aber wahrlich keine hohe Literatur. Ja, kaum einem Autoren ist es gelungen, eine Figur zu schaffen, die so in das Allgemeingut übergegangen ist, wie Sherlock Holmes, er ist es, der die Geschichten trägt, auch wenn sie, wie in diesem Fall, eher dünn und vorhersehbar sind, während das Verbrechen deutlich brutaler ist, als man es von den Holmes Fällen gewohnt ist "It was clear that this had been fired at close range and that he had received the whole charge in the face, blowing his head almost to pieces." Wobei das männliche Opfer hier einen pinkfarbenen Bademantel trägt! Es fehlen nur die Häschenschuhe. Spannend an diesem Roman jedoch ist, dass hier, von der chronologischen Abfolge der Geschichten her, zum erstem mal Professor Moriarty erwähnt wird, noch bevor er in "The Final Problem" offiziell eingeführt wird. Der Roman erschien 1915, ist also das, was man heutzutage als ein Prequel bezeichnen würde und gehört chonologisch wohl irgendwo mittig in "The Adventures of Sherlock Holmes", denn Watson ist bereits seit einiger Zeit verheiratet. "Mediocrity knows nothing higher than itself; but talent instantly recognizes genius" (dem ist nichts hinzuzufügen).
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