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Wir kommen zurecht

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,5/13,3/2,6 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Tanne

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003048678

Beschreibung

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.07.2025

Verlag

Steidl Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,5/13,3/2,6 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Tanne

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710003048678

Herstelleradresse

Steidl GmbH & Co.OHG
Düstere Straße 4
37073 Göttingen
DE

Email: mail@steidl.de

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  • Bewertung

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, wir kommen zurecht.

    Der knapp 18 Jahre alte Philipp lebt mit seinem als Chirurg erfolgreichen Vater und dessen schöner Lebensgefährtin in luxuriösen Verhältnissen. Seine psychisch instabile Mutter hat die Familie schon vor Jahren verlassen, versucht aber immer wieder mit Philipp in Kontakt zu kommen. Er hat einen besten Freund namens Lorenz, beginnt eine Beziehung zu der älteren Mascha und auch sein Vater ist nicht völlig abwesend. Aber dennoch wirkt Philipp wie durchsichtig, scheint keinen Boden unter den Füßen zu haben und ist gar nicht richtig für den Leser zu fassen. Für sich selbst vielleicht auch nicht. Das Buch lebt nicht von der Handlung, sondern von der Tiefe der Beschreibungen und von der wunderschönen Sprache. Mir hat es außerordentlich gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Erwachsenwerden in schwierigen Familienverhältnissen

    „Wir kommen zurecht“, könnte Philipp zu seinen Lehrkräften sagen, die seine phasenweise geistige Abwesenheit im Unterricht bemerken und nach seiner Situation zu Hause fragen. Oder zu seiner älteren Freundin, wenn es um sein Verhältnis zur Stiefmutter geht. Oder zu dem Mann, der eines Tages an der Tür klingelt und vieles verändert. Oder auch zu seiner Mutter, die versucht, wieder einen Platz in seinem Leben zu finden. „Manchmal dachte er, dass das sein ganzes Leben war: merken: ja, anmerken lassen: nein.“ Doch die, die Philipp wirklich kennen, würden ihm diesen Satz nicht abnehmen. Zum Beispiel Lorenz, sein bester Freund. Einfach macht Philipp es auch ihm nicht. Obwohl Philipp ein feines Gespür für seine Umgebung hat, bleibt er oft undurchdringlich. Vielleicht ist das seine Art, die psychische Erkrankung seiner Mutter zu verarbeiten, zu absorbieren, zu kompensieren. Selbst als Lesende war ich mir nicht immer sicher: Was geht wirklich in ihm vor? Und wenn er nicht gerade in Imaginationen und surreale Szenarien abdriftet (vielleicht auch befeuert durch den Konsum einer bestimmten Pflanze) bleibt vieles in ihm verschlossen. Die gewählte Erzählperspektive passt hervorragend. Philipp aus der Ich-Perspektive sprechen zu lassen, hätte seiner Figur nicht entsprochen, zu direkt, zu offen. Trotzdem ist die Perspektive sehr wertschätzend ihm gegenüber, geht radikal (aber auch fair) mit den Erwachsenen in seinem Leben um. Ein Erwachsener, der auch Philipp werden musste, wird er jetzt doch 18. Ein besonderer Familienroman, der fordert, ohne zu überfordern, und der in seiner Vielschichtigkeit beeindruckt.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    12.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schwieriges Familienleben

    Annika Büsing hat wieder einen tollen Roman geschrieben, der von einer scheinbar gut situierten Familie handelt, in der die Mutter jedoch an einer psychischen Erkrankung leidet. Der Umgang damit und das Familienleben mit einer neuen Freundin des Vaters wird aus der Sicht des Sohnes erzählt, dessen Leben kurz vor dem Abitur den zweiten Erzählungsstrang darstellt. Wie alle Bücher der Autorin sehr gut und flüssig geschrieben. Sehr empfehlenswert.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvolles Familienleben

    Wir kommen zurecht. Ja. Wir kommen zurecht. Aber kommen wir füreinander zuträglich zurecht? Dieser Frage geht Annika Büsing in ihrem neuen Roman „Wir kommen zurecht“ nach. Denn Familienleben sind auch oft Höhlen voller dunkler Geheimnisse. So auch in der Familie von Philipp, der Hauptperson in „Wir kommen zurecht“. Er lebt mit seinem Vater Lothar, einem erfolgreichen Chirurgen und dessen Freundin Stella zusammen. Seine Mutter Astrid hat die Familie verlassen, ist psychisch erkrankt und damit eine gewisse Belastung für die Familie, aber ebenso ein mit sich selbst hadernder Mensch. Das Fehlen der Mutter und die durch die psychische Erkrankung belastete vergangene Zeit beschäftigen Philipp sehr. Halt findet er bei seinem Freund Lorenz. Philipp und Lorenz stützen sich und durchschreiten gemeinsam ihre Jugend. Auch ein Liebeschaos fehlt natürlich nicht, einst war Philipp mit Lisa verbändelt, bis deren Schwester Mascha in Philipp etwas entzündet und so die Welt in ein gewisses Feuer taucht. Doch auch Philipps Mutter Astrid sorgt für Spannung, hat sie sich doch nicht vollkommen aus Philipps Leben zurückgezogen, sondern taucht halt immer wieder auf und je nach Stimmungslage gestalten sich diese Momente mehr oder weniger schwierig. Eine Gemengelage, die Erwachsene schon stark fordern können, was macht aber so etwas mit einem Heranwachsenden? Coming of age ist ein für mich relativ schwieriges Gebiet. Oft kann ich mich nicht so richtig für die Charaktere erwärmen und ich erlebe solche Bücher oft etwas von außen. Nicht so bei Annika Büsing. Sie trifft mich ins Herz mit ihrer Charakterzeichnung. Selbst die männliche Rolle Philipp erreicht mich völlig. Natürlich schlägt mein Herz für psychisch Erkrankte, mein Arbeitsfeld ist denke ich sehr gut gewählt. Von daher hat das Buch durch den Charakter Astrid schon einmal völlig meine Aufmerksamkeit. Denn psychiatrische Erkrankungen treffen den Betroffenen und seine Familie, sein Umfeld. Alle müssen sich plötzlich mit stark veränderten Gegebenheiten auseinandersetzen und müssen sehen, wie sie mit diesen neuen Umständen klarkommen. Dies fängt Annika Büsing empathisch und sehr gekonnt in ihrem neuen Buch ein und begeistert mich damit sehr. Denn was kann es bedeuten einen psychisch kranken Menschen in der eigenen Familie zu haben? Dies noch in Kombination zu setzen mit dem Thema Coming of age, welches ja ebenso ein Ausnahmezustand ist, ist absolut interessant gewählt. Damit stellt sich ein Schreibender einer großen Herausforderung. Dies glaubhaft zu schildern ist nicht einfach.  Annika Büsing meistert diese Thematik gekonnt und intensiv. Ich habe das Buch sehr geliebt und wünsche ihm viele Leser. Denn dieser Abstand zu psychiatrischen Erkrankungen muss verschwinden, gerade wegen der großen Anzahl der Betroffenen. Unsere momentan sehr anspruchsvolle Zeit fördert psychische Erkrankungen, von daher müssen wir alle einen neuen und empathischen Umgang damit erlernen. Annika Büsing hat einen Beitrag dazu mit ihrem Buch „Wir kommen zurecht“ geliefert. Danke dafür! Lesen!

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvolles Familienleben…

    Anspruchsvolles Familienleben Wir kommen zurecht. Ja. Wir kommen zurecht. Aber kommen wir füreinander zuträglich zurecht? Dieser Frage geht Annika Büsing in ihrem neuen Roman „Wir kommen zurecht“ nach. Denn Familienleben sind auch oft Höhlen voller dunkler Geheimnisse. So auch in der Familie von Philipp, der Hauptperson in „Wir kommen zurecht“. Er lebt mit seinem Vater Lothar, einem erfolgreichen Chirurgen und dessen Freundin Stella zusammen. Seine Mutter Astrid hat die Familie verlassen, ist psychisch erkrankt und damit eine gewisse Belastung für die Familie, aber ebenso ein mit sich selbst hadernder Mensch. Das Fehlen der Mutter und die durch die psychische Erkrankung belastete vergangene Zeit beschäftigen Philipp sehr. Halt findet er bei seinem Freund Lorenz. Philipp und Lorenz stützen sich und durchschreiten gemeinsam ihre Jugend. Auch ein Liebeschaos fehlt natürlich nicht, einst war Philipp mit Lisa verbändelt, bis deren Schwester Mascha in Philipp etwas entzündet und so die Welt in ein gewisses Feuer taucht. Doch auch Philipps Mutter Astrid sorgt für Spannung, hat sie sich doch nicht vollkommen aus Philipps Leben zurückgezogen, sondern taucht halt immer wieder auf und je nach Stimmungslage gestalten sich diese Momente mehr oder weniger schwierig. Eine Gemengelage, die Erwachsene schon stark fordern können, was macht aber so etwas mit einem Heranwachsenden? Coming of age ist ein für mich relativ schwieriges Gebiet. Oft kann ich mich nicht so richtig für die Charaktere erwärmen und ich erlebe solche Bücher oft etwas von außen. Nicht so bei Annika Büsing. Sie trifft mich ins Herz mit ihrer Charakterzeichnung. Selbst die männliche Rolle Philipp erreicht mich völlig. Natürlich schlägt mein Herz für psychisch Erkrankte, mein Arbeitsfeld ist denke ich sehr gut gewählt. Von daher hat das Buch durch den Charakter Astrid schon einmal völlig meine Aufmerksamkeit. Denn psychiatrische Erkrankungen treffen den Betroffenen und seine Familie, sein Umfeld. Alle müssen sich plötzlich mit stark veränderten Gegebenheiten auseinandersetzen und müssen sehen, wie sie mit diesen neuen Umständen klarkommen. Dies fängt Annika Büsing empathisch und sehr gekonnt in ihrem neuen Buch ein und begeistert mich damit sehr. Denn was kann es bedeuten einen psychisch kranken Menschen in der eigenen Familie zu haben? Dies noch in Kombination zu setzen mit dem Thema Coming of age, welches ja ebenso ein Ausnahmezustand ist, ist absolut interessant gewählt. Damit stellt sich ein Schreibender einer großen Herausforderung. Dies glaubhaft zu schildern ist nicht einfach. Annika Büsing meistert diese Thematik gekonnt und intensiv. Ich habe das Buch sehr geliebt und wünsche ihm viele Leser. Denn dieser Abstand zu psychiatrischen Erkrankungen muss verschwinden, gerade wegen der großen Anzahl der Betroffenen. Unsere momentan sehr anspruchsvolle Zeit fördert psychische Erkrankungen, von daher müssen wir alle einen neuen und empathischen Umgang damit erlernen. Annika Büsing hat einen Beitrag dazu mit ihrem Buch „Wir kommen zurecht“ geliefert. Danke dafür! Lesen!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra Nonnenmacher

    Sandra Nonnenmacher

    Thalia Essen – Limbecker Platz

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So ein tolles Buch - bestes Buch des Frühjahrs

    Die Autorin kann mit Worten zaubern. Erst dachte ich: wo bleibt denn dieses vertraute Annika-Büsing-lässt-uns-Dinge-fühlen? Und dann war es da! Zack, wieder weggelesen wie noch was und jetzt wünsche ich mir ihr nächstes Buch herbei....
  • Zum Bewerterprofil von Jonas Schindhelm

    Jonas Schindhelm

    Thalia Leipzig – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über Resilienz und das Weitermachen

    Von einer Familie, die sich durch alltägliche Krisen navigiert – nicht dramatisch, sondern mit der zähen Normalität, die das echte Leben prägt. Es geht um Scheitern, um wirtschaftliche Unsicherheit, um die kleinen Bruchstellen in Beziehungen, die sich zu Rissen entwickeln können. Die Spannung liegt in der psychologischen Authentizität: Wie verhandeln wir mit unseren Grenzen? Wie halten wir zusammen, wenn es unbequem wird?
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Blick hinter die Kulissen

    Dies ist die Geschichte von Philipp, er steht kurz vor dem Abitur. Nach außen scheint alles wunderbar, Arztsohn, wohlsituiert, in der Schule läuft alles. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Was treibt den 17jährigen tatsächlich um? Zusammen mit seinem besten Freund verschwindet er gerne zum Kiffen auf den Friedhof, um dem Alltag zu entfliehen, denn seine Mutter ist psychisch krank, lebt nicht mehr bei ihm und seinem Vater und doch ist sie anwesend, immer. Bringt ihn und sein Leben durcheinander, aber nach außen muß er funktionieren, darf nichts von der Unruhe durchsickern lassen. Das kann Philipp gut. Er kommt zurecht… Auch hier in ihrem dritten Buch kümmert sich Annika Büsing um die Belange von jungen Menschen, über die man offen meist nicht so gern spricht, die aber dennoch existieren und gehört werden sollten. Diesmal geht es um Jugendliche, deren Eltern unter einer psychischen Erkrankung leiden und dadurch den Familienalltag ganz gut durcheinander wirbeln. Tja, wer spricht schon gern darüber? Annika Büsing hat ihren ganz eigenen Stil, schwere Themen leicht zu verpacken. Mit Humor und Empathie beschreibt sie Alltägliches so, als wäre sie ganz nah dabei, als wüßte sie genau, wie es sich anfühlt in einer Familie, lebendig und lebensnah. Ich gebe diesem Roman nur 4 Sterne, da ich diesmal einfach länger brauchte, um in die Geschichte einzutauchen (ca. 80 Seiten). Das ist aber wirklich der einzige Minuspunkt, denn Annika Büsings Romane sind allemal eine Entdeckung!
  • Zum Bewerterprofil von Nelly Wesp

    Nelly Wesp

    Thalia Herdecke

    Buchhändler*in

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    3/5

    26.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leider nicht meins

    Von der Aufmachung des Buches hätte ich erwartet, dass es mich total begeistert, aber leider konnte ich mich mit Annika Büsings Schreibstil nicht anfreunden. An manchen Stellen waren die Beschreibungen mir zu absurd – der abrupte Wechsel zwischen Realität und den künstlerisch beschrieben Fantasievorstellungen des Protagonisten hat mich immer ein wenig aus der Bahn geworfen. Insgesamt hätte ich mir gewünscht, dass die Geschichte der Mutter beziehungsweise die Auswirkungen mehr im Vordergrund stehen, stattdessen habe ich im Nachhinein das Gefühl, dass der Großteil des Romans aus Vokabellernen und Frühstücken bestand.

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