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Tage am Fluss Roman | "Diese Zeit ruft nach Geschichten wie dieser. Große Empfehlung." Luisa Neubauer

236

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17961

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,3 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01367-2

Beschreibung

Rezension

»Eine leise Liebesgeschichte (...) und zugleich eine Ermutigung. Man muss nicht die ganze Welt retten, um sich gegen Gleichgültigkeit zu entscheiden.« ("Frankfurter Rundschau")
»›Tage am Fluss‹ wird als DER Sommerroman gefeiert … ein richtig gutes Buch!« ("Podcast NDR eat.READ.sleep")
»›Tage am Fluss‹ ein Lieblingsbuch, eine Trostgeschichte und ein sanftes an die Hand nehmen derer, die Angst vor der Zukunft haben.« ("zugetextet")
»Ein leiser Debütroman über alte Wunden, die Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten.« ("atmo Magazin")
»Sein Stil ist federleicht, man fällt ungebremst, aber sanft in die Handlung und fühlt sich vom Stoff umarmt – so wie sich die Protagonistin Sara Harmsen vom Fluss umarmt fühlt.« ("Neue Westfälische Zeitung")
»Atmosphärisch erzählt Jochen Mariss von alten Wunden, Aufbruch und dem Mut, gegen den Strom zu schwimmen.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")
»Es macht unheimlich Spaß, das zu lesen (…), ein schöner, atmosphärischer Sommerroman.« ("NDR DAS! Rote Sofa")

Produktdetails

Verkaufsrang

17961

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,3 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01367-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Geschichte

    Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und denke, das war ein Fehler. Mir gelingt es immer besser, mich auf eine Geschichte einzulassen und in ihr zu versinken, wenn ich es selber lese. Außerdem mochte ich die beiden Sprecher:Innen nicht besonders. Aber dennoch bin ich davon überzeugt, dass es sich lohnt, dieses Buch zu lesen. Es geht um Sara, eine Fährfrau, die auf einem Hof lebt und täglich Menschen mit einer Fähre über den nahen Fluss übersetzt. Sara ist hier aufgewachsen, hat ihren "Beruf" von ihrem Vater übernommen, hält Tiere und versorgt sich mit ihrem Hof in vielen Bereichen selbst. Sie ist ein wenig reserviert und eigenbrödlerisch. Eines Tages taucht der verletzte Leon auf ihrer Fähre auf, und sie nimmt ihn mit nach Hause, um ihn zu versorgen. Doch Leon geht nicht am nächsten Tag, und so kommen sich die beiden bei der auf dem Hof anfallenden Arbeit, der Versorgung der Tiere und in Gesprächen immer ein wenig näher. Aber dies geht wirklich langsam und ist mit vielen Hürden verbunden, die aus beider Vergangenheit herrühren.... Ich mochte die Geschichte gerne. Vor allem die Naturbeschreibungen erschaffen im Kopf eine Art Sehnsuchtsort. Das Buch spricht aber auch aktuelle Themen an wie Umweltschutz, Vergangenheitsbewältigung, Konfliktverhalten und Einlassen auf andere Menschen. Aber auch dies mit sanften Tönen und ohne erhobenen Zeigefinger. Die Geschichte hat eine schöne Atmosphäre, die mich aber während des Hörens nicht immer bei der Stange halten konnte. Ich werde es aber sicherlich noch einmal "richtig" lesen und schauen, ob mein Gefühl stimmt.

  • Claudia Schulte von claudia_schulte22

    aus Mechernich

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tage am Fluss - Zwei verletzte Seelen, ein Hof am Fluss und der Mut, neu anzufangen

    „Manchmal muss man gegen den Strom schwimmen, um bei sich anzukommen.“ (Teil des Klappentextes) Das wunderschöne Cover und der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Und dann habe ich Sara und Leon kennengelernt. Sara lebt zurückgezogen auf ihrem Hof am Fluss und betreibt die kleine Fähre, die das Dorf mit der Außenwelt verbindet. Leon taucht verletzt bei ihr auf und braucht einen Ort, an dem er unterkommen kann. Ausgerechnet diese beiden Menschen, die beide ihre eigenen Wunden und Mauern mit sich tragen, treffen aufeinander. Was mir an der Geschichte besonders gefallen hat, ist die ruhige Art, wie sich die beiden näherkommen. Nicht mit großen Liebesschwüren, sondern ganz nebenbei beim gemeinsamen Arbeiten: beim Sensen der Wiese, beim Scheren der Schafe oder beim Reparieren des Hühnerstalls. Genau diese Entschleunigung hat mir unglaublich gut gefallen. Überhaupt spielt die Natur eine ganz besondere Rolle. Der Fluss ist dabei viel mehr als nur die Kulisse der Geschichte. Mal fließt alles ruhig dahin, dann wird die Strömung stärker und plötzlich nimmt auch die Geschichte Fahrt auf. Und die Fähre verbindet nicht nur zwei Ufer, sondern irgendwie auch zwei Menschen und zwei ganz unterschiedliche Lebenswelten. „Um eigene Mauern einzureißen, muss man den Mut finden, die Wunden der Vergangenheit zu zeigen.“ Besonders schön fand ich die Atmosphäre rund um den „Grünen Mond“. Das Plätschern des Wassers, die Obstwiesen, die Schafe, die Hühner und natürlich Hündin Luna – beim Lesen hatte ich manchmal tatsächlich das Gefühl, selbst dort am Fluss zu sitzen. Das Buch hat mich entschleunigt und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. „Tage am Fluss“ war für mich eine berührende, ruhige und gleichzeitig tiefgründige Geschichte über Neuanfänge, Vertrauen und das Ankommen bei sich selbst. Ich konnte mich so gut in die Protagonisten hineinversetzen und ihren Schmerz an mancher Stelle förmlich spüren. Der Schreibstil hat mich wirklich gut in die Geschichte hineingezogen, sodass ich das Gefühl hatte, ganz nah bei Sara und Leon zu sein und ihre Gefühle und Gedanken mitzuerleben. Für alle, die Geschichten mit Herz, Natur und einer Botschaft mögen und einfach mal für ein paar Lesestunden aus dem Alltag abtauchen möchten. Dabei geht es um viel mehr als um Sara und Leon. Naturschutz, Konsum, Waldbesetzung und die Frage, wie weit man für seine Überzeugungen gehen möchte, werden ganz selbstverständlich in die Geschichte eingebunden. Ich hatte dabei nie das Gefühl, dass mir jemand eine Botschaft mit dem erhobenen Zeigefinger vermitteln möchte. Es gehört einfach zu den Figuren und zu ihrer Geschichte. Vielleicht muss der ein oder andere von uns den Mut finden und eigene Mauern ein zu reißen und für das einstehen, was einem wichtig ist. Manchmal bedeutet das eben auch gegen den Strom zu schwimmen. Besonders schön fand ich die Atmosphäre rund um den „Grünen Mond“. Das Plätschern des Wassers, die Obstwiesen, die Schafe, die Hühner und natürlich Hündin Luna – beim Lesen hatte ich manchmal tatsächlich das Gefühl, selbst dort am Fluss zu sitzen. Das Buch hat mich entschleunigt und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Für mich war „Tage am Fluss“ eine berührende, ruhige und gleichzeitig tiefgründige Geschichte über Neuanfänge, Vertrauen und das Ankommen bei sich selbst. Ich konnte mich so gut in die Protagonisten hineinversetzen und ihren Schmerz an mancher Stelle förmlich spüren. Der Schreibstil hat mich wirklich gut in die Geschichte hineingezogen, sodass ich das Gefühl hatte, ganz nah bei Sara und Leon zu sein und ihre Gefühle und Gedanken mitzuerleben. Für alle, die Geschichten mit Herz, Natur und einer Botschaft mögen und einfach mal für ein paar Lesestunden aus dem Alltag abtauchen möchten.

  • Angelika.Gizler

    aus Traunreut

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein echtes Sommerbuch

    „Tage am Fluss“ ist der Debutroman des deutschen Autoren Jochen Mariss. Der Roman ist erschienen bei dem Verlag Kiepenheuser & Witsch GmbH & Co. KG und umfasst 319 Seiten. Dies ist eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Verantwortung, über Nichtehrlichsein, sich Einlassen können, über Miteinander, Gewalt in der Familie, Bewältigung der Vergangenheit und über das Bewusstsein für die Umwelt. In diesem Buch lernen wir Sara, die Fährfrau und Leon, den Umweltaktivisten, kennen. Sara lebt allein auf ihrem kleinen Stück Land mit ihren Tieren. Sie fährt die Menschen tagtäglich über den Fluss, da es an dieser Stelle keine Brücke gibt, damit diese ihren Schulweg und den Weg zur Arbeit fortsetzen können, um keine Umwege zu fahren. Die nächste Brücke ist ungefähr 20 km entfernt. Der Bürgermeister von Erlengrund möchte gerne von Sara ein Stück Land kaufen, um dort, wo die Fähre jetzt fährt, eine Brücke zu bauen, aber Sara weigert sich, was hier schon einmal zu Konflikten führt. Eines Tages kommt Leon verletzt auf die Fähre und will sich übersetzen lassen, hat aber kein Geld dabei. Da es die letzte Fahrt für den Tag ist und er einen etwas ramponierten Eindruck macht, macht Sara eine Ausnahme und nimmt ihn mit und als er auf der Fähre mehr oder weniger zusammenbricht, nimmt sie ihn für „eine“ Nacht auf, damit er sich erholen kann. Doch aus einer Nacht wird mehr und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Es entsteht eine Freundschaft, die immer wieder Schwankungen unterzogen ist, da beide nicht ehrlich zueinander sind. Ihre Vergangenheiten sind zu schmerzhaft, um diese zu erzählen und führen deshalb immer wieder zu Konflikten. Aber nicht nur hier gärt ein Konflikt, auch die Befürworter der Brücke und Saras Weigerung spalten die Dorfgemeinschaft. Das Cover des Buches hat mir auch sehr geht gefallen, da es zu meinem Empfinden, dies ist ein Sommerbuch (es zeigt eine Frau im roten Badeanzug, die im Wasser schwimmt) sehr gut passte. Auch die immer wieder gärenden Konflikte und Probleme, passten zum Wetter und zu der Geschichte. Dieses Auf und Ab der Emotionen, die Sturheit von Sara und die Sanftheit/Verkrampftheit von Leon haben mich sehr berührt und mitgenommen. Die Verbissenheit der „Brückenbauer“ und manche rigorosen Maßnahmen stoßen auf Unverständnis. Das Buch hat mich mitgenommen, abgeholt und mich auch gut zum Ende geführt. Ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Es bekommt 4,5 Sterne von mir.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöner Spätsommerroman

    Ich glaube, mich hat dieses Buch so tief berührt, weil in Saras Leben etwas steckt, wonach ich mich selbst oft sehne: Abgeschiedenheit, Natur, Tiere, Wasser und ein Ort, an dem die Welt ein bisschen weiter weg ist, das Leben sich nicht so eng anfühlt. Saras „Grüner Mond“ erscheint mir als ein Plätzchen zum Aufatmen, auch wenn es das für sie nicht immer war… Hätte ich vorher gewusst, dass Klimaschutz, Aktivismus und die Besetzung des Uhlenheimer Forsts darin eine Rolle spielen, hätte ich vermutlich überlegt, ob ich den Roman lesen mag. Diese Themen interessieren mich sehr, aber in Romanen habe ich sie bisher für mich nicht umgesetzt gefunden, dass es mir gefiel. In „Tage am Fluss“ von drängt sich dieses Thema aber nicht in den Vordergrund, sondern gehört mit Leon, der aktiv für den Schutz der Natur kämpft, einfach dazu. Sara dagegen lebt längst mit ihr, baut vieles selbst an und nutzt, was ihr Hof und die Umgebung ihr geben. Zwei ganz unterschiedliche Wege, die Natur zu bewahren, treffen hier aufeinander. Ich mochte die Ruhe dieses Romans sehr. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und haben Hof, Fluss und Umgebung für mich vor meinem inneren Auge sichtbar und fühlbar gemacht. Gleichzeitig gibt es Passagen, die mich wirklich gepackt haben. Sara hält aufgrund ihrer traumatischen und verletzenden Familiengeschichte konsequent Abstand zu anderen Menschen. Leon kommt aus völlig anderen Verhältnissen und schultert seinen ganz eigenen Problem-Rucksack. Zwei Lebenswege, zwei Arten von Verletzungen, rund zwanzig Jahre Altersunterschied und trotzdem ergänzen sie sich, geben einander Halt und finden auf Saras Hof einen Weg miteinander, ohne plötzlich andere Menschen zu werden. Das Leben spielt manchmal die verrücktesten Geschichten. Warum also nicht auch Bücher?

  • Callea

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fluss

    In Tage am Fluss zeichnet Jochen Mariss das feinfühlige Porträt zweier verwundeter Seelen, die am Flussufer ungeahnte Zuflucht finden. Berührend, naturnah und aktuell. Als der verletzte Leon auf Saras kleiner Fähre auftaucht, prallen zwei Welten aufeinander. Doch bei der gemeinsamen Hofarbeit – vom Schafescheren bis zum Sensen der Wiese – weicht die anfängliche Distanz einer tiefen Vertrautheit. Mariss verbindet das emotionale Annähern seiner Protagonisten gut mit drängenden ökologischen Fragen: Der Widerstand gegen den Brückenbau und die drohende Flussflut verleihen der ruhigen Naturkulisse eine greifbare Dynamik. Ein leiser, hoffnungsvoller Roman über das Einreißen innerer Mauern, den Mut zum Neuanfang und den Schutz dessen, was wirklich zählt. Absolute Leseempfehlung! Mut wunderbarem Cover mit Wasser.

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  • Zum Bewerterprofil von Sylvia Donath

    Sylvia Donath

    Thalia Ettlingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Seele lüften und den Blick weiten...

    "Die Seele lüften und den Blick weiten... dieser Satz von Sara Harmsen wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Ein heißer Sommer und Saras Routine auf dem "grünen Mond" wird plötzlich von einem Fremden - Leon - unterbrochen, der ziemlich derangiert bei ihr auf der kleinen Fähre auftaucht. Sara nimmt Leon bei sich auf und aus der einen Nacht wird ein längerer Zeitraum. Leon ist Idealist und unterstützt Sara und so nach und nach lässt sie Nähe zu und öffnet sich. Doch Leon hat ihr wichtiges verschwiegen... Nach einer dramatischen Nacht erkennen beide wie wichtig sie füreinander sind. Ein besonderer Roman, der nachwirkt, nachdenklich macht und bewegt. Sehr lesenswert! Auch das Hörbuch ist im Duo sehr gefühlvoll eingesprochen.
  • Zum Bewerterprofil von Lea Hagenmeier

    Lea Hagenmeier

    Thalia Karlsruhe-Mühlburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Seele lüften, den Blick weiten lassen."

    Zwei so unterschiedliche Menschen, die langsam zueinander finden und eine besondere Bindung aufbauen. Ein Buch, das einem zeigt, dass für seine Werte einzustehen wichtig ist. Aber die kleinen Momente zu schätzen und auch mal innehalten sind es genau so. Tolles Debüt und ein wirkliches Lesevergnügen!
  • Zum Bewerterprofil von Anke Schnöpel

    Anke Schnöpel

    Thalia Hilden

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Starkes Debüt

    Ein wunderbar atmosphärisches Debüt über Heilung und Mut: Sara lebt abgeschieden am Fluss, bis der verletzte Leon in ihr Leben tritt. Gemeinsam finden sie Kraft in der Natur und den Mut, alte Wunden zu heilen – und sich gegen Widerstände zu stellen. Heike Warmuth und Nils Kretschmer verleihen dieser zarten, kraftvollen Geschichte eine wunderbare Stimme. Ein Hörbuch, das berührt.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike von Bargen

    Ulrike von Bargen

    Thalia Bad Godesberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein schönes Sommer-Hörbuch!

    Sara lebt am Fluß hat die Fähre ihres Vaters übernommen, mit der schon viele Generationen über den Fluß gebracht wurden. Zusammen mit ihrem Hund lebt sie dort im Einklang mit der Natur und möchte, daß das auch so bleibt. Als ein junger Mann verletzt und offensichtlich auf der Flucht auf ihre Fähre und ihre Insel kommt, ihr bisher in festen Bahnen verlaufendes Leben (erneut) aus den Fugen zu geraten. Ein wunderbar ruhiger aber spannend erzählter Roman über Verletzungen und Neuanfänge, die Liebe zur Natur und die Kraft der Gemeinschaft. Eine schöne Sommerlektüre. Das Hörbuch habe ich sehr gerne gehört. Durch das Abwechseln zweier Sprecher für die beiden Protagonisten erhielt es eine zusätzliche Lebendigkeit und Eindringlichkeit.
  • Zum Bewerterprofil von Michelle Splinter

    Michelle Splinter

    Thalia Suhl – EinkaufsCentrum am Steinweg

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ganz besondere Geschichte

    Tage am Fluss ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach liest sondern erlebt. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst am Ufer eines ruhigen Flusses zu sitzen, den Alltag hinter mir zu lassen und für einen Moment einfach nur durchzuatmen. Jochen Mariss schreibt mit einer außergewöhnlichen Leichtigkeit und gleichzeitig mit einer Tiefe, die lange nachhallt. Seine Gedanken über das Leben, die Zeit, das Glück und die kleinen Begegnungen wirken nie belehrend, sondern wie ein Gespräch mit einem guten Freund. Gerade in unserer oft hektischen Welt erinnert dieses Buch daran, wie viel Schönheit in den stillen Momenten liegt. Die liebevolle Gestaltung unterstreicht den besonderen Charakter des Buches und macht es zu einem wunderbaren Geschenk für Menschen, die Trost suchen, neue Kraft schöpfen möchten oder sich selbst einfach etwas Gutes tun wollen. Gleichzeitig ist es ein Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, zufällig eine Seite aufschlägt und genau den Satz findet, den man gerade braucht. Wer Geschichten und Gedanken mit Herz liebt und sich nach einem Buch sehnt, das entschleunigt und berührt, sollte Tage am Fluss unbedingt entdecken. Ein kleines Buch voller großer Gefühle. Warmherzig, inspirierend und von zeitloser Schönheit.

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