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Produktbild: Denen man vergibt
Gebraucht

Denen man vergibt Roman

Aus der Reihe Quartbuch
2

8,67 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Morally Grey + weitere

Erscheinungsdatum

03.02.2017

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,7 cm

Gewicht

441 g

Originaltitel

The Forgiven

Übersetzt von

Reiner Aus dem Amerikanischen Pfleiderer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003764844

Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Morally Grey
  • Dark Romance
  • Victim Gets Revenge

Erscheinungsdatum

03.02.2017

Verlag

Wagenbach, K

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

22,1/14,1/2,7 cm

Gewicht

441 g

Originaltitel

The Forgiven

Übersetzt von

Reiner Aus dem Amerikanischen Pfleiderer

Sprache

Deutsch

EAN

2710003764844

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Spannend aufgebaut

Bewertung am 31.10.2024

Bewertungsnummer: 2330064

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Fazit: Diese Geschichte ist spannend aufgebaut, mit einem Plot, der leicht verwirrt, aber so typisch für die Reichen und Schönen ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, vor allem das Ehepaar kommt glaubhaft rüber. Die Monologe zwischen den beiden sind abwechslungsreich, in leichter monotoner Sprache geführt und die Handlung sehr frustrierend. Der Autor erzählt die Geschichte des Ehepaares in einer Art und Weise zum Fürchten. Wie weit gehen Menschen, wenn sie frustriert, fern jeglichen Benehmens und Standesdünkel sind. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind so dekadent ausgeprägt, dass es schon fast schwerfällt, es zu glauben. Die Begegnung zwischen dem englischen Arzt und dem arabischen Vater ist angsteinflößend und zugleich traurig. Man erwartet, dass sich der Vater für den Tod seines Sohnes äußert. Soll er wirklich vergeben? Eine interessante Geschichte … Interessant die unterschiedlichen Weltanschauungen, Bräuche, Gepflogenheiten und man hat das Gefühl sich zwischen zwei Welten zu verlieren. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, aber es fehlte mir allein etwas die Überzeugung und ich war etwas ratlos am Ende. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben.

Spannend aufgebaut

Bewertung am 31.10.2024
Bewertungsnummer: 2330064
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein Fazit: Diese Geschichte ist spannend aufgebaut, mit einem Plot, der leicht verwirrt, aber so typisch für die Reichen und Schönen ist. Die Charaktere sind authentisch beschrieben, vor allem das Ehepaar kommt glaubhaft rüber. Die Monologe zwischen den beiden sind abwechslungsreich, in leichter monotoner Sprache geführt und die Handlung sehr frustrierend. Der Autor erzählt die Geschichte des Ehepaares in einer Art und Weise zum Fürchten. Wie weit gehen Menschen, wenn sie frustriert, fern jeglichen Benehmens und Standesdünkel sind. Die Unterschiede zwischen Arm und Reich sind so dekadent ausgeprägt, dass es schon fast schwerfällt, es zu glauben. Die Begegnung zwischen dem englischen Arzt und dem arabischen Vater ist angsteinflößend und zugleich traurig. Man erwartet, dass sich der Vater für den Tod seines Sohnes äußert. Soll er wirklich vergeben? Eine interessante Geschichte … Interessant die unterschiedlichen Weltanschauungen, Bräuche, Gepflogenheiten und man hat das Gefühl sich zwischen zwei Welten zu verlieren. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft, aber es fehlte mir allein etwas die Überzeugung und ich war etwas ratlos am Ende. Das Buch ist unterhaltsam geschrieben.

Ein Wochenende in der Gluthitze der marokkanischen Wüste.

Bewertung aus Zürich am 30.09.2021

Bewertungsnummer: 1576924

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein englisches, leicht versnobtes Ehepaar, heillos zerstritten, er Alkoholiker und Arzt, sie KInderbuchautorin, die seit Ewigkeiten nichts mehr publiziert hat, sind auf ein wildes Partywochenende in der Wüste von Marokko eigeladen. Die mehrtägige Party wird von einem unsäglich reichen schwulen Paar gegeben. An der Party zelebrieren sich die Schönen und Reichen, der Verschwendungssucht sind keine Grenzen gesetzt. Angefangen bei der Ausstattung der ganzen Anlage mit edelsten Materialien, vielen Attraktionen, Drogen à gogo, den ausgefeiltesten Menus und Getränken à discretion und diversen Attraktionen. Das Ganze findet mitten in der Gluthitze der Wüste in einer teilweise renovierten Ansammlung historischer Gebäude statt. Soweit so gut. Leider überfährt das englische Ehepaar auf der Hinfahrt durch die nächtliche Wüste einen jungen Mann und begeht Fahrerflucht, was zum Problem wird, als die Polizei, die Leiche und der Vater des Überfahrenen an der Party auftauchen. Das Buch handelt über Gegensätze. Auf der einen Seite der absolute Luxus der frivolen Partygäste, auf der anderen Seite die bittere Armut der ländlichen Bevölkerung und das Leid des Vaters des Getöteten. Es ist auch ein Buch über das gegenseitige Unverstehen von Einheimischen und der Zugezogenen. Man hat sich arrangiert, aber die Beziehung der beiden Gruppen ist toxisch. Zu verschieden sind Wertvorstellungen und Lebensansichten. Die Europäer:innen sind wie Fremdkörper in der Wüste. Und sind die Partyleute in ihrer Verschwendungssucht auch glücklich? Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es mich in zwei mir fremde Welten mitnahm. Einerseits geht man an diese Wahnsinnsparty, andererseits wird das Leben der Einheimischen in der Wüste eindrücklich geschildert. Es ist ein sehr vielschichtiges Buch, das zwar mit Clichés operiert, die Gegebenheiten, Charakteren und ihr Zusammenspiel nur skizzieren kann - das aber sehr eindrucksvoll. Und das Buch hat ein überraschendes Ende. Fazit: Klare Leseempfehlung. #bookaddicted #instabook #buch #lesen #booklover #bücherwurm #buchblog #leseempfehlung #meinung #lesenswert

Ein Wochenende in der Gluthitze der marokkanischen Wüste.

Bewertung aus Zürich am 30.09.2021
Bewertungsnummer: 1576924
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein englisches, leicht versnobtes Ehepaar, heillos zerstritten, er Alkoholiker und Arzt, sie KInderbuchautorin, die seit Ewigkeiten nichts mehr publiziert hat, sind auf ein wildes Partywochenende in der Wüste von Marokko eigeladen. Die mehrtägige Party wird von einem unsäglich reichen schwulen Paar gegeben. An der Party zelebrieren sich die Schönen und Reichen, der Verschwendungssucht sind keine Grenzen gesetzt. Angefangen bei der Ausstattung der ganzen Anlage mit edelsten Materialien, vielen Attraktionen, Drogen à gogo, den ausgefeiltesten Menus und Getränken à discretion und diversen Attraktionen. Das Ganze findet mitten in der Gluthitze der Wüste in einer teilweise renovierten Ansammlung historischer Gebäude statt. Soweit so gut. Leider überfährt das englische Ehepaar auf der Hinfahrt durch die nächtliche Wüste einen jungen Mann und begeht Fahrerflucht, was zum Problem wird, als die Polizei, die Leiche und der Vater des Überfahrenen an der Party auftauchen. Das Buch handelt über Gegensätze. Auf der einen Seite der absolute Luxus der frivolen Partygäste, auf der anderen Seite die bittere Armut der ländlichen Bevölkerung und das Leid des Vaters des Getöteten. Es ist auch ein Buch über das gegenseitige Unverstehen von Einheimischen und der Zugezogenen. Man hat sich arrangiert, aber die Beziehung der beiden Gruppen ist toxisch. Zu verschieden sind Wertvorstellungen und Lebensansichten. Die Europäer:innen sind wie Fremdkörper in der Wüste. Und sind die Partyleute in ihrer Verschwendungssucht auch glücklich? Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es mich in zwei mir fremde Welten mitnahm. Einerseits geht man an diese Wahnsinnsparty, andererseits wird das Leben der Einheimischen in der Wüste eindrücklich geschildert. Es ist ein sehr vielschichtiges Buch, das zwar mit Clichés operiert, die Gegebenheiten, Charakteren und ihr Zusammenspiel nur skizzieren kann - das aber sehr eindrucksvoll. Und das Buch hat ein überraschendes Ende. Fazit: Klare Leseempfehlung. #bookaddicted #instabook #buch #lesen #booklover #bücherwurm #buchblog #leseempfehlung #meinung #lesenswert

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Denen man vergibt

von Lawrence Osborne

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Meinung aus der Buchhandlung

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Anne Feldhaus

Thalia Bremen – Roland Center

Zum Portrait

5/5

Roman Noir

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Ehekrach, der einen Unfall -wenn es denn einer war- auslöst - und damit Ereignisse in Gang setzt, die Leser wie Romanfiguren einem Mahlstrom gleich mitreißen. Eine dekadente Party in der Gluthitze Marokkos, Europäer, die sich dem Rausch hingeben und Marokkaner, die das wilde Treiben immer argwöhnischer und reichlich befremdet beobachten. Der ungezügelte Hedonismus der Partygesellschaft, der im krassen Gegensatz zu dem einfachen, entbehrungsreichen und zutiefst gläubigen Leben der indigenen Bevölkerung steht. Der Roman besticht durch den süffisanten Ton und die kunstfertige Konstruktion, die moralische Urteilsfähigkeit des Lesers wird mit jeder Seite mehr und mehr herausgefordert. Die Gegenwelten sind treffsicher skizziert, wuchtige Szenen ohne billige Effekte treiben dieses politisch korrekte Lehrstück voran. Ein Krimi, der weit über die Gut und Böse-Thematik hinausgeht und keine Läuterung bereithält. Klasse!
  • Anne Feldhaus
  • Buchhändler/-in

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5/5

Roman Noir

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Ehekrach, der einen Unfall -wenn es denn einer war- auslöst - und damit Ereignisse in Gang setzt, die Leser wie Romanfiguren einem Mahlstrom gleich mitreißen. Eine dekadente Party in der Gluthitze Marokkos, Europäer, die sich dem Rausch hingeben und Marokkaner, die das wilde Treiben immer argwöhnischer und reichlich befremdet beobachten. Der ungezügelte Hedonismus der Partygesellschaft, der im krassen Gegensatz zu dem einfachen, entbehrungsreichen und zutiefst gläubigen Leben der indigenen Bevölkerung steht. Der Roman besticht durch den süffisanten Ton und die kunstfertige Konstruktion, die moralische Urteilsfähigkeit des Lesers wird mit jeder Seite mehr und mehr herausgefordert. Die Gegenwelten sind treffsicher skizziert, wuchtige Szenen ohne billige Effekte treiben dieses politisch korrekte Lehrstück voran. Ein Krimi, der weit über die Gut und Böse-Thematik hinausgeht und keine Läuterung bereithält. Klasse!

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Simone Büchner

Thalia Coburg

Zum Portrait

5/5

Und die Moral von der Geschichte?...Auf jeden Fall eine andere Zukunft?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von Freunden zu einer extravaganten Party mit illustren Gästen eingeladen, reist das britische Ehepaar Jo und David Henninger nach Marokko. Kaum angekommen, ist die Stimmung des Paares emotional aufgewühlt und es kommt zu Streitigkeiten. Schuld daran ist vor allem David’s übermäßiger Alkohlkonsum, der fortwährend mit Jo’s Rastlosigkeit kollidiert. Insgesamt eine schwierige Ausgangssituation für eine längere Autofahrt, denn die Party findet etwas außerhalb statt und die Straße führt mitten durch’s Nirgendwo. Als während der Fahrt plötzlich zwei junge Männer aus dem Nichts auf den Wagen zugelaufen kommen, wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die uns Leser mit Ratlosigkeit und Entsetzen durch die nachfolgenden Seiten des Romans treibt. Denn unser Paar kommt an - mit einem toten jungen Mann auf der Rücksitzbank… „Es war eine Art Detonation, die nur einen Sekundenbruchteil dauerte, aber mehrere Minuten anzuhalten schien, währenddessen ihr Vertrauen in die Zukunft zerbrach“. Was zunächst wie ein einfaches Ehedrama beginnt, wächst sich zuletzt zu einem unaufdringlich, wertungsfrei und atmosphärisch dicht erzählten, auch psychologisch tiefgründigen Roman mit ruhigem, sowie detailliertem Schreibstil aus. Ein sehr gutes, auch intensives Buch, das zu lesen sich wirklich lohnt!
  • Simone Büchner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Und die Moral von der Geschichte?...Auf jeden Fall eine andere Zukunft?

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von Freunden zu einer extravaganten Party mit illustren Gästen eingeladen, reist das britische Ehepaar Jo und David Henninger nach Marokko. Kaum angekommen, ist die Stimmung des Paares emotional aufgewühlt und es kommt zu Streitigkeiten. Schuld daran ist vor allem David’s übermäßiger Alkohlkonsum, der fortwährend mit Jo’s Rastlosigkeit kollidiert. Insgesamt eine schwierige Ausgangssituation für eine längere Autofahrt, denn die Party findet etwas außerhalb statt und die Straße führt mitten durch’s Nirgendwo. Als während der Fahrt plötzlich zwei junge Männer aus dem Nichts auf den Wagen zugelaufen kommen, wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, die uns Leser mit Ratlosigkeit und Entsetzen durch die nachfolgenden Seiten des Romans treibt. Denn unser Paar kommt an - mit einem toten jungen Mann auf der Rücksitzbank… „Es war eine Art Detonation, die nur einen Sekundenbruchteil dauerte, aber mehrere Minuten anzuhalten schien, währenddessen ihr Vertrauen in die Zukunft zerbrach“. Was zunächst wie ein einfaches Ehedrama beginnt, wächst sich zuletzt zu einem unaufdringlich, wertungsfrei und atmosphärisch dicht erzählten, auch psychologisch tiefgründigen Roman mit ruhigem, sowie detailliertem Schreibstil aus. Ein sehr gutes, auch intensives Buch, das zu lesen sich wirklich lohnt!

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Denen man vergibt

von Lawrence Osborne

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