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Zeiten erhöhter Gefahr Roman

2

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15504

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,3 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28299-5

Beschreibung

Rezension

»Der Autorin ist ein inhaltlich immer dichter werdender und stilistisch überzeugender Text gelungen.« Tobias Behnen, Eliport, 17.9.26
»Von der ersten bis zur letzten Seite enorm packend! ... Die doppelte Verunsicherung, die inneren wie die äußere, schildert Julia von Lucadou ganz großartig.« Felix Münger, SRF Literaturclub, 15.9.26
»Wenn sich vor allem Männer in Ersatzhandlungen flüchten, leidet auch die Gesellschaft, so das Fazit dieses konzise konzipierten, klugen Buches.« Lina Paulitsch, Falter, 16.9.26
»Ähnlich wie schon in ihrem ersten dystopischen Werk ›Die Hochhausspringerin‹ erschafft die Autorin auch in ihrem neuen Buch wieder eine Atmosphäre voller Beklemmung und Unbehagen, die einen mehr und mehr gefangen nimmt.«
Frankfurter Neue Presse, 14.9.26
»Es ist erstaunlich, wie souverän die Autorin die Fragen nach Schuld, Scham und Verdrängung in ihrem Text behandelt, ohne zu moralisch zu werden.« Karsten Redmann, Kulturtipp, 20/2026
»Was mich fasziniert hat ist ihre absolute Sachkenntnis in allem, was sie schildert... Die Spannung ist unerträglich und der Schluss ist sensationell.« Jeanette Bergner, Literaturrunde, 2.9.26
»Ich bin dermaßen fasziniert, dass ich mir immer wieder die Frage stelle: Wie hat sie das geschrieben? Wie kann sie so tief und so raffiniert in eine Konstruktion hineintauchen?« Gallus Frei, Literaturrunde, 2.9.26
»Die Autorin erschafft in ihrem neuen Buch wieder eine Atmosphäre voller Beklemmung und Unbehagen, die einen mehr und mehr gefangen nimmt. Auch der Leser verliert nach und nach jedes Sicherheitsgefühl.« dpa, 9.9.2026
»So wird aus der Gegenwartsanalyse ein psychologischer Thriller mit grossem Sog.« Martina Läubli, NZZ am Sonntag, 6.9.2026
»Extrem gut durchgearbeitet. Ein psychologisches Kammerspiel und gleichzeitig ein Gesellschaftsporträt unserer Gegenwart.« Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur, 20.8.26
»Manche Romane entwickeln einen Sog, dieser ist eher ein Strudel: mit eindrücklichen Bildern, mit Abgründen und Impulsen, die nachwirken.« Paula Konersmann, KNA, 18.8.2026
»Julia von Lucadou schafft es, uns von der ersten bis zur letzten Seite mit dieser Geschichte zu fesseln.« Clara Gauthey, 14.8.26

Produktdetails

Verkaufsrang

15504

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,3 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28299-5

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bianka

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So kann es nicht gewesen sein

    Ich habe dieses Buch gestern Abend tatsächlich in einem Rutsch durchgelesen. Und das sagt eigentlich schon ziemlich viel darüber aus, wie fesselnd ich die Geschichte fand. Mit 224 Seiten ist es zwar kein besonders langer Roman, aber ich wollte einfach wissen, wie das alles ausgeht. Jot ist Mitte 50 und ein Mensch, der wirklich alles kontrollieren und für jede noch so schlimme Situation vorbereitet sein möchte. Er arbeitet bei einer Firma, die Schutzbunker an Superreiche verkauft, und natürlich hat er auch für sich selbst vorgesorgt. Und zwar nicht nur ein bisschen. Seine Kontrollsucht geht schon ziemlich weit und hat auch dafür gesorgt, dass seine Schwester, seine Ex-Frau und seine Tochter keinen Kontakt mehr zu ihm haben. Dann findet Jot beim Laufen einen toten Mann. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber Jot ist überzeugt, dass es Mord gewesen sein könnte. Und genau damit fängt eigentlich alles an. Was ich richtig spannend fand, war, wie sehr man im Laufe der Geschichte irgendwann selbst nicht mehr weiß, was man eigentlich glauben soll. Jot ist sich bei bestimmten Dingen absolut sicher, während andere Menschen seine Wahrnehmung infrage stellen. Gleichzeitig tauchen immer wieder Erinnerungen aus seiner Kindheit auf, die sich mit der Gegenwart vermischen. Und je weiter man liest, desto klarer wird, dass Jot seine Vergangenheit offenbar nicht ganz so abgespeichert hat, wie sie tatsächlich gewesen sein könnte. Der Satz „So kann es nicht gewesen sein“ zieht sich dabei wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Und Jot selbst hat mich tatsächlich überrascht. Am Anfang dachte ich schon das eine oder andere Mal: Was ist denn mit diesem Mann los? Seine Kontrollsucht ist teilweise wirklich extrem und ich fand ihn zunächst eher schwierig. Aber je mehr man über seine Vergangenheit erfährt, desto besser versteht man ihn. Und irgendwann hatte ich tatsächlich Mitleid mit ihm. Hinter diesem kontrollsüchtigen und teilweise ziemlich merkwürdigen Mann steckt nämlich ein sehr verletzlicher Mensch. Ich mochte auch die Atmosphäre des Buches sehr. Die Sprache hat mir richtig gut gefallen und ich fand es spannend, wie sich Gegenwart, Vergangenheit und Jots Erinnerungen immer mehr miteinander vermischen. Auch die Zeitsprünge haben mich überhaupt nicht gestört. Ich weiß, dass das viele Leser nicht mögen, aber für mich war das hier überhaupt kein Problem. Auch Kafkas „Der Prozess“ wird in die Geschichte eingeflochten, was meiner Meinung nach ziemlich gut zu dieser ganzen Stimmung passt. Dieses Gefühl von Kontrollverlust, Unsicherheit und der Frage, was eigentlich wirklich passiert ist, zieht sich durch den gesamten Roman. Interessant fand ich außerdem das Thema der Schweizer Schutzräume. Dass es dort aufgrund des seit den 1960er-Jahren bestehenden Schutzraumkonzepts tatsächlich so viele Schutzplätze gibt, war mir vorher überhaupt nicht bewusst. Gerade weil Jot beruflich mit Bunkern zu tun hat und selbst so extrem auf Sicherheit bedacht ist, fand ich diesen Aspekt richtig spannend. Für mich geht es in dem Buch deshalb nicht nur um die Frage, was mit dem toten Mann passiert ist. Es geht mindestens genauso sehr um Erinnerungen, Wahrnehmung, Verdrängung und darum, wie sehr man seiner eigenen Erinnerung eigentlich vertrauen kann. Und auch darum, dass man sich bei Krisen manchmal Hilfe holen müsste, es aber gerade dann nicht tut. Das Ende fand ich gut, wenn auch nicht ganz perfekt. Insgesamt hat mich das Buch aber wirklich gepackt. Ich mochte die ungewöhnliche Geschichte, die Atmosphäre und vor allem, wie sich mein Blick auf Jot verändert hat. Ich habe mit einem Mann angefangen, bei dem ich dachte: „Was ist denn mit diesem Mann los?“ und bin bei einem Menschen angekommen, mit dem ich am Ende tatsächlich mitgefühlt habe. Für mich ganz klar 5 Sterne.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Tote im Steinbruch

    Zeiten erhöhter Gefahr ist ein interessanter Roman über den seelischen Zustand eines Manns mittleren Alters, dessen Leben ziemlich festgefahren ist. Von der Familie schon lange getrennt, lebt er hauptsächlich für die Arbeit. Als er überraschend einen toten Mann findet, kommt er außer Tritt. Er kann nicht akzeptieren, dass die Polizei das für Selbstmord hält. Er stellt auch sein Leben und seine Vergangenheit in Frage. Gleichzeitig ist aber auch die Gegenwart ein Ort der Unsicherheit geworden. Julia von Lucadou schreibt ihren Text mit großer Intensität. Aber man sollte keinen Thriller erwarten sondern ein psychologisch ausgefeiltes Buch.

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