KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter

Evas Tochter Roman - »Elizabeth Strout hat eine deutschsprachige Schwester: Die heißt Annette Mingels ...« (Ursula März, DIE ZEIT)

2

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21740

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,9/13,1/2,7 cm

Gewicht

347 g

Farbe

Tabak / Lachs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60480-8

Beschreibung

Rezension

»Annette Mingels kombiniert in ›Evas Tochter‹ einen Reigen von Frauenschicksalen, zeitgemäß, klug und unterhaltsam.«

Produktdetails

Verkaufsrang

21740

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,9/13,1/2,7 cm

Gewicht

347 g

Farbe

Tabak / Lachs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60480-8

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten Sie dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Anjas_Buchspuren

    5/5

    09.09.2026

    eBook (ePUB)

    Von Frauen, die ihren eigenen Weg suchen

    Sommer. Mitten im Villenviertel einer deutschen Kleinstadt steht auf einmal ein Zelt. Sophie von Clüver, das schwarze Schaf ihrer Familie, hat es vor ihrem Elternhaus aufgeschlagen. Ein weiterer Affront gegen ihre Eltern? Ein Hilferuf? Auf jeden Fall sorgt das Zelt für Gesprächsstoff in der Nachbarschaft. Die Frauen beginnen, sich Fragen zu stellen über Sophie und ihr Zelt, aber zunehmend auch über sich selbst und ihr eigenes Leben. Annette Mingels richtet in ihrem Roman den Blick auf Sophie von Clüver und sieben weitere Frauen. Junge und alte, Mütter und Kinderlose, Ehefrauen und Witwen. Da ist zum Beispiel Greta, einst eine erfolgreiche Künstlerin, nach der Geburt ihrer Kinder ausschließlich Mutter und deren erneuten künstlerischen Ambitionen von ihrem Mann nur belächelt werden. Oder Hanne, eine ehemalige Säuglingskrankenschwester, kinderlos, die nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Einsamkeit kämpft. Oder die junge Wanda, einst dick und immer noch geplagt von Unsicherheit und Neid auf die beste Freundin. Es sind Frauen wie du und ich. Frauen, denen wir im echten Leben begegnen könnten. Mingels erzählt davon, was sie antreibt, was ihnen fehlt und wonach sie sich sehnen - nach Liebe und Anerkennung, nach Selbstbestimmung und danach, gesehen zu werden. Ich habe diese unterschiedlichen Frauen und ihre Lebenswege sehr gerne begleitet. Keine von ihnen ist perfekt und gerade das macht sie so glaubwürdig. Sie zweifeln, treffen Entscheidungen, machen Fehler und versuchen, ihren eigenen Weg zu finden. Besonders gefallen hat mir, mit wie viel Feingefühl und Wärme Annette Mingels ihre Figuren betrachtet. Sie urteilt nicht und erhebt keinen Zeigefinger. Stattdessen lässt sie ihren Frauen Raum, mit all ihren Widersprüchen, Unsicherheiten und Sehnsüchten. Diese einfühlsame und menschliche Art des Erzählens hat mich sehr berührt. Fazit: Ein vielschichtiger Roman über Umbrüche und Neuanfänge, über Familie und Beziehungen und über Entscheidungen, die unser Leben prägen. Und so wird ein Zelt, das zunächst nur die gewohnte Ordnung eines Villenviertels stört, zum Auslöser für etwas Größeres. Es bringt Verborgenes an die Oberfläche und manches im Leben dieser Frauen in Bewegung.

  • MarieOn

    4/5

    14.09.2026

    eBook (ePUB)

    Frauenschicksale feinfühlig verbunden

    Greta steigt vom Rad ab und beobachtet das Zelt genau vor der Klinkervilla. Es stand am Rande des Bürgersteigs, die Heringe in den Vorgarten des großen Anwesens geschlagen. Was das wohl soll? „Mama?“. Isabells Stimme aus dem Fahrradanhänger. Sie muss sie in die Kita bringen, steigt wieder auf und radelt los. In der Kita läuft Isabell ohne jede Scheu auf ihre Freundin zu und Greta verschwindet, mit einem entschuldigenden Lächeln für die anderen Mütter. Small Talk ist nicht so ihr Ding, außerdem muss sie noch für ihre Mutter einkaufen. Lass sie das selbst machen, hatte Frank gesagt. Doch Greta geht ja selbst einkaufen, warum also nicht. Als sie mit einer Einkaufstüte in der Hand ankommt, geht direkt die Türe auf, als hätte ihre Mutter dahinter gewartet. Ein, da bist du ja endlich, lässt Greta die Luft anhalten. Sie beißt die Zähne zusammen und geht in die Küche, um die Tüte auszupacken. Ihre Mutter räumt das Gemüse in den Kühlschrank. Sie könne übrigens selbst einkaufen gehen, sei schließlich noch nicht alt und tattrig. Greta dreht sich um, sieht ihrer Mutter ins Gesicht. „Du siehst heute wirklich jung aus.“ Sie sei beim Friseur gewesen. „Ach“. Wegwischende Handbewegung. Ist was passiert, will Greta wissen. Sie brauche Fotos für die Kampagne, deswegen sei heute das Fotoshooting geplant. Greta schluckt. Sie sollte sich aus der Kommunalpolitik raushalten. Landrätin! Was soll Greta sagen, wenn sie darauf angesprochen wird? Hanne schaut aus dem Fenster. Da steht das Zelt immer noch genau vor Evas und Jacobs Haus, wie eine Anklage. Hanne schüttelt den Kopf. Auf die Idee kann eigentlich nur Sophie gekommen sein, Evas Tochter. Wahrscheinlich ist sie jetzt wirklich gestrandet. Jemand sollte das Ordnungsamt rufen. Fazit: Die Autorin Annette Mingels hat in ihrem 8. Roman virtuos mehrere Frauenschicksale miteinander verwoben. Ich lerne Greta kennen, die sich freiwillig in ihre Rollenzuweisung gefügt hat, jetzt aber damit nicht mehr zufrieden ist und einen erneuten Start ihrer Künstlerinnenkarriere anvisiert. Eva, die Mutter von der zeltenden Sophie, aus deren Ehe alle Luft gewichen ist und die mit ihrer Tochter über die Maßen hadert. Hanne, Evas ehemalige beste Freundin, die sich einsam und verlassen fühlt, seit ihr Mann verstorben ist. Die psychisch angeschlagene Sophie von Clüver kampiert vor ihrem Elternhaus, weil sie neuen Anschluss an das Leben ihrer Eltern sucht und nicht daran glaubt, dass ihre Mutter das freiwillig zulässt. Jeder der Anwohner des Villenviertels ist darauf bedacht, den schönen Schein nach außen zu wahren, doch die rebellische Sophie bringt sie einander näher. Die Autorin zeichnet ein feinfühliges Bild jeden Charakters und lässt mich alles über die inneren Gemütszustände und Bedürfnisse ihrer Darsteller wissen. Kapitelweise beobachte ich die unterschiedlichen Sichtweisen aller Beteiligten und kann mich empathisch einfühlen, ohne zu beurteilen. Am Ende wird ein zartes Band gebunden, dessen Versöhnlichkeit mir ein paar Tränen ins Gesicht gezaubert haben. Ein ganz wunderbares Buch. Für alle, die gerne Kristine Bilkau lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (2)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Draußen

    Im Hintergrund eine protzige Villa, davor auf dem Bürgersteig ein silbernes Zelt, das hatte ich sofort vor Augen. Ebenso die Nachbarschaft, die darüber spekuliert. Annette Mingels gibt acht Frauen die Kapitel ihres Buches, dabei kam mir der Gedanke an einen Staffelstab. Sie sind Verwandte, Freundinnen oder Bekannte. Nach und nach gewinne ich Einblick in ihr Leben und bekomme einen Eindruck von ihren Beziehungen, Wünschen, Sorgen und Geheimnissen. Mein Lieblingsmensch wurde Judith, verwitwet und widerwillige Online-Daterin. Die Chats, beziehungsweise die starken Worte und aufpolierten Profile der Männer, waren wirklich zum Amüsieren. Ein schlanker Roman, gefüllt mit Leben und Themen, von denen ich nicht genug bekommen kann. Bleibe der Autorin gewogen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter
  • Produktbild: Evas Tochter