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Die unverschämte Frau Vom Ende falscher Scham - Eine inspirierende Befreiungsgeschichte über Selbstbestimmung und weibliche Freiheit – SPIEGEL-Bestsellerautorin

27

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

930

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-30255-0

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist eine fantastische Unverschämtheit! Ehrlich, bewegend, schamlos und tröstlich. Nach der Lektüre wird sich so manches bescheidene Veilchen in eine stolze Rose verwandelt haben.«

Produktdetails

Verkaufsrang

930

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,6/2,4 cm

Gewicht

285 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-30255-0

Herstelleradresse

Goldmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Interessant

    Scham ist wie diese eine Freundin, die immer mitkommt, obwohl niemand sie eingeladen hat. Sie sitzt im Umkleideraum, beim Vorstellungsgespräch und vor dem Spiegel, und flüstert dir ein, dass du nicht schlank, selbstbewusst oder „natürlich" genug bist. "Die unverschämte Frau" schmeißt genau diese Freundin aus dem Freundeskreis. Das finde ich ziemlich erfrischend. Miriam Stein geht dabei nicht von oben herab an das Thema heran, sondern von ganz nah. Sie erzählt von sich selbst, von ihrer Herkunft, ihren Lebensphasen und den Momenten, in denen Scham ihr Leben mitgesteuert hat. Dass sie als Neugeborene in Südkorea gefunden wurde, gibt dem Thema eine Tiefe, die kein Ratgeber der Welt erfinden könnte. Hier ist Scham keine Theorie, sondern eine Geschichte, die schon vor dem ersten Geburtstag angefangen hat. Für mich ist das Buch besonders interessant, weil ich mich selbst erwische, wie ich mich für Dinge entschuldige, für die es keine Entschuldigung braucht. Vielleicht geht es dir genauso.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Absolute Empfehlung

    Beim Cover war ich zunächst tatsächlich etwas unsicher. Auf den ersten Blick hätte ich eher einen Roman als ein Sachbuch erwartet. Auch das Veilchen als Motiv hat bei mir nicht sofort gezündet, da mir die dahinterstehende Symbolik der Frau als Veilchen vorher nicht geläufig war. Ich finde das Cover durchaus schön, aber ob ich allein deshalb im Buchladen danach gegriffen hätte? Wahrscheinlich eher nicht. Umso interessanter finde ich im Nachhinein den Titel „Die unverschämte Frau“, denn dessen Bedeutung hat sich für mich während des Lesens komplett verändert. „Unverschämt“ ist schließlich erst einmal negativ besetzt. Wer unverschämt ist, hat sich nicht benommen, war nicht nett, hat Grenzen überschritten. Miriam Stein dreht diese Bedeutung gewissermaßen um: Was passiert, wenn wir aufhören, uns für Dinge zu schämen, für die wir uns gar nicht schämen müssten? Genau diese Entwicklung hat während des Lesens auch bei mir stattgefunden. Ich möchte das Wort „unverschämt“ jetzt viel positiver für mich besetzen. Stein beschäftigt sich unter anderem mit Körper-, Essens-, Geld- und Herkunftsscham und stellt diesen Formen eine Scham gegenüber, die durchaus ihre Berechtigung hat: nämlich dort, wo es darum geht, die Würde anderer Menschen zu respektieren und Menschlichkeit zu bewahren. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus Sachbuch und persönlichen Erfahrungen. Gefühlt besteht das Buch für mich ungefähr zur Hälfte aus beidem. Stein erzählt sehr offen aus ihrem eigenen Leben und verbindet diese Erlebnisse gleichzeitig mit Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen, deren Quellen sich im ausführlichen Quellenverzeichnis nachvollziehen lassen. Dadurch ist das Buch fundiert, ohne auch nur ansatzweise staubtrocken zu wirken. Gerade Steins Offenheit hat bei mir viel ausgelöst. Bei vielen Situationen dachte ich: Ja, das kenne ich – vielleicht nicht genauso, aber in ähnlicher Form. Ihre persönlichen Erfahrungen wirken authentisch und schaffen eine Atmosphäre, in der ich auch selbst offener mit mir sein konnte. Gleichzeitig spürt man an einigen Stellen ihre Wut darüber, wie bestimmte gesellschaftliche Strukturen noch immer funktionieren. Besonders beim Umgang mit Scham im medizinischen Bereich hat mich das beschäftigt. Vor dem Lesen habe ich mich gefragt, ob Scham tatsächlich so ein großes Thema ist. Nach diesem Buch ist meine Antwort eindeutig: Ja, Scham ist ein Riesending. Und gerade deshalb ist es so wichtig, sie überhaupt erst einmal zu erkennen. Denn dann kann ich hinterfragen: Wofür schäme ich mich eigentlich? Muss ich mich dafür wirklich schämen? Oder liegt die Scham vielleicht gar nicht bei mir, sondern an einer ganz anderen Stelle? Für mich ist „Die unverschämte Frau“ deshalb nicht nur ein unglaublich interessantes Sachbuch, sondern eines, das auch nach dem Lesen weiterarbeitet. Ich habe es bereits weiterempfohlen und würde es auch verschenken. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die bereit sind, die eigene Scham einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen – und vielleicht ein bisschen unverschämter zu werden.

  • Bewertung

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ja! Ja! Ja!

    Selten habe ich so oft und intensiv genickt wie in jedem einzelnen Kapitel aus Miriam Steins „Die unverschämte Frau“. Auf knapp 200 Seiten nimmt uns die Autorin mit durch ihre eigene Lebensgeschichte, entblößt Lesenden ihre vulnerabelsten Momente in denen eine Scham aufgebaut wurde, die sie noch lange, teilweise bis heute verfolgen wird. Immer wieder stellt sie Fragen auf, wie nicht nur mit der Scham an sich umgegangen werden kann und vielleicht auch sollte, sondern auch wie man dem Auslöser begegnen könnte, was man vielleicht entgegensetzen hätten können. Dass Frauen sich immer wieder für alles und wegen Allem schämen sollten um möglichst kleingehalten zu werden und sich nie frei entwickeln zu können, wird Kapitel im Kapitel schmerzhaft deutlich. Ein wahrhaft wichtiges und zum Nachdenken anregendes Buch für alle (Frauen), die sich gefangen fühlen ohne Recht zu wissen wovon eigentlich.

  • Valerevna

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zeit, sich weniger zu schämen

    „Die unverschämte Frau“ hat mich vor allem deshalb angesprochen, weil Scham ein Gefühl ist, das im Alltag oft viel mehr Raum einnimmt, als man bewusst wahrnimmt. Miriam Stein nähert sich diesem Thema sehr persönlich und nimmt ihre Leserinnen mit in ganz unterschiedliche Stationen ihres Lebens. Dabei erzählt sie offen von Momenten, in denen sie sich klein, falsch oder nicht passend gefühlt hat. Ich fand spannend, wie viele dieser Situationen gesellschaftlich geprägt sind und wie früh wir lernen, bestimmten Erwartungen entsprechen zu müssen. Gerade beim Lesen habe ich mich immer wieder gefragt, welche Dinge ich selbst eigentlich viel zu kritisch bewerte und warum. Besonders gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. Durch den persönlichen Erzählstil wirkt es nahbar und lässt gleichzeitig genug Raum, die eigenen Gedanken weiterzuspinnen. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Einordnung und wissenschaftliche Hintergründe gewünscht. Trotzdem ist es ein Buch, das Denkanstöße liefert und dazu ermutigt, mit sich selbst ein bisschen nachsichtiger zu sein. Für mich eine interessante Auseinandersetzung mit einem Gefühl, über das viel zu selten gesprochen wird.

  • verswand

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    13.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Appell an die Gesellschaft

    Miriam Stein schreibt über ein Thema, das oft verschwiegen wird, die Scham. Mit großer Offenheit beleuchtet sie unterschiedliche Facetten davon, zum Beispiel Scham bei Arztbesuchen, finanzielle Scham oder Anstandsscham und zeigt dabei frei heraus, wie stark gesellschaftliche Erwartungen unser Empfinden prägen. Sie macht deutlich, dass Scham in manchen Situationen sinnvoll sein kann, während sie sie an anderen Stellen kritisch hinterfragt und dazu ermutigt, sich von lähmenden Normen zu lösen. Besonders wichtig ist ihr Fokus auf Frauen. Sie vergleicht Frauen mit Männern und verknüpft ihre Beobachtungen mit kulturellen und biblischen Ursprüngen. Zitate und Fakten verleihen ihren Argumenten zusätzliches Gewicht. Je mehr ich gelesen habe, desto sprachloser und wütender wurde ich. Nicht auf das Buch, im Gegenteil, sondern auf die gesellschaftlichen Strukturen, die hier sichtbar gemacht werden. Durch die persönlichen Einblicke aus ihrem eigenen Leben wird das Thema zudem nahbar und menschlich. Für mich ist es ein Buch, das wachrüttelt und in viel mehr Hände gelangen sollte!

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