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Produktbild: Die unverschämte Frau

Die unverschämte Frau Vom Ende falscher Scham - Eine inspirierende Befreiungsgeschichte über Selbstbestimmung und weibliche Freiheit - SPIEGEL-Bestsellerautorin

46

15,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15686

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

11505 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641344863

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

15686

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

11505 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641344863

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  • J.D.

    4/5

    04.10.2026

    eBook (ePUB)

    Inspirierend, aber zu wenig Tiefe

    Das Cover passt meiner Meinung nach perfekt zum ganzen Buch. Das ganze Thema falsche Scham finde ich sehr passend gewählt und auch ein sehr interessantes Thema. Ich habe das Buch gerne gelesen und der Schreibstil ist auch gut, aber mir persönlich hat irgendwie etwas gefehlt. Ich glaube ich hätte mir manchmal noch mehr Tiefe gewünscht. Das vielleicht auf manche Themen noch genauer eingegangen wird oder manche Dinge emotional noch mehr beleuchtet werden. Trotzdem wares für mich ein inspirierendes Buch, aus dem ich einiges mitnehmen konnte. Alleine sich mit dem Thema Scham mal ein bisschen genauer auseinander zu setzen fand ich schon sehr interessant und hat mich inspiriert. Die persönliche Geschichte der Autorin fand ich wirklich berührend. Alles in allem hab ich das Buch gerne und mit Neugier gelesen und es regt zum nachdenken an.

  • Bewertung

    4/5

    27.09.2026

    eBook (ePUB)

    Zwischen Fakten und persönlichen Anekdoten

    Miriam Stein erzählt in „Die unverschämte Frau“ über die weibliche Scham. Beispielsweise von der Scham über den eigenen Körper, das Essverhalten oder Geld. Es geht darum, warum Scham vor allem bei Frauen so tief sitzt und woher sie kommt. Dazu teilt sie vor allem viele persönlichen Erfahrungen, die sie schon in Bezug zur Scham machen musste. Dabei hinterfragt sie sich selbst und die gesellschaftlichen Normen, die sie überhaupt Scham fühlen lassen. Zwischen den Erzählungen finden immer wieder sachliche Inhalte, Daten und Fakten ihren Platz und unterstützen somit die Erörterung der weiblichen Scham. Tatsächlich hatte ich eher mehr ein „Sachbuch“ erwartet, finde es jedoch nun nicht störend, dass ihre persönlichen Anekdoten hier ihren Platz finden, und sich dadurch vermutlich einige Frauen darin wiederfinden und gesehen fühlen. Die genannten Themen werden teilweise nur kurz angerissen und hätten von mir aus noch tiefer gehen können. Allerdings bekommt man so schon mal einen guten Überblick und Vorgeschmack auf das Thema, ohne dass die Lust am Lesen vergeht. Durch diesen Schreib- und Erzählstil lässt sich das Buch super leicht lesen und verstehen, und es ist überhaupt keine trockene Sachlektüre. Ich freue mich über jedes feministische Buch, das erscheint und finde es super wichtig gesellschaftliche und patriarchale Normen aufzubrechen und zu vernichten. Deswegen danke Miriam Stein für deine Arbeit.

  • Bewertung

    4/5

    16.09.2026

    eBook (ePUB)

    (Persönliche) Dekonstruktion weiblicher Scham

    Die Gestaltung des Covers, der Titel des Buches, sowie das darin enthaltene Wortspiel, und das Thema haben mich direkt in seinen Bann gezogen, weshalb ich mich direkt für das Buch entschieden habe. Miriam Stein setzt sich anhand persönlicher Erfahrungen und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse mit dem Thema der (weiblichen) Scham auseinander. Mithilfe einer sogenannten 'Scham-Inventur' behandelt sie unterschiedliche Arten der Scham und fragt sich dabei, welche Scham überflüssig ist und weg kann und welche bleiben sollte, um ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben zu ermöglichen. Abschließend wird nochmal Revue gezogen, die Leser*in zum (weiteren) Nachdenken über das Thema eingeladen und ein möglicher Umgang mit dem Thema überlegt. Eine Sache, über die ich immer wieder gestolpert bin, ist die Nutzung von abwertender sexistischer Sprache, wie etwa der Worte kratzbürstig und meckerziegig. Stellenweise scheint mir die Nutzung zwar ganz bewusst gewählt, aber oft scheint es sich auch um die Reproduktion von alltäglichem Sexismus zu handeln. Insgesamt kann ich das Buch und die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Thema dennoch empfehlen.

  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Unverschämt gut!

    Ich fand es wirklich interessant zu lesen, wie Scham über Jahrhunderte hinweg zu einem so wichtigen Instrument in der Sozialisation von Frauen und Mädchen werden konnte. Das Buch hilft dabei, eigene Muster zu erkennen und zu verstehen, woher sie kommen. Ich glaube, dass wir patriarchale Strukturen nur dann nachhaltig verändern können, wenn wir verstehen, wie sie entstanden sind und wie tief sie in uns verankert wurden. Es ist toll geschrieben, auch wenn vieles erschütternd ist. Zu erkennen, wie gezielt Scham als Instrument eingesetzt wird, um Frauen kleinzuhalten, und wie mächtig sie dadurch wird, hat mich sehr bewegt. Wie stark sie mein eigenes Leben und das meiner Freundinnen prägt, ist erschreckend. Ein wichtiges, aufrüttelndes und wirklich tolles Buch. Vor allem für alle Menschen, die die Scham in ihrem Leben als Frau* besser verstehen wollen.

  • Sunny74

    aus Wehr

    5/5

    07.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Falsche Scham blockiert

    Älter werden? Ja. Brav dabei sein? Eher nicht. „Die unverschämte Frau“ von Miriam Stein hat bei mir ziemlich oft dieses Gefühl ausgelöst: Endlich sagt es mal eine. Vielleicht liegt es auch daran, dass Miriam Stein und ich ungefähr gleich alt sind. Viele ihrer Gedanken über das Älterwerden, den eigenen Körper, Erwartungen und die Rolle von Frauen kamen mir verdächtig bekannt vor. Irgendwann erreicht man offenbar ein Alter, in dem man sich fragt: Muss ich eigentlich immer noch allen gefallen? Muss ich funktionieren, nett sein, vernünftig sein und dabei bitte möglichst so aussehen, als wäre ich zehn Jahre jünger? Nö. Genau deshalb hat mir das Buch so gut gefallen. Stein schreibt offen, direkt und persönlich über eine Lebensphase, über die erstaunlich viel geredet wird – nur häufig nicht von den Frauen selbst. Wechseljahre, Körper, Sexualität, gesellschaftliche Erwartungen und die Frage, wer man eigentlich ist, wenn man keine Lust mehr hat, ständig irgendwelche Rollen zu erfüllen. Natürlich habe ich nicht bei jedem Gedanken begeistert genickt. Muss ich auch nicht. Ein gutes Buch darf mich schließlich auch mal ärgern oder zum Widerspruch reizen. Viel wichtiger war für mich: Ich habe mich an erstaunlich vielen Stellen wiedererkannt. Und vielleicht ist genau das das Schöne am Älterwerden: Man wird nicht unsichtbarer – man hat nur zunehmend weniger Lust, sich für andere passend zu machen. Wenn das „unverschämt“ ist, dann werde ich wohl gerne ein bisschen unverschämter. Fazit: Klug, persönlich, manchmal unbequem und für Frauen in der Lebensmitte ziemlich befreiend. Ein Buch, nach dem man vielleicht nicht jünger ist – aber ein kleines bisschen weniger angepasst.

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