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Produktbild: Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte - Die Anfänge einer Duftdynastie

Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte - Die Anfänge einer Duftdynastie Roman

12

4,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3263 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734937514

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.09.2026

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

3263 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734937514

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  • Bewertung

    5/5

    01.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwei Frauen gehen mutig ihren Weg im Dufthaus

    Die gelungene Mischung aus Firmengeschichte (basierend auf historischen Fakten) und menschlichen Schicksalen hat mich bestens unterhalten und berührt. Der Roman nimmt mich mit nach Köln 1874 und erzählt einen spannenden Wendepunkt im Kölnisch-Wasser-Unternehmen, nämlich wie Ferdinand Mülhens die Hausnummer 4711 zum Markennamen macht und neue Wege in der Vermarktung einschlägt. Der junge Parfümeur muss als Chef des Dufthauses einige schwierige Entscheidungen treffen und sich gegen seinen unmoralischen Bruder durchsetzen: geschäftlich und in seiner heimlichen Liebe zu der Wiener Blumenverkäuferin Ottilie. Das Charakterportrait von Ferdinand ist faszinierend zu lesen, denn seine Werte und Wesenszüge werden immer wieder auf die Probe gestellt. Zwei Frauen stehen im Zentrum der Handlung. Mit der sanftmütigen und doch willensstarken Ottilie habe ich ebenso mitgefühlt und mitgefiebert wie mit der fantasievollen Grafikerin Martha (Tochter eines Weinbauern, die in der Reklameabteilung Fuß fasst). Beide Frauen gehen einen mutigen Weg im Dufthaus 4711. Für ein selbstbestimmtes Leben und die Liebe müssen sie einige Hindernisse überwinden. Als gebürtige Rheinländerin habe ich das Eintauchen in die Kölsche Lebensart und in die schöne Natur vom Siebengebirge besonders genossen. In den Beschreibungen des Karnevals, der Kölschen Sprüche und Speisen habe ich viel Heimatfeeling gefunden. Kurz: Das Buch bietet ein schillerndes Sittengemälde der 1870er in Köln, das die Nöte von Arbeiterinnen und den Standesdünkel der Oberschicht umspannt. Der bildreiche Schreibstil macht die Figuren und Szenerien lebendig. Große Empfehlung.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein duftendes Meisterwerk voller Gefühl und Historie

    In ihrem historischen Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ entführt uns die Autorin Arabella Meran in das Köln des Jahres 1873 und verwebt die faszinierende Firmengeschichte des weltberühmten Kölnisch Wasser meisterhaft mit einer tief berührenden Liebesgeschichte gegen die harten Zwänge der Gesellschaft. Arabella Merans wunderschöner und bildhafter Sprachstil hat mich ab der allerersten Seite komplett abgeholt und begeistert. Ich habe mich in der Geschichte sofort unglaublich wohlgefühlt. Die Autorin schafft es meisterhaft, die historischen Kulissen lebendig werden zu lassen. Der Kontrast zwischen den engen, damals leider gar nicht wohlriechenden Gassen Kölns und der weiten, glanzvollen Kaiserstadt Wien war beim Lesen absolut spürbar. Ein ganz großes Highlight war für mich das vermittelte Wissen, denn ich habe mich bisher noch nie so genau mit dem Duft des berühmten Kölnisch Wasser beschäftigt. Durch dieses Buch habe ich unheimlich viel Neues gelernt. Mir war zum Beispiel gar nicht bewusst, dass dieser legendäre Duft überhaupt nicht aus Blumen gewonnen wird, sondern seine Frische aus erlesenen Kräutern und spritzigen Zitronen zieht. Arabella Meran beschreibt die Rezepturen so lebendig, dass ich beim Lesen den Duft förmlich in der Nase hatte. Die Liebesgeschichte zwischen Ferdinand und Ottilie hat mich emotional richtig mitgenommen und ich habe von der ersten Sekunde an intensiv mit den beiden mitgefiebert. Sie waren mir Beide sofort unheimlich sympathisch, und die gegenseitige Anziehung ist auf jeder Seite spürbar. Umso mehr hat es mich traurig und auch nachdenklich gestimmt zu sehen, dass sie sich aufgrund der starren Standesgrenzen des 19. Jahrhunderts nicht „offiziell“ lieben durften und ihr Glück im Verborgenen suchen mussten. Und all dies beruht auf wahren Begebenheiten. Neben dieser berührenden Liebesgeschichte bildet der geschäftliche Überlebenskampf rund um das Dufthaus in der Glockengasse einen weiteren, extrem spannenden Handlungsverlauf. Die Rivalität mit dem Konkurrenten Farina und mit Ferdinands (fiktiven) Bruder Justus ist unheimlich anschaulich und packend beschrieben, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Herzlichen Dank für das spannende und lehrreiche Leseerlebnis. Fazit: „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ von Arabella Meran hat einfach alles, was ich an historischen Romanen so sehr liebe: Authentische Figuren, eine dichte Atmosphäre und eine Menge faszinierendes geschichtliches Wissen. Ein großartiges Buch, das ich euch bedenkenlos weiterempfehlen kann.

  • Caro

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Leseempfehlung

    Ich habe Ferdinand und Ottilie sofort ins Herz geschlossen. Was für ein schön erzählter Roman. Und auch die Historie des Kölnisch Wasser kommt nicht zu kurz. Der Autorin gelingt es mit ihrer lebendigen Erzählweise für Spannung und romantische Stimmungen zu sorgen. Unbedingte Leseempfehlung

  • Nina.Christin

    5/5

    17.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Starke Figuren und atmosphärische Schauplätze

    Mit „Der Parfumeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ lässt Arabella Meran das historische Köln und das berühmte Dufthaus 4711 lebendig werden. Dabei ist der Roman weit mehr als eine bloße Unternehmenssaga. Die Autorin schafft es, die Geschichte des traditionsreichen Hauses geschickt mit bewegenden persönlichen Schicksalen zu verknüpfen und daraus einen fesselnden historischen Roman zu machen. Die Seiten vergehen wie im Flug. Im Mittelpunkt steht Ferdinand, der Leiter des Dufthauses in der Glockengasse. Während eines Aufenthalts in Wien verliebt er sich in die Blumenverkäuferin Ottilie. Kurzerhand holt er sie als Verkäuferin nach Köln. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn eine Verbindung zwischen den beiden gilt als nicht standesgemäß. Ferdinand und Ottilie versuchen dennoch, einen Weg zu finden, um gemeinsam glücklich zu werden. Eine besonders schöne Überraschung war für mich jedoch die Figur Martha. Auf dem Klappentext wird ihre Geschichte nicht angedeutet, dabei entwickelt sie sich zu einem starken Handlungsstrang im Roman. Martha stammt aus einfachen, ärmlichen Verhältnissen und geht Schritt für Schritt in ein selbstständiges Leben. Ihre Entwicklung hat mich ganz besonders berührt. Arabella Meran gelingt es hervorragend, die Geschichten von Ottilie und Martha miteinander zu verweben, sodass beide Erzählstränge ein stimmiges und emotionales Ganzes ergeben. Ganz besonders gefallen hat mir, wie Köln im Roman dargestellt wird. Die Stadt und Umgebung werden durch die Erlebnisse der Figuren selbst zu einem wichtigen Teil der Geschichte. Kölner Traditionen und lokale Geschichten werden dabei auf natürliche Weise in die Handlung integriert. Auch der immer wieder eingestreute kölsche Dialekt sorgt für eine authentische Atmosphäre. Ein gelungenes Extra ist das ausführliche Nachwort. In diesem wird genau erläutert, welche Figuren und Ereignisse auf historischen Tatsachen beruhen und welche der Fantasie der Autorin entspringen. Gerade bei einem historischen Roman finde ich solche Einblicke besonders interessant. Sie haben das Leseerlebnis für mich zusätzlich bereichert. Für mich ist „Der Parfumeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ ein sehr gelungener historischer Roman, der Romantik, Zeitgeschichte und Kölner Lokalkolorit auf wunderbare Weise miteinander verbindet. Wer Geschichten mit starken Figuren, emotionalen Schicksalen und einer atmosphärisch beschriebenen Stadt liebt, sollte dieses Buch unbedingt lesen.

  • Lesebrille321

    5/5

    14.09.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schön zu lesen: Düfte, Liebe, authentisches Rheinland

    Als waschechte Kölnerin war ich sehr gespannt auf den neuen Roman übers Echt Kölnisch Wasser - und meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich merke, dass die Autorin selbst aus dem Rheinland stammt, denn sie hat die Kölsche Lebensart bestens getroffen. Habe mich beim Lesen ganz heimisch gefühlt und unsere Redewendungen, Bräuche und Sagen authentisch in der Handlung wiedergefunden. Die Szenen rund um den Drachenfels haben mir besonders gut gefallen, so fühlt es sich dort heute noch an. Natürlich war die Kölner Innenstadt im späten 19. Jahrhundert ganz anders als heute. Umso spannender fand ich es mit dem Roman eine Zeitreise in die Vergangenheit zu machen. Überrascht war ich wie viele Traditionen aus dem Kölner Karneval sich bis heute gehalten haben. Die menschlichen Schicksale stehen im Mittelpunkt. Ein spannendes Stück der 4711 Unternehmensgeschichte wird hier im Buch durch die Augen verschiedener Personen präsentiert: Mal folge ich dem Firmenchef Ferdinand Mülhens, mal erlebe ich Köln und das Dufthaus ganz neu durch die Augen der Blumenverkäuferin Ottilie aus Wien. Die dritte Hauptperson ist die Bauerntochter Martha, die in der Glockengasse als Grafikerin arbeitet. Martha hat mich besonders berührt und auch Ottilie ist warmherzig. Es gibt 2 Liebespaare, romantisch. Die Welt der Düfte und der Reklamegrafiken werden sehr anschaulich beschrieben. Das Buch lässt sich ohne Mühe lesen. Das Erzähltempo fand ich genau richtig. Ich habe das Buch sehr genossen.

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Bewertungen (12)

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  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

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    4/5

    31.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    ..es riecht angenehm

    Alles über die Entstehung des berühmten Duftwassers Eau de Cologne ist hier in unterhaltsamer Weise verpackt. Etwas Mundart, die rheinische Mentalität, Karneval und Klüngel alles drin. Lediglich das Gericht "Himmel und Äd" ist nicht ganz korrekt beiden Zutaten geschildert.... Ansonsten unterhaltsame, historische Geschichte.

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