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Noch mal sehen wir nicht weg! Kinderbuch über Ausgrenzung, Schweigen und den Mut zur Solidarität | Ab 8 Jahre

1

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10109

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

8 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Abbildungen

Durchgängig farbig bebildert

Illustriert von

Sophie Casson

Verlag

Klett Kinderbuch

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

24,6/22/1 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Zitronengelb / Kaffee

Auflage

1

Übersetzt von

Klaus Cäsar Zehrer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95470-335-7

Beschreibung

Rezension

»Für jeden, immer wieder.«
3sat, Kulturzeit Kinderbuchtipps

Produktdetails

Verkaufsrang

10109

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

8 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Abbildungen

Durchgängig farbig bebildert

Illustriert von

Sophie Casson

Verlag

Klett Kinderbuch

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

24,6/22/1 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Zitronengelb / Kaffee

Auflage

1

Übersetzt von

Klaus Cäsar Zehrer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95470-335-7

Herstelleradresse

Klett Kinderbuch
Richard-Lehmann-Straße 14
04275 Leipzig
DE

Email: info@klett-kinderbuch.de

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  • Daggy

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch solle jeder lesen!!!

    Wir sehen viele hundeähnliche Wesen in Kleidung auf dem Cover, sie alle halten sich an den Händen. Der weiße Hund im braunen Anzug, ist der Großvater von dem hier berichtet wird. Aber zunächst gibt es eine Warnung des Enkels vor der Gleichgültigkeit. Der Großvater steht auf der Terrasse seiner Villa und schaut in eine friedliche Landschaft, doch „niemand ahnt, dass die Kaltschnauzen sie beobachten.“ Dann sehen wir sie schon, graue Hunde mit brauen uniformartigen Anzügen und einer schaut durch das Fernglas ins Tal. Im Ort wohnen Rotfüchse friedlich mit den anderen zusammen, sie werden freundlich gegrüßt. Doch die Kaltschnauzen finden sie zu Rot, sie passen nicht ins Stadtbild. So führen die Kaltschnauzen sie ab und wie alle hat der Großvater geschwiegen. „Er war ja kein Rotfuchs.“ Auch die Wölfe bestellten bisher friedlich ihr Feld, bis die Kaltschnauzen fanden, sei gehörten nicht hierher, weil sie ihren Acker haben wollen. Wieder hat der Großvater nichts unternommen. Doch nachdem vieler der Abgeführten in Umerziehungslagern umkamen, hassten die Kaltschnauzen auch große Hunde, besonders, wenn sie superreich waren, wie der Großvater. „Als die Kaltschnauzen meinen Großvater holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ Die Autoren wurden angeregt von den Worten Martin Niemöllers aus dem Gedicht „Habe ich geschwiegen“. Gerade in dieser Zeit, die leider immer häufiger mit 1933 verglichen wird, ist es wichtig zu begreifen, dass wir jetzt nicht wegsehen dürfen und hoffen, dass es vorbei geht, ohne dass es uns trifft. Meine Familie hat keine Verfolgung erlebt und sie war nicht in der Partei, was auch immer das beweis kann. Aber trotzdem bleibt die Schuld, dass keiner etwas unternommen hat. Ich hoffe, dass wir diesmal mutiger sind und dieses Buch kann vielleicht aufrütteln. Mich hat es betroffen gemacht und nachdenklich. Bitte schaut es euch an!  

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Unsere Meinungen

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    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wichtiges Buch - eine Aufforderung zum Hinsehen + zur Zivilcourage

    Kennen Sie Martin Niemöller, den evangl.Theologen + NS-Widerstandskämpfer? Dieser hatte damals Worte gefunden, die betroffen machen und das Schweigen der Mehrheit gegenüber Willkür und Unrecht anprangern - und genau diese Botschaft vermittelt uns auch Andree Poulin mit diesem ihrem Buch aus dem Klett Kinderbuch Verlag. Es ist eine Tier-Parabel, in der uns ein junger Hund die Geschichte seines Großvaters erzählt.Dieser lebte in einem Land, zusammen mit Füchsen, Wölfen, Kojoten und anderen, die den sogenannten "Kaltschnauzen" allesamt ein Dorn im Auge waren. Daher ließen diese sie Stück für Stück in "Umerziehungs"-Lagern verschwinden, wo sie sich in Wirklichkeit aber zu Tode schuften mussten. Der Großvater hatte immer weggeschaut und sich nicht gerührt, als immer mehr seiner Nachbarn abgeführt wurden und so ist auch keiner mehr da, der sich empört, als er dann selber in der tödlichen Maschinerie der Kaltschnauzen landet. Am Ende stellt sein Enkelsohn Blumen an sein Grab - aber vielleicht ist das doch nicht das Ende - so ganz ohne Hoffnung?!? Da erklärt uns die Autorin, das es sehr wohl Hoffnung geben kann - nämlich dann, wenn wir selber nicht wegsehen und dagegen aufstehen, wenn wir Ungerechtigkeiten bemerken und tatsächlich alle fest zusammenstehen! Sophie Casson führt uns auf ihren Bildern zum Text im Siebdruckverfahren mit leuchtenden Farben und Bildwiederholungen (immer wieder der Großvater in seinem Büro, während hinter ihm im Fenster-Ausschnitt zu sehen ist, wie wieder andere Tiere abgeführt werden) durch die zunehmend traurigere Story. Immer über Doppelseiten hinweg, folgen wir der Handlung und auch Szenen im Lager mit Stacheldraht, "Kaltschnauzen" in brauner Uniform und mit Prügel wie auch drangsalierte Häftlinge/Strafarbeiter in gelb-schwarzgeringelter Kleidung spart Casson nicht aus. Dabei sind ihre Protagonisten ausnahmslos Hunde- bzw. Wolfs-ähnliche Tiere, die aber wegen ihrer Farbe, Religion, Reichtums oder anderer Lebensweise die Nazi-ähnlichen "Kaltschnauzen" in ihrem Weltbild stören. Am Ende aber spornt uns der junge Hund an (wie die Tiere )zu guter Letzt gemeinsam eine Kette zu bilden und den Mut zu finden, zusammen gegen Unrecht und Willkür aufzustehen. Dieses Buch hält uns den Spiegel vor - wir sollten es mit unseren Kindern im Grundschulalter (ab 8/9J.aufwärts) gemeinsam lesen und mit ihnen über Zivilcourage bzw. den Mut zur Solidarität sprechen! Mit Niemöller`s "Habe ich geschwiegen"-Text, seiner Kurzbiografie sowie Erklärungen zu Dingen wie Rassismus, Kolonialismus,rel.Verfolgung, Homophobie und Aneignung fremden Eigentums schließt das engagierte Buch - sehen Sie selbst

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