Produktbild: Molka

Molka Roman | Der heiß ersehnte neue Roman von der Autorin von 'Das Beste sind die Augen'

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1807

Erscheinungsdatum

01.08.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

6832 KB

Übersetzt von

Dejla Jassim

Sprache

Deutsch

EAN

9783462314885

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

1807

Erscheinungsdatum

01.08.2026

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

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6832 KB

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Dejla Jassim

Sprache

Deutsch

EAN

9783462314885

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  • Ele

    aus xxx

    3/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB)

    Versteckte Kamera

    Molka, Psycho-Thriller von Monika Kim, Ebook Kiwi space In diesem Spiel gibt es keine Zeugen - nur Täter und eine Frau, die nichts zu verlieren hat. Dahye wird von Junjoung einem Kollegen beobachtet, durch eine versteckte Kamera auf der Toilette in der Firma, Doch Dahye beachtet ihn kaum, denn sie ist mit Hyukjoon zusammen, der zur Upperclass von Korea gehört, vermögend und einflussreich. Sie denkt es ist die große Liebe, doch er nutzt sie nur aus und spielt Spielchen mit ihr. Bis es eines Tages eskaliert, Junjoung beobachtet sie und entdeckt was Dahye getan hat. er hat sie in der Hand. Da Buch besteht aus 28 kurzen Kapiteln, nüchtern und flüssig erzählt. Der Schreibstil ist atmosphärisch dicht und in dualer Perspektive, zum Teil aus der manipulativen, paranoiden Gedankenwelt Junyoungs und zum anderen aus der Sicht Dahyes schüchtern und devot bis sie sich in eine Art Blutrausch steigert, ausgelöst durch die paranoiden und gruseligen Erscheinungen ihrer toten Schwester. Dieser doppelte Blickwinkel lässt den Leser nur so durchs Buch fliegen ich habe das Buch an einem Tag ausgelesen. Die eingearbeiteten Horrorelemente haben mir Gänsehaut ausgelöst, die Mordszenen sind schonungslos, also nichts für zartbesaitete Gemüter. In dieser Geschichte gibt es allerdings wirklich nur Täter, Mörder, Geister die sich rächen, Eltern die ungerecht handeln, Vorgesetzte die Angestellte ausnutzen, Spanner, Erpresser, Vergewaltiger und Betrüger. Das Hauptthema ist Molka, koreanisch, für mollae-kamera, die Abkürzung bezeichnet das heimliche Platzieren von versteckten Minikameras in privaten Räumen, um Personen ohne deren Zustimmung zu filmen oder zu fotografieren. Diese Praxis ist in Südkorea zu einem weit verbreiteten Problem geworden. Die Figuren konnte ich mir erschreckend gut vorstellen, anfangs mochte ich Dahye eine junge vielleicht etwas naive junge Frau, tüchtig bei der Arbeit, eine gute Freundin, die mit den Eltern ein schlechtes Verhältnis hat. Durch den Verrat von Hyukjoon und die Trauer um ihre Schwester steigert sich die Protagonistin in eiskalte Wut. Da war ich nicht mehr bei ihr. Junyoung ist geprägt von Misogynie, die er schon als Junge von seinem Vater eingetrichtert bekam, ein mieser Voyeur und gemein zu seiner Mutter, Hyukjoon spielt mit den Frauen, er benutzt und quält sie, macht Videos mit denen er vor seinen Freuden renommiert, dann ghostet er die Opfer. Alle Männer kommen hier im Buch nicht sehr gut weg, die weiblichen Charaktere fand ich aber auch nicht besonders sympathisch. Das düstere Ende war mir zu verworren und schnell abgehandelt. Wer gerne Fitzek liest, mag dieses Buch genießen, mir waren die Horror-Elemente zu viel. Obwohl ich das Buch schnell gelesen hatte und auch spannende und fesselnde Elemente dabei waren, hat es mich insgesamt aber eher verwirrt. Dafür 3 Sterne

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Scham zu grenzenloser Wut wird

    Es gibt Bücher, bei denen man sich nach dem Lesen erst einmal sammeln muss. Molka gehört für mich definitiv dazu. Schon die Vorstellung, dass irgendwo eine winzige Kamera versteckt sein könnte und jemand glaubt, über mein Leben, meinen Körper und meine intimsten Momente verfügen zu dürfen, hat bei mir ein ausgesprochen mulmiges Gefühl hinterlassen. Monika Kim macht daraus keinen gewöhnlichen Thriller, sondern einen düsteren feministischen Horrorroman, der sich tief unter die Haut schiebt. Besonders Dahye hat mich emotional gepackt. Ihr Weg von Scham, Verletzlichkeit und Verzweiflung hin zu einer Frau, die ihre Wut nicht länger herunterschluckt, ist brutal und gleichzeitig faszinierend. Dabei bleibt ihre Rache keineswegs angenehm oder harmlos. Genau das macht die Geschichte für mich so intensiv. Man schwankt zwischen Entsetzen, Genugtuung und der Frage, wie weit man selbst gehen würde, wenn einem jede Form von Gerechtigkeit verweigert wird. Richtig stark fand ich außerdem die Atmosphäre. Das Buch erzeugt eine permanente Anspannung, bei der selbst alltägliche Orte plötzlich nicht mehr sicher wirken. Gleichzeitig regt die Geschichte dazu an, über Überwachung, Voyeurismus, Schuld, Scham und den Umgang mit Opfern nachzudenken. Molka ist definitiv keine leichte Lektüre und an manchen Stellen wirklich heftig. Trotzdem konnte ich mich der Sogwirkung kaum entziehen. Für mich ein verstörender, wütender und emotionaler Horrorroman, der noch lange nach dem Zuklappen im Kopf bleibt.

  • thainy_books

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, was zurecht wütend macht!

    Genauso wie bei „Das Beste sind die Augen“ wird hier langsam, aber spannend gezeigt, wie das Leben einer Frau durch einem Mann zunichte geht. Und sich ihre Wut dadurch entfacht. In „Molka“ taucht man als Leser in das Leben einer Frau in Südkorea ein und erlebt, wie ungerecht die Gesellschaft immer noch gegenüber Frauen ist. Gepaart mit einer Prise Horror macht es das Buch zu einem spannenden Leserlebnis, wo man als Frau einfach mit wütend werden muss!

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    versteckte Kameras

    Nach Das beste sind die Augen hat Monika Kim wieder einen Roman mit brisantem Thema: Molka, das sind versteckte Kameras, mit denen Frauen ausspioniert werden. Zentraler Schauplatz des Buches ist ein Bürogebäude in Seoul, Südkorea. Der IT-Spezialist Junyoung ist völlig davon besessen und beobachtet Frauen sogar auf der Toilette. Monika Kim geht in diesem Buch nicht so in die psychologische Tiefe wie in ihrem ersten Roman, aber ein paar Ansätze gibt es doch. So erlebte Junyoung schon als Kind, wie er beim Spannen erwischt wurde, damit aber davonkam. Die Misogynie wurde ihm schon vom Vater eingeimpft. Deswegen hat er als Erwachsener keinerlei Schuldbewusstsein. Dahje ist eins seiner Opfer. Sie hat außerdem ein Trauma wegen ihrer Schwester, die sich vor Jahren das Leben nahm. Das stachelt sie an Rache zu nehmen. Gegen Ende steigert sich der Roman in eine Dramatik mit Horrorelementen hinein. Es ist ein harter Roman mit grenzwertigen Hauptfiguren.

  • Tintenwelten

    3/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Scham in Wut umschlägt

    Ein heimlich aufgenommenes Video zerstört Dahyes Leben. Während Junyoung ungestraft die Privatsphäre von Frauen verletzt, wird sie zum Opfer eines Systems, das Täter schützt und Opfer verurteilt. Doch Dahye wehrt sich und ihre Scham schlägt in blinde Wut und gnadenlose Rache um. Was sind Molkas überhaupt? Es handelt sich dabei um winzig kleine Kameras, die versteckt angebracht werden, um unbemerkt private Momente aufzunehmen. Diese Bilder und Videos werden dann entweder für private Zwecke genutzt oder online gestellt. Es ist genauso ekelhaft, wie es klingt. Die Ereignisse werden aus den Perspektiven von Dahye und Junyoung erzählt. Grade die Kapitel aus SEINER Sicht machen einen unglaublich wütend. Es ist unfassbar, wie verdreht seine Gedankengänge sind. Er weiß zwar, dass er für sein Handeln Schwierigkeiten bekommen könnte, aber es interessiert ihn überhaupt nicht. Der Typ ist dermaßen abgebrüht, unsympathisch, frauenfeindlich und widerlich. Allein schon, wie er mit seiner Mutter umgeht und mit ihr redet, ist einfach zum Schreien. Es ist die Mischung aus Voyeurismus, Kontrolle und der ständig wachsenden Bedrohung, welche das Lesen hier so unangenehm macht. Dahye kann einem einfach nur Leid tun. Sie liebt einen Mann, der für sie ihr vermeintlicher Traummann ist. Durch die Beschreibungen ihres Kennenlernens und einiger Verabredungen erfährt man jedoch, dass er sie eigentlich ziemlich schlecht behandelt und die Beziehung größtenteils toxisch ist. Dabei wirkt Dayhe ganz schön naiv auf mich. Sie sehnt sich so sehr nach Zuneigung von ihm, dass sie sich einiges schönredet und bereit ist, Verhaltensweisen zu akzeptieren, die eigentlich nicht okay sind. Nachdem das besagte Video von ihr veröffentlicht wurde, fällt Dahye verständlicherweise erstmal in ein tiefes Loch. Da sie von den Behörden und der Gesellschaft anscheinend nicht viel Hilfe erwarten kann, beschließt sie irgendwann: Es reicht! Ich muss sagen, dass ich sehr gespannt auf diesen Rachefeldzug war, der ja bereits auf dem Klappentext angekündigt wurde. Und ja, es gab ein paar schockierende Momente, mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Danach entwickelt sich die Handlung zunehmend in eine düstere und verstörende Richtung. Irgendwann weiß man selbst nicht mehr, was jetzt Fiktion und was Wirklichkeit ist. Das Ende kam dann irgendwie zu abrupt und war leider für mich etwas enttäuschend.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sofia Junghans

    Sofia Junghans

    Thalia Hamburg – Überseequartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.09.2026

    eBook (ePUB)

    "Alle Schweine müssen zum Sterben ins Schlachthaus."

    Nachdem ich dieses Buch an einem ganz normalen Montagmorgen fertiggelesen habe, frage ich mich, ob mir dieses Grad an Wut überhaupt gut tut. Die Antwort ist auf jeden Fall: nein und trotzdem habe ich das Buch verschlungen. Wie oft kann man sich beim Lesen eigentlich fragen, in was für einer Welt wir eigentlich leben? Ein Roman über Machtmissbrauch, weibliche Wut, toxische Maskulinität, Misogynie und noch so vieles mehr.
  • Zum Bewerterprofil von Stefanie Prumbach

    Stefanie Prumbach

    Thalia Düren

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2026

    eBook (ePUB)

    Die Realität ist manchmal der schlimmste Horror!

    „Molka“ war mein erstes Buch von Monika Kim und hat mich wirklich sehr, sehr positiv überrascht. Der Horror in diesem Buch funktioniert für mich vor allem deshalb so gut, weil er gar nicht ausschließlich aus dem Übernatürlichen kommt. Viel erschreckender ist die Realität hinter der Molka-Thematik, also der heimlichen Überwachung und dem Filmen von Frauen und der gesellschaftliche Kontext, in dem diese Geschichte in Südkorea spielt. Dadurch bekommt der Horror eine unangenehm reale Ebene, die noch lange nachwirkt. Und dann diese Wut. Diese rohe, kompromisslose „Female Rage“, die sich durch die Geschichte zieht, fand ich einfach großartig. Monika Kim schafft es, daraus einen Horror zu machen, der nicht nur verstört, sondern gleichzeitig unglaublich viel über Macht, Kontrolle, Angst und das Frausein erzählt. Für mich eine dieser Geschichten, bei denen der eigentliche Horror nicht unbedingt das Grauen ist, das einem präsentiert wird, sondern die Erkenntnis, wie nah manches davon an der Realität liegt. Definitiv eines meiner „Horror“-Highlights - verstörend, wütend und richtig gut.
  • Zum Bewerterprofil von A. Dintelmann

    A. Dintelmann

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich LIEBE dieses Buch

    Es hat nicht mal einen Tag gebraucht, bis ich dieses Buch gelesen hatte. Ich liebe die Bücher von Monika Kim so sehr. Wie bei „Das Beste sind die Augen“ geht es hier um Female Rage und wir verfolgen eine starke Protagonistin. Dieses mal fand ich die beschriebenen Szenen sogar noch unangenehmer als im anderen Buch. Und das lag nicht an gory Inhalten, sondern einfach an dem ekelhaften Verhalten der Männer. Eine riesen Empfehlung für Frauen und alle anderen auch. Wen Themen wie sexualisierte Gewalt allerdings triggern könnten, sollte hier vielleicht etwas vorsichtiger sein.
  • Zum Bewerterprofil von M. Radzicki

    M. Radzicki

    Thalia Bielefeld – EKZ Loom

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2026

    eBook (ePUB)

    Female rage pur!

    "Molka" ist ein fesselnder und zugleich gesellschaftskritischer Roman. Er beleuchtet die tief verwurzelten Misogynie und den Sexismus in der koreanischen Gesellschaft am Beispiel der sogenannten "Molka" - versteckte Kameras, mit denen vor allem Frauen heimlich gefilmt werden. Monika Kim gelingt es, dieses schwierige Thema mit viel Feingefühl, aber auch einer spürbaren "female rage" zu erzählen. Besonders die Emotionen der weiblichen Protagonisten vermittelt sie authentisch und eindrucksvoll.
  • Zum Bewerterprofil von Finja Schlekies

    Finja Schlekies

    Thalia Iserlohn

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    FEMALE RAGE

    „Molka“ war für mich ein sehr fesselndes und gleichzeitig erschreckend gesellschaftskritisches Buch. Besonders die Darstellung von Misogynie und Sexismus in der koreanischen Gesellschaft und die dadurch entstehende „Female Rage“ haben mich sehr mitgenommen. Die Horrorelemente sorgen zusätzlich für eine unangenehme, beklemmende Atmosphäre und einige wirklich heftige Momente. Lediglich der Einstieg war mir stellenweise etwas zu langsam, da die Handlung lange auf den eigentlichen Kern hinausläuft. Insgesamt aber eine spannende und außergewöhnliche Geschichte, die definitiv zum Nachdenken anregt.

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