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Ich, Sperling Roman | Der Sunday Times Bestseller | »Bildgewaltig. Und sehr bewegend!« ELLE

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

46782

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/3,6 cm

Gewicht

419 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710004461582

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Zustand

Gut

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46782

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.10.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

18,8/11,3/3,6 cm

Gewicht

419 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

EAN

2710004461582

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bewertung

    5/5

    04.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Geschichte gemischt mit Philosophie

    Ich, Sperling von James Hynes ist ein ungewöhnlicher, faszinierender Roman, der sich zwischen historischer Fiktion und philosophischem Gedankenspiel bewegt. Erzählt wird die Geschichte von Sperling, einem jungen Sklaven im antiken Rom, der nach seinem Tod in verschiedenen Zeiten und Körpern wiedergeboren wird. Die Idee klingt zunächst skurril, entfaltet aber schnell eine unerwartete Tiefe. Ohne zu viel zu verraten: Hynes nutzt Sperlings Reisen durch die Jahrhunderte, um über Macht, Freiheit, Identität und Menschlichkeit zu reflektieren – und das auf überraschend persönliche Weise. Das Cover ist schlicht, aber wirkungsvoll gestaltet. Die dunklen Farben und das mystische Motiv passen zur melancholisch-zeitlosen Atmosphäre des Romans. Es ist ein Buch, das man nicht nur wegen des Inhalts, sondern auch wegen seines ästhetischen Erscheinungsbildes gerne zur Hand nimmt. James Hynes schreibt klug, eindringlich und oft mit einem trockenen, feinen Humor. Der Roman ist anspruchsvoll, aber nie schwerfällig. Gerade die Mischung aus historischen Details und existenziellen Fragen macht den Reiz des Buches aus. Sperling selbst ist als Figur sehr gelungen – verletzlich, scharfsinnig, wütend und doch immer auf der Suche nach einem Platz in der Welt. Ich, Sperling ist für Leser*innen interessant, die sich gerne mit tiefgründigen Themen auseinandersetzen und Lust auf einen Roman haben, der sich nicht klar einem Genre zuordnen lässt. Er fordert Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einer vielschichtigen, originellen Lektüre. Für alle, die Literatur mit philosophischer Tiefe schätzen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

  • Bewertung

    aus Liebenburg

    5/5

    07.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    meisterhaft

    Das Cover finde ich wunderschön und ist mir sofort aufgefallen. Die Farben passen wunderbar zueinander und auch die Mosaiktiere wirken sehr gut. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil war sehr gut, die Geschichte wurde super aus dem amerikanischen übersetzt. Die Erzählperspektive wechselt mal aus der Sicht der Ich Perspektive, mal aus der Perspektive des alten Jakobs. Die Zeit der Sklaverei war furchtbar, das wird dem Leser richtig bewusst im Laufe der Geschichte. Wenn man bedenkt, dass es Menschenhandel gab, es gab keine Menschenrechte. Und sehr oft wussten sie nicht, wer ihre Eltern waren und woher sie eigentlich kommen. Es werden Themen wie Sklaverei, Sex und Gewalt in der Zeit des römischen Reiches dargestellt. Dies ist keine leichte Kost und ich musste ab und zu pausieren, um das Gelesene zu verarbeiten. Es handelt allerdings auch um Liebe, Freundschaft und Loyalität. Ein fesselnder Roman, der mich noch lange beschäftigen wird.

  • Bewertung

    5/5

    19.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der unter die Haut geht

    James Hynes beschreibt das Leben des Jungen Sperling, der in einem Bordell aufwächst und wenig über seine Vergangenheit weiß. Der Sklavenjunge bekommt das harsche Leben der Sexsklavinnen hautnah zu spüren und wächst in grausamen Verhältnissen auf. Der historische Roman spielt im 4. Jh. n. Chr. und gibt einen tiefen Einblick in das tragische Leben der Frauen und Männer, die in Bordellen festgehalten wurden. Gelungen ist vor allem die Erzählperspektive, denn Hynes beschreibt alles aus Sperlings Sicht und ermöglicht dadurch eine Nähe, die beim Leser des Öfteren für Gänsehautmomente sorgt. Sperlings Emotionen, Gedanken und Erlebnisse können durch die Erzähldichte direkt wahrgenommen werden und dadurch wird das Lesen auch zu einem wahrlichen Highlight. Manche Szenen gehen unter die Haut und sind in ihren Schilderungen brutal, weswegen der Roman keine leichte Kost ist. Trotzdem ein sehr empfehlenswerter historischer Roman, der lange nachwirkt.

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Vogelschwingen über das Leben eines Jungen

    Das tragische Leben des kleinen Jungen im spätrömischen Hispanien hat mich zutiefst gerührt. Man fiebert einer Erleichterung seines Lebens entgegen, doch jeder Schicksalsschlag sitzt tief im Magen der Leser*innen. Trotzdem fing mich "Ich, Sperling" mit seiner mehr als ehrlichen Sprache ein. Zurückblickend erzählt der Junge - nun erwachsen und in Britannien - aus einer sehr kindlichen Sicht, was die Handlung auf der einen Seite leichter zu lesen macht, auf der anderen Seite entwickelt man ein starkes Mitgefühl. Auch die Wölfinnen, die Prostituierten, die den Jungen großziehen, haben mich charackterlich überzeugt. Jede von ihnen besitzt ihre eigenen Motivationen und Methoden, mit ihrem Beruf klar zu kommen. Was entsteht ist eine Kritik des römischen Reichs und dem gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität. Am Ende gibt es leider kein glückliches Ende für den Jungen - nur das Wissen, dass er Jahre später in Britannien lebt, beruhigt.

  • simmy

    aus Spitzkunnersdorf

    5/5

    16.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein alter Mann erzählt seine…

    Ein alter Mann erzählt seine wahre Geschichte die im 4. Jahrhundert n. Chr. spielte. Er wurde als kleines Kind namenlos von einem Sklavenhändler als Mädchen verkauft, um mehr Geld zu bekommen. Er wird von Audo, dem Besitzer eines Bordells gekauft. Als dieser bemerkt, das es ein Junge ist, hat er andere Pläne mit ihm. Er muss bei seiner Ziehmutter Euterpe in der Küche mit helfen. Er ist ein „Niemand“ und darum nennt man ihn „Namenlos“, „Niemand“, „Pusus“, „Maus“ oder auch „Sperling „. Als er sich in der Küche bewährt hat darf er auch außerhalb der Taverne Botengänge machen. Dazu zählt unter anderem Wasser zu holen und Lebensmittel besorgen. Eine Sache beschäftigt ihn aber sehr. Was spielt sich in der oberen Etage täglich ab und was sind die „Wölfinnen“? Aus dem kleinen Jungen wird ein wissbegieriger Teenager. Was hat der Chef mit ihm vor? Er erfährt Liebe, aber auch Gewalt. Es erwartet ihn ein furchtbares Schicksal. Mit 10Jahren arbeitet er auch in der 1.Etage. Es wird für ihn eine Welt voller Schmerz, Angst und Gewalt. Mir hat schon das Cover des Buches sehr gut gefallen. Am Anfang war ich ein bisschen irritiert da es keine Kapitel gibt sondern nur fortlaufende Abschnitte. Zuerst konnte ich mich nicht so richtig begeistern da die Namen der Personen schwer zu merken sind. Nach den ersten hundert Seiten wurde es aber spannend und ich konnte das Buch kaum noch weglegen. Es hat mich total gefesselt und es wurde immer spannender. Meiner Meinung nach würde ich es begrüßen, wenn es einen 2. Teil geben würde. Ich könnte mir das Buch auch sehr gut als Film vorstellen. Jedenfalls kann ich nur jedem empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (125)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andrea Nordmann

    Andrea Nordmann

    Thalia Vechta

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich, Jacob, Sohn von niemanden, Vater von niemandem, Geliebt von niemandem..."

    Melacholisch und ergreifend bis zum Schluß. Zeugnis eines Ausgestoßenen in der christlichen Gesellschaft über Gewalt und Sex, Liebe, Familie und dem stetigen Drang nach Freiheit.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Lindenau

    Anja Lindenau

    Thalia Moers

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nichts für Zartbesaitete!

    Der historische Roman führt uns das Leben eines Jungen im römisch besetzten spanischen Carthago Nova im 4. Jahrhundert n.Chr. sehr bildhaft vor Augen. Eigentlich wollte ich "nur mal reinlesen", konnte aber mit der Lektüre nicht mehr aufhören. In einer Zeit, in der ein Menschenleben als Sklave absolut nichts galt, gibt es hier Freundschaft und Liebe. Aber in absoluter Brutalität wird gezeigt, wie unvorstellbar grausam das Leben sein kann, und wie ein kleiner Junge es schafft zu überleben. Was für ein Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Alexander Manthey

    Alexander Manthey

    Thalia Berlin – Eastgate

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In einer Zeit,wo es um das nackte...

    In einer Zeit,wo es um das nackte Überleben geht,wächst der Protagonist heran. Viel Liebe gibt es für ihn nicht und der einzige Halt, den er hat, sind die "Wölfinnen".So düster und drückend dieser Roman auch ist, die Hoffnung schwingt immer mit und lässt die Geschichte erstrahlen
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    3/5

    10.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weder der beste, noch der schlechteste historische Roman, der je geschrieben wurde...

    Ich lese sehr gerne historische Romane aus der Zeit der griechisch-römischen Antike, wobei es da leider im Vergleich zu anderen Genres keine große Auswahl gibt. Umso gespannter war ich auf "Ich, Sperling", der schon vorab sehr, sehr viel Lob erfahren hat, sogar von Leuten, die das Genre sonst nicht lesen. Diesen Lobeshymnen kann ich mich nicht ganz uneingeschränkt anschließen. Zwar ist es ein gut recherchiertes Buch, dass den Alltag in einem Bordell jener Zeit sehr lebendig und glaubhaft darstellt. *) Aber: Im Vergleich mit dem Umfang des Buches gibt es erstaunlich wenig Handlung. Der Erzähler möchte sein Leben erzählen, beschränkt sich dabei aber auf sehr wenige Jahre am Anfang seines Lebens und da auch mehr oder weniger auf eine Wiederholung von Alltagsszenen, danach bricht die Geschichte ziemlich aprupt ab. Man kann sich zwar grob zusammenreimen, was in der Zwischenzeit passiert sein könnte, trotzdem empfand ich das Ende als unbefriedigend und sehr unrund. Deswegen ist das Buch für mich keine außergewöhnliche Leseerfahrung, sondern nur eine mittelmäßige. Ich habe sowohl bessere als auch schlechtere Romane in dem Genre gelesen. *) Ein oft genannter Punkt, sowohl bei Kritik, als auch bei Lob ist die drastische Schilderung gewisser Ereignisse. Für einen historischen Roman empfand ich die Darstellung als ziemlich "normal", wenn vielleicht auch gewollt sehr ausführlich und reißerisch. Leser:innen, die öfter zu historischen Romanen greifen, werden das Level der Gewalt als im Genre gängig einstufen. Wer sonst eher literarisch unterwegs ist - und das ist (leider) die Zielgruppe an die das Buch vermarktet wird, wird es vermutlich schlimmer empfinden.
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    3/5

    19.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Ich bin das Imperium im Kleinen, das Resultat von Mord, Hurerei, Niedertracht und Zwangsarbeit..."

    "Ich bin ein zerbrochenes Werkzeug und lebe in einem Haus voller ungelesener Bücher und kaputter Werkzeuge, den Überbleibseln eines toten Reichs. Ich bin der letzte Römer, Kaiser der Trümmer..." Da sitzt ein alter Mann in einem Haus in Britannien, denkt über sein Leben nach, wie einst alles für ihn begann. Seine frühesten Erinnerungen reichen zurück in die frühe Kindheit, ein anderes Land, warm, sehr warm, fast nur blauer Himmel, kein Vergleich zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort. Und er beginnt, sein Leben zu erzählen: Ende des vierten nachchristlichen Jahrhunderts ist das römische Weltreich im dramatischen Sinkflug befindlich, aufgeteilt in Ost- und West-Rom, einig nur noch in der Uneinigkeit. In "Carthago Nova", i.e. Cartagena, lebt ein namenloser Junge in einer schäbigen Taverne als Küchenhilfe. Versklavt als Kleinkind kennt er nur die Küche, den "Dominus", den Wirt und Verwalter, die Köchin und die fünf Prostituierten des dazu gehörigen Bordells... Wissen Sie, was ich einfach nicht leiden kann? Mogelpackungen! Und dieses Buch ist eine: Tolle Aufmachung, guter, Lust aufs lesen machender, Klappentext, 600 Seiten stark, so gehört sich das für einen historischen Roman. Als ich anfing zu lesen, erwartete ich einen Roman, der ein ganzes Zeitalter widerspiegelt, gebündelt in einer Person. Denken Sie einfach an "Sinuhe der Ägypter", den "Medicus" oder an "Röde Orm". Im vorliegenden Werk ist dem nicht so. Nur wenige Jahre der Kindheit des Protagonisten werden, ausufernd, erzählt, glauben Sie mir, danach wissen Sie alles über Prostitution, Bordelle und Gewalt in einer Hafenstadt, wenig über die Zeit, das Buch endet mit der beginnenden Adoleszenz des Knaben. Über die Jahrzehnte danach: Kein Wort. Entweder Herr Hynes plant eine erkleckliche Anzahl an Folgeromanen, die an schierem Umfang selbst Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" sprengen dürften, oder.. Ja was denn? Als Rezensent bleibe ich mehr als ratlos zurück... Das Ganze ist flüssig geschrieben, zwar irgendwie typische amerikanische Schreibschule, aber... Ich hör schon auf, die Chance auf einen weiteren großen historischen Roman wurde vertan. Schade, allein die gewählte Zeit birgt soviel Stoff...

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