Produktbild: Falaki, M: Ich bin Ausländer und das ist auch gut so
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Falaki, M: Ich bin Ausländer und das ist auch gut so Kurzgeschichten

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Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2013

Illustriert von

Tarlan Mirshekari

Verlag

Sujet verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19/12,3/1,5 cm

Gewicht

184 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004967565

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2013

Illustriert von

Tarlan Mirshekari

Verlag

Sujet verlag

Seitenzahl

168

Maße (L/B/H)

19/12,3/1,5 cm

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184 g

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Deutsch

EAN

2710004967565

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  • Bewertung

    4/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Nachdenklich stimmende Beobachtungen

    Mit einem guten Blick für Details schildert Falaki seine Beobachtungen und Erlebnisse, die er im Laufe der Jahre in Deutschland gemacht hat. Dabei schont er auch nicht sich selbst, wenn er beschreibt wie er sich z.B. zu einer Provokation hinreißen lässt, die ihm später peinlich ist. Es geht hier nicht um Einblicke in die Situation der Flüchtlinge, die in letzter Zeit nach Deutschland gekommen sind, sondern um die Erfahrungen des Autors, die er zum Teil schon vor vielen Jahren gemacht hat. In meinen Augen handelt es sich hier nicht um ein „Ausländerbuch“, sondern um einen kurzen Einblick in die Studien und Beobachtungen des Verhaltens von Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalitäten oder Denkweisen. Die Hamburger U-Bahn scheint ein idealer Ort zu sein, da Falaki hier auf ein breites Spektrum von Persönlichkeiten getroffen ist. Mal ist die Botschaft deutlich und dann wiederum bleibt es dem Leser überlassen sich Gedanken über das Gelesene zu machen. Beim Lesen hatte ich die unterschiedlichsten Gefühle. Das ging von Ärger und Traurigkeit bis hin zu Mitgefühl und amüsiert sein, wenn es z.B. um sprachliche oder kulturelle Missverständnisse geht. Insgesamt liest sich das Buch sehr gut durch die unterhaltsamen und kurzweiligen Geschichten, die oft zum Nachdenken anregen.

  • Pauline Krause

    4/5

    14.07.2019

    Buch (Paperback)

    Eine nette Lektüre mit viel Witz.

    Gesamteindruck In diesem Buch befinden sich einige Kurzgeschichten, die davon erzählen, wie sich ein aus dem Iran stammender Mann in Deutschland fühlt. Dabei geht es um religiöse Aspekte, Sprachbarrieren und Vorurteile. Der Autor berichtete dabei von eigenen Erfahrungen. Mir hat das Buch eigentlich gut gefallen. Besonders gut war meiner Meinung nach der Humor, der auf jeder Seite zu finden ist. Manche Geschichten haben auch einen ernsteren Unterton, aber insgesamt dient dieses Buch eher dem Unterhaltungszweck. Da ich selbst keine ausländischen Wurzeln habe, war es für mich teilweise faszinierend, aus welcher Perspektive alltägliche Situationen gesehen werden können, da sie mir so niemals passieren würden. Gleichzeitig waren nicht alle Geschichten verständlich für mich, manchmal habe ich das Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen können. Außerdem gab es Geschichten, die jedem genau so passieren könnten, ob man nun aus dem Ausland stammt oder nicht. Insgesamt konnte mich das Buch aber gut unterhalten und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Das lag vor allem daran, dass viele Geschichten nur wenige Seiten lang waren. Es wurde mit einigen Vorurteilen aufgeräumt und einige Klischees behandelt. Rundum war es aber schön zu lesen. Ich gebe 4 Sterne. Da das Buch so kurz war und man keinen direkten Inhalt hat, keine Geschichte mit einem roten Faden, ist diese Rezension so kurz.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    4/5

    20.06.2019

    Buch (Paperback)

    Woher kommen Sie? - Von der Erde

    Der Autor Mahmood Falaki musste den Iran im Jahr 1983 verlassen, seitdem lebt er in Deutschland. Er lässt den Leser in diesen bunt zusammengestellten Kurzgeschichten an Alltagssituationen aus seinem Leben hier teilhaben. Manchmal erzählt er einfach nur von seinen Erfahrungen, dann wieder von detaillierten Beobachtungen, oder auch davon wie er Reaktionen testet. Nicht zu selten darf man als Leser an seinen Provokationen und den Reaktionen darauf teilhaben. Vielleicht lässt er gelegentlich auch einfach nur seiner Fantasie freien Lauf, den Eindruck hatte ich zumindest bei ein, zwei Geschichten, wie z.B. bei „Die Krawatte“. Aufgrund des Titels hatte ich eigentlich damit gerechnet, dass die Kurzgeschichten auch allesamt etwas mit „Ausländern“ zu tun haben, was jedoch nicht so ist. Es gibt zwar Kleinkinderslang, wenn jemand nach Ausländer aussieht, übertriebene Toleranz, Sprachprobleme und amüsante Missverständnisse aufgrund dessen, Unterschiede in den Kulturen und auch Vorurteile, aber eben nicht nur. Auch einfache Studien zu Menschen, völlig unabhängig von deren Herkunft und deren Wurzeln sind der Stoff aus dem der Autor hier eine Anthologie zusammenstellt. Als Leser erhält man auf knapp 160 Seiten 24 verschieden lange Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber alle gemein haben, dass sie den Focus auf das Miteinander von Menschen richten. Der locker, plaudernde Sprachstil des Autors hat mir gut gefallen. Er bringt seine ganz persönliche Sicht auf Deutschland und das menschliche Miteinander sehr pointiert aufs Blatt. Man darf sich Formulierungen wie „Man muss aber zugeben, dass jede Natur ihre eigene Schönheit besitzt. Ich weiß jedoch nicht, warum die hiesige Natur so sauber und blitzblank ist, als ob diese Heiden sie jeden Morgen mit dem Tauwasser glatt bügeln würden.", mit einem Grinsen auf der Zunge zergehen lassen. Schon mit der ersten Geschichte „Statt einem Vorwort“ schafft der Autor einen amüsanten Auftakt, der einen schmunzeln lässt, aber auch schon vor Augen führt, dass hier der Gesellschaft ganz deutlich der Spiegel vorgehalten werden wird, meiner Meinung nach äußerst gelungen. Diese hat mir ebenso gut gefallen wie „Hemd oder Puff“, bei der ich mich z.B. sehr über die Studien dazu amüsiert habe, ob die Menschen die Intelligenz der fremden Menschen an der Beherrschung der deutschen Sprache messen. Besonders interessant fand ich vor allem auch, die Geschichten, die auf unterhaltsame, amüsante Art und Weise von seinen Problemen bei seiner Ankunft aus dem Iran erzählen. Kurze Erwähnungen zur Flucht, erste Hürden, Sprachprobleme, auch ein Blick auf Ankömmlinge in der DDR. Besonders lobend erwähnen möchte ich hier z.B. „Hof des Friedens“. Unter den ganz kurzen knappen war sicher „Shampoo“ eines meiner Highlights, Bodylotion für verschiedene Hautfarben, oder doch nur Produktvielfalt im Hause Schwarzkopf, pointiert und äußerst gelungen. Manche Storys sind auch einfach nur abgefahren, dürfen aber gerne in so einer Sammlung auch sein, wie ich finde. So lässt sich einer schon mal bei seiner Flucht vom „Medizinmann“ aus seiner Heimat, direkt vor die Pforten der Ausländerbehörde in Hamburg fliegen, solle ihm doch erst einmal einer das Gegenteil beweisen. Ich hatte wirklich vielfach gute Unterhaltung, aber es gab auch einige Geschichten mit denen ich weniger anfangen konnte. Viele davon waren Studien beim U-Bahnfahren, die mir nicht ganz so zugesagt haben, bis auf die Ausnahmen „Ein rassistischer Hund“ und auch „Alles in Ordnung“ die mir durchaus gefallen haben. Ein, zwei waren gar nicht mein Ding, aber vielleicht habe ich schlicht nicht erkannt, welche Botschaft der Autor damit beabsichtigt hat. Nicht immer ganz glücklich war ich auch mit den Provokationen, die er beschreibt, das hat mir manchmal etwas Magendrücken beschert. Einschränkend möchte ich hier aber erwähnen, dass ich auch ein äußerst friedliebender Mensch bin, der Streitigkeiten am liebsten aus dem Weg geht. Alles in allem hatte ich größtenteils mit der bunten Sammlung gute Unterhaltung, manche Geschichten haben mich sogar begeistert. Noch vier Sterne gibt es dafür von mir.

  • Aischa

    aus Kissing

    4/5

    19.06.2019

    Buch (Paperback)

    Gut beobachtete Momentaufnahmen eines Migrantenalltags

    Der persischstämmige Literaturdozent und Autor schildert in seinen Kurzgeschichten kurze Alltagssituationen und zeigt dabei seinen persönlichen Blick auf Deutschland und die Deutschen. Das liest sich flüssig und unterhaltsam, ist kurzweilig, humorvoll, manchmal aber auch schwerer verdaulich und mit Nachgeschmack. Der selbstkritische Leser bekommt reichlich Anstöße, seinen Umgang mit und seine Urteile über Migranten zu reflektieren. Falaki beschreibt skurrile Begegnungen in der U-Bahn, erzählt von lustigen Missverständnissen und anrührenden Erlebnissen auf dem Friedhof. Seine Sprache ist präzise, die Geschichten sind sehr vielfältig. Nicht alles ist nach meinem Geschmack, manche Story ließ mich doch recht ratlos zurück. Aber das ist o.k., auch im wahren Leben verstehe ich nicht immer alles. Fazit: Erfrischend andere "Exil-Literatur", ohne erhobenen Zeigefinger oder Selbstmitleid.

  • Bewertung

    aus Neusorg

    3/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Humorvolle und tiefgründige Lektüre

    Herr Falaki hat auf äußerst humorvolle Weise den Umgang mit Ausländern in Deutschland gezeigt und es hat mich teilweise auch erschüttert. Man selbst realisiert solche Sachen meistens nicht, aber ich schätze, dass Mahmood nicht der Einzige war, dem einige dieser Geschichten schon passiert sind. Ob nun auf der Straße, im Beruf oder unter Freunden und Bekannten - Neugier und teilweise auch Rassismus sind (leider) immer noch große Bestandteile unseres Alltags. In dieser Kurzgeschichtensammlung ging es sowohl um die Erklärung der Kultur, die Migration, den Umgang mit Unverständnis und die Verteidigung. Viele Geschichten fand ich wirklich sehr unterhaltsam und auch lehrreich, allerdings gab es auch einige deren Sinn ich nicht ganz verstanden habe oder dessen Hintergründe ich nicht ganz verstehen konnte und wollte. Alles in allem ist es eine schöne Lektüre für zwischendurch, die sich schnell lesen lässt und einen sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken bringt!

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Bewertungen (6)

  • Produktbild: Falaki, M: Ich bin Ausländer und das ist auch gut so
  • Als Vorwort 6
    Hof des Friedens 9
    Er lächelte wie ein Lamm 16
    Medizinmann 26
    Shampoo 31
    Geburtstag 33
    Präzision, Perfektion und Sprachlosigkeit 36
    Liebesblödigkeit in der U-Bahn Linie 1 39
    Alles in Ordnung! 46
    Heiratsantrag in der U-Bahn Linie 3 49
    Die Krawatte 60
    Liebesgespräch in der U-Bahn 77
    Ein rassistischer Hund 80
    Ich war nie in Teheran 86
    Der Islam ist die Religion der Toleranz! 89
    Türkei, ein Paradies 92
    Wir Perser sind stolz auf unsere Kultur 96
    Hemd oder Puff? 100
    Berlin, bis Alexanderplatz 106
    Wo bekomme ich jetzt etwas zu essen her? 116
    Interview 119
    Die Geige 132
    Oh, dein Mann ist ein Iraner 138
    Ein goldener Oktobertag am Schulterblatt 150