New Found Haven ist in Ringe aus Reichtum und Elend geteilt und wird von einer maskierten Elite beherrscht. Greyson Serel gibt sich als perfekter Sohn des Präsidenten - doch er hütet Geheimnisse, die das System zu Fall bringen könnten. Das letzte, was er jetzt braucht, ist eine arrangierte Ehe mit einer Frau, die ebenso gefährlich wie attraktiv ist. Rebellin Shadera hatte den Auftrag, ihn zu töten. Aber seit ihr Attentat misslang, sitzt sie im Herzen jenes Regimes fest, das sie abgrundtief hasst - festgekettet an ihren größten Feind! Doch was als erzwungene Verbindung begann, wird bald zu einem Spiel aus Misstrauen, Macht und Verlangen, das eine Revolution auslösen könnte. Denn Liebe jenseits des eigenen Rings bedeutet den sicheren Tod!
» DAGGERMOUTH hat mich in seinen Bann gezogen. Dieses Buch hat ALLES, was man sich von einer düsteren Dystopie nur wünschen kann!« Sable Sorensen
Band 1 der neuen Dilogie von H. M. Wolfe !
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Eine düstere Welt, die mich vollkommen in ihren Bann gezogen hat
„Daggermouth“ ist der Auftakt einer neuen Reihe (ich glaube es ist eine Dilogie) und für mich ein Buch, das mich ziemlich schnell gepackt hat. Ich wusste zunächst nicht genau, was mich erwarten würde, und gerade deshalb war ich umso überraschter, wie sehr mich die Geschichte und vor allem ihre Welt für sich gewinnen konnten. Schon nach den ersten Kapiteln wollte ich immer mehr über diese Gesellschaft, ihre Regeln und die Menschen erfahren, die darin leben müssen.
H. M. Wolfe schreibt für mich modern, flüssig und sehr bildhaft. Die Geschichte lässt sich angenehm lesen, ohne dass dabei die düstere Atmosphäre verloren geht. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Figuren nicht einfach in klare Kategorien einteilt werden. Es gibt nicht nur Gut und Böse, sondern viele Zwischenbereiche. Dadurch habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt, welche Figur welche Motive verfolgt und ob meine erste Einschätzung tatsächlich richtig ist.
Die Geschichte spielt in einer düsteren, streng kontrollierten Gesellschaft, in der die Herkunft und die gesellschaftliche Stellung darüber entscheiden, welche Möglichkeiten einem Menschen offenstehen. Macht, Kontrolle und Überwachung spielen eine zentrale Rolle. Besonders spannend fand ich die Gegensätze innerhalb dieser Welt. Menschen leben unter völlig unterschiedlichen Bedingungen und haben dadurch auch ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, was Freiheit überhaupt bedeutet. Diese Welt hat auf mich gleichzeitig beklemmend und faszinierend gewirkt. Ich wollte immer mehr über ihre Strukturen erfahren und hatte dabei ständig das Gefühl, dass hinter dem, was man zunächst sieht, noch sehr viel mehr steckt.
Wer eine klassische Fantasygeschichte mit Magie, fantastischen Wesen und einem ausgearbeiteten Magiesystem erwartet, dürfte hier etwas anderes bekommen. Für mich steht die dystopische Komponente eindeutig im Vordergrund. Ein klassisches Magiesystem gibt es nicht, und auch Kreaturen aus einer typischen Fantasywelt sind nicht das zentrale Element der Geschichte. Dafür bekommt man eine Welt, in der gesellschaftliche Kontrolle, Macht, Geheimnisse und Rebellion eine wichtige Rolle spielen. Die Romance nimmt allerdings einen großen Teil der Geschichte ein. Ich würde die Mischung ungefähr bei 60 % Dystopie/Spannung und 40 % Romance einordnen. Die Liebesgeschichte läuft dabei nicht einfach nebenher, sondern ist eng mit den Konflikten der Handlung verbunden.
Shadera Kael hat mir als Protagonistin besonders gut gefallen. Sie ist eine Figur, die gelernt hat, sich durchzusetzen. Sie wirkt selbstbewusst, kämpferisch und manchmal auch kompromisslos. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Härte nicht ohne Grund entstanden ist. Gerade ihre verletzliche Seite fand ich interessant. Shadera ist keine Heldin, die immer genau weiß, was richtig ist. Sie zweifelt, trifft Entscheidungen aus dem Bauch heraus und muss sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen. Was sie für mich besonders macht, ist dieser Gegensatz: Sie kann unglaublich stark wirken und gleichzeitig an bestimmten Stellen sehr verletzlich sein.
Greyson Serel bildet dazu einen interessanten Gegenpol. Er stammt aus einer vollkommen anderen gesellschaftlichen Position und hat dadurch Möglichkeiten, von denen Shadera nur träumen kann. Gleichzeitig ist auch sein Leben nicht so frei, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Greyson wirkt kontrolliert, selbstbewusst und teilweise schwer zu durchschauen. Hinter dieser Fassade steckt allerdings deutlich mehr. Ich mochte besonders, dass ich ihn nicht sofort eindeutig einschätzen konnte. Je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr musste ich meine Meinung über ihn hinterfragen.
Die Dynamik zwischen Shadera und Greyson hat für mich einen großen Teil des Lesesogs ausgemacht. Zwischen den beiden gibt es von Anfang an Reibung. Sie kommen aus unterschiedlichen Welten, verfolgen nicht unbedingt dieselben Ziele und bringen beide ihre eigenen Verletzungen und Geheimnisse mit.Dadurch entwickelt sich ihre Beziehung für mich viel interessanter, als wenn beide einfach sofort füreinander bestimmt wären. Ich hatte beim Lesen immer wieder den Gedanken: Kann ich ihm wirklich vertrauen? Und genau dieses Gefühl hat die Romance für mich so spannend gemacht.
Für mich liegt die Besonderheit von „Daggermouth“ vor allem in der Verbindung verschiedener Elemente: eine düstere Gesellschaft, Macht und Kontrolle, Geheimnisse, Rebellion und eine Romance, die mitten in diesem Konflikt entsteht.
Die Welt fühlt sich dabei nicht wie eine bloße Kulisse an. Sie beeinflusst die Figuren, ihre Möglichkeiten und ihre Entscheidungen.
Ich habe beim Lesen immer wieder überlegt, wer welche Interessen verfolgt, welche Informationen fehlen und was hinter bestimmten Entscheidungen steckt. Dadurch war ich nicht nur emotional bei den Figuren, sondern auch gedanklich ständig in der Geschichte. Und genau das hat das Buch für mich so fesselnd gemacht.
Für mich ist „Daggermouth“ ein sehr gelungener Reihenauftakt, der mich emotional und durch seine Welt gleichermaßen erreichen konnte. Eine klare Empfehlung für alle, die düstere dystopische Welten, spannende Machtstrukturen, komplexe Figuren und eine intensive Romance mögen.
Dana_liest
Thalia Book Circle Community
5/5
29.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein neues Buch auf meiner Lieblingsbuch-Liste!
Die Grundidee von Daggermouth hat mich sofort neugierig gemacht: eine düstere, dystopische Welt, eine Rebellin, die absolut für female rage steht, und ihr Feind, den sie eigentlich töten sollte und anschließend eine Heirat zwischen beiden arrangiert wird.
Und ich wurde nicht enttäuscht: Schon nach den ersten Seiten war ich in der Geschichte. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich sehr leicht lesen, sodass die Welt auf jeden Fall verständlich für den/die Leser*in wird. Die Sprache passt meiner Meinung nach sehr gut zur Atmosphäre und die düstere Stimmung ist direkt bei mir angekommen. Die Gefühle der Figuren sind durch den Schreibstil greifbar geworden, was auf jeden Fall zur Charakterentwicklung und Nähe zu den Protagonisten beigetragen hat. Besonders Callum ist mir so besonders ans Herz gewachsen.
Im ganzen Buch gab es immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe und bei denen ich immer wieder die Hand vor den Mund geschlagen habe, so tief war ich in der Geschichte drin. Die Spannung war konstant vorhanden und vor allem gegen Ende nahm die Geschichte dann nochmal richtig Fahrt auf.
Einige Szenen haben mir mein Herz gebrochen, ich habe mit den Figuren gelacht, gelitten und gehofft und das zeigt, dass das Buch wirklich ein Volltreffer für mich war. Es war emotional, die düstere Atmosphäre kam zu jeder Zeit rüber und es war kein Stück langweilig oder langatmig, weil immer wieder etwas Neues passiert ist. Ein kleiner Kritikpunkt könnte sein, dass manches unlogisch erscheint, z.B. dass bestimmte Verletzungen anscheinend schnell verheilen. Das hat mich aber nicht weiter gestört.
Wer düstere Welten und emotionale Geschichten mag, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Für mich ein 5⭐️-Buch!
Lottie
Thalia Book Circle Community
4/5
06.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Düster, brutal und voller Action
Wow, „Daggermouth“ ist definitiv eines der actionreichsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Teilweise hatte ich das Gefühl, eher einen Actionfilm zu schauen als ein Buch zu lesen. Es passiert ständig etwas, es gibt viele schnelle Kampfszenen und die Geschichte ist durchgehend schnell, hart, grausam und blutig. Der Einstieg in die Geschichte dauert etwas, da man sich erst einmal zurechtfinden muss. Doch danach geht es ganz schön zur Sache.
New Found Haven ist in verschiedene Ringe aufgeteilt, in denen Reichtum und Elend sehr deutlich aufeinanderprallen. Beherrscht wird das Ganze von einer maskierten Elite. Greyson ist der Sohn des Präsidenten und nach außen der perfekte Sohn. Gleichzeitig hat er seine eigenen Geheimnisse und steckt tief in den Machtspielen des Regimes. Eine arrangierte Ehe kommt ihm gerade recht ungelegen. Vor allem, weil seine zukünftige Frau ihn nicht heiraten, sondern umbringen will.
Besonders Shedera hat mir gefallen. Sie ist eine starke Protagonistin, aber eben keine perfekte Heldin. Das Leben hat sie gezeichnet und ihre Narben gehören zu ihr. Besonders schön fand ich, dass sie diese nicht versteckt, sondern stolz auf das ist, was sie überlebt hat. Dadurch wirkt sie für mich viel greifbarer als eine typische makellose Heldin.
Auch Greyson fand ich interessant. Gerade in einer Dark Romance erwartet man schnell den klassischen kalten, dominanten und gefühllosen männlichen Protagonisten. Greyson ist jedoch anders. Trotz seiner Position und der grausamen Welt, in der er lebt, besitzt er viel Mitgefühl. Er versucht im Grunde nur, in einem System zu überleben, das von Macht, Gewalt und Gräueltaten geprägt ist. Die Beziehung zwischen Greyson und Shedera lebt nicht nur von Anziehung, sondern auch von Misstrauen und Gegensätzen. Beide haben ihre Geheimnisse und ihre eigenen Ziele.
Neben der Liebesgeschichte spielen vor allem die politischen Machtspiele eine große Rolle. Immer wieder habe ich mich gefragt, wem man eigentlich vertrauen kann und welche Pläne wirklich hinter den Kulissen verfolgt werden. Auch das Ende konnte mich teilweise überraschen. Einige Entwicklungen hatte ich so nicht unbedingt erwartet und gerade deshalb bin ich jetzt umso gespannter darauf, wie die Geschichte weitergeht.
Insgesamt ist die Geschichte definitiv nichts für empfindliche Gemüter. Sie ist dunkel, hart, grausam, schockierend und blutig. Die Gewalt wird nicht weichgezeichnet, sondern ist ein fester Bestandteil der Geschichte. Genau diese kompromisslose Art passt aber gut zu der Welt, in der Greyson und Shedera leben.
Fazit: „Daggermouth“ ist eine rasante, düstere und brutale dystopische Dark Romance mit viel Action, Spannung und interessanten Charakteren. Die vielen Kampfszenen sorgen für ein hohes Tempo, während politische Machtspiele, Geheimnisse und gefährliche Gefühle die Geschichte zusätzlich spannend machen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und ich bin wahnsinnig gespannt auf Band 2!
Nina
4/5
04.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Verlangen und Rebellion
⭐️⭐️⭐️⭐️ 4/5
Daggermouth von H. M. Wolfe ist eine Dark Dystopian Romance, die im englischsprachigen BookTok ziemlich gehypt wurde. Die Mischung aus Dystopie und Enemies to Lovers hat mich direkt neugierig gemacht.
Die Geschichte spielt in New Found Haven, einer streng kontrollierten Stadt, die in verschiedene Ränge eingeteilt ist. Das Heart für die mächtigeren Menschen, das Cardinal als Mittelschicht und die Boundary als äußerster und ärmster Bereich. Über allem steht Präsident Maximus Serel und seine Militärorganisation, die Veyra.
Das Worldbuilding hat mir ziemlich gut gefallen. Ich hatte die ganze Zeit so ein beklemmendes Gefühl und man merkt schnell, dass selbst im Heart zu leben nicht bedeutet, wirklich frei zu sein. Vor allem als Frau nicht. Im Heart müssen die Menschen Masken tragen, die ihre Individualität auslöschen sollen. Eigentlich sind alle in diesem System gefangen und nur Präsident Maximus Serel hat wirklich das Sagen.
Shadera bekommt den Auftrag, den Sohn des Präsidenten, Greyson Serel, zu töten. Er ist gleichzeitig der Executioner und tötet Menschen für ihre Fehler oder Illoyalität. Shadera kommt aus der Boundary und arbeitet als Auftragskillerin bei den Daggermouths. Sie möchte sich vor allem für den Tod ihrer Eltern rächen.
Shadera hat mir richtig gut gefallen. Sie ist brutal, unabhängig und sehr von ihrer Rache getrieben. Gleichzeitig ist sie aber auch sehr emotional und man merkt, wie sehr ihre Vergangenheit sie geprägt hat. Ihren Hass auf das System und ihre Beweggründe konnte ich deshalb sehr gut nachvollziehen.
Auch Greyson fand ich interessant. Schon am Anfang bekommt man einen Eindruck davon, dass er nicht einfach nur der böse Sohn des Präsidenten ist. Nach außen wirkt er kalt und kontrolliert, aber eigentlich versucht er selbst nur, in diesem System zu überleben.
Die beiden zusammen waren für mich ein interessantes Enemies to Lovers. Man merkt die Anziehung zwischen ihnen, aber ihre Abneigung und ihr Misstrauen sind trotzdem lange stärker. Ich fand es gut, dass sie nicht nach drei Kapiteln plötzlich glücklich verliebt waren, sondern dass sich das Ganze langsam entwickelt hat.
Auch einige Wendungen habe ich nicht kommen sehen und gerade gegen Ende überschlägt sich wirklich einiges. Da wollte ich dann einfach nur noch weiterlesen.
Besonders gut gefallen hat mir die Darstellung der Klassenunterschiede, der Gewalt und der Unterdrückung. Das konnte mich teilweise wirklich sprachlos zurücklassen und hat für mich gut gezeigt, wie schlimm dieses System eigentlich ist.
Die Nebencharaktere haben ebenfalls ziemlich viel Platz bekommen. Allerdings konnte ich einige von ihnen noch nicht richtig greifen und hoffe, dass sich das im nächsten Band noch etwas ändert und wir mehr über sie erfahren.
Insgesamt hat mich die Mischung aus Dystopie und Enemies to Lovers wirklich abgeholt. Das Worldbuilding fand ich besonders gelungen und ich freue mich schon darauf, im nächsten Band hoffentlich noch mehr über diese Welt zu erfahren.
4 von 5 ⭐️
Bewertung
3/5
06.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Hatte Potenzial, aber nicht fesselnd genug
Die Idee hinter der Geschichte war richtig gut und schien einigermaßen einzigartig in der Schwemme der Dystopian Bücher, die wir gerade auf dem Markt sehen. Ausserdem ist es immer schön, wenn etwas, das als Enemies to lovers angepriesen wird, auch tatsächlich mit Enemies anfängt. Leider fehlte es aber für mich an der Umsetzung. Die Geschichte zog sich für meinen Geschmack sehr und ich wartete sehnsüchtig auf den Moment, in dem mir die Figuren ans Herz wachsen und ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Dieser Moment kam leider bis zum Ende nicht. Die Twists waren grundsätzlich gut, aber ich war einfach nur froh, als wir uns dem
Ende genähert haben und für mich ist auch klar, dass ich die Reihe nicht weiterlesen werde. Ich bedanke mich aber ganz herzlich für die Möglichkeit, diesen Arc zu lesen.
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5/5
16.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gnadenlos. Eindringlich. Unvorhersehbar.
Eine fesselnde, brutale und actiongeladene Dystopie, die besonders Fans von Die Bestimmung, Die Tribute von Panem und Silver Elite begeistern dürfte!
Shadrea wird völlig ungewollt zum Symbol der Rebellion gegen das Heart und gerät dadurch ins Visier der Mächtigen. Nach einem missglückten Mordanschlag soll sie ausgerechnet Greyson heiraten – den Sohn des Präsidenten. Doch Greyson ist alles andere als der gehorsame Sohn, den sein Vater sich wünscht. Auch er rebelliert, wenn auch auf seine ganz eigene Art, gegen die Strukturen und Erwartungen seines Vaters.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung dieser gnadenlosen dystopischen Welt. Arm und Reich sind strikt voneinander getrennt, während die privilegierte Oberschicht auf die Menschen aus den ärmeren Gebieten herabblickt. Die Welt ist hart, brutal und teilweise wirklich erschreckend – und genau deshalb passen die Protagonisten so gut hinein. Shadrea und Greyson sind keine weichgespülten Charaktere, sondern knallhart und bereit, für ihre Überzeugungen einzustehen.
Mein persönliches Highlight waren allerdings die Nebencharaktere. Sie bekommen ihre eigenen Geschichten, Geheimnisse und Vergangenheiten, wodurch die Handlung deutlich an Tiefe gewinnt. Viele von ihnen waren für mich mehr als bloße Randfiguren und haben die Geschichte auf ihre eigene Weise bereichert.
Die Handlung selbst schreitet zügig voran und hält mit zahlreichen Twists immer wieder Überraschungen bereit. Besonders das Ende konnte mich überzeugen: genial, unerwartet und definitiv etwas, mit dem ich so nicht gerechnet hatte.
Gleichzeitig greift das Buch wichtige Themen auf. Besonders der Feminismus und die Frage nach Gleichberechtigung spielen eine Rolle und zeigen, dass bestimmte gesellschaftliche Themen unabhängig von Zeit und Welt immer relevant bleiben. Insgesamt eine spannende, kompromisslose Dystopie mit starken Charakteren, einer faszinierenden Welt, viel Action und einem Ende, das im Gedächtnis bleibt und einen zweiten Teil fordert.
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