Ilya Kabakov. Brief in die Zukunft Ein Gespräch mit Claudia Jolles
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.06.2026
Verlag
Hatje Cantz eBooksSeitenzahl
176 (Printausgabe)
Dateigröße
25916 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783775763738
llya Kabakov (1933-2023) war die prägende Figur der inoffiziellen Kunstszene Moskaus. Mit Installationen wie Der Mann, der in den Kosmos flog wurde er nach seiner Emigration in den Westen weltbekannt. In dieser Publikation, hervorgegangen aus einem Gespräch wenige Wochen vor seinem Tod, bietet er einen berührenden Einblick in sein Leben in der Sowjetunion und eine kritische Reflexion des zeitgenössischen Kunstbetriebs. Zugleich erläutert er, was ihn als Künstler antrieb und was er der Nachwelt hinterlassen möchte: 'In meinem Studio entwarf ich viele Pläne für Installationen. Diese waren sehr genau gezeichnet in der Hoffnung, dass Archäologen sie in einer unbestimmten Zukunft finden und rekonstruieren würden. Es war wie ein Brief, der in die Zukunft gesandt wird, wie wenn jemand eine Flasche in den Ozean wirft in der Hoffnung, dass diese einmal gefunden wird. Und für diesen Fall musste alles sehr präzise gemacht werden.' Im nun letzten Gespräch schwingt alles mit, was auch seine zutiefst menschliche Kunst prägt: Humor, eine scharfe Beobachtungsgabe und kreativer Eigensinn. Und er plädiert: 'Gute Kunst ist Kunst für alle.'
Claudia Jolles (*1958, Wien), Kunsthistorikerin, freie Kuratorin und Kunstkritikerin, lebt in Zürich. Von 1996 bis 2022 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift Kunstbulletin, Zürich. Seit der Ausstellung Am Rande in der Kunsthalle Bern 1985 war sie mit Ilya Kabakov freundschaftlich verbunden und realisierte als Co-Kuratorin eine Ausstellung mit ihm im Portikus Frankfurt, kuratierte eine Schau in der Kunsthalle Zürich sowie eine Gruppenausstellung im Museo d'Arte Contemporanea Luigi Pecci in Prato. Parallel dazu publizierte sie in diversen Medien Texte zu Ilya und Emilia Kabakov.
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