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Produktbild: Dirty Rome

Dirty Rome Die schmutzige Seite der Antike

5

22,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10603

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2423 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783406850530

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

10603

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

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Deutsch

EAN

9783406850530

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Leseempfehlung

    Da ich im Moment eine „Römische Phase“ habe, komme ich nach „Die Kaiser von Rom“ (Mary Beard) und „Fulvia“ (Jane Draycott) an diesem hier, das die schmutzige Seite der Antike zum Thema hat, nicht vorbei. Historiker Michael Sommer, von dem ich schon „Mordsache Caesar“ gelesen habe, hat mich auch mit diesem Buch gefesselt. Natürlich ist mir bekannt, dass die reichen und schönen Römer (absichtlich die männliche Form, da Römerinnen mit wenigen Ausnahmen nichts zu sagen haben) nur eine kleine elitäre Schicht gewesen sind, deren Reichtum nicht vom Himmel gefallen ist, sondern häufig durch schmutzige Tricks erworben. Mit detaillierter und penibler Recherche, geht Sommer dem antiken Rom abseits von Glamour, Marmor, Purpur und Gold nach. Er entführt uns in suburba, wo die insulae, jene mehrstöckigen, wackeligen Wohnhäuser, die, weil teilweise aus Holz errichtet, häufig einem Brand zu Opfer fallen und dabei gleich ganze Bezirke einäschern. Hier stellt sich die Frage, ob Immobilienspekulanten dem Vorschub geleistet haben? Statt baufälliger Mietshäuser lassen sich prachtvolle Villen inklusive Gärten sehr viel besser verkaufen. Doch es sind nicht nur die prekären Wohnverhältnisse, die ganze Familien ausgerottet haben, weil sie dicht an dicht gewohnt haben und sich gegenseitig mit tödlichen Krankheiten angesteckt haben. Auch der Tiber, in den alle Abfälle, von menschlichen Exkrementen über Tierkadavern bis hin zu menschlichen Leichen, geworfen werden, verbreiten übelste Gerüchte und Krankheiten wie Cholera und Typhus, weil aus ihm Trinkwasser entnommen und die Wäsche darin gewaschen wird. Man mag sich den Gestank gar nicht vorstellen! Doch das ist nicht das einzige, das Rom den zweifelhaften Ruf der „Dirty City“ einbringt: Es sind vor allem die Mächtigen, die Frauen, Sklaven und jene Menschen am Rande der Gesellschaft wie den sprichwörtlich letzten Dreck behandelt. Und wer Macht hat, missbraucht sie. Korruption, Vetternwirtschaft und Wahlmanipulation grassieren - alles keine Erfindungen der Neuzeit. Der größte Teil der Menschen sind Analphabeten und daher auf Hörensagen angewiesen, was sie stets höchst mangelhaft informiert, ständig Gerüchten und Fake News ausgesetzt sein lässt. Nur ganz wenigen gelingt es, aus der suburba und den insulae zu entkommen - Gaius Iulius Caesar ist einer davon. Umgekehrt ist es ein Leichtes, vom wohlhabenden Bürger Roms ins Elend abzurutschen. Wie häufig, zahlt die Mehrheit der Bevölkerung den Wohlstand einer Minderheit, mit dem eigenem Elend. Wer allerdings glaubt, solche Verhältnisse gäbe es nur in Rom, wird hier eines besseren belehrt. Da der Autor das Buch "Wirtschaftsgeschichte der Antike" geschrieben hat, kann er für dieses hier aus dem Vollen schöpfen. Ich mag den Schreibstil des Autors, der niemals belehrend ist. Beinahe (aber nur beinahe) im Plauderton erzählt er über das dreckige Rom, das immer im Schatten des weißglänzenden Marmors steht. Wer sich mit dem Rom der Thermen und Triumphbögen auseinandersetzt, darf auf den zur Kloake verkommenen Tiber nicht vergessen. Fazit: Gerne gebe ich diesem Buch, das ein etwas anderes Rom zeigt, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Ele

    aus xxx

    3/5

    05.10.2026

    eBook (ePUB)

    Rom - die dreckige Wahrheit

    Dirty Rome, Sachbuch von Michael Sommer. EBook CH. Beck – Verlag Das alte Rom als eine Mischung aus Weltmetropole und stinkendem Müllhaufen In diesem Buch zeigt der Bestseller-Autor Michael Sommer nicht wie Rom glänzte, sondern wie und warum es funktionierte. Er zeigt nicht nur die römische Elite, sondern führt uns auch mitten hinein ins laute, dreckige und gefährliche Leben der einfachen Leute im Römischen Reich. Schon von Augustus heißt es er hat ein, aus Ziegeln gebautes Rom vorgefunden und eine strahlende Metropole aus glänzendem Marmor daraus gemacht. Doch Michael Sommer lässt uns hier einmal hinter die Kulissen blicken. Ein populärwissenschaftliches Sachbuch des Althistorikers und Bestseller-Autors. Ganz am Anfang sieht man eine Karte die das ganze Römische Reich in seiner größten Ausdehnung darstellt. Die nächste Karte zeigt die Stadt Rom während der Kaiserzeit, gerade die erste Karte ist schon beeindruckend. Das Buch umfasst zehn umfangreiche Kapitel, mit lateinischen Bezeichnungen, die sich in kleinere Abschnitte aufteilen, die zusätzlich mit einer Überschrift versehen sind. Insgesamt sind viele lateinische Begriffe verwendet worden, Sommer nutzt konsequent die Originalbegriffe der antiken Quellen, nicht alle konnte ich frei übersetzen und verstehen, musste im Anhang nachschlagen. Zum Teil sind Erklärungen beigefügt, der gesamte Schreibstil ist wissenschaftlich, also eigentlich keine Lektüre zur leichten Unterhaltung. Dadurch wird sehr viel Wissen vermittelt, mehr als ich eigentlich vom Buch erwartet habe. Etwas unterhaltsamer hätte ich es mir schon gewünscht, dementsprechend habe ich lange daran gelesen. Ich hätte mir mehr Einblicke über die Lebensumstände, Krankheiten, Alltags- und Arbeitswelt der einfacheren Bevölkerung gewünscht, d. h den Alltag der Unterschicht. In den Bereichen in denen es physisch schmutzig und ärmlich war, viel zu viel habe ich jedoch über die dreckigen Intrigen und schmutzigen Geschäfte der Elite erfahren. Sommer greift Themen wie Korruption, Vetternwirtschaft, Verbreitung von Fake News und Gerüchten im antiken Alltag auf. Durch die Zeitsprüngen in den dargestellten Geschehnissen, habe ich mich schlecht orientieren können. Der umfangreiche wissenschaftliche Anhang belegt die historischen Quellen, das zeugt von einer umfangreichen und gründlichen Recherche, ich war erstaunt, als ich am Ende angekommen bin, dass die Quellenangaben soviel Seiten im Buch umfassen. Die Argumentation folgt einer klassischen geschichtswissenschaftlichen Struktur. Der Titel und das Cover versprechen ein leicht verdauliches True-Crime-Format aus der Antike. Tatsächlich erfordert das Buch jedoch Konzentration und Lesearbeit. Mir war das Buch zu trocken um es flüssig durchzulesen. Inhaltlich hochspannend sprachlich jedoch harte Arbeit. Meine Empfehlung für Geschichtsbegeisterte, Studierende und Leser, die Wert auf echte wissenschaftliche Quellenarbeit legen. 3 Sterne

  • VolkerM

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch die Oberschicht litt unter Roms dunklen Seiten

    Das strahlend marmorweiße, monumentale Rom, die Luxusvillen und Badehäuser waren die eine Seite der Medaille. Die menschenunwürdigen Lebensbedingungen der Unterschicht und der Sklaven, Rechtswillkür, Korruption und öffentlicher Rufmord waren die andere. In Rom war sicher nicht alles Gold, was glänzt. Michael Sommer führt den Leser durch beide Welten, wobei ausdrücklich die Welt der Schönen und Reichen nicht ausgespart wird. Im Gegenteil: Als Historiker kennt sich Sommer besonders gut in den schriftlichen Zeugnissen aus, in den Briefen eines Cicero oder Plinius, den Satiren von Petronius oder Terenz und natürlich den antiken Geschichtsschreibern wie Cassius Dio, Sueton oder Livius. Auch wenn dies ausschließlich Zeugnisse der Oberschicht sind, lassen sie dennoch tiefe Einblicke in das Leben der einfachen Leute zu. Das „schmutzige“ Rom macht im Übrigen auch vor den Mächtigen nicht halt. Sie geraten genauso in den Strudel von Verleumdung, Rufmord und Machtkämpfen und nicht wenige verlieren ihr Leben dabei, denn die gesellschaftlichen Regeln unterschieden sich teilweise drastisch von den unseren. Anderes klingt dagegen sehr vertraut. Das Kapitel über Fake News und „Deutungshoheit“ erinnert z. B. fatal an unsere vom Mob gesteuerte Meinungsdiktatur, in der einzelne Politiker schon lange nicht mehr als Vertreter des Volkes nach dem eigenen Gewissen agieren kann. Ähnlich lief das im antiken Rom, es sei denn, man steuerte den Mob. Auch das hat Parallelen zur Gegenwart. Die Detailtiefe, mit der wir heute das Schalten und Walten in der römischen Republik und Kaiserzeit rekonstruieren können, ist absolut faszinierend. Einzelne Biografien sind fast taggenau überliefert und Michael Sommer gelingt es, nicht nur die Personen und ihre Geschichte lebendig werden zu lassen, sondern ordnet das Ganze auch kulturgeschichtlich ein. Wahrheit und Überlieferung sind nicht immer dasselbe. Die Geschichte schrieben die Sieger, nicht die Besiegten. Letztere waren am Ende meistens tot, denn Rom war eine gewalttätige Gesellschaft und das Leben war ein steter Kampf, für Arm UND Reich. Wie schon gesagt, ist Michael Sommer Historiker und sein Buch beleuchtet Rom aus der Sicht seiner Profession, der Geschichtswissenschaft. Das ist auch der einzige Vorwurf, den ich diesem anschaulich und auch sehr lebendig geschriebenen Buch machen kann: Es schaut nur auf die geschriebenen Hinterlassenschaften, die Archäologie findet quasi nur Erwähnung, wenn es epigrafische Quellen („Inschriften“) sind. Da hätte Sommer vielleicht noch komplementäre Information finden können, wobei das Bild auch auf der Basis schriftlicher Quellen sehr bunt und vor allem vielschichtig wird. Außerdem kann man den antiken Autoren quasi in den Kopf schauen, was bei einem ausgegrabenen Skelett deutlich schwieriger ist. Die Archäologie gibt grundsätzlich andere Antworten, aber sie kann Schriftquellen bestätigen oder widerlegen. Diesen Quercheck macht Michael Sommer nur selten. Sehr gut fand ich dagegen einige der Übersetzungen, die Sommer neu vorgenommen hat und dabei eine sehr moderne, lebensnahe Sprache verwendet hat, die vor allem den umgangssprachlichen Zungenschlag wunderbar wiedergibt. Das war sehr erfrischend zu lesen. Stilistisch ist das Buch brillant geschrieben, mitreißend und gut strukturiert. Es nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit und zeigt sowohl die Unterschiede als auch Parallelen zur Gegenwart. Wir haben nämlich noch lange nicht alle dunklen Seiten des römischen Erbes überwunden.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    29.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfrischender, unterhaltsamer Blick auf die Antike

    Die Buchidee fand ich sehr charmant und interessant und auch der Inhalt konnte mich voll überzeugen. Mit viel Fachwissen und einem gut zu lesenden Schreibstil führt Michael Sommer den Leser durch wenig bekannte Seiten und Aspekte der Antike. In zehn großen Kapiteln, die ich sehr gut ausgewählt und strukturiert finde, erfährt man Interessantes und Überraschendes unter anderem über Ausdünstungen, Lebensbedingungen, Ernährungsgewohnheiten, Krankheiten, Verfolgungen, Sklaverei, Vetternwirtschaft und Situation von Frauen und Ausgegrenzten im Römischen Reich. Dabei gab es für mich komplett neues Wissen, aber auch Altbekanntes, das vertieft wurde. Mir hat gut gefallen, dass der Autor Zusammenhänge gezogen und die Lebensumstände umfassend eingeordnet hat. Ab und an hatte der Schreibstil auch eine humorvolle Unternote, das war eine Bereicherung, da sich das Buch sehr gut lesen lässt. Am Ende steht ein ausführlicher Anhang mit Fußnoten, Quellenverzeichnis, Register, etc. und es gibt im Buch auch einige Abbildungen und Landkarten für eine bessere visuelle Vorstellung. Alles in allem ein sehr gelungenes, unterhaltsames Geschichtsbuch.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das wahre Gesicht einer Stadt

    Jeder kennt das schillernde Rom der Antike, seine Bekannten Persönlichkeiten, den Glanz der Stadt. Doch dieses Buch schaut auf eine ganz andere Srite. Es schaut hinter die Kulissen und zeigt die schmutzige Deite des Stadt. Oh ja der Autor geht mit uns an die stinkenden und dunklen Stellen der Stadt. Er zeigt nicht nur den Dreck der Stadt sondern auch wie das Leben dort wirklich war. Wie schlecht due Menschen behandelt worden, die nicht im Glanz der Mächtigen standen. Sklave in Rom war sicher kein Zuckerschlecken und auch Frauen hatten es nicht leicht. Dieses Buch zeigt Geschichte wie sie wirklich war, wie die Menschen lebten und wie die Stadt funktionierte. Ein beeindruckendes Bild der Zeit, schonungslos und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Vielleicht war es manchmal etwas Schulbuch ähnlich aber so informativ und ehrlich das es sich einfach lohnt dieses Buch zu lesen. Es gibt viele kurze Kapitel, das gefällt mir gut, da kann man immer gut ein Kapitel in einem Stück lesen. Auch ist es nicht zu wissenschaftlich und dadurch unverständlich. Dazu kommen noch Illustrationen und Bilder, die das Buch perfekt ergänzen. Wer sich für Geschichte interessiert und nicht nur das Lesen will was im Vordergrund steht ist hier genau richtig.

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Bewertungen (5)

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  • Zum Bewerterprofil von Ursula Kallipke

    Ursula Kallipke

    Thalia Erlangen

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    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ungeschönte Antike

    Wer römische Geschichte hautnah, lebendig und spannend erleben oder erlesen will, sollte sich die Bücher von Michael Sommer einverleiben! Spannender als mancher Krimi vermitteln seine gut lesbaren Sachbücher ein Bild vom Leben und Treiben in der Vergangenheit der ewigen Stadt. Dabei blickt er nicht nur auf die Mächtigen und ihre Verfehlungen, sondern auch auf das "gemeine" Volk.

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