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Produktbild: Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete
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Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete

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15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2027

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-02182-4

Beschreibung

Rezension

Dieses Buch öffnet die Augen dafür, was globales Vernetztsein konkret heißt: Präzisionsarbeit. ("Bücher am Sonntag (Beilage NZZ am Sonntag)")
"Die Liebe eines Einzelnen hat die Kraft, uns alle zu retten – diese menschenfreundliche Erkenntnis beseelt Lukas Maisels Novelle. Den nachweisbaren Fakten wird eine übergültige, eine poetische Spekulation entgegengesetzt. Dieses Buch beweist einen literarischen Eigenwert, der über jedem Nachrichteninhalt steht (...)." ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2027

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

128

Maße (B/H)

12,5/19 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-02182-4

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    30.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie das Schachspiel die Welt…

    Wie das Schachspiel die Welt rettete Auch wenn das Buch als Roman verhökert wird, ist es doch eine Novelle. Wer Stanislaw Petrow nicht kennt, möge sich diesen Namen merken. Er rettete am 25.9.1983 die Welt. „Eines Tages wird dich dein Abwarten noch einmal in Schwierigkeiten bringen“ (26), unkt seine Frau, als er in den Streit seiner Kinder nicht eingreift. Weit gefehlt. Kollege krank, Petrow übernimmt die Nachtschicht. Um 0.15h kommt der Befehl START. Angeblich sollen die Amerikaner eine Atomrakete gestartet haben. Bei seinen Kollegen herrscht Schockstarre. Doch ausgerechnet auf S.64 erfahren wir sein Wichtigstes Können: „Petrow erinnerte sich, wie sein Vater ihm als Junge die Feinheiten des Schachspiels beigebracht hatte. Wenn er eine Figur leichtfertig gezogen hatte, ermahnte sein Vater ihn, jeden Zug und seine Folgen vollständig zu durchdenken.“ Also hatte er zwei Möglichkeiten: 1. Den Alarm als glaubwürdig weitergeben. Der todkranke Andropow würde dann den Befehl zum Start der Atomraketen geben. Oder 2. Er meldete einen Fehlalarm. „Wenn du gewinnen willst, musst du Opfer bringen“(67) hatte er vom Vater beim Schach gelernt. Er wollte nicht Schuld am Atomkrieg sein. Eine Rakete war auch nicht sinnvoll. Mit dem Erstschlag musste der Gegner vollständig ausgelöscht werden. Dann folge Alarm 2, 3, 4 und fünf. Petrow tat nichts. Einmal Fehlalarm, immer Fehlalarm. 0.31h: Auf dem Radar ist keine Rakete zu sehen. Entwarnung. Seine Entscheidung war richtig. Petrow wird nicht befördert. Es muss ein Opfer geben, warum der Computer falsch gewarnt hatte. Petrow ist das Opfer. Drei Tage musste seine Frau auf ihn warten. Er wechselt in eine Rüstungsfirma. Zu guter Letzt werden Sicherheitssysteme kritisiert. Nach dem Briten Tim Harford habe bereits Galilei erkannt, dass eine mit 2 Balken geshützte Marmorsäule in der Mitte bricht, wenn sie noch einen dritten Balken bekommt (120). Zwei Monate lag dieses Buch auf meinem Nachttisch. Nun habe ich es an einem Tag gelesen. Im Gegensatz zur FAZ bin ich vollauf begeistert. Der von der FAZ erwähnte Film kommt auch im Buch vor und wird scharf kritisiert. Seltsam, dass die FAZ nichts darüber schreibt. 5 Sterne Zitat: Laut Pythagoras war der Mensch auf Erden, um den Himmel zu betrachten. Der zweitschönste Satz von Pythagoras. (14)

  • SimoneF

    5/5

    18.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wie ein Einzelner den dritten Weltkrieg verhinderte

    Ich hatte bereits vor Jahren von Stanislaw Petrow gehört, der durch sein besonnenes Handeln den dritten Weltkrieg verhindert hatte, und war nun neugierig, Näheres über die damaligen Ereignisse und Petrows Leben zu erfahren. Lukas Meisel zeichnet die Tage im September 1983 nach, in denen das Schicksal der Menschheit in den Händen von Stanislaw Petrow lag. Hierbei ist er sehr um ein wahrheitsgemäßes Bild von Petrow bemüht. Er sprach unter anderem mit Petrows Sohn und Kurt Schuhmacher, einem Bestatter aus Oberhausen, der Petrow zum Dank in Russland besucht und ihn auch nach Deutschland eingeladen hatte. Petrow selbst ist 2017 verstorben, und der Vorfall unterlag viele Jahre strengster Geheimhaltung. Der Verlauf der Ereignisse zeigt, wie knapp damals die Welt einem Atomkrieg entging und auch, wie riskant es ist, sich blind auf technische Systeme zu verlassen. Hätte an diesem Tag nicht Petrow, der kurzfristig für einen erkrankten Kollegen einsprang, Dienst gehabt, würde möglicherweise keiner von uns heute existieren. Computersysteme, smarte Technologien und KI sind heute nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Petrows Geschichte sollte uns eine Mahnung sein, wie wichtig ist, diesen nicht die alleinige Kontrolle zu überlassen. Ein wacher, die einzelnen Faktoren besonnen abwägender menschlicher Verstand kann einen lebenswichtigen Unterschied machen. Sehr lesenswert!

  • Tina Dietrich

    aus Bern

    4/5

    22.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wieviel Verwantwortung erträgt ein Mensch?

    „Wie ein Mann nichts tat“ von Maisel ist ein stilles, eindringliches Buch über Schuld durch Untätigkeit. In klarer, nüchterner Sprache zeigt der Autor, wie Wegsehen und Schweigen schwere Folgen haben. Beklemmend, klug und lange nachhallend – eine leise, aber sehr wichtige Lektüre über Verantwortung.

  • Xenia Malwina

    aus VS

    4/5

    05.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Weltuntergang, der nicht stattgefunden hat.

    „Er zündete sich eine Papirossa an und rauchte sie mit geschlossenen Augen. Der Rauch beruhigte sein aufgewühltes Inneres, sein Kopf wurde leer. Keine Zigarette schmeckte besser als die nach einem Weltuntergang, der nicht stattgefunden hatte. Es war die beste Zigarette seines Lebens.“ Um wen geht’s? Um Stanislaw Petrow. Wir befinden uns in der Sowjetunion im Jahr 1983. Stanislaws Leben folgt einer festen Ordnung - Arbeit, Piroschki mit Pilzen zum Abendessen. Nur was er auf der Arbeit tut, davon ahnt seine Familie nichts. Eines Nachts übernimmt er die Schicht eines erkrankten Kollegen. In dieser Nacht wird Stanislaw über das Schicksal der Welt entscheiden. Meine Meinung Nur wenige Tage, bevor ich das Buch las, erzählte mein Freund mir zufällig die Geschichte Stanislaw Petrows. Am faszinierendsten fand ich das Verhältnis vom (bewusst gewählten) Titel zur Geschichte, denn was Stanislaw Petrow in jener Nacht tat, war so viel mehr als „nichts.“ In einer Situation der Unruhe bewahrte er Ruhe und vertraute auf Logik und seine Erfahrung - vielleicht auch aufs Bauchgefühl, auch wenn er ein sehr rationaler Mensch zu sein schien. Das hatte zur Folge, dass im Jahr 1983 kein Atomkrieg zwischen der Sowjetunion und Amerika losbrach. Dieser Gedanke macht mir noch immer Gänsehaut. Tragisch finde ich, wie es für Petrow nach dieser Nacht weiterging: Er wurde wegen Verstoßes gegen das Protokoll aus dem Militär entlassen, zu stark reduzierten Pensionsbezügen. Erst als seine Tat 1993 bekannt wurde, erhielt er Ehrungen und die kleine Statue einer Weltkugel, die er in sein ärmliches Appartement in einer Moskauer Vorstadt stellte. Fazit Ein kleines Buch mit einer großen Wirkung, nüchtern geschrieben, doch deswegen nicht weniger relevant. Wie würde eine Welt aussehen, in der Stanislaw Petrow nicht „die richtige Person zur richtigen Zeit“ gewesen wäre, wie er selbst zeitlebens sagte?

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lucie Quack

    Lucie Quack

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wie eine Entscheidung alles verändern kann

    Dass ein Buch nicht lang sein muss um eine bedeutungsvolle Geschichte zu überbringen beweist Lukas Maisel. Auf wenigen Seiten dringt man in die Welt des russischen Offiziers Stanislaw Petrow ein, erfährt wie er lebte, wie er (vielleicht) dachte und wie es überhaupt zu dem entscheidenden Moment in einer Sonntagnacht 1983 kam. Man muss natürlich bedenken, dass dieses Buch nicht rein sachlich ist, Maisel hat die Fakten genommen und ausgeschmückt. Ich finde aber gerade durch die Verbindung, die man so vom Leser zu Petrow schafft, kommt das beklemmende Gefühl der Situation sehr gut zur Geltung. Definitiv lesenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Marion Hopfenzitz

    Marion Hopfenzitz

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.11.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein wichtige Entscheidung

    "Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete" von Lukas Maisel ist ein erschreckender Roman, der über den kalten Krieg berichtet. Genauer gesagt, über eine bestimmte Nacht im kalten Krieg, in der eine einzige Entscheidung allen Menschen das Leben gerettet hat. Maisel erzählt von Stanislaw Petrow, der in einer hoch geheimen Überwachungsbasis arbeitet. Hier laufen Systeme, die konstant überwachen, ob Raketen aus den USA abgeschossen wurden. Bis jetzt gab es noch keinen Alarm. Sobald die USA schießen sollten, würde es Stanislaws Aufgabe sein, dies zu melden, damit sofort zurückgeschossen wird. Ein dritter Weltkrieg - ein Atomkrieg - würde ausbrechen. Das Buch erzählt von der erschreckenden Nacht, als das System einen Fehler hat und einen Angriff meldet. Man folgt Stanislaw, der eine folgenschwere Entscheidung treffen muss. Sich an die Befehle halten, den Angriff melden und einen vernichtenden Atomkrieg starten oder, am eigenen System zweifeln, sich den Anweisungen widersetzten und hoffen, dass es wirklich ein Fehler ist. Eine fesselnde Geschichte über eine angespannte Zeit, in der eine einzige unüberlegte Entscheidung das Ende der Menschheit bedeutet hätte. Ein wichtiges Buch - besonders in der heutigen Zeit.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schwarz

    Sabine Schwarz

    OSIANDER Heilbronn

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Politiker sagen und tun gefährliche Dinge ...

    Stanislaw Petrow als den wohl größten Helden zu bezeichnen, ist sicherlich nicht übertrieben. Denn ihm alleine verdanken wir es, dass du und ich jetzt hier sitzen können. Dass alle jetzt hier sein können! Denn nur durch sein besonnenes Handeln im Angesicht einer absoluten Ausnahmesituation hat er einen Atomkrieg verhindert und damit im Grunde die Menschheit gerettet. Und so weiß man zwar schon, wie dieses Buch ausgehen wird, und doch fesselt es an die Seiten wie ein Thriller. Man spürt, wie einem selbst der Puls beim Lesen in die Höhe schnellt und wie klar es einem wird, wie verdammt wichtig es ist, kluge, besonnene Menschen an den richtigen Positionen zu haben. Denn wäre an diesem Tag sein Kollege nicht krank geworden, wäre Stanislaw Petrow nicht für ihn eingesprungen, hätten wir heute nicht darüber reden können. Dieses Buch ist unheimlich, nah und einprägsam. Es beteuert in seiner ganzen Erzählung, wie verdammt wichtig es ist, dass Leute nachdenken und nicht stumpfsinnig Regeln befolgen. Denn das Nachdenken kann den zarten Unterschied zwischen Untergang und Leben machen. Und viele Menschen haben eben dieses Nachdenken verlernt.
  • Zum Bewerterprofil von Sina Hufnagel

    Sina Hufnagel

    Thalia Baden-Baden – Wagener Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaubliche Wirklichkeit

    "Unglücklich das Land, das Helden nötig hat." Wenn Sie diese Geschichte lesen, wissen Sie schon, wie sie ausgehen wird: Dass Sie leben, ist der Beweis dafür, dass sie gut ausgegangen ist.
  • Zum Bewerterprofil von Leon Spielmann

    Leon Spielmann

    OSIANDER Forchheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch!

    Mit was für einer Präzision und Sprache die Geschichte von einem Mann erzählt wird, der die Welt rettete, fand ich ganz toll! Es ist leider nur ein kleines Buch, aber mit einer super spannenden und interessanten Geschichte, die ich immer wieder lesen könnte.

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