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Band 1

Der Prozess Roman

52

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42498

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70962-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42498

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.10.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,5/12,9/3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Hellbraun

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70962-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    01.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Jemand musste Josef K.…

    „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Ausgerechnet an seinem 30. Geburtstag. Mit dieser Ausgangssituation beginnt Franz Kafkas berühmter Roman „Der Prozess“. Josef K. arbeitet als angesehener Prokurist einer Bank. Die Stellung. Durch sein äußerst zurückgezogenes Privatleben sind seine menschlichen Kontakte stark reduziert. Die Umstände seiner Verhaftung sind grotesk, niemand kennt das Gesetz, und das mysteriöse Gericht bleibt stets anonym. Josef K. erfährt nicht, worin die Anklage besteht und welche Schuld ihm vorgeworfen wird. Je mehr er seine Unschuld beweisen will, umso tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. und mit ihm die Leser*innen werden immer tiefer in ein rätselhaftes Geschehen hineingezogen. Da er mit seinem Verteidiger unzufrieden ist, übernimmt er schließlich seine Verteidigung selbst. Im letzten Kapitel des Romans wird Josef K. abends um neun Uhr von zwei Männern zu einem alten Steinbruch abgeführt und hingerichtet. Seine letzten Worte sind: „Wie ein Hund!“. Der Roman, der 1914/15 entstand, blieb jedoch ein Fragment und wurde 1925 posthum veröffentlicht. Er ist eine Kritik an einer verselbstständigten und unmenschlichen Bürokratie und am Fehlen bürgerlicher Freiheitsrechte. Bis heute wandeln sich immer wieder die Deutungen des Romans, der im Fischer Verlag in einer Edition mit den sieben wichtigsten Werken des Jahrhundertschriftstellers erschienen ist – anlässlich des 100. Todestages von Franz Kafka im nächsten Jahr (3. Juni 2024). Fazit: Die Neuerscheinung ist eine willkommene Gelegenheit, ein rätselhaftes Werk der Weltliteratur kennenzulernen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    30.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ...definitiv ein Klassiker, aber...

    …mir fiel es sehr schwer in die Geschichte reinzukommen. Die Kapitel zogen sich und ich war relativ schnell abgelenkt. Ich hatte ziemlich Mühe dieses Buch fertig zu lesen. Mich interessiert die Thematik “Justiz”, “Prozess” und “Gericht” grundsätzlich, hier fand ich es aber sehr schwierig. Ich bin sehr dankbar, dass ich es lesen durfte, weiss aber, dass ich kein Fan bin von Kafkas Schreibstil. Ich war doch etwas enttäuscht und habe mir mehr vom Buch erhofft.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Werk mit viel Interpretationsspielraum

    Ich durfte das Buch während einer Leserunde lesen und hätte sonst vermutlich eher nicht danach gegriffen. Es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Später fiel mir das Lesen dann deutlich leichter. Das Buch führt uns durch den Prozess von Josef K., die Situationen auf die wir treffen sind jedoch oft verwirrend und werfen Fragen auf, welche leider nicht geklärt werden. Das Buch lässt damit viel Raum für Interpretationen, welche sowohl mit Geschenissen vor mehr als 100 Jahren, als auch mit aktuellen Themen in Bezug gebracht werden können. Das Buch hat seine Höhen und Tiefen und eine gewisse Spannung. Ich konnte leider an keinen Charakter wirklich nahe treten, es sind alle ziemlich geheimnisvoll und der Schreibstil lässt keine wirkliche Persönlichkeit durchschimmern. Alles in allem hat mir die Horizonterweiterung gefallen, es gibt aber (so habe ich es zumindest gehört) bestimmt bessere Bücher von Franz Kafka.

  • Alexandra

    Book Circle Community

    3/5

    08.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht

    Sehr kompliziert und umschwängliche Sprache bzw. Schreibstil Vieles hätte man bestimmt auch kürzer fassen können. K. wirkt arrogant und schaut von oben herab auf andere. Man erhält einen kleinen Einblick über die damaligen gesellschaftlichen Norman und Werte und über Gerichtsverfahren. Nichts ging ohne Bestechung, anscheinend. Doch dem wollte sich K. nicht beugen. Ein Buch bei dem man auch zwischen den Zeilen lesen muss.

  • J.M.L.

    5/5

    23.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine einfache Einführung in eine unerwartete Sicht auf das Schachspiel sowie die menschliche Psyche.

    Stefan Zweigˋs Novelle hat mich auf zwei Sichten überrascht. Das herausstechendste dabei war die erstaunlich einfache Schriftweise. Zweig versucht nicht, krampfhaft hochgestochene Worte zu verwenden, wie manch andere Autoren es tun. Dies ist jedoch keines Falles zum Nachteil des Wertes der Geschichte. Einzelne Passagen, besonders in der Mitte, zeugen von seiner Fähigkeit als Schriftsteller sowie seiner Einsicht in die menschliche Psyche. Mit einfachen Worten schafft er es, komplexe psychologische Inhalte verständlich und passend zur Handlung wiederzugeben. Des weiteren empfand ich die Schilderung der Hintergrundgeschichte eines Hauptcharakters als erfrischend anders. Sie war (keine Spoiler) eine ganz andere Art, als man gewöhnt ist, was es interessant machte zu lesen. Auch das Ende, wenn man es in einer übertragenen Sicht sehen möchte, als Kampf zweier „Gedanken-/Vorangehensweisen“, war in vollem Umfang passend zu dem Rest der Geschichte, ein würdiger Abschluss dieser Novelle. Das Ende erhält mehr Gewicht, wenn man auch den traurigen Suizid Zweigˋs wenige Monate nach Veröffentlichung der Novelle im Jahre 1942 bedenkt. All dies wurde auf gerade mal an die hundert Seiten gebracht, verschiedene Perspektiven und Themenschwerpunkte auf typischer Novellenlänge. Alles in allem ein absolut lesenswertes Buch, welches ich gerne weiterempfehle. Ich habe es in keinster Weise bereut haben. Es freute mich auch zu hören, dass die Novelle ab und an als Schullektüre gelesen wurde/wird. Das halte ich für eine sehr vorteilhafte Entscheidung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (52)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Kurz, eindringlich, großartig!

    Etwa hundert Seiten benötigt Stefan Zweig um das aufzuschreiben, was sich über die menschlichsten Abgründe aufzuschreiben lohnt. Gefangenschaft, Wahnsinn, Durchhalten. Das Buch ist ein sprachliches Wunderwerk in Minimalform. Wer die "Schachnovelle" gelesen hat, weiß, warum sie ein Klassiker ist.
  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jemand musste Josef K. verleumdet haben..

    Ein unvollendetes Werk Franz Kafkas, das man trotzdem unbedingt gelesen haben sollte. Man kann das Buch auf verschiedene Arten interpretieren, und es regt den Leser zum Nachdenken an. Es wird dem Wort "kafkaesk" aufjedenfall gerecht.. Franz Kafka ist nicht für jeden was, das ist völlig in Ordnung. Aber wenn man sich darauf einlässt, ist er ein großer Gewinn.
  • Zum Bewerterprofil von Jolina Merkle

    Jolina Merkle

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ,,Jeder, der einer Manie verfallen war, bleibt für immer gefährdet, und mit einer solchen Schachvergiftung sollte man besser keinem Schachbrett nahe kommen . . ."

    Stefan Zweig hat sich dieses Jahr langsam aber sicher zu einem meiner liebsten Autoren gemausert und die Schachnovelle hat einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen. Eindringlich, präzise und doch mit einer unverwechselbar klaren Sprache zeichnet Stefan Zweig das Bild des Dr. B, welcher um den psychischen Qualen in einem Gefängnis der Nazis auszuharren sich in die tiefe Welt des Schachs hineinflüchtet. Ein literarisches Meisterwerk und mit recht, Stefan Zweigs bekannteste Novelle.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Mahlkemper

    Barbara Mahlkemper

    Thalia Kamp-Lintfort

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Ecce homo

    Ein Mensch wird angeklagt. Er weiß nicht von wem, er weiß nicht warum. Er versucht, im System zu gewinnen. Er bezahlt mit dem Leben. Dieses Buch ist ein Klassiker der Moderne, ein fulminanter Roman. Er schnürt den Leser ein, der sich dem Grauen und dem Großartigen nicht entziehen kann. Und auch das Ende ist unabdingbar. Kafka : ein Mann, ein Schreibender, der aus den inneren Qualen der privaten Biographie große Literatur gemacht hat. Es ist ein Erlebnis zu lesen. Man bleibt erschüttert zurück.
  • Zum Bewerterprofil von Pascal Endres

    Pascal Endres

    Thalia Karlsruhe – EKZ Am Ettlinger Tor

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.03.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Alles nur Fiktion? Wenn man sich...

    Alles nur Fiktion? Wenn man sich manches Behördengebaren anschaut und dann Kafka ließt bekommt man Gänsehaut.

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Bewertungen (5)

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