Morgen, Kinder, wird's nichts geben

Morgen, Kinder, wird's nichts geben

Mehr oder weniger Weihnachtliches

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Beschreibung

Das nagelneue Kästner-Weihnachtsbuch zusammengestellt von Sylvia List, illustriert von Cornelia von Seidlein

Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete gleich mit zwei seiner ersten Bücher seinen Weltruhm: ›Herz auf Taille‹ (1928) und ›Emil und die Detektive‹ (1929). Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, sein Werk erschien nunmehr in der Schweiz im Atrium Verlag. Erich Kästner erhielt zahlreiche literarische Auszeichnungen, u.a.den ›Georg-Büchner-Preis‹.Er starb 1974 in München..
Sylvia List arbeitete als Verlagslektorin, Redakteurin und Übersetzerin. Seit einigen Jahren ist sie Herausgeberin von Anthologien mit bekannten und unbekannten Texten Erich Kästners, u. a. ›Sonderbares vom Kurfürstendamm‹,› Goethe und die Schrebergärtner‹, ›Kästner im Schnee‹, ›Morgen, Kinder, wird’s nichts geben!‹, ›Wer Kind bleibt, ist ein Mensch‹, ›Monolog in der Badewanne‹ und ›Freundschaft auf den ersten Blick‹.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2011

Illustrator

Cornelia Seidlein

Herausgeber

Sylvia List

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

96

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2011

Illustrator

Cornelia Seidlein

Herausgeber

Sylvia List

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

18,5/14,4/1,2 cm

Gewicht

187 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85535-432-0

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Ohne Lametta

Bewertung aus Neuss am 12.12.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mehr oder weniger Weihnachtliches“ wird in diesem hübsch illustrierten Büchlein dargeboten. Die Herausgeberin Sylvia List hat eine Auswahl an Texten von Erich Kästner zusammengestellt, die humorvoll und hintergründig, teilweise sogar recht böse erscheinen. In seiner unnachahmlich erfrischenden Art schreibt Erich Kästner über durchaus unterschiedliche Weihnachtsfeiern; zum Teil handelt es sich auch um eigene Kindheitserinnerungen, die keineswegs verklärt sind. Das titelgebende Lied etwa ist eine bitterböse Parodie auf das traditionelle Weihnachtslied und spiegelt die desaströse gesellschaftliche Situation der Weimarer Republik wider - Kästner hat es in seinem Gedicht „chemisch gereinigt". Gedichte und Prosatexte wechseln sich ab, passend illustriert von Cornelia von Seidlein, deren Schwarz-Weiß- Zeichnungen sich dezent einfügen. Bei aller Kritik an seiner Umwelt lässt Kästner doch stets Mitgefühl und Liebe zu seinen Mitmenschen erkennen. Dies ist ein Buch, welches das Weihnachtsfest aus Glitzer und sentimentalem Kerzenschein heraus rückt. Besinnlich ist es dennoch, wenn auch in einem weiter gefassten Sinn: nicht gemütlich, sondern zutiefst nachdenklich.

Ohne Lametta

Bewertung aus Neuss am 12.12.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Mehr oder weniger Weihnachtliches“ wird in diesem hübsch illustrierten Büchlein dargeboten. Die Herausgeberin Sylvia List hat eine Auswahl an Texten von Erich Kästner zusammengestellt, die humorvoll und hintergründig, teilweise sogar recht böse erscheinen. In seiner unnachahmlich erfrischenden Art schreibt Erich Kästner über durchaus unterschiedliche Weihnachtsfeiern; zum Teil handelt es sich auch um eigene Kindheitserinnerungen, die keineswegs verklärt sind. Das titelgebende Lied etwa ist eine bitterböse Parodie auf das traditionelle Weihnachtslied und spiegelt die desaströse gesellschaftliche Situation der Weimarer Republik wider - Kästner hat es in seinem Gedicht „chemisch gereinigt". Gedichte und Prosatexte wechseln sich ab, passend illustriert von Cornelia von Seidlein, deren Schwarz-Weiß- Zeichnungen sich dezent einfügen. Bei aller Kritik an seiner Umwelt lässt Kästner doch stets Mitgefühl und Liebe zu seinen Mitmenschen erkennen. Dies ist ein Buch, welches das Weihnachtsfest aus Glitzer und sentimentalem Kerzenschein heraus rückt. Besinnlich ist es dennoch, wenn auch in einem weiter gefassten Sinn: nicht gemütlich, sondern zutiefst nachdenklich.

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von Erich Kästner

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