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  • Produktbild: Der Trafikant

Der Trafikant

36

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2012

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/2,5 cm

Gewicht

282 g

Auflage

14. Auflage, neue Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5645-9

Beschreibung

Rezension

»Das persönliche Schicksal wird mit der Geschichte in Verbindung gebracht... Wie so langsam das rechte Gedankengut eingesickert ist, hat Robert Seethaler ganz toll dargestellt.« Katharina Mahrenholtz, NDR, 21.03.2025 ("NDR eat.READ.sleep Podcast")
»All Time Favorite - wer es noch nicht gelesen hat, dem kann ich das nur sehr empfehlen... ein Bildungsroman, ein großer Zeitroman,...ganz viele große Themen vor einem historischen Hintergrund, ein ganz tolles Buch.« Jan Ehlert, NDR, 21.03.2025 ("NDR eat.READ.sleep Podcast")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.08.2012

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19,2/12,6/2,5 cm

Gewicht

282 g

Auflage

14. Auflage, neue Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5645-9

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • Bewertung

    5/5

    22.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Charlie

    Der Roman Der Trafikant erzählt die bewegende Geschichte des jungen Franz Huchel, der in den 1930er-Jahren in Wien in einer Trafik arbeitet. Das Buch beeindruckt durch seine poetische Sprache und die dichte Atmosphäre, die die politische und gesellschaftliche Spannung der Zeit einfängt. Besonders die Begegnungen zwischen Franz und Sigmund Freud sind tiefgründig und regen zum Nachdenken an. Allerdings zieht sich die Handlung stellenweise etwas in die Länge. Insgesamt ist Der Trafikant eine gelungene Mischung aus historischem Kontext, psychologischer Tiefe und einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte. Empfehlenswert für alle, die literarisch anspruchsvolle Werke schätzen.

  • Juti

    aus HD

    5/5

    25.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wiener Milieugeschichte mit…

    Wiener Milieugeschichte mit Freud Nach „Das Café ohne Namen“ wollte ich auch dieses Buch lesen, weil die Geschichte in ähnlicher Weise erzählt wird. Unser Held ist Franzl aus dem Salzkammergut, der von seiner Mutter zum Trafikant Otto nach Wien geschickt wird, weil ihr Finanzier bei einem Sommergewitter im See ertrunken ist und sie ihren Sprössling anscheinend nicht alleine versorgen kann. Über die Beziehung der Mutter erfahren wir kaum was, nur dass Franz’ Vater verstorben ist. Wir begleiten Franzl nach Wien, der im Nebenraum des Trafik nächtigt. Ich sollte noch schreiben, dass ein Trafik ein Zeitungskiosk mit Zigarren ist. Er sitzt auf einem Hocker an der Tür, während Otto, der im Ersten Weltkrieg ein Bein verloren hat, verkauft. Franzl reift heran, wird zum Franz und wundert sich, wieviele Titel die Kunden haben. Doch wenn der Professor kommt, muss auch er aufstehen. Er freundet sich mit Freud an, vom dem es auf Seite 127 heißt: „Der Professor hingegen war dermaßen klug, dass er die Bücher, die er lesen wollte, gleich selber schreiben konnte.“ Freund gibt Franz Tipps, wie er mit sich verlieben kann. So lernt er die Böhmin Anezka kennen, doch seine Liebe bleibt etwas einseitig. Gegen Ende klebt Franz seine Träume an die Außenwand des Trafiks und wir Leser erwarten die Deutung des Professors, aber es kommt anders. Als Franz nach Wien kommt, schreiben wir das Jahr 1937 und da Freud Jude ist, ist die Machtübernahme der Nazis ein zentrales Thema. Otto wird als erster verhaftet und nachdem Freud geflohen ist, bekommt auch Franz Schwierigkeiten, ja noch mehr, aber ich will nicht spoilern. Ein rundum gelungener Roman, der auch die Postkarte von Franz an seine Mutter und zurück enthält. Die Gräueltaten der Nazis beschönigt er immer. 5 Sterne

  • Brigitte H.

    aus Kleinandelfingen

    5/5

    03.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grossartig

    Seethaler versteht es, Menschen mit wenigen Worten zu charakterisieren. Eine wahrlich grossartige Erzählung. Sowohl Inhalt wie Sprache nehmen einen gefangen. Für mich sein bestes Werk, knapp vor Café ohne Namen.

  • Bewertung

    aus Jever

    5/5

    02.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gebundene Ausgabe

    Das Buch hat mir sehr gefallen. Die darin enthaltenen Themen sollten den meisten bekannt sein, ansonsten ist dieses Buch ein guter Einstieg um die damaligen Umstände und Entwicklungen besser kennenzulernen. Das Buch zu lesen und dem Protagonisten beim Erwachsen werden "zuzusehen " kann auch für viele im Jugendalter ein Anreiz zum Nachdenken sein.

  • Bewertung

    5/5

    31.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein feinfühliger Roman über Geradlinigkeit

    Was tun wir, wenn das System im Umbruch ist? Passen wir uns an, gehen wir den Weg des geringsten Widerstandes, um irgendwie durchzukommen und zu überleben? Darum geht es in diesem feinfühligen Roman von Robert Seethaler. 'Der Trafikant‘ ist die Geschichte von Franz Huchel, der in der Trafik beim Trafikanten Otto Trsnjek seine Ausbildung absolviert. Es geht aber auch um die bezaubernde Freundschaft zwischen Franz und Dr. Freud und um die stürmische aber unglückliche Liebe zwischen Franz und Anezka. Die Trafik wird beschmutzt mit Schmähschriften, weil Otto ein Jude ist. Die wichtigste Aufgabe sei das Zeitungslesen meint Otto Trsnjek. Eines Tages wird er abgeholt und weggebracht. Damit übernimmt Franz die Trafik und wird schlagartig erwachsen. Dr. Freud bereichert Franz in seinem Denken. Sie führen wegweisende Dialoge. Aber Freud muss fliehen. Bleibt nur noch Franz. Er passt sich nicht an, schreibt seine Träume auf und stellt sie öffentlich zur Schau. Franz setzt ein Zeichen gegen den Nationalsozialismus und muss dafür bezahlen. Nur wer opportunistisch ist, kommt mit dem Leben davon. Ein Buch fürs Herz, das den Leser nachdenklich zurücklässt.

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Bewertungen (36)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Svenja Disselbeck

    Svenja Disselbeck

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wien in den 30er Jahren sind Ort...

    Wien in den 30er Jahren sind Ort und Zeit, an dem und in der diese bezaubernde Geschichte spielt. Robert Seethaler wird zurecht mitJurek Becker oder Joseph Roth verglichen.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Lieblingsbuch...

    Franz, der Junge von Land, entdeckt in Wien nicht nur die Liebe sondern auch was es heißt, für eine Sache einzustehen. Großartiger Roman über Wien, Freud und die dreißiger Jahre mit ihrer Geschichte.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Großartige Literatur

    Das ist die Geschichte von Franz Huchl, der vom Attersee nach Wien zog um eine Lehre als Trafikant im Kiosk des Juden Otto Trsnjak zu beginnen. Dort freundet er sich mit seinem Stammkunden Sigmund Freud an, der ihm immer wieder gerne mit Ratschlägen zur Seite steht. Auch die Liebe tritt in Form der Varieté-Tänzerin Anezka in sein Leben. Langsam jedoch, zeigen sich aber auch die weniger schönen Seiten der NS-Zeit. Ein großartiger Roman mit viel Witz und ausgesprochen schöner Sprache, der einen am Ende tief berührt zurücklässt. Wer dieses Literatur-Kunstwerk noch nicht kennt, sollte das Versäumnis schnell nachholen.
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurigschöner Bildungsroman,...

    Traurigschöner Bildungsroman, in dem ein Dorfjunge, der in den 30er Jahren nach Wien zieht, überwältigt ist vom Großstadtleben und von der Liebe. Erschreckt vom aufkommenden Nationalsozialismus, bildet er sich eine Meinung und steht dafür ein! Bewegend!
  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Seethalers Erzählstil ist doch...

    Seethalers Erzählstil ist doch etwas Besonderes. Er schafft es, Kleines und Alltägliches sichtbar zu machen, hier im Wien von 1938. Der junge Franz lernt die Liebe und Freud kennen.

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Bewertungen (14)

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