Im zweiten Teil des spannenden Mystery-Thrillers folgt Lena den Spuren ihrer verschollenen Mutter. Rätselhafte Hinweise deuten darauf hin, wo die Mutter heute möglicherweise lebt und weshalb sie vor zwölf Jahren plötzlich spurlos verschwunden ist. Doch bevor Lena die Hinweise entschlüsseln kann, werden sie ihr geraubt. Mithilfe ihrer Freunde setzt Lena alles daran, die gestohlenen Informationen zurückzuholen. Auf ihrer Suche stoßen sie nach einem abenteuerlichen Trip quer durch Kalifornien schließlich auf das sagenumwobene Paradise Valley. Dort finden sie die Mutter, doch sie ist eigenartig, und in dem Tal gehen seltsame Dinge vor sich. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf: Lena und ihre Freunde merken: Man kommt rein ins Paradise Valley – aber kommt man auch wieder raus? Genau wie bei seiner Bestseller-Reihe "Die Kaminski-Kids" arbeitet der Autor auch bei "Paradise Valley" mit Jugendlichen zusammen: Sie unterstützen das Projekt sowohl auf der Textebene als auch als Schauspieler und Filmteam auf der Videoebene.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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12 Jahre ist es her, dass Lenas Mutter verschwunden ist, als Lena eines Tages ein Amulett geschenkt bekommt, dass ihre Mutter ihr hinterlassen hat. Doch es ist mehr als nur ein Geschenk: In ihm verborgen findet sie einen Hinweis darauf, wohin ihre Mutter damals gegangen ist. Gemeinsam mit alten und neuen Freunden begibt sie sich auf eine Reise quer durch Kalifornien, um endlich ihre Mutter kennenzulernen - doch nichts hätte sie auf das vorbereiten können, was sie tatsächlich erwartet. Es ist selten, dass der zweite Band einer Reihe besser ist, als der erste, doch für "Paradise Valley: Das Verhängnis" kann das durchaus gesagt werden. (Was daran liegen könnte, dass die Paradise Valley Geschichte möglicherweise von vornherein für drei Bücher geplant wurde.) Während die Handlung im ersten Band ein wenig vor sich hin dümpelt, nimmt sie hier Fahrt auf und so wird das Buch richtig spannend. Sprachlich sind die beiden Bücher sich dabei sehr ähnlich. Der Leser ist wieder voll mittendrin und erlebt hautnah, was die Charaktere denken und sehen. So gibt es auch immer wieder Stellen, an denen man ins Grübeln kommt und überlegt: Wie würde ich hier handeln? Und was ist die Lösung für all die Rätsel? Die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven machen die Geschichte dabei sehr unterhaltsam und am Ende ist man natürlich umso gespannter auf den dritten Teil und die Auflösung der Bedeutung des mysteriösen Amuletts. Empfehlen kann ich das Buch allen, die auf der Suche nach einem spannenden Roman mit christlichem Hintergrund sind (wenn auch bei weitem keinem "Thriller") und besonders jungen, bisher vielleicht eher zurückhaltenden Lesern kann ich das Buch nur ans Herz legen!
Bewertung
aus Attenhofen
5/5
04.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Ein Roadtrip ohne Wiederkehr
Fünf junge Menschen reisen quer durch Kalifornien. Die 16jährige Lena und ihre Schwester, die 14jährige Toyah, hoffen ihre Mutter zu finden, die seit zwölf Jahren spurlos verschwunden ist. Das Amulett, das Lena an ihrem Geburtstag ausgehändigt wurde, zeigt das Familienwappen ihrer Vorfahren. Das Land dieser Familie liegt in einem Indianer Reservats.
Drei Freunde begleiten die Geschwister in einem klapprigen, alten Auto. Pannen sorgen für Aufregung und einen unerwarteten Übernachtungs-Stopp. Für zwei der Freunde ist gelebte Nächstenliebe selbstverständlich. Auf dem Weg begegnen sie einem Menschen in Not, dem sie gerne helfen.
Ihre Unbeschwertheit lässt nach, als sie merken, dass ihnen jemand auf der Spur ist. Das begehrte Amulett verbirgt wohl ein weiteres Geheimnis.
Lena und Toyah finden nicht nur ihre Mutter, sondern auch andere Verwandte. Ihr Roadtrip führt schließlich in das geheimnisvolle „Paradise Valley“. So schwer es auch ist hineinzukommen, es scheint ganz aussichtslos aus dieser Festung wieder herauszukommen. Eine erste Begegnung mit ihrer Mutter verläuft ganz anders als erwartet. Die fünf jungen Leute spüren, in diesem Tal gibt es noch so manches gefährliche Geheimnis.
Dieser zweite Band der „Paradise Valley“ Trilogie ist noch spannender als der erste. Die Hauptfiguren nehmen Gestalt an; der Leser lernt sie auf dieser Reise besser kennen. Die Freundschaft und gegenseitige Unterstützung ist beispielhaft. Die zarte Romanze des ersten Bands wird langsam weitergeführt. Kurze Schnappschüsse in Lenas Gefühlswelt geben Einblick in ihre Ängste und Hoffnungen. Manche Szenen wirken durch die knappe Sprache wie Filmausschnitte. Diese Schreibweise passt zur Zielgruppe der jugendlichen Leser.
Fazit: Die spannende Fortsetzung der ersten „Paradise Valley“ Geschichte, begleitet fünf sympathische Jugendliche auf eine gefährliche Reise. Sehr zu empfehlen für junge Leser!
claudi-1963
aus Schwaben
4/5
14.06.2019
Buch (Taschenbuch)
Das Rätsel rund um Paradise Valley
"Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig." (Albert Schweitzer)
Lena, ihre Schwester Toyah, Mia und Tom sind weiter auf der Suche nach ihrer von 12 Jahren verschwundenen Mutter. Außerdem möchte Lena wissen, was es mit diesem Medaillon auf sich hat und warum jemand hinter diesem her ist. Der Weg nach Kalifornien in Richtung Paradise Valley hat ihnen außerdem noch einen weiteren Passagier zugefügt. Harrison der am besten das vom Alter gezeichnete Auto reparieren kann, kommt kurzentschlossen ebenfalls mit ihnen mit. Zu fünft und mit wenig Geld in den Taschen wird diese Fahrt zum reinsten Abenteuer. Doch dann erreichen sie das Yawani Reservat, bei dem sie die Vorfahren ihrer Mutter vorfindet. Von dort ist es auch nicht mehr weit bis Paradies Valley, doch die Begrüßung als sie dort ankommen ist nicht gerade herzlich. Viele sonderbare Dinge gehen in diesem Tal vor sich und selbst ihre Mutter dürfen sie nur recht kurz sehen. Über allem scheint dieser eigenartige White zu herrschen. Auch Lenas Ängste wachsen immer mehr, wird die Prophezeiung der Yawanis eintreten als sie sagten: "Man kommt rein ins Paradise Valley, aber es kam bisher noch keiner wieder heraus." ---
Meine Meinung:
Ein schönes Cover mit einem Ausschnitt des Highways passte sehr gut zum Buch. Nachdem ich den ersten Teil dieser Trilogie gelesen hatte, wollte ich unbedingt wissen wie es mit den Zoom-Crew, wie sich die Jugendlichen nannten, weiterging. Der Schreibstil war schon wie beim letzten Mal recht einfach, mit kurzen Sätzen und in jugendlicher Sprache, so das es genau das richtige für die Altersgruppe 10–12 Jahre ist. Mehrere Handlungsstränge wurden diesmal erzählt, wobei mich am meisten irritierte, das alle Stränge bei mir offene Fragen zurückließen. Da war z. B. Ravindran, bei dem ich gar nicht wusste, warum man diese Handlung in das Buch miteinbrachte. Auch Alec und Harrisons Geschichte bleiben weitestgehend offen, genauso wie das der restlichen Zoom Crew. Von daher hoffe ich, das in Band 3 die Auflösung von allem kommt. Beim Plot ging es natürlich wie schon beim letzten Mal um die Suche nach der Mutter von Lena und Toyah, die sie 12 Jahre nicht gesehen hatten. Für mich nach wie vor unverständlich, wie eine Mutter hochschwanger ihre zwei kleinen Kinder alleine lassen konnte. Doch es ging auch noch um das Geheimnis dieses Medaillons das Lena zu ihrem 16. Geburtstag bekommen hatte. Die Charaktere waren im Grunde wie schon in ersten Band genau richtig für junge Leser ausgesucht. Neugierig, freundlich, nett, zuvorkommend und abenteuerlustig beschreibt die Zoom-Crew am besten. Besonders gefällt mir das man mit interessanten Trailern bei YouTube für diese Bücher wirbt, bei denen sich lauter junge Leute einbrachten. Natürlich bin ich kein Freund von offenen Geschichten, für mich sieht das immer nach Verkaufstaktik aus. Doch bei einer Trilogie wie dieser lässt sich das wohl nicht ganz vermeiden. Von daher ist es sicher gut, wenn man alle Teile dieser Reihe liest, zumindest hatte ich bei diesem Buch am Ende noch sehr viele Fragen. Auch wenn ich nicht dieser Altersgruppe angehöre, denke ich, das dieses Trilogie bei jungen Leser aufgrund der Spannung sehr gut ankommt. Was das Thema christlicher Glaube anbelangt, ist vieles recht oberflächlich gehalten. Trotzdem von mir für diesen Teil, wie schon beim ersten Band 4 von 5 Sterne.
Bewertung
aus Bargteheide
5/5
25.06.2020
Buch (Paperback)
Spannendes und gelungenes Ende der Trilogie.
Das Buch „Paradise Valley – die Entscheidung“ von Carlo Meier und der Zoomcrew ist der dritte und letzte Band der Trilogie. Es empfiehlt sich, die ersten beiden Bände vorab zu lesen, da der Zusammenhang sonst kaum schlüssig wird. Es ist eine sehr kurze Zusammenfassung in die ersten Kapitel mit eingeflossen, hierbei handelt es sich aber eher um einzelne Hinweise auf die Vorbände, die man erkennt, wenn man diese gelesen hat.
Dieser Teil führt den Leser/die Leserin zurück ins Paradise Valley, wo die vier Freunde inzwischen die Quarantänehöhle verlassen haben und ins Gästehaus umgesiedelt sind. Lena und Toyah haben dort ihre Mutter Anna und ihren kleinen Bruder Kosumi kennengelernt. Sie erkennen, dass es sich bei den Paradisern um eine Sekte handelt und ihr einziges Ziel ist es, das Tal wieder zu verlassen. Doch das angebliche Paradies wird streng überwacht und es scheint keinen Weg nach draußen zu geben. Zudem will White, der Sektenführer, unbedingt das Amulett von Lena haben. Wird er tatsächlich bereit sein, über Leichen zu gehen, um sein Ziel zu erreichen? Schaffen Lena und ihre Freunde es, das Tal lebend zu verlassen?
„Paradise Valley – Die Entscheidung“ ist das gelungene Ende einer spannenden Mystery-Thriller Trilogie für Jugendliche. Der Schreibstil des Autors und der Zoomcrew ist wie schon in den ersten beiden Bänden leicht und schnell lesbar sowie absolut fesselnd. Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und lässt bis zum Ende des Buches nicht nach, so dass man erst am Ende des Buches merkt, wie man den Atem angehalten hat. Mich hat erneut beeindruckt wie gut Themen wie Freundschaft und Vergebung in die Geschichte eingearbeitet wurden. Als Christ erkennt man den christlichen Hintergrund der Geschichte, aber auch Nichtchristen werden von diesem Buch angesprochen und begeistert sein. Dieser Band ist ein begeisternder Abschluss einen guten Jugendbuchserie, den ich wie auch die Vorbände gerne weiterempfehle.
Bewertung
aus Meierskappel
5/5
06.04.2020
Buch (Paperback)
Ein sehr spannendes und mitreißendes Buch
Das Buch hält was es verspricht, zum Ende bleiben keine Fragen offen. Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend, und ich fieberte bis zum Ende mit. Den Schluss finde ich sehr gelungen, da sich alles zusammenfügt und die Geschichte wirklich abgeschlossen ist.
Man kann sich gut in die Charaktere einfühlen und so auch richtig in die Geschichte eintauchen.
Auch finde ich die Messages, die zwischen die Zeilen gestreut sind, sehr schön. Nämlich einerseits wie wichtig Vergebung ist und andererseits, dass wir mehr zu unserer Erde schauen und sie auch schützten sollen.
Das Buch ist einfach zu lesen und hat auch nicht so viele Seiten. Es ist in angenehme Abschnitte unterteilt, was mich immer sehr motiviert weiterzulesen. Deshalb kann ich es auch Lesemuffeln empfehlen. Ich finde ich die Gestaltung sehr gelungen und passend.
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