Patria

Roman

Fernando Aramburu

(30)
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Beschreibung

«Patria» heißt Vaterland, Heimat. Aber was ist Heimat? Die beiden Frauen und ihre Familie, um die es in Fernando Aramburus von der Kritik gefeierten und mit den größten spanischen Literaturpreisen ausgezeichneten Roman geht, sehen ihre Heimat mit verschiedenen Augen.

Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre Familie ausgegrenzt wurde. Das Auftauchen von Bittori beendet schlagartig die vermeintliche Ruhe im Dorf. Vor allem die Nachbarin Miren, damals ihre beste Freundin, heute Mutter eines Sohnes, der als Terrorist in Haft sitzt, zeigt sich alarmiert. Dass Mirens Sohn etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, ist Bittoris schlimmste Befürchtung. Die beiden Frauen gehen sich aus dem Weg, doch irgendwann lässt sich die lange erwartete Begegnung nicht mehr vermeiden...

Ein internationaler Bestseller, ein epochemachender Roman über Schuld und Vergebung, Freundschaft und Liebe, der zeigt, wie Terrorismus den inneren Kern einer Gemeinschaft angreift und wie lange es dauert, bis die Menschen wieder zueinander finden.

Diese Geschichte hat das Leben selbst geschrieben. Wir tauchen in sie ein und fiebern mit den Protagonisten mit. Ich habe seit langem kein so überzeugendes und bewegendes Buch mehr gelesen. Mario Vargas Llosa

Produktdetails

Verkaufsrang 32496
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 18.06.2019
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 768
Maße (L) 19/12,4/3,8 cm
Gewicht 459 g
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Willi Zurbrüggen
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27361-2

Buchhändler-Empfehlungen

Ein epischer Roman über ein spanisches Trauma

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

2011 lagen in Spanien Freud und Leid dicht beieinander. Zum einen erreichte die Wirtschafts- und Finanzkrise ihren Höhepunkt, zum anderen wurde das Land von einem Schrecken erlöst: der ETA. Von der Terrororganisaton, die seit den 1960er-Jahren für ein unabhängiges Baskenland kämpfte und einen brutalen Krieg den den Staat samt seiner Vertreter*innen führte. 2011 stellte sie ihren bewaffneten Kampf ein - und beendete damit ein nationales Trauma. Wir sehr der Kampf der ETA das Land belastete und beeinflusste, können wir in Fernando Aramburus großer Erzählung ‘Patria‘ lesen. Dieser Roman ist die Geschichte zweier Familien, welche zunächst befreundet waren, später jedoch zu Feinden wurden und sich entfremdeten - denn die einen unterstützten die ETA, die anderen wurden zu ihren Opfern. Beide Familien stehen damit stellvertretend für eine gespaltene Gesellschaft, in der selbst Freunde sich nicht mehr vertrauen konnten. Mit ‘Patria‘ ist Fernando Aramaburu ein Roman epischen Ausmaßes gelungen. Eine erzählerisch mächtige und charakterstarke Familiensaga die schonunglos zeigt, wie sehr das Baskenland und ganz Spanien unter dem Terror der ETA litten. Völlig zurecht ist ‘Patria‘ eines der, wenn nicht sogar das beste spanische Buch unserer Zeit. Nicht einfach zu lesen, fesselt diese große Erzählung von Beginn und lässt die Lesenden bis zur letzten Seite nicht mehr los.

SUPER!

G. Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Anspruchsvoller Roman um die Geschichte der ETA. Opfer-Täter- und die Folgen. Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2021

 Nach 20 Jahren kehrt Brittori in ihr Dorf San Sebastian im Baskenland zurück, um das Grab ihres verstorbenen Mannes Taxo zu besuchen und um die Vergangenheit aufzuarbeiten. Sie zieht wieder in ihr altes Haus, vor dessen Tür Taxo erschossen wurde. Ihr Auftauchen beunruhigt ihre Nachbarin und einst beste Freundin Miren, denn ihr ...  Nach 20 Jahren kehrt Brittori in ihr Dorf San Sebastian im Baskenland zurück, um das Grab ihres verstorbenen Mannes Taxo zu besuchen und um die Vergangenheit aufzuarbeiten. Sie zieht wieder in ihr altes Haus, vor dessen Tür Taxo erschossen wurde. Ihr Auftauchen beunruhigt ihre Nachbarin und einst beste Freundin Miren, denn ihr ältester Sohn steht als ehemaliges Mitglied der ETA unter Verdacht der Mörder Taxos zu sein. In kurzen und fesselnden Kapiteln erzählen die Protagonisten beider Familien, wie aus Freunden Feinde wurden und wie ein ganzes Dorf dabei wegsieht.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bittori und Miren sind Freundinnen und Nachbarinnen bis Bittoris Mann von Terroristen erschossen wird. Mirens Sohn gerät in den Verdacht, am Attentat beteiligt gewesen zu sein. 20 Jahre später taucht Bittori wieder im Ort auf. Sie will endlich wissen, wie es damals wirklich war. Das bringt Unruhe in die Dorfgemeinschaft, die nic... Bittori und Miren sind Freundinnen und Nachbarinnen bis Bittoris Mann von Terroristen erschossen wird. Mirens Sohn gerät in den Verdacht, am Attentat beteiligt gewesen zu sein. 20 Jahre später taucht Bittori wieder im Ort auf. Sie will endlich wissen, wie es damals wirklich war. Das bringt Unruhe in die Dorfgemeinschaft, die nicht gerne an diese Zeit erinnert wird. Ein packender Roman aus dem spanischen Baskenland.

Eva Mattes liest einfach toll
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 06.03.2021
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Die Geschichte ist sehr bewegtend und toll geschrieben. Die Hörbuchversion ist toll gelesen von Eva Mattes, die einfach ein wunderbare Stimme hat. Volle Empfehlung und soweit ich weiss, wurde das Buch schon verfilmt.


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