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Kampfsterne

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2019

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,2/12,5/2,5 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.09.2019

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,2/12,5/2,5 cm

Gewicht

254 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6502-4

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4.2

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Back to the 80´s

Bewertung aus München am 20.08.2019

Bewertungsnummer: 1239364

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von muc53 Ich kannte die Autorin bislang noch nicht und auch das Cover gibt keinen Hinweis um was für ein Buch es sich hier eigentlich handelt. Erstmal muss ich meinen Hut ziehen vor der Autorin, denn mit 5!! Kindern ist es glaube ich eine Kunst auch noch zum Schreiben zu kommen. Auf der anderen Seite hat die Autorin ein gutes Gespür für Themen und vermutlich viel eigene Erfahrungen wie es in Familien zugeht. Schon bei der Beschreibung des Textes erinnerte ich mich zurück an meine eigenen 80er Jahre. Die Protagonisten werden in der Leseprobe sehr lebendig und vor allem mit dem interessanten Perspektivwechsel treffend beschrieben. Macht Lust mehr über die drei Familien, ihren Problemen und natürlich auch den Erinnerungen an die eigenen 80er zu erfahren. Guter flüssiger Schreibstil. Buch hat nachdem ich reingelesen habe meine Erwartungen übertroffen.
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Back to the 80´s

Bewertung aus München am 20.08.2019
Bewertungsnummer: 1239364
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Von muc53 Ich kannte die Autorin bislang noch nicht und auch das Cover gibt keinen Hinweis um was für ein Buch es sich hier eigentlich handelt. Erstmal muss ich meinen Hut ziehen vor der Autorin, denn mit 5!! Kindern ist es glaube ich eine Kunst auch noch zum Schreiben zu kommen. Auf der anderen Seite hat die Autorin ein gutes Gespür für Themen und vermutlich viel eigene Erfahrungen wie es in Familien zugeht. Schon bei der Beschreibung des Textes erinnerte ich mich zurück an meine eigenen 80er Jahre. Die Protagonisten werden in der Leseprobe sehr lebendig und vor allem mit dem interessanten Perspektivwechsel treffend beschrieben. Macht Lust mehr über die drei Familien, ihren Problemen und natürlich auch den Erinnerungen an die eigenen 80er zu erfahren. Guter flüssiger Schreibstil. Buch hat nachdem ich reingelesen habe meine Erwartungen übertroffen.

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Verlorene Seelen auf Abwegen

Webervogel am 07.04.2021

Bewertungsnummer: 1124014

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Verlagsankündigung von „Kampfsterne“ beginnt wie folgt: „1985 – Es ist ein verrückter, heißer Sommer, in dem Boris Becker Wimbledon gewinnt, vier Passagierflugzeuge innerhalb eines Monats abstürzen, alle großen Rockstars bei Life Aid für das hungernde Afrika singen und in einer Siedlung am Rand der Stadt drei Familien zu zerbrechen drohen.“ Das Buch machte mich neugierig, weil ich mehr über den verrückten, heißen Sommer 1985 erfahren wollte – ich dachte, es könnte spannend sein, mit Hilfe dieses Romans in diese Zeit einzutauchen. Boris Becker und Life Aid werden allerdings nur sehr am Rande erwähnt und über den Absturz der vier Passagierflugzeuge habe ich eigentlich gar nichts gelesen. Stattdessen kreist das Buch allein um die erwähnten drei Familien, die von außen betrachtet alles haben: ein Eigenheim im Grünen, gesunde Kinder und genügend Geld, um deren Musikstunden zu bezahlen. Glückliches Bildungsbürgertum, könnte man meinen. Aber niemand ist glücklich, das weiß der Leser aus erster Hand, lernt er doch fast alle Figuren dank der „stream of consciousness“-Technik teils besser kennen, als ihm lieb ist. Selbst Lexchen (kurz für „Alexa“, also eine Namensvetterin der Autorin), mit ihren acht Jahren das jüngste erwähnte Kind, das sich alle Mühe gibt, Glück zu verbreiten, stößt schließlich an ihre Grenzen. Die Verkorkstheit der übrigen Kinder und Teenager ließe sich größtenteils auf normale Eifersüchteleien und die Pubertät schieben, wären da nicht ihre Eltern: Ignorant. Einsam. Verkrampft. Schwach. Überspannt. Betrogen. Missverstanden. Größenwahnsinnig. Emanzipiert. Opfer. Täter. Allesamt verlorene Seelen. Fliegende Kampfsterne, zumindest einige von ihnen. Dankenswerterweise lässt Alexa Hennig von Lange ihren Lesern trotzdem die Hoffnung, dass die heranwachsende Generation etwas glücklicher, ehrlicher und aufrechter durchs Leben gehen wird als ihre Eltern. Und vielleicht besteht sogar noch mehr Hoffnung: Am Ende des Buches gibt es gleich mehrere große Knalle, die die bestehende Siedlungsordnung in ihren Grundfesten erschüttern. Vielleicht entsteht daraus tatsächlich etwas Gutes, wer weiß das schon – vermutlich nur die Autorin, denn das Buch endet so abrupt, dass mein erster Impuls war, den Verlag anzuschreiben und nachzufragen, ob es sein kann, dass die E-Book-Version unvollständig ist. Wie haben mir die „Kampfsterne“ nun gefallen? Zunächst fand ich die Charaktere skurril. Dann war ich etwas enttäuscht, als ich realisierte, dass der Roman ausschließlich vom Siedlungs-Leben handelt – das restliche 1985 geht relativ spurlos an der Erzählung vorbei. Die Enttäuschung wich irgendwann der Erleichterung: Eine ganz eigene und durchaus auch eigenartige Stimmung zieht sich durch den Roman, und wenn das die Stimmung dieser Zeit auch nur ansatzweise widerspiegelt, sollte ich vielleicht froh sein, dass ich damals noch zu jung war, um sie mitzubekommen. Tja, und dann – packte mich das Buch irgendwann doch noch. Nachdem die Protagonisten mehr als den halben Roman lang durch ihre festgefahrenen Leben dümpeln, wird ihre Welt immens durcheinandergeschüttelt. Wie sich schließlich etwas in Gang setzte, erst zögerlich, dann aber immer unaufhaltbarer – das faszinierte mich dann, denn es war richtig gut geschrieben. Und plötzlich konnte ich sogar mitfühlen. Das kam spät und war für mich um so erstaunlicher, aber jetzt sitze ich hier und bedaure, dass ich schreibe, statt noch zu lesen, dass das Buch einfach schon zu Ende ist, nachdem mir das Wohlergehen seiner schrägen Charaktere endlich am Herzen liegt. So kann’s gehen.
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Verlorene Seelen auf Abwegen

Webervogel am 07.04.2021
Bewertungsnummer: 1124014
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Verlagsankündigung von „Kampfsterne“ beginnt wie folgt: „1985 – Es ist ein verrückter, heißer Sommer, in dem Boris Becker Wimbledon gewinnt, vier Passagierflugzeuge innerhalb eines Monats abstürzen, alle großen Rockstars bei Life Aid für das hungernde Afrika singen und in einer Siedlung am Rand der Stadt drei Familien zu zerbrechen drohen.“ Das Buch machte mich neugierig, weil ich mehr über den verrückten, heißen Sommer 1985 erfahren wollte – ich dachte, es könnte spannend sein, mit Hilfe dieses Romans in diese Zeit einzutauchen. Boris Becker und Life Aid werden allerdings nur sehr am Rande erwähnt und über den Absturz der vier Passagierflugzeuge habe ich eigentlich gar nichts gelesen. Stattdessen kreist das Buch allein um die erwähnten drei Familien, die von außen betrachtet alles haben: ein Eigenheim im Grünen, gesunde Kinder und genügend Geld, um deren Musikstunden zu bezahlen. Glückliches Bildungsbürgertum, könnte man meinen. Aber niemand ist glücklich, das weiß der Leser aus erster Hand, lernt er doch fast alle Figuren dank der „stream of consciousness“-Technik teils besser kennen, als ihm lieb ist. Selbst Lexchen (kurz für „Alexa“, also eine Namensvetterin der Autorin), mit ihren acht Jahren das jüngste erwähnte Kind, das sich alle Mühe gibt, Glück zu verbreiten, stößt schließlich an ihre Grenzen. Die Verkorkstheit der übrigen Kinder und Teenager ließe sich größtenteils auf normale Eifersüchteleien und die Pubertät schieben, wären da nicht ihre Eltern: Ignorant. Einsam. Verkrampft. Schwach. Überspannt. Betrogen. Missverstanden. Größenwahnsinnig. Emanzipiert. Opfer. Täter. Allesamt verlorene Seelen. Fliegende Kampfsterne, zumindest einige von ihnen. Dankenswerterweise lässt Alexa Hennig von Lange ihren Lesern trotzdem die Hoffnung, dass die heranwachsende Generation etwas glücklicher, ehrlicher und aufrechter durchs Leben gehen wird als ihre Eltern. Und vielleicht besteht sogar noch mehr Hoffnung: Am Ende des Buches gibt es gleich mehrere große Knalle, die die bestehende Siedlungsordnung in ihren Grundfesten erschüttern. Vielleicht entsteht daraus tatsächlich etwas Gutes, wer weiß das schon – vermutlich nur die Autorin, denn das Buch endet so abrupt, dass mein erster Impuls war, den Verlag anzuschreiben und nachzufragen, ob es sein kann, dass die E-Book-Version unvollständig ist. Wie haben mir die „Kampfsterne“ nun gefallen? Zunächst fand ich die Charaktere skurril. Dann war ich etwas enttäuscht, als ich realisierte, dass der Roman ausschließlich vom Siedlungs-Leben handelt – das restliche 1985 geht relativ spurlos an der Erzählung vorbei. Die Enttäuschung wich irgendwann der Erleichterung: Eine ganz eigene und durchaus auch eigenartige Stimmung zieht sich durch den Roman, und wenn das die Stimmung dieser Zeit auch nur ansatzweise widerspiegelt, sollte ich vielleicht froh sein, dass ich damals noch zu jung war, um sie mitzubekommen. Tja, und dann – packte mich das Buch irgendwann doch noch. Nachdem die Protagonisten mehr als den halben Roman lang durch ihre festgefahrenen Leben dümpeln, wird ihre Welt immens durcheinandergeschüttelt. Wie sich schließlich etwas in Gang setzte, erst zögerlich, dann aber immer unaufhaltbarer – das faszinierte mich dann, denn es war richtig gut geschrieben. Und plötzlich konnte ich sogar mitfühlen. Das kam spät und war für mich um so erstaunlicher, aber jetzt sitze ich hier und bedaure, dass ich schreibe, statt noch zu lesen, dass das Buch einfach schon zu Ende ist, nachdem mir das Wohlergehen seiner schrägen Charaktere endlich am Herzen liegt. So kann’s gehen.

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Kampfsterne

von Alexa Hennig Lange

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Natalie Block

Thalia Pirmasens

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5/5

Mein Buch des Jahres!!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manche Bücher lassen sich nicht beschreiben, dieses hier gehört dazu! Nachdem ich nun lange überlegt habe, was ich schreiben soll über diese Familien und den Einblick in ihre Gefühle, Sichtweisen und Abgründe, habe ich beschlossen, nur eins loszuwerden: Bitte Lesen! Selten hat mich ein Buch so sehr aufgewühlt und berührt.
5/5

Mein Buch des Jahres!!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Manche Bücher lassen sich nicht beschreiben, dieses hier gehört dazu! Nachdem ich nun lange überlegt habe, was ich schreiben soll über diese Familien und den Einblick in ihre Gefühle, Sichtweisen und Abgründe, habe ich beschlossen, nur eins loszuwerden: Bitte Lesen! Selten hat mich ein Buch so sehr aufgewühlt und berührt.

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Matthias Kesper

Thalia Kassel

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5/5

"Ich glaube schon, dass man durch seine Eltern negativ fürs Leben geprägt werden kann!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwann in den 80er-Jahren leben Rita und Ulla, scheinbar Freundinnen, in einer Neubausiedlung am Stadtrand. Beide sind verheiratet, beide haben zwei Kinder, alles ganz normal. Den Begriff "Helikopter-Eltern" gibt es noch nicht, aber sowohl Ritas Kinder, eine Tochter, ein Sohn, als auch Ullas zwei Mädchen, wachsen wohl behütet auf, werden geliebt, alles ist gut. Erzählt wird das ganz normale Alltagsleben, alle acht Protagonisten kommen wechselseitig zu Wort - und was sich da offenbart, ist mit "Einen Blick in den Abgrund werfen" tatsächlich noch schwach ausgedrückt.... Der Rezensent war seit dem unglaublichen Hype um Hennig von Langes ersten Roman, "Relax", kein Freund der Autorin, ich fand sie schwach und überbewertet. Aber diesen kleinen, bitterbösen, Rman kann man gar nicht genug loben: Selten in einem Buch steht so sehr die totale Zer-störung der Hauptpersonen am Ende - und gleichzeitig die absolute Ver-störung der Leserinnen und Leser! Mit unglaublicher Wut wird hier eine ganze bürgerliche Welt zerlegt, am Ende bleibt nur Zorn und Trauer!
5/5

"Ich glaube schon, dass man durch seine Eltern negativ fürs Leben geprägt werden kann!"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwann in den 80er-Jahren leben Rita und Ulla, scheinbar Freundinnen, in einer Neubausiedlung am Stadtrand. Beide sind verheiratet, beide haben zwei Kinder, alles ganz normal. Den Begriff "Helikopter-Eltern" gibt es noch nicht, aber sowohl Ritas Kinder, eine Tochter, ein Sohn, als auch Ullas zwei Mädchen, wachsen wohl behütet auf, werden geliebt, alles ist gut. Erzählt wird das ganz normale Alltagsleben, alle acht Protagonisten kommen wechselseitig zu Wort - und was sich da offenbart, ist mit "Einen Blick in den Abgrund werfen" tatsächlich noch schwach ausgedrückt.... Der Rezensent war seit dem unglaublichen Hype um Hennig von Langes ersten Roman, "Relax", kein Freund der Autorin, ich fand sie schwach und überbewertet. Aber diesen kleinen, bitterbösen, Rman kann man gar nicht genug loben: Selten in einem Buch steht so sehr die totale Zer-störung der Hauptpersonen am Ende - und gleichzeitig die absolute Ver-störung der Leserinnen und Leser! Mit unglaublicher Wut wird hier eine ganze bürgerliche Welt zerlegt, am Ende bleibt nur Zorn und Trauer!

Matthias Kesper
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von Alexa Henning von Lange

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