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Produktbild: Der doppelte Boden

Der doppelte Boden Ein Gespräch über Literatur und Kritik

Aus der Reihe Kampa Salon. Gespräche
1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.03.2020

Herausgeber

Thomas Anz

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

733 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783311701507

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

25.03.2020

Herausgeber

Thomas Anz

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

733 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783311701507

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  • Bewertung

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Paperback)

    Literaturkritik und Literaturwissenschaft im Gespräch

    Der Herausgeber des Buches, Thomas Anz, beschreibt das Verhältnis von Literaturkritik und Literaturwissenschaft wie folgt: In ihrem undogmatischen Verständnis sind Literaturkritik und Literaturwissenschaft Formen des Dialogs. Sie wollen als Anregungen und Beiträge zu offenen Diskussionen verstanden werden. Ganz in dem Sinne des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber: „Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch“ (zit. n. Walter Müller-Seidel) nähern sich in der Neuauflage von „Der doppelte Boden“ zwei unterschiedliche Betrachtungsweisen der Literatur, die sich in ihrer Geschichte häufig gegenseitig mit misstrauischen Blicken bedachten. Einerseits warf die Literaturwissenschaft der journalistischen Kritik vor, „oberflächlich, flüchtig, subjektivistisch, kurz: […] unwissenschaftlich“ (aus dem Vorwort von Thomas Anz) zu sein, andererseits schürte die Literaturkritik Ressentiments gegenüber der Literaturwissenschaft, die „zu akademisch, sprachlich zu abstrakt oder hermetisch, zu welt- und gegenwartsfern, zu sehr mit sich selbst beschäftigt, zu öffentlichkeitsfern und zu langsam“ (ebd.) sei. Angesichts der langen Tradition wechselseitiger Anklagen der Disziplinen überrascht es, dass sich zwei Größen ihres Fachs, Peter von Matt, bis 2002 Professor für Germanistik an der Universität Zürich und Marcel Reich-Ranicki, gestorben 2013, der als einflussreichster Literaturkritiker der Gegenwart gilt, zu intensiven und aufschlussreichen Gesprächen über die Literatur zusammengefunden haben. Herausgegeben von dem Germanisten Thomas Anz und ergänzt durch vier Essays von Peter von Matt über Marcel Reich-Ranicki, werden in den Interviews Fragen nach den Aufgaben und der Bedeutung der Literaturkritik und ihrem Verhältnis zur Literaturwissenschaft thematisiert und es wird darüber diskutiert, welche Autorinnen und Autoren heute noch gelesen werden sollten und warum. Die Begeisterung Reich-Ranickis für die Literatur – sowohl im Lob als auch in der Kritik – springt auf jeder Seite des Buches über. Der analytische Blick von Matts bildet dazu ein ebenbürtiges Gegenüber, wodurch ein spannungsreicher Dialog entsteht, der Leserinnen und Leser durch vergangene Epochen der deutschsprachigen Literatur bis zur Gegenwart der Begegnung (1986/91) führt. Die Literatur wird im Gespräch lebendig. Eine wahre Freude für Leserinnen und Leser, den geistreichen und fruchtbaren Dialogen zu folgen. Die wechselseitigen Vorurteile werden durch den Geist des Gesprächs hinweggefegt. Ein heute noch aktuelles Buch, das lange Zeit vergriffen war und 2020 im Kampa Verlag in neuer Frische erschienen ist.

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