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Von wegen Heilige Nacht! Der große Faktencheck zur Weihnachtsgeschichte

8

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Abbildungen

mit zahlreichen Illustrationen

Illustriert von

Esther Lanfermann

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/1,7 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Rost

Auflage

3. Auflage, 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-02397-7

Beschreibung

Rezension

»Auf jeden Fall lesenswert, für alle die einmal hinter die Geschichte schauen wollen.« ("Münsterland Zeitung")
»Ein informatives und kurzweilig formuliertes Buch.« ("zeitzeichen 12/2020")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.09.2020

Abbildungen

mit zahlreichen Illustrationen

Illustriert von

Esther Lanfermann

Verlag

Gütersloher Verlagshaus

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21,6/13,7/1,7 cm

Gewicht

243 g

Farbe

Rost

Auflage

3. Auflage, 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-579-02397-7

Herstelleradresse

Guetersloher Verlagshaus
Am Ölbach 19
33334 Gütersloh
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    aus Denkendorf

    5/5

    15.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine interessante Betrachtungsweise

    Mich hat zuerst das Layout und der Titel "Von wegen Heilige Nacht" angesprochen. Das hörte sich nach einer interessanten Betrachtung der Weihnachtsgeschichte an. Und dem war auch so. Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, in der die weihnachtstypischen Symbole einzeln betrachtet und hinterfragt werden: "Die Nacht des 24. Dezember oder warum die Hirten am Feld nicht gefroren haben", "Maria oder warum muss der Messias von einer Jungfrau geboren werden?", "Ochs und Esel oder wer war bei der Geburt dabei?". Es werden verschiedene Quellen herangezogen, die auf die Hinweise in der Bibel Bezug nehmen, z. B. starb Herodes eigentlich schon vor der Geburt von Jesus. Auch wurden die Evangelien, in denen die Weihnachtsgeschichte erzählt wird, 100 Jahre später geschrieben und spiegeln eigentlich eher die Umstände in diesen Jahren wider als die zu Jesu Geburt. Was mich beim Lesen etwas gestört hat, waren die Zitatverweise vor allem auf zukünftige Artikel. Ich blättere ja nicht ständig hin und her. Habe mich aber daran gewöhnt, diese zu ignorieren. Ich weiß nicht, ob das auch anderen so geht. Ein Kapitel bzw. ein Zitat hat mir ganz besonders gefallen - das über Josef. Wer war er, wie alt war er, war er viel älter als Maria, vielleicht zum zweiten Mal verheiratet, wann ist er gestorben, denn als Jesus als Sohn Marias bezeichnet wurde, war Josef wohl bereits gestorben, denn sonst wäre er der Sohn Josefs gewesen. Aber am schönsten und berührensten fand ich, wie Josef das Vaterbild seinen Sohnes Jesus geprägt hatte. "Denn das von Jesus vertretene Gottesbild ist das von einem barmherzigen, liebevollen, zärtlichen, vergebenden, offenen und stets fürsorglichen Vaters. Wir dürfen davon ausgehen, dass Jesus einen solchen Vater in Josef hatte." Ebenso war Josef ein guter Erzähler, denn "von irgendjemand muss Jesus die vielen Fabeln und Gleichnisse, die er erzählt, ja haben." Ich finde das ein tolles Bild eines eigentlich nur als Nebenfigur auftretenden Josef. Es zeigt, dass er seinem Sohn viel Gutes mitgegeben haben muss. Auch wenn das Buch so ziemlich alles in der Weihnachtsgeschichte widerlegen kann, so wird doch am Schluss auf den eigentlichen Sinn von Weihnachten verwiesen: "... diese Geschichte, die ... doch eine Wahrheit nahebringen will, die das Leben so vieler Menschen ... mit Hoffnung und Mut erfüllt hat und noch heute erfüllen kann?". Die wissenschaftliche Betrachtung ist gut und informativ, aber die Autoren, die beide Theologie studiert haben, haben viel dazu beigetragen, dass man zwar die Fakten nicht aus dem Blick lassen kann, aber auch das zwischen den Zeilen lesen muss. Ein schönes Buch und empfehlenswert und gut zu lesen.

  • Bewertung

    aus Buxtehude

    5/5

    13.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr überraschendes und informatives Buch über Weihnachten

    Es handelt sich bei diesem Buch nicht um ein "Lesebuch" das man nebenher verschlingt sondern um einen anspruchsvollen aber dennoch kurzweilig zu lesenden Faktencheck. Alle Jahre wieder zelebrieren wir, oft dennoch nicht ganz dem Kommerz abgeneigt, das Weihnachtsfest aber - was passierte damals wirklich und wann? Es werden sowohl alle "Protagonisten" inklusive Ochs und Esel als auch Requisiten wie z.B. Windel, Krippe, Stall und Stern durchleuchtet. Es gelingt sehr gekonnt anhand von Geografie, Geschichte, Theologie, Astrologie, Politik, Kalenderreform aber auch der unterschiedlichen Systeme der Zeitrechnung die Weihnachtsgeschichte zu hinterfragen und einen anderen, und für mich auch neuen, Blick auf die Weihnachtsgeschichte zu werfen. Die 2 relevanten Evangelien Lukas und Matthäus sowie die apokryphen Erzählungen weisen Fragen auf was aber auf unterschiedliche Auslegungen und Übersetzungs Interpretationen zurückzuführen sind. Ganz klar wird hier hinterfragt aber keineswegs die Geschichte als Märchen abgestempelt. Das Buch regt eindeutig zum Nachdenken an und, wer geschichtlich und religiös interessiert ist findet ggf auch den Ansporn tiefer in die Recherche mit einzusteigen.

  • Bewertung

    5/5

    10.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Was ist zu Weihnachten wirklich passiert?

    Jedes Jahr feiern wir Weihnachten mit vielen Geschenken und der Familie. Rund um den Erdballen wird so die Geburt Jesu gefeiert. Doch was wissen wir historisch wirklich über die Geburt. Es gibt 4 Evangelien – aber gerade einmal 2 berichten darüber – und das auch nur oberflächlich. Was stimmt denn nun von den vielen Geschichten, den ganzen Details, die wir uns jedes Jahr erzählen. Zwei theologische Wissenschaftler haben sich auf die Suche gemacht. Archäologie, historische Forschung, Sprach- und Bibelwissenschaft helfen, um die Wahrheit über die Geburt des Jesus-Kindes herauszufinden. Dabei habe ich oft staunen dürfen. Wahrscheinlich war Jesus im Jahr 0 bereits ein paar Jahre alt, Bethlehem war genauso wenig sein Geburtstort wie ein Stall oder eine Höhle - und am 24. Dezember wird auch stark gezweifelt. Das Buch ist ein Versuch all die Mythen wissenschaftlich zu analysieren, zu hinterfragen und zu beleuchten. Man nähert sich der Wahrheit an – aber wissen werden wir es wohl nie – und so wird die Magie von Weihnachten weiterleben – Faktencheck hin oder her.

  • Bewertung

    5/5

    01.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das Mysterium Heilige Nacht

    Viele von uns beschäftigt jedes Jahr aufs Neue das Mysterium um die Heilige Nacht. Doch was geschah vor so langer Zeit wirklich an jenem vermeintlichen Winterabend in diesem Stall nahe Bethlehem. Oder hat sich die ganze Geschichte doch anders zugetragen? Diesen Dingen versuchen die Autoren, in ihrem Buch auf den Grund zu gehen. Aufgrund des witzigen und stellenweise leicht ironischen Schreibstils und trotz der zahlreichen historischen Erläuterungen und Zeitangaben ließ sich das Buch rasch und flüssig lesen. Fakt ist, wir werden nie alle Einzelheiten kennen, was vor über 2000 Jahren wirklich geschehen, wie viel erdichtet ist und wie viel der Wahrheit entspricht, aber dieses Buch gibt einen sehr interessanten Ansatz, wie was warum zusammenhängen könnte und hilft vielleicht dabei, den einen oder anderen Horizont noch zu erweitern.

  • MoMe

    5/5

    27.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Gut erklärt mit verblüffenden Fakten

    Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut. Denn das nicht alles genauso zugetragen haben konnte, wie es in der Weihnachtsgeschichte steht, war mir klar. Doch wie kam es zu dieser Erzählung? Dieser Frage ging das Autorenpaar mit reichlich geschichtlichem Kontext nach. Gut gefiel mir, dass das Buch gefühlt chronologisch aufgebaut wurde und es sich pro Kapitel mit einer Kernfrage beziehungsweise Aussage befasste. Dabei beleuchten die beiden nicht nur was die Bibel an dieser Stelle verkündete, sondern sie blickten auch auf den geschichtlichen Kontext. Wie waren die Lebensumstände in der damaligen Zeit, welche gesicherten Erkenntnisse gibt es bislang? Daraus leiten sie ab, wie sich die Erzählungen zur bis heute bekannte Geschichte weiterentwickelten und erklärten teilweise auch, warum dies so geschah. Ich persönlich fand das unheimlich interessant und der stellenweise leicht humoristisch ironisch angehauchte Schreibstil gefiel mir dazu besonders. Sie zogen die Schilderungen nicht ins lächerliche, sondern überspitzten manche Aussagen ein bisschen, damit deutlich wurde, warum sich daraus einige Behauptungen und falsche Vorstellungen manifestierten. Beispielsweise bei dem Punkt, dass König Herodes ein Kinderschlächter gewesen sei. Die Kapitel hatten insgesamt eine angenehme Länge. Pro Abschnitt gab es einen passenden Titel und eine Illustration. Mitunter waren sie sehr aufwendig und es gab eine Menge zu entdecken. Andere Zeichnungen waren schlicht und aufs Nötigste reduziert. Für mich war das aber völlig okay, es ging mir ja um die historischen Zusammenhänge. Esther Lanfermann gelang es, mit ihren Illustrationen das Buch optisch aufzulockern und bildlich aufzuwerten. Sehr gut dargestellt wurde meiner Meinung nach auch die Tatsache, dass wir Menschen aus der heutigen Zeit gar nicht die eigentlichen Empfänger für die Erzählungen der Bibel waren. Sondern sie eigens für unsere Vorfahren geschrieben wurde. Denn diese hatten ganz andere Bedürfnisse und Ansprüche an eine Biografie. Bei ihnen standen eher veranschaulichten moralischen Aspekte im Vordergrund und keine wissenschaftlich korrekten Lebensdaten, wie wir das heute so machen. Folglich ist es auch für uns nicht tragisch, dass Jesus wohl eher im Frühling und mitnichten in einem Stall zur Welt kam. Weihnachten ist doch so viel mehr als Ochs und Esel im Stall. Fazit: Keine Angst vor dem Fakten-Check. Weihnachten bleibt auch noch nach dem Lesen das, was es für jeden Einzelnen von uns ist. Doch ein Blick über den Tellerrand hinaus ist genauso erhellend wie die Entstehung dieser faszinierenden Geschichte.

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