Superbusen

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Beschreibung

Gisela zieht nach Chemnitz, um neu anzufangen. Die Stadt ist für die Anfang zwanzigjährige ein Versprechen. Endlich studieren, sich finden, weg von der Familie und all den anderen Menschen, die sie nicht versteht und die sie nicht verstehen. Ihren Körper und ihre Gedanken aber nimmt sie mit. Doch in Chemnitz gibt es die Freundinnen, die die Welt nicht so akzeptieren wollen wie sie ist. Zusammen gehen sie auf Demonstrationen, betrinken sich, versuchen, über die Runden zu kommen und gründen eine Band: Superbusen. Bei ihren Konzerten entdecken sie das erste Mal das Konstrukt Ost und West, was sie als Frauen zusammenhält und trennt und die Macht der Musik.
Mit Witz und Präzision erzählt Paula Irmschler in ihrem Romandebüt davon, was es bedeutet, sich von der eigenen Geschichte abzunabeln. Von der Verwundbarkeit des eigenen Körpers, von der Liebe, von Zuhause, von Lebensplänen, die häufig nur aus Warten bestehen, von der Kraft von Freundschaften. Und vor allem erzählt sie eine andere Geschichte von Chemnitz, eine Stadt, die wir so ganz anders kennen. In diesem Buch ist Chemnitz ein Sehnsuchtsort. Mutig, einzigartig, fantastisch.
"Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch." Margarete Stokowski
"Superbusen ist der Poproman, den man nicht mehr für möglich gehalten hatte. Referenzreich, entertaining und wahrhaftig." Linus Volkmann

Details

Sprecher

Anna Thalbach

Spieldauer

5 Stunden und 7 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Anna Thalbach

Spieldauer

5 Stunden und 7 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

19.06.2020

Verlag

Buß und Thielen GbR

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

4251703538956

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Bewertung am 20.08.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Authentisch & nah am Puls der Zeit.Es lebe der Poproman - besser > dieser Poproman. Irmschler versteht es zu Unterhalten -mit der richtigen Menge trockenen Humors- & dabei auch ernste Themen zu erwähnen ohne den belehrenden Zeigefinger zu heben, sondern ein Nachdenken anzuregen.

Bewertung am 20.08.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Authentisch & nah am Puls der Zeit.Es lebe der Poproman - besser > dieser Poproman. Irmschler versteht es zu Unterhalten -mit der richtigen Menge trockenen Humors- & dabei auch ernste Themen zu erwähnen ohne den belehrenden Zeigefinger zu heben, sondern ein Nachdenken anzuregen.

Bewertung am 17.04.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist es, eine Frau Anfang zwanzig zu sein, politisch links, mit einem Hang zum Übergewicht & freiwillig in einer Stadt wie Chemnitz zu leben? Ein wunderbares, klar & einfühlsam erzähltes Buch, das dem totgeglaubten Genre des Popromans neues Leben einhaucht. 1A Lesevergnügen.

Bewertung am 17.04.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ist es, eine Frau Anfang zwanzig zu sein, politisch links, mit einem Hang zum Übergewicht & freiwillig in einer Stadt wie Chemnitz zu leben? Ein wunderbares, klar & einfühlsam erzähltes Buch, das dem totgeglaubten Genre des Popromans neues Leben einhaucht. 1A Lesevergnügen.

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Antifa, Studium, Heimweh?

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine erfrischende Geschichte voller Tatendrang, auch, wenn es für die Protagonistin nicht ganz so scheint. "Superbusen" ist der erste Roman, den ich gelesen habe, der einige bleibende soziale Unterschiede der ehemaligen innerdeutschen Grenze aus einer Perspektive jüngerer Menschen aufgreift, die diese Grenze eben nicht mehr erlebt haben. Trotzdem wird dieses Thema nicht als Fokus genommen, sondern gekonnt in das Gewebe von Studentenleben, Antifa und dem ewigen Vor-Sich-Selbst-Davonlaufen eingesponnen. Eine gute, beruhigende, aber gleichzeitig aufweckende Botschaft an alle die Angst haben, dass aus "ihrem Leben nichts wird".
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Antifa, Studium, Heimweh?

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Eine erfrischende Geschichte voller Tatendrang, auch, wenn es für die Protagonistin nicht ganz so scheint. "Superbusen" ist der erste Roman, den ich gelesen habe, der einige bleibende soziale Unterschiede der ehemaligen innerdeutschen Grenze aus einer Perspektive jüngerer Menschen aufgreift, die diese Grenze eben nicht mehr erlebt haben. Trotzdem wird dieses Thema nicht als Fokus genommen, sondern gekonnt in das Gewebe von Studentenleben, Antifa und dem ewigen Vor-Sich-Selbst-Davonlaufen eingesponnen. Eine gute, beruhigende, aber gleichzeitig aufweckende Botschaft an alle die Angst haben, dass aus "ihrem Leben nichts wird".

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"Superbusen" rockt!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Studentin Gisela kehrt aus der Großstadt Berlin ins kleine Chemnitz zurück. Zurück zu alten Freunden, Erinnerungen und ihrem Studienplatz, dabei aber mit einer Menge neuer Probleme im Gepäck. Mit „Superbusen“ schafft Paula Irmschler eine Story, die ganz schamlos mit Klischees über die Stadt Chemnitz, Sachsen, Ostdeutschland im Allgemeinen, Exmatrikulation, Studentenarmut, Student sein aufräumt, einige von ihnen aber auch bestätigt! Gewürzt mit einer Portion sächsischem Dialekt und trockenem Humor, passt das Buch thematisch top aktuell: Es geht um Sexismus, Rassismus, Feminismus und freie Meinungsäußerung. Mit ihren Freundinnen geht Gisela regelmäßig auf Demos, feiert Nächte lang durch und lebt offensichtlich ein ganz „gewöhnliches“ Studentendasein. Sie ist eine sehr authentische Figur, die mir beim Lesen mehr und mehr das Gefühl vermittelte, dass die Autorin sie als Metapher für eigene Erfahrungen und Erlebnisse nutzt, was das Buch noch tiefer und realistischer macht. Als Gisela mit ihren Freundinnen eine Band gründet, findet die junge Frau endlich eine Aufgabe, eine Richtung in ihrem Leben, nach der wir alle irgendwann an einem Punkt unseres Lebens suchen. Die Musik der jungen Frauen ist geprägt von der Frage nach Selbstbestimmung, freier Entfaltung und greift auch hier den feministischen Gedanken wieder auf. Doch obwohl die Freundinnen im Buch eine enge Verbindung haben, erschließt sich schnell ein Problem, das, wie ich finde, heute eine Menge Menschen mit sich herumtragen: Eigene Probleme werden lieber stillschweigend hingenommen, man redet nicht miteinander oder sucht gemeinsam eine Lösung, sonst besteht die Gefahr, Schwäche zu zeigen, die von unserer Gesellschaft nicht wirklich akzeptiert wird. So wird gerade Gisela am Ende des Buches noch zu einer dramatischen Figur, mit echten Schwierigkeiten, obwohl ihr Leben zuvor eher harmlos und unbeschwert erscheint. „Superbusen“ ist rotzig, frech, schamlos ehrlich und direkt. Ein Buch, das unsere Gesellschaft wirklich kritisiert und tief in unser Dasein blickt. Sehr empfehlenswert!
5/5

"Superbusen" rockt!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die junge Studentin Gisela kehrt aus der Großstadt Berlin ins kleine Chemnitz zurück. Zurück zu alten Freunden, Erinnerungen und ihrem Studienplatz, dabei aber mit einer Menge neuer Probleme im Gepäck. Mit „Superbusen“ schafft Paula Irmschler eine Story, die ganz schamlos mit Klischees über die Stadt Chemnitz, Sachsen, Ostdeutschland im Allgemeinen, Exmatrikulation, Studentenarmut, Student sein aufräumt, einige von ihnen aber auch bestätigt! Gewürzt mit einer Portion sächsischem Dialekt und trockenem Humor, passt das Buch thematisch top aktuell: Es geht um Sexismus, Rassismus, Feminismus und freie Meinungsäußerung. Mit ihren Freundinnen geht Gisela regelmäßig auf Demos, feiert Nächte lang durch und lebt offensichtlich ein ganz „gewöhnliches“ Studentendasein. Sie ist eine sehr authentische Figur, die mir beim Lesen mehr und mehr das Gefühl vermittelte, dass die Autorin sie als Metapher für eigene Erfahrungen und Erlebnisse nutzt, was das Buch noch tiefer und realistischer macht. Als Gisela mit ihren Freundinnen eine Band gründet, findet die junge Frau endlich eine Aufgabe, eine Richtung in ihrem Leben, nach der wir alle irgendwann an einem Punkt unseres Lebens suchen. Die Musik der jungen Frauen ist geprägt von der Frage nach Selbstbestimmung, freier Entfaltung und greift auch hier den feministischen Gedanken wieder auf. Doch obwohl die Freundinnen im Buch eine enge Verbindung haben, erschließt sich schnell ein Problem, das, wie ich finde, heute eine Menge Menschen mit sich herumtragen: Eigene Probleme werden lieber stillschweigend hingenommen, man redet nicht miteinander oder sucht gemeinsam eine Lösung, sonst besteht die Gefahr, Schwäche zu zeigen, die von unserer Gesellschaft nicht wirklich akzeptiert wird. So wird gerade Gisela am Ende des Buches noch zu einer dramatischen Figur, mit echten Schwierigkeiten, obwohl ihr Leben zuvor eher harmlos und unbeschwert erscheint. „Superbusen“ ist rotzig, frech, schamlos ehrlich und direkt. Ein Buch, das unsere Gesellschaft wirklich kritisiert und tief in unser Dasein blickt. Sehr empfehlenswert!

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