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Produktbild: Guy Mannering; Or, The Astrologer

Guy Mannering; Or, The Astrologer

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.05.2021

Verlag

Mint Editions

Seitenzahl

434 (Printausgabe)

Dateigröße

3769 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781513285344

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

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Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

14.05.2021

Verlag

Mint Editions

Seitenzahl

434 (Printausgabe)

Dateigröße

3769 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781513285344

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  • Callisto

    5/5

    19.10.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Schottland 1760: Als Guy…

    Schottland 1760: Als Guy Mannering seine Ausbildung in Oxford beendet hat, macht er eine Rundreise durch Schottland und verreitet sich prompt. Übermüdet, erschöpf und am Ende seiner Kräfte kommt er bei Mr Godfrey Bertram auf dessen Gut Ellangowan unter, auch wenn der Zeitpunkt denkbar ungünstig ist, denn Mrs. Mertram ist gerade dabei ein Kind zu gebären. Zum Dank für die freundliche Aufnahme trotz Geburtsstress stellt Guy Mannering dem Knaben ein Horoskop aus, eine Kunst, die er auf der Uni interessehalber erlernte. Leider fällt der Blick in die Zukunft des kleinen Henry eher unschön aus, daher nimmt er den Eltern das Versprechen ab, das Horoskop erst nach dem fünften Geburtstag des kleinen Henry anzusehen, in der Hoffnung, dass es sich als falsch erweisen wird. Dazu soll es aber nicht mehr kommen, denn an seinem fünften Geburtstag verschwindet Henry Bertram unter mysteriösen Umständen und seine Mutter stirbt im Kindbett als sie seine kleine Schwester zu Welt bringt. 16 Jahre später erst werden sich die Wege der Familie Bertram und Mannering wieder auf unerwartete Weise kreuzen und das Horoskop geöffnet werden. Guy Mannering spielt zwischen 1760 und 1780 im Südwesten Schottlands mit einigen Episoden in Holland und Indien. Walter Scott erzählt die Geschichte des Henry Bertram, des Sohnes des Laird von Ellangowan, der im Alter von fünf Jahren verschwindet und ohne Wissen um seine Herkunft in seine alte Heimat zurückfindet. Dieser Haupterzählstrang macht aber nur einen ganz kleinen Teil der Geschichte aus, denn es werden auch die Erlebnisse von Guy Mannering und seiner Familie erzählt. Gewürzt wird das Ganze mit einer Prise Wirtschaftskriminalität der damaligen Zeit (Schmuggel, Piraterie und Diebstahl), einer Familientragödie, verworrenen Liebesgeschichten inklusive nächtlicher Serenade vor dem Balkon, Hinterlist und Betrug. Der Roman wird teilweise in Briefform erzählt, teilweise wendet sich der Autor direkt an den Leser, meist jedoch als klassischer Roman. Walter Scott veröffentlichte diesen Roman anonym und ihn in nur 6 Wochen! Umso erstaunlicher, wenn man diese vielen verwickelten Erzählstränge betrachtet, die sich kreuzen, verbinden, wieder trennen und doch irgendwie wieder zusammenfinden. Diese Erzählweise ist die größte Stärke aber auch das größte Problem des Romans. Einerseits ist die Handlung vorhersehbar, man weiß recht bald wie es enden wird, aber hier ist eindeutig der Weg das Ziel. Wie der Autor es schafft, die Handlungsstränge zu verbinden und ein logisches Ende herbeizuführen, das ist das, was einen bei der Stange hält und vor allem auch die grandios gezeichneten Charaktere mit ihren Ecken und Kanten. Der verschrobene, autistisch wirkende Domine, die unheimliche Zigeunerin, die hinterhältige Pirat, der gewitzte Edinburgher Jurist, … jeder Einzelne ein lebendiges Unikat. Die Geschichte nimmt nur sehr langsam Fahrt auf und packt einen erst gegen Ende des ersten Teiles, denn während des ersten Teils werden einfach zu viele Personen, zu viele Handlungsstränge nacheinander eingeführt. Dazu noch gleich zwei Zeitsprünge (5 Jahre und 11 Jahre). Kaum ist man drinnen, hat sich mit den Personen bekannt gemacht, wird man wieder aus der Handlung gerissen, das ist das erste Drittel des Buches demotivierend und ein echter Spannungskiller, danach jedoch erweist sich diese Erzählweise als wunderbar spannend, denn die handelnden Personen kreuzen immer wieder in unterschiedlichen Kontexten ihre Wege und beeinflussen sie Handlung unabhängig voneinander. Walter Scott hat sich diese Geschichte jedoch nicht selber ausgedacht. Seine Grundinspiration für Kapitel i-V erhielt Scott von einem alten Diener seines Vaters, der ihm die Geschichte eines Astrologen und dessen Geburtshoroskop für den Erben eines Gutes lieferte. Die Geschichte des ahnungslos in seine Heimat zurückkehrenden Erben hat sich so ähnlich auch tatsächlich zu Scotts Zeiten zugetragen und aus diesen Zutaten wurde ein gut recherchierter Roman.

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