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Produktbild: Die sieben Schalen des Zorns

Die sieben Schalen des Zorns Roman

107

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.04.2022

Verlag

Benevento

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/15,9/3,7 cm

Gewicht

682 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0131-7

Beschreibung

Rezension

„Als Leser beginnt man unbewusst, sich selbst mit dem Thema Sterbehilfe auseinander zu setzen, weil es durch die Protagonisten so anschaulich und nah erscheint. Und der Ausgang der Geschichte bietet am Ende eine Überraschung.
"Von der ersten bis zur letzten Seite spannungsgeladene Geschichte. (…) ein rasanter und tiefgängiger Roman, der das Thema Sterbehilfe umfassend beleuchtet." *Buchkultur"(...) im wahren Leben mussten sich Ärzte schon Nachfragen stellen, wenn sie einem Patienten beim selbstbestimmten Sterben unterstützten. Was an einer solchen Entscheidung dran hängen kann und dass sie nicht einfach ist, schildert dieser lesenswerte Roman anschaulicher als so manches Sachbuch zum Thema.'' *Humanes Leben Humanes Sterben„Ein aktueller, spannender und zum Nachdenken anregender Roman.'' *Evangelische Zeitung Hamburg

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.04.2022

Verlag

Benevento

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

21,8/15,9/3,7 cm

Gewicht

682 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0131-7

Herstelleradresse

Benevento
Halleiner Landesstr 24 BT2
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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  • Sikal

    5/5

    02.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo endet für den Einzelnen das Recht auf Selbstbestimmung

    Seine demenzkranke Tante hat Dr. Max Keller gebeten ihr beim Sterben zu helfen. Dieser Wunsch lässt das Leben des Arztes, der sich mit Leib und Seele seinem Beruf und seinen Patienten widmet, aus den Fugen geraten. Wie weit darf – ja muss – ein Arzt gehen, um einem Patienten einen würdevollen Tod zu ermöglichen? Lässt es sich im Nachhinein mit dem eigenen Gewissen vereinbaren? Hätte man nicht doch noch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen? Diese Fragen und viele andere gehen dem Arzt immer wieder durch den Kopf und als Ermittlungen gegen ihn anstehen wird dieses Thema zur Existenzfrage. In vielen Rückblenden und einzelnen Geschichten erfährt der Leser viel über das Leben des Dr. Max Keller und seinem Verhältnis zu seiner Tante. Die vielen glücklichen Momente und auch die weniger angenehmen Erlebnisse werden eindrucksvoll geschildert. Jonas – Max bester Freund und immer dabei, wenn es um Erlebnisse mit der Tante geht - scheint eine besondere Rolle im Leben des Arztes einzunehmen. Ist Jonas mehr als ein Freund? Haben die beiden ein Geheimnis, welches sie auf Gedeih und Verderb zusammenschweißt? Und wie weit ist Max Tante in dieses Geheimnis eingeweiht? Ein spannender paralleler Erzählstrang, der sich um das eigentliche Thema legt, macht dieses Buch leicht lesbar wie einen Krimi und verdeckt die Ernsthaftigkeit des Hauptthemas darunter ohne diese abzumindern. Markus Thiele gelingt es, in diesem Roman ein Thema aufzugreifen, dass jeden einzelnen von uns jederzeit ereilen könnte ohne darüber zu werten. Es ist dem Leser selbst überlassen, wie er über dieses Thema denkt und welche Wertvorstellungen man damit verbindet. Das Buch regt aber auf alle Fälle dazu an, sich mit diesem Thema näher auseinander zu setzen und die derzeitige Rechtsprechung sowie die öffentliche Debatte darüber zu verfolgen und sich dazu selbst eine Meinung zu bilden. 5 Sterne

  • Martin Schult

    aus Borken

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frage der Moral

    Dr. Max Keller ist ein gewissenhafter und leidenschaftlicher Arzt und steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Er hat seiner geliebten Tante, die mehr eine Mutter für ihn war, versprochen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, wenn sie ins Endstadium ihrer Demenzerkrankung gelangt. Als er den schweren Schritt geht, begibt er sich gleichzeitig auf den schmalen Grat der Justiz in Deutschland, wo eine aktive Sterbehilfe schwer bestraft wird. Er sitzt in der Klemme und sucht Hilfe bei seinem besten Freund Jonas, ein gewiefter Jurist und Staatsanwalt. Wird er Max helfen? Hat Max wirklich Schuld auf sich geladen? Die Bücher des Rechtsanwalts und Autors Markus Thiele haben mich bisher immer begeistert. Er begibt sich gerne in die Grenzbereiche der Juristik und wirft dabei Fragen nach Gerechtigkeit auf. In seinem neuen Werk "Sieben Schalen des Zorns" greift er das mehr als brisante Thema der Sterbehilfe auf und verpackt dies in eine ergreifende und fesselnde Story um zwei Freunde, die mit ihrem Leben und ihrer Moral konfrontiert werden. Markus Thiele erzählt die Geschichte in einem ruhigen aber bewegenden Schreibstil, der mich von der ersten Seite an mitgenommen hat. Die Schicksale der Protagonisten sind keine leichten, so dass sich oft die Frage von Schuld und Verpflichtung stellt. Es entwickelt sich ein spannendes Konstrukt, bei dem auch die juristischen Fallstricke geschickt und authentisch in das Ganze eingebaut werden. Das Buch mit den Schicksalen der interessant gezeichneten Protagonisten hat mich bis zum Finale berührt und nicht mehr losgelassen. Insgesamt ist "Sieben Schalen des Zorns" aus meiner Sicht ein wichtiger und aufwühlender Roman, in dem das Thema der Sterbehilfe mit viel Feingefühl und Erzähltalent aufgearbeitet wird und einen bleibenden Eindruck beim Leser hinterlässt. Mich hat die Geschichte beeindruckt, so dass ich sie gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • Bewertung

    aus Borken

    5/5

    13.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frage der Moral Dr. Max…

    Eine Frage der Moral Dr. Max Keller ist ein gewissenhafter und leidenschaftlicher Arzt und steht vor der schwersten Entscheidung seines Lebens. Er hat seiner geliebten Tante, die mehr eine Mutter für ihn war, versprochen, ihrem Leben ein Ende zu setzen, wenn sie ins Endstadium ihrer Demenzerkrankung gelangt. Als er den schweren Schritt geht, begibt er sich gleichzeitig auf den schmalen Grat der Justiz in Deutschland, wo eine aktive Sterbehilfe schwer bestraft wird. Er sitzt in der Klemme und sucht Hilfe bei seinem besten Freund Jonas, ein gewiefter Jurist und Staatsanwalt. Wird er Max helfen? Hat Max wirklich Schuld auf sich geladen? Die Bücher des Rechtsanwalts und Autors Markus Thiele haben mich bisher immer begeistert. Er begibt sich gerne in die Grenzbereiche der Juristik und wirft dabei Fragen nach Gerechtigkeit auf. In seinem neuen Werk "Sieben Schalen des Zorns" greift er das mehr als brisante Thema der Sterbehilfe auf und verpackt dies in eine ergreifende und fesselnde Story um zwei Freunde, die mit ihrem Leben und ihrer Moral konfrontiert werden. Markus Thiele erzählt die Geschichte in einem ruhigen aber bewegenden Schreibstil, der mich von der ersten Seite an mitgenommen hat. Die Schicksale der Protagonisten sind keine leichten, so dass sich oft die Frage von Schuld und Verpflichtung stellt. Es entwickelt sich ein spannendes Konstrukt, bei dem auch die juristischen Fallstricke geschickt und authentisch in das Ganze eingebaut werden. Das Buch mit den Schicksalen der interessant gezeichneten Protagonisten hat mich bis zum Finale berührt und nicht mehr losgelassen. Insgesamt ist "Sieben Schalen des Zorns" aus meiner Sicht ein wichtiger und aufwühlender Roman, in dem das Thema der Sterbehilfe mit viel Feingefühl und Erzähltalent aufgearbeitet wird und einen bleibenden Eindruck beim Leser hinterlässt. Mich hat die Geschichte beeindruckt, so dass ich sie gerne weiterempfehle und mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

  • kaddelkatja

    aus Sereetz

    5/5

    01.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein selbstbestimmter Tod ist für jedermann möglich...Oder nicht?

    DIE SIEBEN SCHALEN DES ZORNS ist ein aufwühlender und nachwirkender Roman vom Autor und Rechtsanwalt Markus Thiele, der mich sehr berührt hat. Die Tante von Dr. Max Keller hat ihm vor Urzeiten das Versprechen abgenommen, ihr einen würdigen Tod zu ermöglichen, wenn es erforderlich sein sollte. Er gibt dieser Frau diese Zusicherung, da diese mehr wie eine Mutter für ihn war. Nach der Tötung seiner demenzkranken Tante wird Anklage gegen ihn erhoben, und zwar wegen strafbarer Tötung auf Verlangen. Max fordert bei seinem besten Freund Jonas eine Schuld ein, aber kann dieser diese auch einlösen - als Staatsanwalt steckt er hier doch sehr in der Zwickmühle... Diese Geschichte besticht durch den ruhigen Schreibstil und fundiertes Wissen im rechtlichen Bereich. Ich habe mich eins ums andere Mal gefragt, wie ich reagiert hätte... als Tante, als Neffe, als bester Freund. Einfühlsam und beeindruckend werden die Sichtweisen dem Leser nahe gebracht. Gegenwart und Vergangenheit werden beleuchtet und am Ende ist ein wunderbarer Roman entstanden, der nachhallt. Ich habe bislang noch nichts vom Autor gelesen, was sich aber definitiv ändern wird. Der Schreibstil hat mir sehr gut gelegen. Wegen der besonderen Thematik konnte ich die 400 Seiten allerdings nicht in einem Rutsch lesen, sondern brauchte meine Pausen zum Nachdenken. Der Print ist am 14.04.2022 beim Benevento Verlag erschienen. Fazit: Sterbehilfe ist ein Thema, das polarisiert, aber hier kann ich nichts anderes als eine klare Leseempfehlung vergeben - 5/5 Sterne *****

  • annlu

    5/5

    18.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    hier wurde eine ernste Thematik in eine interessante Geschichte verpackt

    „Sie wollte sterben. Ich habe sie dabei begleitet. Es war alles so besprochen.“ Generalstaatsanwalt Jonas van Loon ist in einem Dilemma, als sein alter Freund Dr. Max Keller sich bei ihm meldet. Max gibt zu, bei seiner Tante und Ersatzmutter Maria aktive Sterbehilfe geleistet zu haben und fordert nun bei Jonas eine alte Schuld ein. Doch der steht auf Seiten des Gesetzes und muss sich nun Gedanken dazu machen, wie willkürlich beim Thema Sterbehilfe die Grenze zwischen Hilfe und Mord ist. Wenn man den Klappentext liest, könnte man annehmen, dass sich die Geschichte rein um den Prozess gegen Max richtet und dieser im Vordergrund steht. Obwohl die Ermittlungen gegen den Arzt, das Verfahren und der Prozess der Geschichte einen Rahmen geben, geht es hier um viel mehr. In Rückblenden wird Max Leben geschildert – und das wartet mit sehr vielen Schicksalsschlägen auf. Der Tod begleitet ihn durch sein Leben. Eng mit seinem Leben verbunden war auch lange Zeit das seines langjährigen Freundes Jonas, das seiner Ersatzmutter Maria und deren Tochter Agnes. Besonders Jonas, als Staatsanwalt, ist es, der hier in den Vordergrund rückt. Da sich die Beziehung zu Max im Laufe der Zeit geändert hat, muss er sich die Frage stellen, ob es wirklich Sterbehilfe war, die Max geleistet hat – und das nicht nur im rechtlichen, sondern auch im moralischen Sinn. Die Geschichte wirkt auf Grund ihrer Thematik melancholisch. Die Themen Tod, Unfall und Krankheit, aber auch Freundschaft und Treue, Schuld und Vergehen werden in unterschiedlichen Facetten beleuchtet. Nicht nur die Gesetzeslage dazu wird aufgezeigt, auch die moralische und religiöse Seite nimmt ihren Platz in der Geschichte ein. Dabei werden entgegengesetzte Meinungen aufgezeigt. Obwohl die Leben, die hier erzählt werden, von Schicksalsschlägen geprägt sind, gehen die Protagonisten ganz unterschiedlich damit um. Dadurch bietet der Roman eine Menge an Gedankenanstöße und wirkt über das Lesen hinaus nach. Fazit: Der Tod als Teil des Lebens – hier wurden die unterschiedlichsten Seiten zu ernsten Themen in eine interessante Geschichte verwoben, sodass man als Leser sowohl zum Nachdenken angeregt, als auch unterhalten wird.

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Bewertungen (107)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schuld, Glaube, Recht Sterben aus freien Stücken

    Max und Jonas sind seit ihrer Kindheit befreundet. Beide haben ein zwiegespaltenes Verhältnis zu ihren Vätern. Max wird Arzt, Jonas Staatsanwalt, beide praktizieren ihre Berufe mit Leidenschaft. Als Max Tante Maria wegen fortgeschrittener Alzheimerdemenz immer mehr an Lebenswürde verliert, löst Max sein Versprechen ein und leistet Sterbehilfe. Er macht sich strafbar, ein Prozeß beginnt. Max bittet den angesehenen Staatsanwalt und langjährigen Freund Jonas um Hilfe. Alte Wunde brechen auf, lang zurückliegende Schuld wird aufgewogen. Wir Lesenden werden mit dem Thema aktive Sterbehilfe konfrontiert. Jedoch nicht nur auf juristische Weise nähert sich der Autor diesem Thema, auch ethische, religiöse, moralische Sichtweisen werden deutlich. Mit "Sieben Schalen des Zorns" haben wir es sowohl mit einer Freundschaft- wie auch Familiengeschichte zu tun. Die Themen Schuld, Glaube, Recht stehen im Vordergrund. Die behutsame und sehr persönliche Herangehensweise an das sensible Thema haben mich überzeugt. Wir werden eingeschleust in die Beziehung zwischen Max und Jonas, erfahren hautnah ihre enge Bindung zu Maria und ihrer Tochter Agnes. Alle tragen ihr persönliches Päckchen Schuld und Leid mit sich, welches natürlich den individuellen Blick auf das Leben und Sterben prägt. Aktive Sterbehilfe, ein Thema, das uns alles betrifft als Individuum genauso wie als Gesellschaft. Eine wichtige Frage, der wir so oder so offen gegenüberstehen sollten. Durch den Roman "Die Wahrheit der Dinge" bin ich auf Markus Thiele aufmerksam geworden. Ich wollte mehr! "Sieben Schalen des Zorns" hat mich thematisch wieder überzeugt und auch seine behutsame, unaufdringliche Art des Schreibens. Ich empfehle diesen Roman allen Ferdinand von Schirach Lesenden ebenso wie Medizinern, Juristen, Segelnden und Menschen, die sich auf unterhaltsame Weise mit ernsten und wichtigen Themen auseinandersetzten möchten. Der Roman rüttelt mit Sicherheit an der einen oder anderen Einstellung, wenn es um die Frage nach dem selbstbestimmten Tod geht. Action und Spannung finden sie hier nicht, dafür aber viel echtes Leben!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sterben dürfen?

    Als Mann vom Fach und geschätzter Autor hat Markus Thiele sicher eine feste Fangemeinde, die mit diesem Buch vermutlich wachsen wird. Selbstbestimmtes Sterben zu einem Zeitpunkt, an dem die Hilfe einer Person erforderlich sein wird, aber verfügt zu lebenswerter Zeit, darum geht es hier. Am Thema Sterbehilfe scheiden sich die Geister. Die Rechtsprechung ist uneindeutig und der heutigen Lage gänzlich ungenügend. Auch die Figur des Dr. Max Keller, ein vom Leben geprüfter und oft gescheiterter Allgemeinmediziner, gerät nach geleisteter Sterbehilfe mit dem Gesetz in Konflikt. Ein kluger Gesellschaftsroman, der mutig aktuelles Recht zur Diskussion stellt und weiterdenkt. Überaus lesenswert!

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