England 1238: Die junge Adela of Waringham und Bedric, Sohn einer leibeigenen Bauernfamilie, sind zusammen aufgewachsen. Während Adela als Hofdame zur Schwester des Königs geschickt und später mit einem Ritter verheiratet wird, schuftet Bedric auf den Feldern von Waringham - dem Elend der Leibeigenschaft und der Willkür von Adelas Bruder ausgeliefert. Als die Situation unerträglich wird, flieht er, nicht ahnend, dass Adela von ihm schwanger ist. In London begegnet Bedric Simon de Montfort, dem charismatischen Schwager des Königs. Als 1258 Seuchen und Missernten über das Land ziehen, bricht ein Krieg aus, der eine neue Zeit einläutet. Doch Bedric und Adela haben einander nie vergessen ...
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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In diesem Roman mit historischem Hintergrund wird auf Basis der Liebesgeschichte zwischen einer Adligen und einem Leibeigenen die Zeit der Aufstände gegen den König geschildert. Über eine Generation kommen Standesdünkel, Leibeigenschaft, Grausamkeiten gegen das Volk, tatsächlich stattgefunden Schlachten, Intrigen, Verrate und vieles mehr zur Sprache.
Der Schreibstil ist mitnehmend und unterhaltsam. Die Charaktere sind eindrücklich beschrieben.
buecherwurm_01
aus Heinsberg
5/5
05.08.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zurück in Waringham Englische…
Zurück in Waringham Englische Geschichte, lebhaft erzählt Im Mittelpunkt steht diesmal Adela von Waringham. Wir folgen ihr zum Haushalt der Schwester des Königs, die mit Simon de Montfort verheiratet ist. Adela wird in deren Entourage verheiratet und ist als Hofdame nahe am Geschehen. Auf der anderen Seite steht ein Leibeigener ihres Vaters, mit dem sie zusammen aufgewachsen ist; die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, was ihren jeweiligen Familien ein Dorn im Auge ist. Neben dem privaten Lebensweg der beiden werden die geschichtlichen Fakten gekonnt einbezogen. Die wieder fundierte Recherche zeigt einen interessanten Abschnitt der englischen Geschichte mit vielen bekannten und realen Persönlichkeiten. Die Privilegien des Adels, deren Umgang damit sowie das harte Leben der einfachen Bevölkerung werden eindrucksvoll, authentisch und spannend erzählt. Diese unterhaltsame Lektüre, die englische Geschichte verständlich vermittelt und durch den fiktiven Part auch sehr packend ist, möchte ich gerne empfehlen. Band 7 der Waringham-Saga ist wie seine Vorgänger unabhängig lesbar und eine empfehlenswerte Lektüre für Liebhaber gut recherchierter und erzählter historischer Romane.
Gina1627
5/5
30.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Absolute Leseempfehlung! Bildgewaltig, emotionsvoll und lehrreich!
Als Fan von Rebecca Gablés Romanen und insbesondere ihrer Waringham-Saga war Band 7 für mich ein Lesemuss! Wieder einmal kann ich nur sagen, dass sie mich Dank ihrer fesselnden und spannenden Erzählweise mit ihrem 926-seitengewaltigen Werk begeistert hat und ich wie in einem Sog durch diese bildgewaltige und emotionsvolle Geschichte gesuchtet bin und ganz nebenbei viel Lehrreiches über Englands Historie in der Zeit von 1238 bis 1265 mitgenommen habe. Eine Epoche, die bestimmt wurde durch Henry III, einem schwachen König und seinem Schwager Simon de Montfort, Earl of Leicester, der für mich eine beeindruckende Persönlichkeit war, da er sich gegen alle Widerstände für eine Reformierung der Machtverhältnisse und auch für die Rechte des kleinen Volkes eingesetzt hat. Eingebunden in die spannenden Geschehnisse der damaligen Zeit wurde die bittersüße Liebesgeschichte von Adela of Waringham und Bedric Archer, zwei jungen Menschen, die als Milchgeschwister schon von Kindesbeinen an eine tiefe Verbundenheit teilen, erzählt. Aussichtslos scheint eine gemeinsame Zukunft zu sein, da eine Ehe zwischen einer Adligen und dem Sohn aus einer leibeigenen Bauersfamilie unmöglich ist. Um einen gleichgestellten und wohlsituierten Partner zu finden und höfischen Schliff zu bekommen wird Adela von ihren Eltern nach Odiham zu Eleanor de Montfort, der Schwester von König Henry geschickt, wo sie sich schnell zu ihrer Dame D’Honneurs mausert und eine Ehe mit Joshua of Meriden eingeht. Bedric bleibt in Waringham und hadert mit seinem Dasein als Höriger und dem auf sich gezogenen Hass von Adelas Bruder Raymond. Für seinen Traum, frei zu sein und seine große Liebe wiederzusehen, geht er viele Risiken und Wagnisse ein, die ihn vorantreiben und in ungeahnte Bahnen lenken.
Sehr ausdrucksstarke und lebendige Charaktere mit Ecken und Kanten und die damalige düstere, entbehrungsreiche und grausame Zeit haben diesen Roman zu einem ganz besonderen und atmosphärischen Leseerlebnis gemacht. Rebecca Gablé ist es hierbei hervorragend gelungen die Lebenssituationen der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten darzustellen. Viele Menschen kämpfen ums Überleben und andere für ihre Gier nach Macht und Reichtum. Aufgrund der Vielzahl an Protagonisten und Namen ist ein aufmerksames Lesen erforderlich und ich war dankbar über das Personenregister am Anfang des Buches. Die meisten der Charaktere waren mir sofort sympathisch und ich habe mit vielen mitgefiebert. Am meisten beeindruckt haben mich Bedric durch seinen Mut, seine Zielstrebigkeit und seine Hilfsbereitschaft, aber auch Simon de Montfort, der nicht nur das Wohl seiner Familie, sondern auch das des Volkes im Auge hatte. Seine vorrausschauende, moderne und strategische Denkweise hat mir imponiert. Doch auch Adela und Simons Ehefrau Eleanor habe ich in mein Herz geschlossen. Zwei starke, leidenschaftliche und kluge Frauen, die zusammen durch viel Höhen und Tiefen gehen und sich gegenseitig vertrauensvoll unterstützen. Absolut polarisierend fand ich Raymond of Waringham und König Henrys Halbbrüder de Lusignan, die alle grausam, skrupellos, hinterhältig, raffgierig, rechtslos und nur auf das eigene Wohl bedacht waren. Aber wie immer machen diese Charaktere auch einen großen Reiz in der Geschichte aus.
Sowohl die private Entwicklung der Charaktere als auch die politischen Geschehnisse, die die Historie vorgegeben hat, wurden im Laufe der Geschichte immer dramatischer und spannender und ich fand es sehr gelungen, wie raffiniert Rebecca Gablé den Abschluss ihres Romanes gestaltet hat.
Mein Fazit:
Ein absoluter Pageturner, bei dem mich besonders auch noch das Nachwort beeindruckt hat, in dem die Autorin dargestellt, wieviel Wahrheit und Fiktion in ihrem Roman steckt und mit welcher gefühlten Leichtigkeit und Professionalität sie beides miteinander verwoben hat. Die große und akribische Recherchearbeit für dieses Werk ist die ganze Zeit spürbar. Von mir erhält der Roman eine absolute Leseempfehlung und hochverdiente 5 Sterne!
Gina1627
5/5
30.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Absolute Leseempfehlung!…
Absolute Leseempfehlung! Bildgewaltig, emotionsvoll und lehrreich! Als Fan von Rebecca Gablés Romanen und insbesondere ihrer Waringham-Saga war Band 7 für mich ein Lesemuss! Wieder einmal kann ich nur sagen, dass sie mich Dank ihrer fesselnden und spannenden Erzählweise mit ihrem 926-seitengewaltigen Werk begeistert hat und ich wie in einem Sog durch diese bildgewaltige und emotionsvolle Geschichte gesuchtet bin und ganz nebenbei viel Lehrreiches über Englands Historie in der Zeit von 1238 bis 1265 mitgenommen habe. Eine Epoche, die bestimmt wurde durch Henry III, einem schwachen König und seinem Schwager Simon de Montfort, Earl of Leicester, der für mich eine beeindruckende Persönlichkeit war, da er sich gegen alle Widerstände für eine Reformierung der Machtverhältnisse und auch für die Rechte des kleinen Volkes eingesetzt hat. Eingebunden in die spannenden Geschehnisse der damaligen Zeit wurde die bittersüße Liebesgeschichte von Adela of Waringham und Bedric Archer, zwei jungen Menschen, die als Milchgeschwister schon von Kindesbeinen an eine tiefe Verbundenheit teilen, erzählt. Aussichtslos scheint eine gemeinsame Zukunft zu sein, da eine Ehe zwischen einer Adligen und dem Sohn aus einer leibeigenen Bauersfamilie unmöglich ist. Um einen gleichgestellten und wohlsituierten Partner zu finden und höfischen Schliff zu bekommen wird Adela von ihren Eltern nach Odiham zu Eleanor de Montfort, der Schwester von König Henry geschickt, wo sie sich schnell zu ihrer Dame D’Honneurs mausert und eine Ehe mit Joshua of Meriden eingeht. Bedric bleibt in Waringham und hadert mit seinem Dasein als Höriger und dem auf sich gezogenen Hass von Adelas Bruder Raymond. Für seinen Traum, frei zu sein und seine große Liebe wiederzusehen, geht er viele Risiken und Wagnisse ein, die ihn vorantreiben und in ungeahnte Bahnen lenken. Sehr ausdrucksstarke und lebendige Charaktere mit Ecken und Kanten und die damalige düstere, entbehrungsreiche und grausame Zeit haben diesen Roman zu einem ganz besonderen und atmosphärischen Leseerlebnis gemacht. Rebecca Gablé ist es hierbei hervorragend gelungen die Lebenssituationen der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten darzustellen. Viele Menschen kämpfen ums Überleben und andere für ihre Gier nach Macht und Reichtum. Aufgrund der Vielzahl an Protagonisten und Namen ist ein aufmerksames Lesen erforderlich und ich war dankbar über das Personenregister am Anfang des Buches. Die meisten der Charaktere waren mir sofort sympathisch und ich habe mit vielen mitgefiebert. Am meisten beeindruckt haben mich Bedric durch seinen Mut, seine Zielstrebigkeit und seine Hilfsbereitschaft, aber auch Simon de Montfort, der nicht nur das Wohl seiner Familie, sondern auch das des Volkes im Auge hatte. Seine vorrausschauende, moderne und strategische Denkweise hat mir imponiert. Doch auch Adela und Simons Ehefrau Eleanor habe ich in mein Herz geschlossen. Zwei starke, leidenschaftliche und kluge Frauen, die zusammen durch viel Höhen und Tiefen gehen und sich gegenseitig vertrauensvoll unterstützen. Absolut polarisierend fand ich Raymond of Waringham und König Henrys Halbbrüder de Lusignan, die alle grausam, skrupellos, hinterhältig, raffgierig, rechtslos und nur auf das eigene Wohl bedacht waren. Aber wie immer machen diese Charaktere auch einen großen Reiz in der Geschichte aus. Sowohl die private Entwicklung der Charaktere als auch die politischen Geschehnisse, die die Historie vorgegeben hat, wurden im Laufe der Geschichte immer dramatischer und spannender und ich fand es sehr gelungen, wie raffiniert Rebecca Gablé den Abschluss ihres Romanes gestaltet hat. Mein Fazit: Ein absoluter Pageturner, bei dem mich besonders auch noch das Nachwort beeindruckt hat, in dem die Autorin dargestellt, wieviel Wahrheit und Fiktion in ihrem Roman steckt und mit welcher gefühlten Leichtigkeit und Professionalität sie beides miteinander verwoben hat. Die große und akribische Recherchearbeit für dieses Werk ist die ganze Zeit spürbar. Von mir erhält der Roman eine absolute Leseempfehlung und hochverdiente 5 Sterne!
Bewertung
5/5
21.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Drachenbanner
Wer gerne, so wie ich, historische Schmöker liest, wird das Buch lieben. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen; musste mich aber zwingen, zwischendurch eine Pause einzulegen, sonst wäre ich nicht zum Schlafen gekommen.
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5/5
18.01.2023
eBook (ePUB)
Als Adam erschaffen wurde, war er kein Leibeigener
Eine Zeit der gesellschaftlichen Umbrüche Anfang des 13. Jahrhunderts packt Rebecca Gable in die unmögliche Liebesgeschichte zwischen einer Adligen und einem leibeigenen Bauern. Obwohl sie sich zunächst anpassen müssen, geben sie den Kampf um ihr Glück doch nie auf . Damit steht die männliche Hauptfigur beispielhaft für diese Zeit der Umwälzung, indem er sich in London erst von der Leibeigenschaft befreit und dann bei einem freiheitlich denkenden Adligen Karriere macht. Spannend und mitreissend erlebt man so, wie es dazu kommen konnte, dass der König damals schliesslich nicht nur ein Parlament aktzeptieren musste, sondern sogar Vertreter der Bürgerschaft in dieses gelangen konnten.
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5/5
21.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sie hat es wieder getan: Mit Bedric...
Sie hat es wieder getan: Mit Bedric Archer und Adela of Waringham schenkt uns Rebecca Gablé erneut zwei unvergessliche Charaktere und entführt uns in eine Zeit visionärer Reformen. Trotz seiner fast 1.000 Seiten niemals langweilig und ein echter Pageturner.
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5/5
18.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Englische Geschichte, meisterhaft erzählt!
Ich muss es gleich gestehen, ich bin absoluter Fan von Rebecca Gablé, für mich eindeutig die Königin des historischen Romans.
Auch mit ihrem neuen Buch um die weitverzweigte Familie der Waringhams und ihre Verbundenheit mit dem englischen Königshaus hat sie mich wieder restlos überzeugt.
Zeitlich macht sie diesmal einen Sprung zurück ins 13. Jahrhundert in die Zeit der Auseinandersetzung zwischen König Henry und den Montfortianern unter Simon de Montfort. Diese fordern von König Henry ein Mitspracherecht der Lords, des Klerus und der Bürgerschaft in Fortführung der Magna Charta, in den Augen des Königs nichts anderes als eine Rebellion. Diese Auseinandersetzung über mehrere Jahrzehnte spaltete das Königreich und war eine Zeit der Kriege und Hungersnöte.
Und wieder sind die historischen Details so genau recherchiert und so spannend erzählt, dass man mitfiebert, mitleidet und mitliebt und ganz in die Zeit versunken ist.
Bravo Rebecca Gablé, wieder ein Meisterwerk!
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5/5
02.11.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein neuer Teil der Waringham Saga,...
Ein neuer Teil der Waringham Saga, der wie immer völlig abgeschlossen ist. Ein großartiges historisches Lesevergnügen mit lebendigen Figuren und einer toll recherchierten Geschichte, die den Leser so richtig mit sich reißt! Eine wirkliche Top-Empfehlung!
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5/5
30.10.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf Gablè kann man sich verlassen,...
Auf Gablè kann man sich verlassen, für mich die Queen im Historischen! Es spielt zeitlich nach "Teufelskrone" zur Zeit von Henry III und seiner Schwester Eleonore mit Simon Montfort. Gut, fundiert recherchiert und mit Adele Waringham als fiktiver Charakter ergänzt! Typisch Gablè
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