Totmannalarm

Totmannalarm

Begegnungen mit Straftätern | Intensive Geschichten aus der geschlossenen Welt der Forensischen Psychiatrie

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Totmannalarm

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ab 19,99 €

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,1 cm

Beschreibung

Rezension

Karoline Klemke hat mich mitgenommen in eine Welt, die ich nicht kannte. Während ich las, kam mir dann mehr bekannt vor, als ich gedacht hätte. Ein Buch zum Fürchten, zum Lachen, zum Nachdenken, einwandfrei geschrieben. Ich hab’s verschlungen. ("Zitat")
Karoline Klemke begutachtet Straftäter und schaut in menschliche Abgründe. Großartig! ("Gong")
Was für eine Entdeckung! ("Psychologie heute")
Die Berliner Psychotherapeutin Karoline Klemke, die Schwerkriminelle und Sicherheitsverwahrte behandelt und begutachtet, erzählt markerschütternde Fälle aus ihren Therapiesitzungen im Maßregelvollzug. ("Stuttgarter Zeitung")
Die in wenigen treffenden Worten beschriebene Geschichte einer forensischen Psychotherapeutin ist nichts für schwache Nerven. ("Galore")
Karoline Klemke führt mit „Totmannalarm – Begegnungen mit Straftätern“ in die Abgründe des Menschen. ("denglers-buchkritik.de")
Unglaublich facettenreich und tiefgründig. ("Sachbuch-Couch.de")
Was Christiane Richter als Psychotherapeutin im Maßregelvollzug erlebt, ist alles andere als leichte Kost: Hier sitzen die ganz Brutalen. Die Perfiden. Die Unfassbaren. Die Mörder, Vergewaltiger. Die, die anderen Menschen das Leben genommen oder ihnen unsagbares Leid angetan haben. ("EXPRESS/Köln")
Intensive Geschichten aus der geschlossenen Welt der Forensischen Psychiatrie. ("SWR 2")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3,1 cm

Gewicht

410 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28330-4

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Dieses Buch macht nachdenklich, die Tatbeschreibungen muss man aushalten können

Bewertung am 12.04.2023

Bewertungsnummer: 1920400

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Buch erzählt die Psychotherapeutin und Diplompsychologin Christine Richter von ihrer Arbeit im Maßregelvollzug. Als junge Berufsanfängerin wird ihr Weg dort über die Jahre beschrieben. Die einzelnen Kapitel widmen sich den Einzelgeschichten der Patienten, durchdrungen von dem roten Faden der eigenen Entwicklung der Christine Richter. Dabei werden gelegentlich auch die Auswirkungen ihrer Arbeit auf ihr Familienleben und sie selbst beschrieben Das Buch lässt sich gut lesen. Zum einen werden die Geschichten der Patienten beschrieben. Ihre Wahrnehmung auf die Tat(en), was kann Therapie bewirken und wie was kann Maßregelvollzug leisten. Die Taten lassen sich teilweise nicht leicht lesen. Sogar mir als Krimifan fiel es bisweilen schwer. Zum Buch gehört auch die Entwicklung der Protagonistin. Von der blutigen Anfängerin zur Mitarbeiterin, die jahrelang im Maßregelvollzug arbeitet. Es liest sich authentisch, wenn sie ihre Grenzen, manchmal Vorurteile oder Abneigungen beschreibt, die sie u.a. in der Supervision bespricht. Das Therapieziel verliert sie dabei nicht aus den Augen. Mir gefiel das Buch aufgrund der Struktur: Die Kapitel, die sich jeweils der Geschichte und Therapie eines Patienten widmen. Die Gefühle, Entwicklung und eigene Geschichte der Christine Richter fließen dabei ein. Der Stil ist flüssig und ich hätte gerne mehr Seiten gelesen. Karoline Klemke arbeitete mehrere Jahre im Maßregelvollzug. Die Geschichten sind Fiktion, doch so authentisch geschrieben, dass sie Realität sein könnten. In diesem Stil traue ich Karoline Klemke weitere Bücher zu.
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Dieses Buch macht nachdenklich, die Tatbeschreibungen muss man aushalten können

Bewertung am 12.04.2023
Bewertungsnummer: 1920400
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Buch erzählt die Psychotherapeutin und Diplompsychologin Christine Richter von ihrer Arbeit im Maßregelvollzug. Als junge Berufsanfängerin wird ihr Weg dort über die Jahre beschrieben. Die einzelnen Kapitel widmen sich den Einzelgeschichten der Patienten, durchdrungen von dem roten Faden der eigenen Entwicklung der Christine Richter. Dabei werden gelegentlich auch die Auswirkungen ihrer Arbeit auf ihr Familienleben und sie selbst beschrieben Das Buch lässt sich gut lesen. Zum einen werden die Geschichten der Patienten beschrieben. Ihre Wahrnehmung auf die Tat(en), was kann Therapie bewirken und wie was kann Maßregelvollzug leisten. Die Taten lassen sich teilweise nicht leicht lesen. Sogar mir als Krimifan fiel es bisweilen schwer. Zum Buch gehört auch die Entwicklung der Protagonistin. Von der blutigen Anfängerin zur Mitarbeiterin, die jahrelang im Maßregelvollzug arbeitet. Es liest sich authentisch, wenn sie ihre Grenzen, manchmal Vorurteile oder Abneigungen beschreibt, die sie u.a. in der Supervision bespricht. Das Therapieziel verliert sie dabei nicht aus den Augen. Mir gefiel das Buch aufgrund der Struktur: Die Kapitel, die sich jeweils der Geschichte und Therapie eines Patienten widmen. Die Gefühle, Entwicklung und eigene Geschichte der Christine Richter fließen dabei ein. Der Stil ist flüssig und ich hätte gerne mehr Seiten gelesen. Karoline Klemke arbeitete mehrere Jahre im Maßregelvollzug. Die Geschichten sind Fiktion, doch so authentisch geschrieben, dass sie Realität sein könnten. In diesem Stil traue ich Karoline Klemke weitere Bücher zu.

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Interessante Einblicke

LaNasBuchclub am 30.03.2023

Bewertungsnummer: 1911438

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht alle Straftäter sind gleich. Nicht jede Straftat führt ins Gefängnis. Jene Täterinnen und Täter, die durch Sucht oder psychische Krankheit zu gefährlich sind, um wieder Teil der Öffentlichkeit zu werden, müssen in den Maßregelvollzug. Sie werden zu Patienten. Karoline Klemkes Buch „Totmannalarm“ folgt der Psychotherapeutin und Diplompsychologin Christiane Richter, deren Aufgabe die Behandlung und Evaluation von Tätern ist, die aufgrund schwerer Straftaten im Maßregelvollzug gelandet sind und gewährt neue und spannende Einblicke in Themen wie Gewalt und Psyche. Aus Sicht der Protagonistin erfährt man, wie Täter ihre eigene Schuld wahrnehmen und erleben, wie die Therapie sich auf diese Wahrnehmung auswirken kann, sie ihren eigenen Geist kennenlernen und im besten Fall Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Mir hat „Totmannalarm“ aufgrund vieler Aspekte sehr gut gefallen. Zunächst einmal ließ sich das Buch ungemein gut lesen, nach wenigen Seiten war ich ganz und gar in der Erzählung drin. Es ist eine spannende Mischung aus kapitelübergreifender Entwicklung und Einzelgeschichten. Dabei habe ich die persönliche Entwicklung der Protagonistin als roten Faden der Erzählung empfunden. Ist sie zu Anfang des Buches noch blutige Anfängerin im Maßregelvollzug, so kann man verfolgen, wie sie im Laufe der Zeit ihre Überforderung ablegt, dazulernt und ihre Intuition sich schärft. Auch ihr Privatleben und die Auswirkungen ihrer Arbeit darauf sind bisweilen Thema. Die Kapitel an sich widmen sich jedoch stets einer ausgewählten Täter-Geschichte, das heißt man erhält Einblicke in die Tat, das Leben und die Psyche des Patienten. Dieser Aspekt des Buches ist ganz schön starker Tobak, auch für die Protagonistin. Die Straftaten, die hier zum Teil beschrieben werden, sind wirklich nichts für schwache Nerven. In diesem Kontext hat mir aber sehr gefallen, wie die Emotionen der Protagonistin dargestellt werden. Sie ist nicht etwa die eiskalte, abgeklärte Psychologin, die sich von sowas nicht aus der Ruhe bringen lässt und dem Täter oder der Täterin vollkommen professionell und unvoreingenommen begegnet, sondern man spürt ihre Wut, ihre Ablehnung, die Angst, all jene Gefühle, die in den Therapiegesprächen aufkommen. Umso beeindruckender ist es, wie sie sich jedes Mal aufs Neue zwingt über ihre eigenen Grenzen zu gehen und das Ziel der Therapie nicht aus den Augen verliert. Die Fälle und Figuren in diesem Buch sind fiktionalisiert, basieren aber auf den sehr realen Erfahrungen der Autorin, die selbst viele Jahre im Maßregelvollzug gearbeitet hat. Und gerade weil die Erzählung so enorm authentisch rüberkommt, sind die Grenze zwischen Fiktion und Realität in diesem Buch fließend. Es ist ein fesselnde, facettenreiche Lektüre, die nicht nur zu unterhalten weiß, sondern auch zum Nachdenken anregt.
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Interessante Einblicke

LaNasBuchclub am 30.03.2023
Bewertungsnummer: 1911438
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nicht alle Straftäter sind gleich. Nicht jede Straftat führt ins Gefängnis. Jene Täterinnen und Täter, die durch Sucht oder psychische Krankheit zu gefährlich sind, um wieder Teil der Öffentlichkeit zu werden, müssen in den Maßregelvollzug. Sie werden zu Patienten. Karoline Klemkes Buch „Totmannalarm“ folgt der Psychotherapeutin und Diplompsychologin Christiane Richter, deren Aufgabe die Behandlung und Evaluation von Tätern ist, die aufgrund schwerer Straftaten im Maßregelvollzug gelandet sind und gewährt neue und spannende Einblicke in Themen wie Gewalt und Psyche. Aus Sicht der Protagonistin erfährt man, wie Täter ihre eigene Schuld wahrnehmen und erleben, wie die Therapie sich auf diese Wahrnehmung auswirken kann, sie ihren eigenen Geist kennenlernen und im besten Fall Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen. Mir hat „Totmannalarm“ aufgrund vieler Aspekte sehr gut gefallen. Zunächst einmal ließ sich das Buch ungemein gut lesen, nach wenigen Seiten war ich ganz und gar in der Erzählung drin. Es ist eine spannende Mischung aus kapitelübergreifender Entwicklung und Einzelgeschichten. Dabei habe ich die persönliche Entwicklung der Protagonistin als roten Faden der Erzählung empfunden. Ist sie zu Anfang des Buches noch blutige Anfängerin im Maßregelvollzug, so kann man verfolgen, wie sie im Laufe der Zeit ihre Überforderung ablegt, dazulernt und ihre Intuition sich schärft. Auch ihr Privatleben und die Auswirkungen ihrer Arbeit darauf sind bisweilen Thema. Die Kapitel an sich widmen sich jedoch stets einer ausgewählten Täter-Geschichte, das heißt man erhält Einblicke in die Tat, das Leben und die Psyche des Patienten. Dieser Aspekt des Buches ist ganz schön starker Tobak, auch für die Protagonistin. Die Straftaten, die hier zum Teil beschrieben werden, sind wirklich nichts für schwache Nerven. In diesem Kontext hat mir aber sehr gefallen, wie die Emotionen der Protagonistin dargestellt werden. Sie ist nicht etwa die eiskalte, abgeklärte Psychologin, die sich von sowas nicht aus der Ruhe bringen lässt und dem Täter oder der Täterin vollkommen professionell und unvoreingenommen begegnet, sondern man spürt ihre Wut, ihre Ablehnung, die Angst, all jene Gefühle, die in den Therapiegesprächen aufkommen. Umso beeindruckender ist es, wie sie sich jedes Mal aufs Neue zwingt über ihre eigenen Grenzen zu gehen und das Ziel der Therapie nicht aus den Augen verliert. Die Fälle und Figuren in diesem Buch sind fiktionalisiert, basieren aber auf den sehr realen Erfahrungen der Autorin, die selbst viele Jahre im Maßregelvollzug gearbeitet hat. Und gerade weil die Erzählung so enorm authentisch rüberkommt, sind die Grenze zwischen Fiktion und Realität in diesem Buch fließend. Es ist ein fesselnde, facettenreiche Lektüre, die nicht nur zu unterhalten weiß, sondern auch zum Nachdenken anregt.

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Simone Büchner

Thalia Coburg

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5/5

Abgründe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Studium nimmt Frau Richter eine Arbeit als Psychotherapeutin im Maßregelvollzug auf. Über einige Fallbeispiele schreibt die Autorin in diesem sehr interessanten Buch, das sich liest wie ein spannender Roman. Es tun sich Abgründe auf, die Herangehensweise im Gespräch muss ebenso individuell wie die Taten und die GewalttäterInnen sein, das ist jeweils eine große Herausforderung, ein komplexer Lernprozess. Ohne Einsicht und Aussicht auf ein gewaltfreies Leben soll niemand in die Freiheit entlassen werden. Das Ringen um Erfolg für diese Menschen, der Kampf mit sich selbst, die Infragestellung der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und nicht zuletzt Einblicke in ihr forderndes Privatleben, machen die besondere Mischung dieses Buches aus und es damit sehr lesenswert.
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Abgründe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Studium nimmt Frau Richter eine Arbeit als Psychotherapeutin im Maßregelvollzug auf. Über einige Fallbeispiele schreibt die Autorin in diesem sehr interessanten Buch, das sich liest wie ein spannender Roman. Es tun sich Abgründe auf, die Herangehensweise im Gespräch muss ebenso individuell wie die Taten und die GewalttäterInnen sein, das ist jeweils eine große Herausforderung, ein komplexer Lernprozess. Ohne Einsicht und Aussicht auf ein gewaltfreies Leben soll niemand in die Freiheit entlassen werden. Das Ringen um Erfolg für diese Menschen, der Kampf mit sich selbst, die Infragestellung der Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit und nicht zuletzt Einblicke in ihr forderndes Privatleben, machen die besondere Mischung dieses Buches aus und es damit sehr lesenswert.

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Katharina Schluck

Thalia Köln-Kalk – Köln Arcaden

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Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

True-Crime mal ganz anders! Klemke bietet spannende und intensive Einblicke in ihre Arbeit, die einen mehr als nachdenklich zurücklassen.
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True-Crime mal ganz anders! Klemke bietet spannende und intensive Einblicke in ihre Arbeit, die einen mehr als nachdenklich zurücklassen.

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