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Produktbild: Lil

Lil Roman

34

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21,1/14,4/2,7 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81375-7

Beschreibung

Rezension

Markus Gasser hat einen großartigen Roman über das New York des 19. Jahrhunderts geschrieben."




Die Presse






Eine beißende Satire aufs gehobene Patriarchat. Herrlich.




Bücher am Sonntag, Peter Teuwsen






Muster- und meisterhaft! Ein Pageturner, auf jeder Seite ist was los, und bei jeder Seite freut man sich auf die nächste.




Michael Maar






In rasantem Tempo, mit sprachlicher Brillanz und mit unglaublich viel Witz. Hier kann sich manch ein Amateur des historischen Romans etwas abschauen.




NZZ am Sonntag, Peer Teuwsen






Ein gestochen scharf geschriebenes Dramolett, das großes Vergnügen macht, wenn einem auch aufgrund der hard facts manchmal schön die Haare zu Berge stehen."




Donna






"Markus Glassers Roman Lil ist witzig, geradezu überbordend, voller geistreicher Repliken, scharfsinniger Beobachtungen und kleiner Gags. "




Jungle World, Gabriele Haefs






Die hochspannende Geschichte weiblicher Selbstbehauptung ein Buch, das man nicht mehr weglegen möchte.




Kronen Zeitung, Angelika Drnek






Was für skurrile Figuren findet man hier in diesem herrlich komischen Roman, der mit Witz und Frechheit daherkommt! Turbulente Verwicklungen und scharfzüngige Dialoge eingeschlossen. Markus Gasser weiß zu erzählen und wunderbar zu unterhalten!"




Ulrike Groffy, Buchhandlung Goltsteinstr. 78 (Köln)






Ein umwerfender Roman




Kerstin Holzer






Es ist eine Freude zu lesen, wie "Lil, the Kill" sich an ihm und an der Gesellschaft rächt. Ein Roman, den man am besten mit einem Gänseblümchen zwischen den Lippen im frühlingshaften Park list.




Petra Winter, Chefredakteurin Madame & Monsieur






Ein großartiger Roman, der uns rundum begeistert hat. Unbedingt lesen!




WhatchaREADIN Bücherform






Ein großartiger Rachefeldzug mit Humor




Vorarlberger Nachrichten






Eine vergnügliche Lektüre




Kulturtipp, Rolf Hürzeler

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.01.2024

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

238

Maße (L/B/H)

21,1/14,4/2,7 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81375-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • madamebiscuit15

    5/5

    10.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Frau weiß sich zu wehren

    Dieses Buch war für mich einfach absolut rund. Bereits ab der ersten Zeile hat Markus Gasser mich in den Bann seiner Geschichte geschlagen und erst am Ende wieder losgelassen. Dabei geht es um Lillian Cutting, eine unkonventionelle, moderne und unverschämt erfolgreiche Geschäftsfrau Ende des 19. Jahrhunderts. Als ihr Ehemann stirbt, dauert es nicht lange, bis Neider und Feinde aus der Deckung kommen. Dabei entpuppt sich ausgerechnet ihr Sohn Robert, als der gefährlichste. Doch Lillian Cutting trägt nicht umsonst den Spitznamen „Lil the Kill“. Erzählt bekomme ich diese Geschichte dabei von Lils Nachfahrin Sarah in der Jetztzeit. Die das gesamte Geschehen ihrer Hundedame Miss Bronte in einem äußerst amüsanten Zwiegespräch schildert. Bereits dieser stilistische Kniff gefiel mir gut. Noch viel besser gefiel mir der Schreibstil des Autors, er ist herrlich ironisch und treffsicher in seiner Wortwahl. Die Protagonist*innen sind greifbar beschrieben und ich hatte keine Mühe die Handlung, wie einen gelungen Film, vor meinem inneren Auge ablaufen zu lassen. Dabei adressiert Markus Gasser in diesem Roman universelle Themen wie Macht und Abhängigkeit, der Bedeutung des Gelds und der Familie. Gekonnt integriert er diese in die Handlung und spart auch nicht an einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik an der Oberschicht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Für einen äußerst unterhaltsamen und kurzweiligen Roman, der Spaß macht und keine Frage nach dem Guten und dem Bösen offenlässt.

  • Martina *Blubie*

    aus Schönau

    5/5

    13.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine großartige Satire

    Dieses Buch liest man nicht oberflächlich schnell weg, nein, hier genießt man jeden einzelnen Satz. Inhaltlich ist es ein Satirefeuerwerk ohne jeglichen Schenkelklopfer - eine Breitseite auf die bessere Gesellschaft Amerikas im Ausgehenden 19. Jahrhundert. Misogynie, Ableismus, Rassismus, Arroganz, Dekadenz, das alles finden wir in den Charakteren bei "Lil" wieder. Die Protagonisten teils real, teils fiktiv aber allesamt herrlich herausgearbeitet von liebenswert bis skurril und hassenswert ist alles dabei. Lil eine starke Frau, die nach dem Tod ihres Mannes kleingemacht sogar ausgelöscht werden soll - weil es nicht sein kann, dass eine Frau so erfolgreich wie ein Mann ist. Die Stellung der Frau in der damaligen Gesellschaft, das ist ein nie enden wollendes Thema und Markus Gasser hat es zu einem Meisterstück in Buchform verarbeitet. Sein Schreibstil ist scharfzüngig, pointiert und wunderbar sarkastisch. Das Setting und die Figuren wirken absolut real und man kann kaum aufhören zu lesen. Dieses Buch ist, auch wenn die Themen manchmal enorm schwer zu verdauen sind, absolut vergnüglich zu lesen. Ich gebe eine hundert prozentige Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    12.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein reales Leben

    arah Cutting erzählt die Geschichte ihrer Vorfahrin Lillian Cutting, der Eisenbahnunternehmerin und Millionärin. Beim Lesen teilt man fast die Meinung, 1880 hätte Lillian Cutting wirklich gelebt. Nach dem Tod ihres Mannes Chev führt Lil die Geschäfte klug und erfolgreich weiter. Ihr Sohn Robert und die New Yorker Gesellschaft sind sich jedoch einig, dass diese Frau zu starr und eigensinnig ist. Sie verhält sich nicht so, wie eine Frau es tun sollte – unterwürfig und angepasst. Robert lässt seine Mutter in einer Psychiatrie verschwinden und entmündigen, nachdem sie morphinsüchtig ist, um an ihr Geld zu kommen. Doch man legt sich nicht mit Lillian Cutting an! Ein herrlich unterhaltsamer Roman, über eine exzentrische Frau, der Unrecht getan wurde, weil sie nicht in die damalige Zeit passte.

  • darkola77

    5/5

    03.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lil the Kill - Brillante Unternehmerin und der Schrecken ihrer Zeit

    Intelligent, selbstbewusst, unabhängig – Lillian Cutting ist eine erfolgreiche Unternehmerin, ein kluger Kopf und damit der Schrecken der New Yorker-Gesellschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Denn eine Frau, die sich über Rollenzuschreibungen hinwegsetzt und weibliche Attribute als nachrangig betrachtet, stellt das patriarchale Denken ihrer Zeit auf den Kopf – und bringt die gesellschaftliche Oberschicht damit gegen sich auf. Wie sehr sich gerade die männlichen Vertreter von ihrem visionärem Denken und Handeln bedroht fühlen, muss Lillian am eigenen Leib und Geist erfahren: Ihr eigener Sohn regt eine Verschwörung gegen sie an und lässt sie in die fragwürdige psychiatrische Anstalt des angesehenen Doktors Fairwell einweisen, der nach einer Karriere als Prediger und Showman sich nun der mentalen Gesundheit seiner zahlungskräftigen Klientel verschrieben hat. Der Vorwurf und das angebliche Krankheitsbild Lillians sind dabei ebenso suspekt wie aus heutiger Sicht hinfällig: ihre Weigerung, den damaligen Konventionen zu entsprechen und Weiblichkeit in Wesen und Erscheinung zu verkörpern. Die angewandten Methoden gleichen dabei einer Tortur und Folter, für die ihr Sohn Robert nur zu gerne und gut bezahlt. Doch Lillians Kampfgeist ist unerschütterlich und ihr Rachefeldzug wohl überlegt und grausam. Dabei immer an ihrer Seite ihre Enkelin Libby, bereits in jungen Jahren ein Abbild ihrer Großmutter, und der chinesische Einwanderer Cheng – selbst aufgrund seiner Herkunft an den Rand der Gesellschaft gedrängt und doch mit seiner Intelligenz sowie als Lillians Verbündeter an der Spitze eben dieser stehend. Markus Gasser hat mit seiner Geschichte einen großen Gesellschaftsroman geschaffen – und das auf gerade einmal 240 Seiten! Seine Erzählung ist voller Leidenschaft für seine überragende Hauptfigur, voller Inbrunst für die gesellschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau, Menschen jeglicher Herkunft und Orientierung. Doch vor allem zeichnet „Lil“ ein sehr feinsinniger und intelligenter Humor aus, mit Wortwitz und einem sarkastisch-ironischen Unterton. Das alles macht den Roman zu einem fesselnden Lesevergnügen, zu einer Geschichte, die lange in Kopf und Herz bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schaurig schön

    Ein Brief der auftaucht, den ihre Ururgroßmutter Lillian Cutting 1880 aus der Nervenheilanstalt geschrieben hat, animiert die ICH Erzählerin, eine Journalistin, die Geschichte ihrer Familie aufzuschreiben. Sie macht das in einem Dialog mit ihrem Hund, dem sie diese erzählt und der reflektiert und nachfragt. Im Jahre 1880 wird Lil von ihrem Sohn in Hops Island eingeliefert, einer Irrenanstalt für die Reichen New Yorks. Er möchte seine Mutter mit Hilfe des Direktors, eines Studienkollegen, in den Wahnsinn treiben, sie handlungsunfähig machen mit Morphium, um der Alleinerbe ihres Vermögens zu werden. Ihr vor drei Jahren verstorbene Mann hat das schon vorausgesehen. „Mach dir nichts vor, Lil. Er wird versuchen, dich hinzurichten, kaum dass ich tot bin.“ Doch der Plan misslingt und Lil kann Rache nehmen. Wie das genau passiert, wird äußerst einfallsreich geschildert. Der Autor zeigt uns ein Bild vom New Yorker Geldadel im 19. Jahrhundert, die Männer chauvenistisch, die Frauen unterwürfig, dem Mann unterlegen, mit wenigen Ausnahmen ein paar starke Frauen, auch Lillian Cutting. Eine Frau, die Geld hat und erfolgreich ist, muss bekämpft werden. Und wie armselig ist ihr Sohn: verlogen, verwöhnt, überheblich, pleite. Auch mit den Machenschaften der Psychiatrie der damaligen Zeit wird abgerechnet. Irgendwie kommt mir die Geschichte wie ein grausiges Märchen vor. Lesenswert!

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    Cara Nübel

    Thalia Osiander Konstanz – LAGO Shopping-Center

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    4/5

    28.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine starke Frau kriegt niemand unter

    Lillian Cutting ist so unabhängig und selbstbestimmt, wie es eine Frau in den USA des späten 19. Jahrhunderts nur sein kann. Mit ihrem Grips und ihrer inneren Stärke hat sie sich ein Imperium aufgebaut und sich dabei nicht nur Freunde gemacht. Viele Jahrzehnte später erzählt ihre Nachfahrin Sarah die Geschichte dieser eigenwilligen Frau, die zu groß für ihr steifes Umfeld war. Mein größter Minuspunkt an diesem Roman war leider tatsächlich der Handlungsstrang in der heutigen Zeit mit Sarah, meiner Meinung nach hat er nicht viel zur Handlung beigetragen und es wäre interessanter gewesen, Lils Person und Geschichte mehr Raum zu bieten und dafür Sarahs Geschichte zu reduzieren oder ganz rauszulassen.

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