Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht
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Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht

Roman | Eine Coming-of-Age-Geschichte voller Drive und Witz

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Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht

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Beschreibung

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Verkaufsrang

19235

Format

ePUB

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

12.02.2024

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Verkaufsrang

19235

Erscheinungsdatum

12.02.2024

Verlag

Suhrkamp Verlag AG

Seitenzahl

231 (Printausgabe)

Dateigröße

1556 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518778586

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Queere Kindheit

buchstaeblichverliebt aus NRW am 12.02.2024

Bewertungsnummer: 2129139

Bewertet: eBook (ePUB)

Kärnten, Österreich. 90er-Jahre. In einem kleinen Bergdorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Alles ist schon immer da gewesen, wo es ist und im besten Fall bleibt es auch genauso und verändert sich nicht. Ein trügerisches Idyll. Bis bei einem tragischen Unfall ein Junge in einem Brunnen ertrinkt. Dieses Ereignis rüttelt die Bewohner des kleinen Bergdorfes auf und die Erinnerung an diesen Schicksalschlag hallt bei allen Dörflern ewig nach.  Derweil hockt in ihrem Versteck unter einem Umzugswagen die 11-jährige Ich-Erzählerin und lässt ihre Kindheit, das Erlebte und das Leben im Ort Revue passieren. Während sie selbst nicht gefunden wird, nimmt sie die einzelnen Dorfbewohner in Augenschein und man erfährt als Leser/in so einiges über die einzelnen Protagonisten und Begebenheiten.  Da sind die beiden Brüder, die Gürtelschläge vom Vater einstecken, wenn sie etwas ausgefressen haben, die Mutter, die sich für ihr Versagen entschuldigt, dass ihre Kinder nicht der Norm entsprechen.  Der Alkohol, der hier und da Abbitte leistet und die konservative Dorfgemeinschaft, die sich gerne über alles und jeden das Maul zerreißt, wenn sich auch nur eine winzige Gelegenheit zum Tratsch bietet.  Eine Geschichte über eine (queere) Kindheit im kleinbürgerlichen Spießertum, die ich gerne gelesen habe und sprachlich richtig gut fand, die mich jedoch aufgrund der  Erzählsprünge/-art gerade zu Beginn etwas verwirrt hat, handelt es sich doch eher um verschiedene Episoden, als um eine ganz zusammenhängende Geschichte. Nichtsdestotrotz, schreiben kann sie, die Frau Jost und zwar richtig gut.
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Queere Kindheit

buchstaeblichverliebt aus NRW am 12.02.2024
Bewertungsnummer: 2129139
Bewertet: eBook (ePUB)

Kärnten, Österreich. 90er-Jahre. In einem kleinen Bergdorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Alles ist schon immer da gewesen, wo es ist und im besten Fall bleibt es auch genauso und verändert sich nicht. Ein trügerisches Idyll. Bis bei einem tragischen Unfall ein Junge in einem Brunnen ertrinkt. Dieses Ereignis rüttelt die Bewohner des kleinen Bergdorfes auf und die Erinnerung an diesen Schicksalschlag hallt bei allen Dörflern ewig nach.  Derweil hockt in ihrem Versteck unter einem Umzugswagen die 11-jährige Ich-Erzählerin und lässt ihre Kindheit, das Erlebte und das Leben im Ort Revue passieren. Während sie selbst nicht gefunden wird, nimmt sie die einzelnen Dorfbewohner in Augenschein und man erfährt als Leser/in so einiges über die einzelnen Protagonisten und Begebenheiten.  Da sind die beiden Brüder, die Gürtelschläge vom Vater einstecken, wenn sie etwas ausgefressen haben, die Mutter, die sich für ihr Versagen entschuldigt, dass ihre Kinder nicht der Norm entsprechen.  Der Alkohol, der hier und da Abbitte leistet und die konservative Dorfgemeinschaft, die sich gerne über alles und jeden das Maul zerreißt, wenn sich auch nur eine winzige Gelegenheit zum Tratsch bietet.  Eine Geschichte über eine (queere) Kindheit im kleinbürgerlichen Spießertum, die ich gerne gelesen habe und sprachlich richtig gut fand, die mich jedoch aufgrund der  Erzählsprünge/-art gerade zu Beginn etwas verwirrt hat, handelt es sich doch eher um verschiedene Episoden, als um eine ganz zusammenhängende Geschichte. Nichtsdestotrotz, schreiben kann sie, die Frau Jost und zwar richtig gut.

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Nicht einfach zu lesen

leseratte1310 am 24.02.2024

Bewertungsnummer: 2138527

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählerin spielt mit ihrer Freundin Luca zum letzten Mal Verstecken, denn die Familie zieht um. So hockt sie also unter einem LKW und beobachtet die Menschen knieabwärts. Immer neue Menschen tauchen auf, die entweder helfen wollen oder einfach nur schauen. Das Mädchen unter dem LKW beginnt zu erzählen, von sich, von ihrer Freundin, von einem Unglück und von all den anderen aus dem Dorf. Da tun sich Abgründe auf. Mir hat die Art gefallen, wie J., die Erzählerin, uns an ihren Beobachtungen teilhaben lässt. Das geschieht auf eine lakonische, böse Art, die aber auch darauf schließen lässt, dass J. eine gute Beobachterin ist. Allerdings schien mir ihre Erzählweise nicht immer zum Alter zu passen. Auch habe ich mich mit der verschachtelten Erzählweise und dem verwendeten Dialekt oft schwergetan. Jedenfalls habe ich recht lange für diese wenigen Seiten gebraucht. Die Beschreibungen sind bildhaft und durch den Dialekt auch sehr authentisch. Durch die Augen von J. erleben wir eine ganze Reihe von ungewöhnlichen und nicht immer sympathischen Menschen. Jeder hat seine festgefahrene Meinung und tut sie ungefiltert kund. Recht harmlos ist J.‘ Großmutter, die gegen den Verkauf des Hauses wettert. Schlimmer ist die Rede des Bürgermeisters, der eine stramm rechte Gesinnung hat. Die Mutter der Erzählerin möchte bürgerlich werden, was sie meiner Meinung nach eigentlich schon ist. Sie ist überfordert und kompensiert das mit Kaufsucht. Der Vater macht gute Geschäfte, aber leider moralisch etwas anrüchige. Die Kinder sind sich in dem Dorf ziemlich selbst überlassen, da die Erwachsenen alle mit sich selbst beschäftigt sind. So kommt es auch zu dem Unglück, welches der Erzählerin lange nachhängt. Zum Glück ist da Luca, für die J. innige Gefühle hegt. Doch der Umzug steht an und damit der Abschied von Luca. Es ist ein ungewöhnlicher Roman, der einen schonungslosen Blick auf eine Gemeinschaft wirft, in der alle ihre Abgründe haben und das ganz normal finden.
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Nicht einfach zu lesen

leseratte1310 am 24.02.2024
Bewertungsnummer: 2138527
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Erzählerin spielt mit ihrer Freundin Luca zum letzten Mal Verstecken, denn die Familie zieht um. So hockt sie also unter einem LKW und beobachtet die Menschen knieabwärts. Immer neue Menschen tauchen auf, die entweder helfen wollen oder einfach nur schauen. Das Mädchen unter dem LKW beginnt zu erzählen, von sich, von ihrer Freundin, von einem Unglück und von all den anderen aus dem Dorf. Da tun sich Abgründe auf. Mir hat die Art gefallen, wie J., die Erzählerin, uns an ihren Beobachtungen teilhaben lässt. Das geschieht auf eine lakonische, böse Art, die aber auch darauf schließen lässt, dass J. eine gute Beobachterin ist. Allerdings schien mir ihre Erzählweise nicht immer zum Alter zu passen. Auch habe ich mich mit der verschachtelten Erzählweise und dem verwendeten Dialekt oft schwergetan. Jedenfalls habe ich recht lange für diese wenigen Seiten gebraucht. Die Beschreibungen sind bildhaft und durch den Dialekt auch sehr authentisch. Durch die Augen von J. erleben wir eine ganze Reihe von ungewöhnlichen und nicht immer sympathischen Menschen. Jeder hat seine festgefahrene Meinung und tut sie ungefiltert kund. Recht harmlos ist J.‘ Großmutter, die gegen den Verkauf des Hauses wettert. Schlimmer ist die Rede des Bürgermeisters, der eine stramm rechte Gesinnung hat. Die Mutter der Erzählerin möchte bürgerlich werden, was sie meiner Meinung nach eigentlich schon ist. Sie ist überfordert und kompensiert das mit Kaufsucht. Der Vater macht gute Geschäfte, aber leider moralisch etwas anrüchige. Die Kinder sind sich in dem Dorf ziemlich selbst überlassen, da die Erwachsenen alle mit sich selbst beschäftigt sind. So kommt es auch zu dem Unglück, welches der Erzählerin lange nachhängt. Zum Glück ist da Luca, für die J. innige Gefühle hegt. Doch der Umzug steht an und damit der Abschied von Luca. Es ist ein ungewöhnlicher Roman, der einen schonungslosen Blick auf eine Gemeinschaft wirft, in der alle ihre Abgründe haben und das ganz normal finden.

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Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht

von Julia Jost

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