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Produktbild: Schicksalsstunden einer Demokratie

Schicksalsstunden einer Demokratie Das aufhaltsame Scheitern der Weimarer Republik

9

26,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44027

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Abbildungen

mit 36 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21,9/14,7/4 cm

Gewicht

565 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82165-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44027

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2024

Abbildungen

mit 36 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

383

Maße (L/B/H)

21,9/14,7/4 cm

Gewicht

565 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82165-3

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    16.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schicksalsstunden einer Demokratie

    Dem Autor Vvolker Ullrich ist ein Hoch bemerkenswertes Werk gelungen. Er führt dem Leser unverblümt die Verletzlichkeit der Demokratie vor Augen. Deutlich sind Parallelen zur aktuellen Lage der sich selbstzerfleischenden Parteien zu sehen. Dieses Buch sollte den Parteien als Pflichtlektüre vorliegen.

  • Fritz

    aus Deutschland

    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hautnaher Einblick in die Zeit der Weimarer Republik

    Für jeden, der die Weimarer Republik und die politische Zeit detailliert und hautnah erleben möchte, ist dieses Buch perfekt geeignet! Zusätzlich hilft einem dieses Buch, heutige politische Ereignisse besser zu verstehen und einzuordnen

  • LG

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grundlagenwissen

    Ein absolut lesenswertes Sachbuch für alle, die sich für Geschichte interessieren und noch nicht so viel Vorwissen haben – aber auch für alle, die verstehen wollen, wie zerbrechlich Demokratie sein kann. Volker Ullrich erzählt, wie die Weimarer Republik entstanden ist, welche Chancen sie hatte – und wie sie schließlich scheiterte. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den großen Ereignissen, sondern auch auf den Menschen, die mit ihren Entscheidungen Geschichte geschrieben haben. Von Rathenau bis Papen sind hier alle wichtigen Persönlichkeiten versammelt, aus deren Schicksalen und Entscheidungen wir heute lernen können. Mich hat vor allem beeindruckt, wie klar und nahbar Ullrich schreibt. Das ist keine trockene Geschichtsstunde, sondern ein spannend erzähltes Sachbuch mit vielen Aha-Momenten – und leider erschreckend vielen Parallelen zur Gegenwart. Dass Demokratie nicht einfach da ist, sondern aktiv geschützt werden muss, zeigt dieses Buch sehr eindringlich. Gleichzeitig macht mir die Analyse auch Hoffnung, dass Faschismus eben nicht unaufhaltbar ist, sondern durch Entscheidungen verhindert werden kann. Perfekt für alle, die sich mehr politischen Kontext und geschichtliches Hintergrundwissen wünschen – oder einfach gute, kluge Sachbücher lieben.

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus Geschichte lernen

    Ullrich, Volker Schicksalsstunden einer Demokratie München 2024, CH Beck, Hardcover. 383 S., mit 36 Abbildungen, ISBN 978-3-406-82165-3, 26 €, auch als digitales Hörbuch lieferbar Zurzeit mehren sich die Angriffe auf das beste der „schlechten Regierungssysteme“. Gegner der Demokratie nutzen die Prinzipien derselben, um sie auszuhöhlen, zu untergraben, sie zum Scheitern zu bringen und autoritäre Gesellschaften zu errichten. All das kennen wir schon aus der Vergangenheit: Die Weimarer Republik ist so gescheitert und auf ihren Trümmern wurde die verhängnisvolle Nazi-Diktatur errichtet. Hätte das nicht verhindert werden können? Ja, hätte es. Der renommierte Historiker Volker Ullrich beweist dies in seinem neuen, aufrüttelnden Buch. Die gegenwärtige geopolitische Entwicklung zeigt eine Orientierung hin zu autoritären Strömungen, Bevölkerungsteile scheinen das Vertrauen in demokratische Gesellschaften zu verlieren, der Wunsch nach strammerer Führung scheint ausgeprägter zu werden. Ein Blick zurück in die Geschichte mag uns zum Nachdenken zu sensibilisieren. Aus der Geschichte lernen, das sollte ja wohl unser Anspruch sein; doch sind hundert Jahre wahrscheinlich ein schon zu langer Zeitraum, um die Folgen des Zerfalls der Weimarer Republik richtig einschätzen zu können (oder zu wollen?). Der Untertitel des Buches legt nahe, dass ihr Scheitern vermeidbar gewesen wäre. Schlussfolgerung: Auch die gegenwärtigen und zukünftigen Angriffe auf unsere bewährte demokratische Gesellschafts- und Lebensform können abgewehrt werden, wenn die ehrlich demokratischen Kräfte zusammenwirken und sich autoritären Strömungen entgegenstellen. Ullrichs Analyse und Manifest macht Mut, dass es gelingen kann, muss und wird, wenn wir nur den Lehren der Geschichte Raum in der Gegenwart geben. Fazit: Ein lehrreiches, spannend zu lesendes Werk, dem weite Verbreitung zu wünschen ist. Weil es wichtig ist. Weil wir es in der Hand haben, dass Demokratie nicht scheitert. Jochen Vatter

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    15.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Jetzt nichts als Verzweiflung, keine Zukunft mehr, kein Glaube irgendwelcher Art.« ~ Victor Klemperer

    Volker Ullrich schildert in seinem Buch, beginnend mit dem Ende des Ersten Weltkriegs, den Weg zur ersten Demokratie in Deutschland – der Weimarer Republik. Das Demokratien zerbrechlich sind, wurde in den darauffolgenden Jahren deutlich. Immer wieder gab es Entschlüsse, deren Ausgang eine ganz andere Richtung hätte einschlagen können. So ist auch das Scheitern der Weimarer Republik und der Aufstieg der Nationalsozialisten keineswegs bestimmt und unvermeidbar gewesen, sondern beruht auf einer Kette von Handlungen und Entscheidungen einzelner Personen. Alles hätte auch anders kommen können. Genau dieser Tatsache widmet sich Ullrich besonders ergiebig, indem er nicht nur nachzeichnet wie es war, sondern auch wie es hätte sein können. Auch wenn das Buch inhaltlich manchmal, aufgrund der vielen aufeinanderfolgenden Geschehnisse und beteiligten Personen, anspruchsvoll ist, lohnt sich das Weiterlesen! Schließlich bekommt man einen umfangreichen sowie detaillierten Abriss über eines der wichtigsten Kapitel deutscher Geschichte, vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zur Machtübertragung. Bereichernd und den Text stützend sind zudem die enthaltenen Fotografien. Richtet man den Blick auf die heutigen politischen Geschehnisse lassen sich teilweise parallele Strukturen erkennen. Einzig um zu wissen, wie es damals so weit kommen konnte, ist dieses Buch lesenswert und bietet zugleich eine Grundlage für Diskussionen über heutige rechte politische Strömungen. Ohne die Unterstützung von Millionen Menschen wäre es nie so weit gekommen, doch die NSDAP schaffte es viele Leute zu begeistern und diese in ihren Bann zu ziehen. Heute tut die AfD es ihr gleich und lenkt die politische Richtung dementsprechend. Nutzen wir unser Wissen und diese Lektüre, um zu zeigen, dass wir aus der Geschichte gelernt haben!

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    Detlef Grundtner

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Schicksalsstunden einer Demokratie" von Volker Ullrich, erschienen bei C.H.Beck.

    Die Weimarer Republik wird allgemein als Totgeburt betrachtet. Dass das so nicht zwangsläufig sein musste, belegt der renommierte Historiker Volker Ullrich in seinem neuen Buch "Schicksalsstunden einer Demokratie", welches mit dem Untertitel "Das aufhaltsame Scheitern der Weimarer Republik" der These Rechnung trägt, dass die Verfassung von Weimar besser als ihr Ruf war. Die vielen Krisen, die die junge Republik zu bestehen hatte, nimmt Ullrich als Beweis dafür, dass die Verfassung durchaus krisenfest war. Friedliche Revolution, Kapp-Putsch, Hitlers Putsch in München, Inflation und ein nach Friedrich Eberts plötzlichem und tragischem Tod katastrophal verlaufender zweiter Wahlgang zum Reichspräsidenten konnten weder der Verfassung schaden noch die Republik zum Einsturz bringen. Erst Reichskanzler Brünings Sparpolitik und Reichspräsident Hindenburgs Ablehnung der Republik, resultierend aus seiner monarchistisch-republikfernen Grundeinstellung, trafen die Republik ins Herz. Papens folgendes Kabinett der Barone, ohne Mehrheit im Reichstag, und Schleichers intrigantes Spiel brachten den rechtsextremen Kräften den Zulauf, der schließlich in Hitlers Kanzlerschaft mündete. Volker Ullrich spielt immer wieder mit dem Gedanken, dass es auch anders hätte ausgehen können, und genau das macht seinen Text so anregend und spannend. Hätte nicht Hindenburg den zweiten Wahlgang zum Reichspräsidenten für sich entschieden, sondern der Zentrumspolitiker Wilhelm Marx wäre mit den Stimmen der Kommunisten Staatsoberhaupt geworden, wäre die Geschichte sicherlich anders verlaufen. Hätte Brüning die Republik nicht kaputtgespart, das wirtschaftliche Elend der Bevölkerung noch gesteigert, hätten Nazis und Kommunisten nicht so leichtes Spiel gehabt die Massen an den Rändern zu radikalisieren. Wäre Hindenburg nicht auf Papens aalglatte Tricks hereingefallen und hätte Hitler nicht zum Reichskanzler ernannt, dann wären Deutschland und der Welt vielleicht das Grauen von Krieg und Holocaust erspart geblieben. Es hing jedenfalls am Ende der Weimarer Republik an Menschen, an Hindenburg, Thälmann, Papen, Schleicher und anderen, die gewillt waren die Republik scheitern zu lassen. Volker Ullrichs Buch lohnt sich für den historisch interessierten Leser, aber auch für den, der in der Agonie der Weimarer Republik durchaus Parallelen zur Gegenwart erkennt.

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