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Produktbild: Kerbholz

Kerbholz Roman

18

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,6 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Dunkelgrün / Seidengrau

Auflage

3

Originaltitel

The Tally Stick

Übersetzt von

Jan Karsten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71012-2

Beschreibung

Rezension

»Psychologisch meisterhaft komponiert, mit Figuren, die einen immer dann überraschen, wenn man glaubt, die Handlung vorauszuahnen. Klischeefrei, komplex und fesselnd bis zur letzten Seite.« ("WDR")
»Solch eine Familiengeschichte wie Kerbholz haben Sie noch nicht gelesen. Dieses Buch hat Echo. Und wie.« ("CrimeMag")
»Keine der Figuren lässt sich in eine Schublade stecken.  Kerbholz  erzählt davon, wie der Mensch sich an fast alles anzupassen vermag.« ("Frankfurter Rundschau")
»Der Kriminalroman zeigt psychologisch geschickt, wie offenbleibende Rechnungen und Anspruchsdenken das menschliche Miteinander vergiften können.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein Pageturner von der ersten bis zur letzten Seite. Nixon entwickelt vielschichtige Figuren und eine bedrückende Atmosphäre bei gleichzeitig atemberaubend schöner Landschaft. Kerbholz wirkt lange nach.« ("WDR 4")
»Carl Nixon ist ein sensationeller Roman gelungen über den Kampf ums Überleben, über das Ausgeliefertsein und das, was Familie ausmacht. Hellwach und hochwertig geschriebene Literatur mit einem raffiniert komponierten Plot, eine erschütternde, psychologisch vielschichtige Geschichte direkt aus der Neuseeländischen Wildnis. Wirklich herausragend.« ("egoFM Buchhaltung")
»Ein mehrdimensionales Buch mit starken psychologischen Elementen, das in die fremde Welt der Landbesetzer in Neuseelands Busch entführt, nach dem Wert von Familie fragt und die Konzepte von Gut und Böse verschwimmen lässt.« ("Die Presse")
»Nixon gewährt einen gänzlich anderen Blick auf das Sehnsuchtsland europäischer Urlauber. Eindringlich beschrieben wird die Wildnis Neuseelands, die das Leben der Kinder von Grund auf verändert. Große Empfehlung für einen spannenden und psychologisch komplexen Roman.« ("ekz Bibliotheksservice")
»Ein atmosphärischer Kriminalroman, die neuseeländische Version des Outback Noir. Nicht aus der Hand zu legen.« ("The Guardian")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/11,3/2,6 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Dunkelgrün / Seidengrau

Auflage

3

Originaltitel

The Tally Stick

Übersetzt von

Jan Karsten

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-71012-2

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

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  • Eva

    5/5

    01.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisch beeindruckender innerer und äußerer Überlebenskampf.

    Bevor Die Waters erscheint, musste ich einfach noch Kerbholz lesen, das Buch, das schon viel zu lange wartete und nun die volle Aufmerksamkeit bekam! Was für ein großer Wurf! April 1978. Es beginnt wie ein Tag-Albtraum, ein fürchterlicher freier Fall, in dem sich die Zeit ausdehnt, um sich dann mit dem fatalen Aufprall des Autos der Familie Chamberlain im wilden Fluss mitten in der Wildnis des neuseeländischen West Countrys wieder zu verdichten. Zwei Reifenspuren im Schlamm, die in den fast unversehrten Schutzwall aus Büschen und Bäumen führten, sind der einzige Hinweis darauf, dass die Chamberlains je dort lang fuhren. Niemand wusste davon. Nach 5 Tagen Neu Seeland war die Familie verschwunden. Die Eltern und das jüngste Kind sterben, drei Geschwister überleben. 2010 werden die Überreste des ältesten Sohnes gefunden. Zusammen mit der Uhr des Vaters und einem Kerbholz. Fünf Jahre lang war Suzanne, die Tante der drei Kinder, immer wieder nach Neu Seeland gefahren. Für die Suche zahlt sie einen hohen Preis, ihre Ehe scheitert, ihre Karriere liegt brach. Während Suzanne auf der Suche war, werden die drei ältesten Kinder gerettet, nicht wissend, dass sie bei Landbesetzern landen, die sie nicht gehen lassen werden. Kerbholz ist Kondensator und episches Skript, Thriller und düsterer Familienroman, vor allem aber ein hochkomplexes Psychogramm. Der neuseeländische Busch ist greifbar, feuchter Dunst hängt über dem Fluss, der Gesang der Vögel klingt, die Natur drängt roh und ursprünglich in den Alltag auf der Farm. Vieles bleibt ungesagt, entsteht im Geiste zwischen Konflikten, Gewalt und Schrecken, Schönheit und Fürsorge. Das Menschliche ist unausweichlich, die Charaktere überraschen an jeder Biegung, vereinen alle Facetten des Daseins in sich. Jede einzelnen führt ihre eigene Debatte über die Frage nach Freiheit und Zugehörigkeit, Leben in der Gegenwart und Sehnsucht nach Vergangenem. Das Setting ist klug gewählt, denn dort, wo keine zivilisatorischen Zerstreuungen lauern, sind die Figuren schutzlos sich selbst ausgeliefert. Komplizierte moralische Fragen verleihen dem Horrorszenario aus Überlebenskampf und Verlust eine unwiderstehliche Sogwirkung. Kerbholz zieht hinein ins Hinterland, wir sitzen mit am Tisch, spielen Backgammon, spüren den Schmerz, trauern, hoffen, lieben, verzweifeln und verhandeln unsere ureigenen inneren und äußeren Grenzen.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    24.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Drama, das sehr abenteuerlich daherkommt.

    1978 Neuseeland. Es geht um eine sechsköpfige Familie, die von London nach Neuseeland ausgewandert ist. Bevor der Vater seinen neuen Job antritt, möchte er mit Frau und Kindern die Westküste erkunden. Beim Abendessen im Restaurant schlägt die Mutter vor, wegen des starken Regens in einem Hotel zu übernachten. Der Vater ist der Meinung, dass der Regen bald aufhört, und somit fahren sie nach dem Essen weiter. Es ist dunkel und es regnet ohne Unterbrechung weiter, was dazu führt, dass wegen schlechter Sicht das Auto über eine Klippe stürzt. Die drei älteren Kinder sind von einer Minute auf die andere auf sich alleine gestellt, da die Eltern und das Baby nicht überleben. Der 14-jährige Maurice hat eine Beinverletzung und bekommt nach ein paar Stunden Fieber. Den 7-jährigen Thommy hat es nach einem schweren Sturz auf den Kopf sehr schlimm erwischt. Er scheint seine Geschwister nicht mehr zu erkennen und legt insgesamt ein sehr merkwürdiges Verhalten an den Tag. Einzig die 12-jährige Katherine kommt mit ein paar Rippenprellungen davon. Sie kümmert sich um ihre Brüder und nach einigen Stunden bekommen sie endlich Hilfe. Der Outlaw Peters bringt die Kinder auf eine verwahrloste Farm ohne Strom und Wasseranschluss. Die von Arthritis geplagte Martha pflegt das Bein von Maurice mit Kräutern und Tees. Die Bitte, Maurice zu einem Arzt zu bringen – oder zu holen – wird abgelehnt, da sie angeblich zu weit von der nächsten Straße und dem nächsten Ort entfernt sind. Ich habe das Buch in ein paar Stunden gelesen, da ich wirklich an den Seiten festgeklebt war. Das Schicksal der Kinder geht nicht spurlos an einem vorbei. Die Hilfe der zwei Outlaws entpuppt sich als Sklaverei. Da der kleine Thommy seit dem Unfall eine geistige Behinderung davongetragen hat, wird er als unnützer Mitesser betrachtet. Katherine und Maurice dürfen den Hof erst verlassen, wenn sie ihre Schulden für Kost und Logie beglichen haben. Martha überreicht Katherine ein Kerbholz, das für Schulden steht. Maurice hilft Peters beim Anbau von Drogen. Katherine schuftet im Haushalt und Garten. Auch das Kühe melken gehört schon bald zu ihren Aufgaben. Die Arbeit ohne Strom- und Wasseranschluss ist sehr beschwerlich. Natürlich war mir von Anfang an klar, dass die Kinder von den beiden Outlaws keine Hilfe zu erwarten haben. Zeitgleich versucht Suzanne, die Schwester der verstorbenen Mutter, die Familie zu finden. Sie reist mehrere Male über Jahre hinweg nach Neuseeland und wird immer mutiger. Ihre letzte Suche hat mir die Haare raufen lassen. Warum solltet ihr unbedingt selbst erkunden. Die Kinder haben nicht einmal Zeit, um ihre Eltern zu trauern. Es gibt einige Szenen, die wirklich sehr unmenschlich daherkommen. Manchmal zeigen die Outlaws Mitgefühl, nach dramatischen Ereignissen, das jedoch nie lange anhält. Anfangs habe ich mit dem Ende gehadert, welches mich noch Stunden beschäftigt hatte. Ich habe die meisten Antworten eigentlich bekommen. Aber Ereignisse mitten im Geschehen waren mir nicht ganz schlüssig. Was ich absolut nicht verstanden habe: Warum hat die Polizei nicht bei den Outlaws nach den Verschollenen gesucht? Was Katherine widerfahren ist, habe ich auch nicht ganz nachvollziehen können. Zumindest einmal nicht. Darauf möchte ich aber auch nicht näher eingehen. Eine klare Empfehlung für dieses Abenteuer, das in Neuseeland spielt. Ich empfehle jedem dieses Buch, der mit einem Drama, das Kinder betrifft, umgehen kann. Diese Geschichte ist wirklich kein Spaziergang. Trotz Ungereimtheiten vergebe ich sehr gerne 5 Sterne. Danke, Carl Nixon.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Abenteuerroman !

    Eine britische Familie stürzt mit dem Auto über eine Klippe in das neuseeländische Meer. Drei überlebende Kinder sind nun völlig auf sich gestellt. Im Wald werden sie von Outlaws gerettet, die es aber nicht immer gut mit ihnen meinen. Dieser spannende Abenteuerroman nimmt sich den existenziellen Fragen nach Freiheit und Heimat an. Sehr empfehlenswert !

  • Marie (Wörter auf Papier)

    5/5

    09.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine kraftvolle, fesselnde Geschichte

    „Kerbholz“ ist ein bedrückender und sehr fesselnder Roman, der mich bereits mit seinem großartigen ersten Satz in seinen Bann zieht: „Das Auto mit den drei schlafenden Kindern verließ die Erde.“ Die Geschichte ist rau wie die Wildnis, in der sich Katherine, Maurice und Tommy nach dem schrecklichen Autounfall wiederfinden. Die Kinder sind hilflos, verkriechen sich zunächst in einer Höhle, sind teils schwer verletzt, haben Hunger und Durst. Durch den Klappentext wusste ich bereits, dass sich hinter der vermeintlichen Hilfe von Martha und Peters etwas ganz anderes versteckt. Die Kinder sind natürlich ahnungslos und ich muss zusehen, wie sie in ihr Unglück rennen. „Kerbholz“ ist belastend, die Kinder werden ausgebeutet, misshandelt, teils sich selbst überlassen. Sie sind eigentlich nicht mehr als Nutztiere (ein Kind muss tatsächlich in einer Art Stall schlafen). Es liest sich sehr beklemmend, an dieser Situation ist nichts gut. Aber – und das finde ich sehr interessant – der Autor Carl Nixon zeichnet Martha dennoch als eine komplexe Person, die letztlich nicht nur als Antagonistin gezeigt wird. Spannend! Auch die anderen Charaktere sind großartig, weil vielschichtig und damit authentisch. Einen besonderen Kniff erhält die Geschichte dadurch, dass ich nicht nur den Kindern auf der Farm folge, sondern auch ihrer Tante, die nach vielen Jahren einen Hinweis auf den Verbleib der Kinder bekommt. Mehrfach hat sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester und deren Familie gemacht, immer erfolglos. Gegen Ende kommt es zu einer Art Überschneidung der Geschichte, die mir eine Gänsehaut beschert. Was für eine Wendung! „Kerbholz“ gefällt durch seine dichte Atmosphäre, verbunden mit der bildhaften Landschaftsbeschreibung. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, wie Nixon Themen wie Trauer und Verlust sowie die Suche nach Vergebung behandelt. Tiefgründig und mit Feingefühl widmet er sich diesen Aspekten. Mich hat das Buch auch Tage, nachdem ich es beendet hatte, nicht losgelassen. Immer wieder musste ich an die Kinder denken und besonders an Katherine und ihre interessante Wandlung. „Kerbholz“ ist keine einfach Lektüre, aber eine, die begeistert und lange nachhallt. Großartig! Fazit: „Kerbholz“ ist ein beeindruckendes Buch, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt und noch lange nachhallt. Die von Carl Nixon mitreißend geschriebene Geschichte ist bedrückend, erschütternd und mitreißend. Ich kann es jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer packenden und bewegenden Lektüre ist.

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreissend

    Ich konnte dieses Buch einfach nicht aufhören zu lesen. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und was jetzt noch passieren wird. Die verschiedene Reaktionen auf den Unfall und der unterschiedliche Umgang mit der Situation von den Geschwister was sehr spannend zu verfolgen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Wer hat hier was auf dem Kerbholz?

    Ein Roman/ Thriller aus den tiefen Wäldern Neuseelands! Die Protagonisten/Kinder müssen nach einem tragischen Unfall sehr schnell erwachsen werden, um zu überleben; jeder auf seine Weise. Ob das gelingt? Dieses Buch schildert diese Entwicklung und wartet nebenbei mit phantastischen Naturbeschreibungen auf. Was es mit dem Kerbholz auf sich hat, wird natürlich auch aufgelöst. Eine Survivalgeschichte mit Sogwirkung; fesselnd bis zur letzten Seite.
  • Zum Bewerterprofil von Stephan Kliem

    Stephan Kliem

    Thalia Krefeld

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannend geschriebener Roman...

    Sehr spannend geschriebener Roman über den Durchhaltewillen des Menschen. Nicht nur der Mensch, auch die Natur kann so grausam sein! Lesen!
  • Zum Bewerterprofil von Clarissa Laicher

    Clarissa Laicher

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine neuseeländische Farm, auf der die Besitzer einiges auf dem Kerbholz haben

    Drei Kinder verlieren bei einem Autounfall im neuseeländischen Dschungel ihre Eltern und kämpfen sich alleine zwei Tage durch die Wildnis. Bis sie von einem zwielichtigen Mann gefunden und auf dessen abgelegene Farm mitgenommen werden. Hier müssen die Geschwister schwere Arbeiten verrichten und werden von den Farmbesitzern bis zum Rande der Erschöpfung ausgebeutet. Erzählerisch sehr klug gestrickt und ohne große Effekthascherei schildert der Autor, wie die unterschiedlichen Charaktere sich an ihr neues Leben anpassen. Psychologisch ganz fein ausgelotet, nimmt die Geschichte immer wieder überraschende Wendungen, die eine unglaubliche Spannung erzeugen. Besonders fasziniert hat mich das unvorhergesehene Ende des Romans, das nochmal verdeutlicht, wie nuanciert und komplex die Figuren gezeichnet sind. Ein eindringliches Buch, das so schnell nicht loslässt!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Zimmermann

    Ulrike Zimmermann

    Thalia Mayersche Köln-Mülheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Familienschicksal, dass an...

    Ein Familienschicksal, dass an die Nieren geht! Roh und schroff, wie die unberührte Natur der neuseeländischen West Coast. Ein vielschichtiges, psychologisch packendes Kopfkino, das mich noch sehr lange beschäftigen und begleiten wird. Große Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Walz

    Lisa Walz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch voller unvergesslicher Szenen

    “Kerbholz” ist ein Roman, der mich gefesselt hat, wie kaum ein anderes Buch in diesem Jahr. Die britische Familie Chamberlain fährt mit ihrem Mietauto bei starkem Regen an der Küste Neuseelands entlang. Dann der Unfall, der Wagen stürzt in einen Fluss und nur die drei Geschwister auf der Rückbank überleben. Nach zwei Tagen Überlebenskampf werden sie von einem Mann gefunden. Peters nimmt die drei Kinder mit auf seine Farm, fernab jeglicher Zivilisation. Wie es den Geschwistern dort ergeht, das wird psychologisch äußerst komplex und mit einem geradezu thrillerhaftem Spannungsbogen erzählt. Mit großer Präzision, psychologischem Tiefblick und in einer poetischen Sprache schildert der Autor das Schicksal der Geschwister und macht “Kerbholz” zu einer unvergesslichen Leseerfahrung.

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