Produktbild: Was wir von ihr wissen

Was wir von ihr wissen

39

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/3,2 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Grau / Lichtgrau

Auflage

1

Originaltitel

Family Drama

Übersetzt von

Juliane Zaubitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-752-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.07.2026

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/3,2 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Grau / Lichtgrau

Auflage

1

Originaltitel

Family Drama

Übersetzt von

Juliane Zaubitzer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86648-752-9

Herstelleradresse

mareverlag GmbH
Pickhuben 2
20457 Hamburg
DE

Email: mare@marbuch.de

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  • Evaki

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was ihr wollt – fulminantes Leben mit Liebe, Glück und Leid

    ‚Was wir von ihr wissen‘ ist Rebecca Fallon’s packender Debutroman, wunderbar von Juliane Zaubitzer übersetzt, im mare Verlag erschienen. Ein Blick auf’s Cover zeigt uns treffend, um was und wen es geht. Der Roman beschreibt das Leben von Susan als Frau, Mutter und Schwester und gleichzeitig Margie, die Schauspielerin, Kollegin, Freundin und Geliebte. Der Einstieg startet am Ende, denn wir beginnen bei Ihrer Meeresbeisetzung mit Mann und den Zwillingskindern. Von da ab springt der Roman zwischen einem Zeitraum von ca. 30 Jahren vor und zurück in dem wir viel über Susan’s aufregendes vielseitiges Leben erfahren. Alles wird miterlebt, sei es das Glück als Kind, der Erfolg als Schauspielerin, der Reiz einer Geliebten, die Liebe zu Mann und Kindern oder am Ende das Schicksal einer Krankheit. Ein spannendes Buch, dass uns viel aufzeigt und über dem die Liebe zum Leben und den Menschen steht. Ein Jahreshighlight mit starker Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Striegistal

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was macht uns aus?

    Für mich fühlte sich dieses Buch so an, als wäre Susan Bliss irgendwie falsch abgebogen und jetzt führt sie ein Leben, dass sie so nicht unbedingt wollte (jedenfalls nicht zu dem Zeitpunkt). Somit ist sie eine Wanderin zwischen zwei Welten - ihrem Heim und ihrer Familie in Neuengland an den Wochenenden und ihrem Leben in Hollywood unter der Woche. All das hat sie ausgezehrt und entfremdet. Nach ihrem viel zu frühen Tod ringen ihre Kinder um die Erinnerungen an die Mama, vom Vater sorgfältig verschlossen. Doch als Susanns Geheimnis ans Licht kommt zerbricht die Familie beinahe. Ich habe den Schreibstil geliebt. Die Art wie latente Traurigkeit aus dem Zeilen drängte. Die Erkenntnis, dass niemand den ganzen Menschen kennt (immer nur Teile) und immer andere Facetten. Es war so belebend diese Erkenntnis zu verstehen und zu lesen. Die Charaktere zu verstehen und am Schluss zu begreifen. Wir kennen nur einen Teil aber das ist mehr als genug, solange man die Liebe nicht verliert.

  • Emiliablue

    aus Berlin

    5/5

    07.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das im Kopf bleibt

    Mir hat „Was wir von ihr wissen“ wirklich gut gefallen. Ich fand die Geschichte von Anfang an interessant und wollte beim Lesen immer mehr über die Personen und ihre Vergangenheit erfahren. Besonders gut fand ich, dass man vieles erst nach und nach erfährt und sich dadurch selbst Gedanken dazu macht. Auch die emotionalen Momente haben mir gefallen, weil sie nicht übertrieben wirken. Beim Lesen denkt man automatisch darüber nach, wie gut man andere Menschen eigentlich kennt und ob man wirklich immer alles über sie weiß. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen. Die Geschichte wird eher ruhig erzählt, aber genau das hat für mich gut gepasst. Ich konnte mich dadurch gut auf die Personen und ihre Erlebnisse einlassen. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist spannend, emotional und gleichzeitig auch etwas zum Nachdenken. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Bewertung

    aus Remscheid

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hohe Erwartungen

    Als sich Susan und der 6 Jahre ältere Al verlieben kommen zwei Menschen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Al ist Professor, zuverlässig und konservativ in seinen Ansichten von Ehe und Familie. Susan ist Schauspielerin und möchte ihr Engagement in einer Daily Soap nicht aufgeben. Sie pendelt zwischen ihrem Leben mit Al und dem Filmset hin und her, lebt zwei völlig verschiedene Leben nebeneinander. Als Susan Zwillinge bekommt hofft Al auf ein Ende der Schauspielerei, doch seine Frau vermisst trotz ihrer großen Liebe zu den Kindern die Selbstbestimmung, die ihr die Schauspielerei gibt. Als sie sehr jung stirbt verhindert Al, dass die Kinder etwas von Susans Ruhm erfahren. Diese begeben sich jedoch auf die Suche nach Spuren ihrer Mutter, die sie völlig unterschiedlich im Gedächtnis behalten haben. Es ist ein großer Familienroman, den Rebecca Fallon hier beschreibt. Er handelt vor allem von den großen Erwartungen, die die einzelnen Familienmitglieder aneinander stellen. Al liebt seine Frau über alles, doch er erwartet von ihr, das typische Frauenbild als Ehefrau und Mutter zu erfüllen. Susan wiederum liebt Al für seine Stabilität und die Sicherheit, die er ihr gibt. Doch sie braucht auch ihren Freiraum und erhofft sich mehr Verständnis und Unterstützung ihrer Karriere. Die Zwillinge sind zunächst sehr stark verbunden, natürlich auch durch den frühen Tod der Mutter. Doch je älter sie werden um so mehr treten ihre unterschiedlichen Fähigkeiten zu Tage. Dabei ist der künstlerische Sebastian eher ein Mama-Kind, während die fleißige und strebsame Viola besser mit dem Vater zurecht kommt. Al`s Entscheidung, den Kindern das Leben der Mutter vorzuenthalten, ist grausam und führt zu einem zunehmend schwierigen Verhältnis zwischen den dreien. Besonders Viola rückt im Laufe des Romans in den Fokus, da sie eine starke Brücke zur Vergangenheit ihrer Mutter schlägt. Fallon beschreibt diese emotionale familiäre Achterbahn nicht chronologisch, sondern in einem wilden Mix aus den Jahren zwischen 1983 und 2012. Ihr Schreibstil ist intensiv und anspruchsvoll, das macht den Roman für mich sehr unterhaltsam und lesenswert. Die Charaktere sind eindrücklich gezeichnet, so dass man für jeden von ihnen und die verschiedenen Lebensentwürfe Verständnis aufbringt. Ein Buch das ich für all diejenigen empfehlen kann, die etwas anspruchsvollere Familienromane mögen.

  • Sophie D.

    aus Berlin

    5/5

    30.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios!

    Mich hat dieses Buch auf mehreren Ebenen begeistert. Zum einen fand ich den Plot wirklich großartig: die Geschichte eines Mannes, der versucht, die Biografie, die Erfolge und das Vermächtnis seiner Frau umzudeuten und in seinen eigenen Deutungsrahmen zu pressen. Das hat mich an vielen Stellen wütend gemacht, weil es so eindrücklich zeigt, wie weibliche Leistungen vereinnahmt oder kleingeredet werden. Gleichzeitig stehen mit Viola und Sebastian zwei wunderbare Kinder im Mittelpunkt. Sie sind mit der Version ihres Vaters über ihre Mutter aufgewachsen und müssen diese Erzählung mit ihren eigenen Erfahrungen und Erinnerungen in Einklang bringen. Gerade dieser Konflikt ist unglaublich berührend. Besonders stark fand ich, wie der Roman die bis heute bestehende Doppelmoral thematisiert. Die Frage, ob eine Karriere wichtiger sei als die eigenen Kinder, wird nach wie vor fast ausschließlich Frauen gestellt. Fragt jemand etwa einen Spitzenpolitiker wie Lars Klingbeil, warum er so wenig Zeit mit seinem kleinen Kind verbringt? In der Regel nicht. Genau diese tief verwurzelten patriarchalen Muster verwebt Rebecca Fallon auf beeindruckende Weise mit einer dynamischen, klugen und sehr zugänglichen Sprache. Am Ende erzählt das Buch aber auch von der Liebe zweier Kinder zu ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter. Und es zeigt etwas, das viel zu selten ausgesprochen wird: Für Kinder kann es ebenso bereichernd sein zu erleben, dass ihre Mutter ihre Träume verwirklicht, ihren eigenen Weg geht und sich nicht ausschließlich den gesellschaftlichen Erwartungen unterordnet. Ein grandioser Roman, der mich emotional gepackt, zum Nachdenken gebracht und auch wütend gemacht hat.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (39)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Wahrheit einer Frau zwischen zwei Leben

    Rebecca Fallons Debüt „Was wir von ihr wissen" erzählt die Geschichte einer Frau, die zwischen zwei Leben zerrissen war — zwischen der glitzernden Welt Hollywoods und der stillen Liebe zur Familie —, und hinterlässt nach ihrem frühen Tod nur Fragmente, aus denen ihre Kinder mühsam ein Bild zusammensetzen müssen. Mit poetischer Sensibilität begleitet die Autorin den Zwillingen Viola und Sebastian auf ihrer Reise durch die Zeit, während sie lernen, dass die Menschen, die wir lieben, immer größer sind als das, was wir von ihnen wissen, und dass Erinnerung ein kostbares, zerbrechliches Mosaik ist. Der Roman beeindruckt, weil er nicht nur eine Familiengeschichte erzählt, sondern eine universelle Wahrheit berührt: dass wir alle mehrere Leben in uns tragen und dass die Liebe zu einem Menschen bedeutet, auch die Teile anzuerkennen, die uns fremd bleiben. Fallons ungeordnete, von Jahreszahlen geleitete Erzählweise spiegelt die Natur von Erinnerung selbst wider — fragmentarisch, emotional, wahr. Ein Jahreshighlight, das zeigt, dass es am Ende nur darum geht, lebendig zu sein, und dass die Menschen, die wir verlieren, in den Fragen weiterleben, die wir ihnen stellen.
  • Zum Bewerterprofil von S. Mucharski

    S. Mucharski

    Thalia Leverkusen

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bittersweet

    Wunderbar melancholisch. Über das Heranwachsen mit der bloßen Idee über eine verstorbene Person. Wir begleiten die Zwillinge Viola und Sebastian, die beide versuchen im Schatten ihrer verstorbenen Mutter den jeweils eigenen Lebensweg zu gehen und das eigene Leben zu begreifen. Wer war ihre Mutter wirklich? Dieser Roman erzählt über das Loslassen von Illusionen, der ersten Liebe, den Dingen die man nicht Wahr-Haben-Will, denen man sich aber stellen sollte. Am Ende wollen wir doch schließlich alle nur lebendig sein, oder? Wunderbar erzählt, mitreißend, bittersweet.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was von ihr bleibt

    Wenngleich das Meer nur ein überschaubares Gastspiel einlegt, ist auch dieses im Mareverlag erschienene Debüt ein lesenswertes. Susan, Star einer TV-Serie, stirbt nach kurzer, schwerer Krankheit. Die Zwillinge Viola und Sebastian müssen ohne ihre Mutter aufwachsen und haben nur wenige eigene Erinnerungen an sie, der Vater gibt vor allem über ihre Karriere nichts preis. Während wir erfahren, welche Wege Viola und Sebastian beschreiten, sammeln sie die Erinnerungen anderer. Nach und nach zeigt sich das Bild einer Frau, die zwischen Mutterschaft und der Erfüllung, die sie als Schauspielerin fand, hin- und hergerissen war. Die Autorin erzählt sehr sensibel und ungeordnet, Jahreszahlen leiten die Kapitel ein, eine Erinnerung führt zu einer weiteren. Schraubt sich ins Mark. Herzlichen Dank der Hörbuchsprecherin Inka Löwendorf, die auch die Zwischentöne gut einfängt.
  • Zum Bewerterprofil von Monika Randermann

    Monika Randermann

    Thalia Sankt Augustin

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hollywood oder Familie

    Susan und Al kommen jung zusammen. Sie ist eine aufstrebende Schauspielerin, er ein besonnener, etwas ernster Geschichtsprofessor. Als Susan ein Angebot aus Hollywood bekommt, wird es schwierig für die Beziehung. Al wünscht sich ein klassisches Eheleben, aber Susan sehnt sich nach dem Erfolg und der flirrenden Filmwelt. Eine Weile lang bekommen die Beiden den Spagat hin, doch als Susan mit Zwillingen schwanger wird, droht die Beziehung zu zerbrechen. Susan liebt ihre Kinder, Viola und Sebastian innig, ohne das Filmset fühlt sie sich jedoch nur halb. 10 Jahre später stirbt Susan viel zu früh. Al vernicht ihre gesamten Filmaufnahmen und alles, was an ihr Paralellleben erinnert. Irgendwann beginnen die Kinder jedoch Fragen zu stellen und die Erinnerung an diesen Teil in Susans Leben aufzufrischen. Und dann tritt Susans sehr guter Freund Orson in Violas Leben, den sie schon als Kind vergöttert hat. Ein wunderbarer, vielschichtiger Roman über die Zerrissenheit einer Frau und den Konsequenzen für die Familie!

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