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Unheimliche Gesellschaft Die Affäre Thomas Mann | Ein spannender historischer Kriminalroman im Thomas Mann Jubiläumsjahr!

Aus der Reihe Thomas-Mann-Romane
13

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/3,1 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56021-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Zum 150. Geburtstag des LiteraturNobelpreisträgers Thomas Mann ist ein historischer Kriminalroman in zwei Bänden erschienen, der Mann auf noch nie da gewesene Weise lebendig werden lässt. [...] Der Trick in dem Roman ist die gekonnte Mischung aus Fiktion und wahren Ereignissen und Begebenheiten in der damaligen Zeit. " ("Rhein-Neckar-Zeitung")
„Thomas Mann als Mittelpunkt einer fiktiven Krimihandlung. Kann das funktionieren? Nach dem ersten Band „Gefährliche Betrachtungen“, lässt Tilo Eckardt den Literatur-Nobelpreisträger erneut in einem Roman auferstehen. Spannend erzählt, lässt es Sie in die Zeit von vor knapp 100 Jahren eintauchen. Nicht nur für Thomas-Mann-Fans.“ ("24books")
"Eine Mischung aus wahrer Geschichte und Fiktion mit feinem Witz erzählt." ("Tüüfner Poscht")
„Verleger, Lektor und Autor Tilo Eckardt schickt (das) ungewöhnliche Duo in skurrile Ermittlungen.“ ("Brigitte")
"Die Mischung aus Fiktion, historischen Fakten und einem sehr elaborierten Stil ist dem Autor auch in seinem zweiten Band der Serie hervorragend gelungen." ("Krimi-Couch")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.05.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,4/14,5/3,1 cm

Gewicht

446 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56021-1

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brillant

    **** Mein Eindruck **** Mann und Müller – was für eine Kombination an Figuren, was für eine kuriose Affäre, was für eine gelungene Mischung aus Handlung, Figurengefühl, Zeitgeschehen und Sprache! Eckardt hat für mich ein Buch absoluter Einmaligkeit geschaffen. Ich habe gute Lektüre erwartet, aber das war schlichtweg brillant. Mann – oder besser: der Dichter – wurde auf ganz besondere Weise gezeichnet. Hierfür war bestimmt viel Recherche nötig, um ihn so präzise in seiner Zeit einzufangen. Der Fall – oder, wie im Titel, die Affäre – legt Eckardt in die Hände Müllers. Ihre Dynamik war für mich urkomisch, aber zugleich perfekt getroffen für die Zeit, die Figur Mann und das, was in diesem Fall getan werden musste. Das Buch ist kein Spannungsroman, trotzdem tauchen hier und da reizvolle Elemente in diese Richtung auf. Es lebt von der Intelligenz seiner Figuren, vom bedachten Handeln und einem souveränen, übergeordneten Auftreten. Ganz klar: eine Hommage an Mann – und für mich zugleich ein frischer Blick auf einen Dichter, der das 20. Jahrhundert maßgeblich geprägt hat. Das Buch macht einfach Spaß zu lesen – auch wer mit Mann bislang wenig anfangen konnte, bekommt hier spannende Einblicke und einen sprachlich wie inhaltlich fabelhaften Roman geboten. **** Empfehlung **** Ein Buch für alle, die Lust auf kluge, fein komponierte Literatur haben – mit Witz, Geist und einem liebevollen Augenzwinkern Richtung Klassik. Wer Thomas Mann mag, wird schmunzeln; wer ihn nie gelesen hat, bekommt hiernach vielleicht endlich Lust dazu.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    21.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jagd auf Thomas Mann

    Ein spannender Krimi über Thomas Mann im Exil in Zürich. Die fiktive Geschichte enthält viele Fakten aus dieser Zeit und ist flüssig zu lesen. Die verschiedenen Familienmitglieder kommen gut zur Geltung und sind authentisch gezeichnet. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Für Thomas Mann und Krimifans sehr zu empfehlen.

  • Bewertung

    aus Bamberg

    4/5

    05.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der zweite Fall für Mann & Müller

    »Er spürte, dass mit seiner Person zugleich der Humanismus, für den er stand, diese höhere deutsche Idee für das Bessere und Anständige und Wahre, verbannt worden war.« Das Ermittler-Duo Mann & Müller schlägt zurück. Es ist Herbst 1933. Die Manns kehrten nach einer Vortragsreise nicht mehr zurück nach Deutschland, sondern wohnen nun in der sog. neutralen Schweiz. An eine Rückkehr nach Deutschland ist nicht zu denken. Als der litauische Übersetzer Žydrūnas Miuleris nach längerer Funkstille ein beunruhigendes Telegramm von Thomas Mann bekommt, macht er sich sofort auf den Weg nach Zürich. Was ihn dort erwartet, enttäuscht ihn zuerst, denn dort gibt es ausschließlich Probleme mit Katia Manns nicht eben ungefährlichen Autofahrkünsten. Doch der Schein trügt. Was Žydrūnas zuerst als harmlose Banalität erscheint, entpuppt sich als ernst zu nehmende Gefahr für alle Beteiligten und hält sogar ein unvorhergesehenes und nicht eben wünschenswertes Wiedersehen mit einem Bekannten aus Nidden bereit. Auch der zweite Fall des Ermittlerduos hat mir gut gefallen, jedoch sollte man auch hierbei keinen spannenden Krimi erwarten. Diesmal gingen mir manche Sachen auch zu schnell, bzw. bestimmte Geschehnisse und auflösende Situationen erschienen mir etwas unlogisch. Trotz dessen ist dieser Krimi eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität in brisanten Zeiten, die sich zu lesen lohnt.

  • Buchbesprechung

    aus Bad Kissingen

    4/5

    02.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fakten, Fiktion und Vergnügen

    REZENSION – Zwischen den ernsthaften Sach- und biografischen Büchern zum 150. Geburtstag des deutschen Schriftstellers Thomas Mann (1875 bis 1955) gleicht der amüsante beim Droemer Verlag veröffentlichte Kriminalroman „Unheimliche Gesellschaft“ von Tilo Eckardt (57) einer leichten Verschnaufpause, interessant für Mann-Fans wie für Leser historischer Romane. Es ist nach „Gefährliche Betrachtungen“ (2024), dessen Handlung im Jahr 1930 im Umfeld des Mann'schen Sommerhauses im litauischen Nidden spielt, schon der zweite Fall für das ungewöhnliche Ermittler-Duo Thomas Mann und seinen jungen litauischen Übersetzer Žydrūnas Miuleris, den der Nobelpreisträger ständig nur Müller nennt. In dieser neuen Geschichte – wiederum eine locker erzählte und gelungene Mischung aus historischen Fakten und reiner Fiktion – erleben wir Thomas und Katia Mann im Jahr 1933 mit ihren Kindern im Schweizer Exil in Küsnacht am Zürichsee. Diesmal verfolgt das Team Mann & Müller die Spuren eines „unsichtbaren“ Nazi-Spions, wobei der Vergleich mit Sherlock Holmes und Dr. Watson etwas hinkt, da hier nicht der Schriftsteller, sondern sein ihn verehrender Übersetzer die Hauptlast der Ermittlung trägt. Nicht einmal im Schweizer Exil fühlt sich der Nobelpreisträger wirklich sicher, zumal es Gerüchte über Entführungen aus der neutralen Schweiz durch Gestapo-Agenten gibt. Nachdem die allzu forsche Autofahrerin Katia Mann vor ihrem Haus in Küsnacht einen Mann angefahren und leicht verletzt hat, der allerdings nach seiner Anzeige gegen die Fahrerin spurlos verschwunden ist, ruft der Schriftsteller seinen Übersetzer Žydrūnas Miuleris alias Müller wegen einer „beunruhigenden Angelegenheit“ aus Königsberg zu Hilfe. Er soll die Identität des Unfallopfers ermitteln. Doch dieser scheint sein Aussehen gern zu verändern und deshalb „unsichtbar“ und unauffindbar zu sein. Erst als dem unspektakulären Autounfall bald weitere Vorfälle folgen, ahnen Mann & Müller ein Komplott: Zunächst versucht jemand, Müllers riesigen Hund Ludvik zu überfahren, dann wird Müller sogar selbst entführt. Dank seines photografischen Gedächtnisses und guten Gehörs erkennt der junge Litauer, dass dieser Fall eigentlich viel früher im heimatlichen Nidden seinen Anfang hatte. Allein die Tatsache, dass diese abenteuerliche Geschichte der inzwischen schon 102-jährige Übersetzer Žydrūnas Miuleris seinem Urenkel erzählt, zeigt, dass man als Leser nicht alles auf die Waagschale legen sollte. Schließlich ist es, wie der Erzähler selbst sagt, eine Geschichte, von der „keiner der Abertausenden Gelehrten und Studenten, die sich seit Jahrzehnten mit Leben und Werk des großen Mannes beschäftigen, zu berichten weiß“. Sogar die historischen Fakten – hierzu nutzte Eckardt Tagebuchnotizen, Briefe und anderes biografisches Material – hat sich der Autor in dichterischer Freiheit aus dramaturgischen Gründen punktuell „passend“ gemacht, so dass die Grenzen zwischen Fiktion und Fakten recht fließend sind. Diese Vermischung ist beim Lesen des Romans einerseits reizvoll, andererseits macht sie es zwingend notwendig, dass uns Tilo Eckardt in abschließenden Anmerkungen über die wahren Sachverhalte aufklärt. „Unheimliche Gesellschaft“ ist nicht nur ein vergnüglicher Krimi mit historischem Hintergrund, sondern holt uns den Nobelpreisträger von seinem verherrlichenden Sockel herunter und bringt uns den menschenscheuen Schriftsteller in teils mitfühlender, teils spöttelnder Charakterisierung als Menschen mit ganz normalen Macken näher. So haben es Thomas und Katia Mann sowohl im litauischen Nidden als auch im Schweizer Exil mit ihrem Verhalten geschafft, sich binnen kurzer Zeit die Gunst ihrer Mitmenschen zu verscherzen. Unter Manns Überheblichkeit, die Tilo Eckardt als Deckmantel für des Autors wahre Empfindsamkeit und Verletzlichkeit deutet, hat leider auch sein getreuer Müller oft zu leiden. Dem konservativen Gehabe und Intellekt des Nobelpreisträgers sowie der Zeit der 1930er-Jahre hat Tilo Eckardt seinen Sprachstil angepasst, was der Geschichte charmante Authentizität gibt, die durch Landschaftsbeschreibungen und Darstellung gesellschaftlicher Gepflogenheiten damaliger Zeit atmosphärisch verdichtet wird. Nachteilig für „neue“ Leser ist allerdings, dass allzu oft auf Geschehnisse aus dem ersten Band verwiesen oder im Handlungsablauf direkter Bezug genommen wird. Deshalb empfiehlt es sich, zunächst „Gefährliche Betrachtungen“ zu lesen. Wie der erste ist auch dieser zweite Krimi „Unheimliche Gesellschaft“ vor allem ein Unterhaltungsroman, den man eher amüsiert als allzu kritisch lesen sollte. Doch es lohnt sich, anschließend die in der Handlung enthaltenen Denkanstöße zu nutzen, sich mittels anderer Quellen näher mit Thomas Manns Leben im Exil zu befassen und einen Faktencheck durchzuführen – wie zum Beispiel über die im Roman beschriebene Begegnung Manns mit dem wegen seines kritischen Buches „Geschichte des Nationalsozialismus“ (1932) von der Gestapo verfolgten und für wenige Monate in Zürich untergetauchten Investigativjournalisten Konrad Heiden (1901 bis 1966) im Haus des Verleger-Ehepaars Emmie und Emil Oprecht. In dessen 1933 speziell für Werke deutscher Exil-Autoren gegründeten Europa Verlag erschien 1936 auch Heidens Biografie „Adolf Hitler. Das Zeitalter der Verantwortungslosigkeit“.

  • Mine_B

    3/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unheimliche Gesellschaft

    Der Autor Tilo Eckardt hat mit seinem historischen Kriminalroman „Unheimliche Gesellschaft“ den zweiten Band seiner Roman- Reihe rund um Thomas Mann geschrieben. Dabei ist es meiner Meinung nach nicht zwingend erforderlich, dass man den ersten Band „Gefährliche Betrachtungen“ bereits gelesen hat. Es werden zwar ein paar Andeutungen und Anspielungen auf die Kriminalhandlung aus dem ersten Teil gemacht, dennoch kann man die Handlung auch ohne Vorkenntnisse ohne Probleme nachvollziehen. Ich persönlich habe noch kein Werk aus der Feder von Tilo Eckardt gelesen. Für mich war der Aspekt ansprechend, dass in diesem historischem Kriminalroman Thomas Mann eine wesentliche Rolle spielt und ich war auf die Umsetzung gespannt. Dies ist schon der zweite Band, indem Müller und Mann in die Rolle eines Duos aus Detektiven schlüpfen. Wobei Müller eigentlich ein Übersetzer ist und eigentlich Miuleris mit Nachnamen heißt und Thomas Mann nur zu gerne zur Hilfe eilt, die beiden pflegen fast ein freundschaftliches Verhältnis. Den ersten Band „Gefährliche Betrachtungen“ habe ich persönlich noch nicht gelesen. Dennoch bin ich gut in den zweiten Band hineingekommen, ich hatte hierbei keinerlei Startschwierigkeiten. Es werden ein paar Andeutungen gemacht und inhaltlich auch Bezug auf den Reihenauftakt genommen, teilweise ist diese auch wichtig für die Handlung. Dennoch werden diese näher erklärt, sodass man auch als Quereinsteiger keine Schwierigkeiten hat, diesem Kriminalfall zu folgen. Der Schreibstil ist an die damalige Zeit angepasst – wirkt dabei jedoch stellenweise etwas gestelzt, gekonnt wird auch eine kleine Prise Humor eingebunden. Dieser ist gut zwischen den Zeilen versteckt und fügt sich meisterhaft in die Handlung ein. Es gibt einige spannende Szenen, ein packender und zugleich politischer Fall entwickelt sich und steigert sich bis zum Höhepunkt. Es gibt einige Fallstricke und nicht alle relevanten Aspekte sind gleich offensichtlich. Seite für Seite entwickelt sich ein packender Fall, dabei entwickelt sich eine Schnitzeljagd durch Zürich. Dennoch hätte man manche Szenen meiner Meinung nach etwas kürzen können, es gab Aspekte, welche mich nicht vollständig überzeugen konnten. Eckardt schafft es gekonnt, die historischen Details gut in den Kriminalfall einzubinden. Positiv finde ich es auch, dass der Autor im Nachwort noch einmal darauf eingeht, was Fakten und Fiktion ist. Gekonnt wurde hier beides miteinander vermengt und nicht selten habe ich mich während des Lesens gefragt, welche Fakten in diesem Krimi alle eingebunden wurden. Auch ein umfangreiches Quellenverzeichnis ist beigefügt worden. Der Kriminalroman ist aus der Perspektive von Müller erzählt. Der Roman ist eine Rückblende, Müller erzählt seinem Urenkel Jonas Epochen aus seinem vergangenen Leben. Dadurch lernt man den Protagonisten besser kennen, kann seine Gedankengänge besser nachvollziehen und bekommt Einblicke in sein vergangenes Leben. Dennoch blieb für mich der Protagonist Müller eher flach, es fehlte mir persönlich an einem überzeugenden Charakter mit wiedererkennbaren Eigenschaften – etwas was hervorsticht. Ich habe nicht richtig mitgefiebert und habe nicht um ihn gebangt. Interessant fand ich hier die Darstellung von Thomas Mann, dieser muss keine einfache Persönlichkeit gewesen sein. Mann ist eher stilvoll und distanziert. Er ist sehr mit seinen eigenen Problemen und seinem Exil beschäftigt. Auch scheint sich die Familie Mann noch nicht vollständig an das Leben in der Schweiz gewöhnt zu haben. Mein persönlicher Liebling war jedoch der Hund Ludwig. Er hat einige Situationen bereichert und Leben in das Werk eingehaucht. Er hat außerdem die Handlung wesentlich beeinflusst und Ludwig ist der eigentliche Held der Geschichte. Insgesamt konnte mich Tilo Eckardt mit seinem historischen Kriminalroman „Unheimliche Gesellschaft“ gut unterhalten. Es gab in meinen Augen einige interessante Aspekte, wie zum Beispiel die Darstellung von Thomas Mann. Aber dennoch konnte mich das Buch nicht vollständig in seinen Bann ziehen. Hierfür möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (13)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Küchler

    Dagmar Küchler

    Thalia Mayersche Essen Innenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thomas Mann, Herr( Müller) und Hund

    Eckardt verlegt den Handlungsort seines neuen Krimis rund um Mann und Müller in die Schweiz, wohin Thomas Mann und Familie vor den zunehmend gefährlichen Entwicklungen in Deutschland emigriert ist. Auch hier entwickelt das Team nicht immer das nötige Fingerspitzengefühl oder einen gewissen Spürsinn für gefährliche Situationen. Aber diesmal haben sie Unterstützung von der ausgesprochen guten Spürnase Ludwiks, der sie aus manch gefährlicher Situation retten kann und folgsam zur Seite steht. Der Krimi lebt von den durchaus inspirierenden, aber auch teils humorvollen Dialoge zwischen Mann und Müller und der bisweilen etwas gestelzten Sprache. Für einen Krimi baut sich die Spannung verhältnismäßig spät auf, entwickelt dann aber ein atemberaubendes Tempo!!! Für alle, die es dann genau wissen wollen, gibt es im Nachwort Antworten, wo sich im Text wieder literarische Freiheit entfaltet und was auf historischen Quellen beruht.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man(n) ermittelt wieder..

    Drei Jahre nach ihrem Abenteuer an der Ostseeküste ermitteln Thomas Mann und sein litauischer Übersetzer Müller diesmal in der Schweiz. Ist die Gestapo dem Nobelpreisträger etwa sogar im Exil auf den Spuren? Am Anfang etwas behäbig nimmt die Geschichte im zweiten Teil Fahrt auf. Es bleibt eine originelle Idee und erinnert daran, dass man auch mal wieder was von statt nur über Thomas Mann lesen sollte.

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