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Produktbild: Knife

Knife Gedanken nach einem Mordversuch. Der Bestseller jetzt erstmals im Taschenbuch

8

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,3/11,7/2,5 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Champagner

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11351-5

Beschreibung

Rezension

»Es sind poetisch-melancholische Reflexionen über die Vergänglichkeit, die den Autor seit gegen ihn ausgesprochenen Fatwa und dem Anschlag auf sein Leben unaufhörlich begleiten.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,3/11,7/2,5 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Champagner

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11351-5

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    26.07.2025

    eBook (ePUB)

    Geht unter die Haut, der Versuch einer Aufarbeitung

    Über 30 Jahre ist es her, seit das iranische Regime unter Ajatolla R. Chomeini Todesdrohungen gegen Salman Rushdie und all jene, die das Buch „Die satanischen Verse“ verlegen wollten, ausgestoßen hat. Durch das vermutliche Missverstehen dieses Romans fühlten sich religiös Verblendete auf der ganzen Welt aufgefordert, Jagd auf den Autor zu machen. Ein überwachtes Leben, fern jeglicher Öffentlichkeit ist die Folge. Erst in den letzten Jahren hat Salman Rushdie vereinzelt wieder an Veranstaltungen teilgenommen. Am 12. August 2022 wird der Autor bei einem seiner raren Auftritte von einem Messerattentäter lebensgefährlich verletzt. „Kunst ist kein Luxus. Sie ist die Essenz unserer Menschlichkeit, und außer dem Recht, sein zu dürfen, verlangt sie keinen besonderen Schutz. Sie akzeptiert Streit, Kritik, sogar Ablehnung - aber keine Gewalt. Und am Ende überdauert sie jene, die sie unterdrücken“ Salman Rushdie.

  • Bewertung

    5/5

    15.12.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    Am Anfang sehr, sehr gut.

    Meine Eindrücke: Am Anfang sehr, sehr gut. Dann wird die Erzählung der Heilung doch ein Wenig fad und dann ganz schlecht und mimosenhaft wird es, wenn er von der Katheter Erfahrung erzählt.

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    13.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reflexion eines Attentats

    »Was den Rest anging - mir mein altes Leben zurückzuholen -, so wusste ich, das würde noch warten müssen.« Für Salman Rushdie dauerte der Moment eine halbe Ewigkeit, doch es vergingen lediglich Sekunden. Wenige Augenblicke, nach denen nichts mehr war, wie zuvor: Es sollte eine friedliche Diskussion über die Gewährleistung von Sicherheit für Autoren werden und endete in einem brutalen Angriff. An diesem Tag, dem 12. August 2022, waren sichtlich nicht genügend Sicherheitsmaßnahmen getroffen worden. Der Schriftsteller sah den 24-jährigen Angreifer vom Publikum schnurstracks auf die Bühne, auf ihn zurennen und 27 Sekunden sowie etwa 15 Stiche später wusste er nicht einmal, ob er überleben würde. Der Schock dieser blanken Gewalt saß tief, bei allen Anwesenden. Achtzehn Tage verbrachte Rushdie auf der Intensivstation, um die schlimmsten Verletzungen im gröbsten auszukurieren und sich seines Zustandes bewusst zu werden. Doch für Rushdie kam dieser Angriff nicht gänzlich unerwartet, viel eher überraschend. Er offenbart, dass er schon davor öfters von verschiedensten Attacken gegen ihn geträumt hat. Was macht dieses Attentat mit einem? Wird es danach jemals wieder so sein wie zuvor? Kann es das überhaupt oder lebt man nun in ständiger Angst, dass sich dies wiederholen und der Mordversuch beim nächsten Mal gelingen könnte? Warum wählte er den intimen Angriff mit dem Messer, anstelle einer Schusswaffe? Diesen und noch weiteren Fragen widmet sich der Autor auf eine persönliche, über das Ereignis sowie sein Leben reflektierende Weise, stets den Blick der Zukunft zugewandt. Neben Schilderungen der Zeit vor und insbesondere nach diesem Tag, lässt Rushdie die Lesenden am Prozess seiner Genesung teilnehmen. Auch fiktive Gespräche mit dem Attentäter, das Kennenlernen mit seiner Frau Eliza und das erneute Aufsuchen der Chautauqua Institution, dem Ort des Geschehens, werden geschildert. Rushdie erzählt eine der gravierendsten Szenen aus seinem Leben, teils als bewegendes autobiografisches Erlebnis und teils als distanzierter Entfernung.

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckende Aufarbeitung des...

    Beeindruckende Aufarbeitung des Atentatsversuches, aber auch viel tiefer ín die Gründe für den Konflikt gehet.

  • Sandra von Siebenthal

    aus Romanshorn

    5/5

    05.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dem Schrecken die Stirn bieten

    «Ich musste das Buch schreiben, das Sie jetzt lesen, denn das Schreiben war mein Weg, das Vorgefallene anzuerkennen, die Kontrolle zurückzugewinnen, mir das Geschehene anzueignen und nicht ein blosses Opfer zu sein. Auf Gewalt wollte ich mit Kunst antworten.» Am 12. August 2022 wurde der weltbekannte Autor Salman Rushdie während einer Lesung in Chautauqua, New York, Opfer eines brutalen Messerangriffs. Rushdie, bekannt durch sein Buch „Die satanischen Verse“, welches in vielen islamischen Ländern als blasphemisch gilt, wurde schwer verletzt. Der Angriff auf Rushdie ist nicht nur ein Angriff auf eine Einzelperson, sondern auch auf die Werte der freien Meinungsäußerung und die demokratischen Grundprinzipien. Zum Thema Meinungsfreiheit äussert sich Rushdie folgendermassen: «Hat man Angst, was man sagt, könnte unangenehme Folgen haben, ist man nicht frei. Und als ich Die satanischen Verse schrieb, wäre mir nicht im Traum eingefallen, Angst zu haben.» Salman Rushdie ist seit der Veröffentlichung seines Buches im Jahr 1988 einer der prominentesten Verfechter der Redefreiheit. Die „satanischen Verse“ lösten eine Welle der Empörung und Gewalt aus, die 1989 in einer Fatwa des iranischen Ayatollah Khomeini gipfelte, die zur Tötung Rushdies aufrief. Danach lebte Rushdie jahrelang im Untergrund und unter ständiger Bedrohung. «Ich errang meine Freiheit dadurch, dass ich wie ein freier Mensch lebte.» Dass dieses Leben im Versteck nicht das sein konnte, war bald klar. Er wechselte den Kontinent, fing nochmals von vorne an und bemühte sich in den Staaten, ein öffentliches, ein sichtbares, ein unbeschütztes Leben zu führen. Im Glauben daran, dass die so gelebte Normalität Wirklichkeit sei, die Gefahr vorüber. Der Angriff von 2022 zeigt auf erschreckende Weise, dass die Bedrohung durch extremistische Gewalt gegen freie Meinungsäußerung noch immer präsent ist. Rushdies Verletzungen erinnern uns daran, wie fragil die demokratischen Errungenschaften sein können und wie wichtig es ist, diese zu verteidigen. Die Redefreiheit ist eine der Grundsäulen jeder Demokratie. Sie erlaubt es, unterschiedliche Meinungen zu äußern und Debatten zu führen, ohne Angst vor Repressalien oder Gewalt haben zu müssen. In einer Zeit, in der Populismus und autoritäre Tendenzen weltweit auf dem Vormarsch sind, ist der Angriff auf Rushdie ein Weckruf. Es geht nicht nur um die Sicherheit eines einzelnen Autors, sondern um die Verteidigung grundlegender demokratischer Werte gegen extremistische Bedrohungen. Der Vorfall mahnt uns, dass der Kampf für Demokratie und Freiheit ein fortwährender Prozess ist, der ständigen Einsatz und Wachsamkeit erfordert. Darüber hinaus zeigt der Angriff auch die Gefahr, die von religiösem Fanatismus ausgeht. Wenn Meinungsverschiedenheiten in Gewalt münden, wird der öffentliche Diskurs vergiftet und die Basis für eine pluralistische Gesellschaft untergraben. Es ist die Aufgabe demokratischer Gesellschaften, für die Sicherheit und Freiheit ihrer Bürger einzutreten und Gewalt in jeder Form zu verurteilen. Zusammengefasst steht der Angriff auf Salman Rushdie symbolisch für die anhaltenden Kämpfe um Meinungsfreiheit und Demokratie. Es liegt an uns allen, diese Werte zu schützen und zu verteidigen, um sicherzustellen, dass Stimmen wie die von Rushdie weiterhin Gehör finden können. «Ich begriff, dass ich mich mittels Literatur selbst reparieren konnte.» Einen Weg hin zu diesem Gehör hat Salman Rushdie mit seinem neusten Buch unternommen. In «Knife» schildert er seine Geschichte rund um den Anschlag auf sein Leben. Er schreibt von der Erschütterung durch die wieder aufgebrochene Gefahr, über den Schmerz beim Angriff und den weiteren beim Bewusstsein, womit er die Zukunft seines Lebens umgehen lernen muss. Er schreibt aber auch von der Kraft der Liebe und wie diese ihn durch all das Leid hindurchtrug. Er schreibt offen, zeigt sich verwundet und verwundbar. Er berührt, bewegt, erschüttert, hallt nach. Ein Buch, das mich mit jeder Faser meines Körpers und Fühlens ergriffen hat. Bis in die Träume hinein. «Ohne die Katastrophen von gestern wären wir nicht die, die wir heute sind.» Was kann ich über ein solches Buch schreiben? Welche Worte sind angemessen, welche hinreichend? Was Salman Rushdie passiert ist, kann nur als grosses Unglück bezeichnet werden. Und doch ist da noch mehr. «Auch Sprache ist ein Messer. Sie kann die Welt aufschneiden und ihre Bedeutung zeigen, ihre inneren Mechanismen, ihre Geheimnisse, ihre Wahrheit.» Fast möchte ich sagen, der Täter hat versagt. Zwar ist es ihm gelungen, Salman Rushdies Leben mit Schmerz, Leid und auch Angst zu belasten. Was ihm aber nicht gelungen ist: Ihn auszulöschen, ihn zum Verstummen zu bringen. Im Gegenteil. Salman Rushdie hat noch mehr zu seiner Stimme gefunden, er lässt sie sprechen, sucht Gehör und findet es. Er steht ein für das Gute, für Werte und vor allem für die Liebe und das Miteinander, welche ihm die Kraft gaben, weiterzuleben, weiterzumachen.

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Auszubildende Julie Backhaus

    Auszubildende Julie Backhaus

    Thalia Berlin – Schultheiss Quartier

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das eine Messer

    Dieses Buch war einfach fantastisch. Ich selbst liebe jede Referenz, die ein Messer hergeben kann, so wie in diesem Buch tiefe poetische Bedeutungen des Messerangriffs, den der Autor selbst erlebt hat, die einen anders denken lassen über dieses so einfache Werkzeug, doch mehr als nur das. Eine tödliche Waffe in den Händen falscher. Dieses Buch zeigt, wie viel Liebe wert ist und die richtigen Leute, um sich rumzuhaben. Ein wirklich schönes Buch über schlimme Schicksale, Hoffnung und Liebe, die einen stärker macht.
  • Zum Bewerterprofil von Emilie Platt

    Emilie Platt

    OSIANDER Lahr

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mittreißend!

    Salman Rushdie reflektiert sein traumatisches Erlebniss und verarbeitet die Auswirkungen des Messerattetentats im Jahr 2022. Rushdie's Verarbeitung ist weit davon entfert Miteid erregen zu wolllen. Die Refelektion zeigt einen starken Mann welcher sich nicht seinem Schicksal ergibt sondern sich zurück in Leben kämpft. Hier bleibt kein Auge trocken, denn abschnittweise liest sich 'Knife' nicht nur als eine Liebeserklärung an Rushdie's Familie sonder insbesonder an seine Frau. Ein Must-Read!
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Walz

    Lisa Walz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd und erhellend zugleich

    Salman Rushdie verarbeitet in seinem eindringlichen Buch den Angriff eines islamistischen Attentäters, bei dem er lebensbedrohlich verletzt wurde. Er skizziert episodenhaft den langwierigen Genesungsprozess, aber auch sein Leben davor, vor allem wie erfüllt es war, seit der Begegnung mit der Dichterin Eliza Griffith, seiner späteren Frau. Salman Rushdies Ton ist dabei unfassbar weise, humorvoll, mit philosophischem Weitblick und erzeugt einen Lesesog, dem man sich nicht entziehen kann. Zudem vollbringt er in seinem Buch das Kunststück, Wunden wieder aufzureißen und zugleich zu schließen. Ich möchte dieses Buch einfach jedem empfehlen. Es ist ein unverzichtbares Plädoyer für Solidarität und Freiheit.
  • Zum Bewerterprofil von V. Harings

    V. Harings

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Traurig, warmherzig und so voller...

    Traurig, warmherzig und so voller Liebe für die Familie. Ein wichtiges Werk für Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung, dass man nicht leise sein sollte und die Kraft von Worten nutzen muss.
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2024

    eBook (ePUB)

    Kein Roman, aber Rushdie bleibt erkennbar.

    Salman Rushdie ist so eine Ausnahmeerscheinung. Zwar reißen mich seine Romane normalerweise noch mehr mit als "Knife", aber seine Verarbeitung des Messerattentats auf ihn im Jahr 2022 ist so schonungslos ehrlich wie zärtlich den Leben gegenüber - einfach seine typische Weisheit. Dabei arbeitet sich Rushdie durch viele Themen - die Geschichte der Beziehung zu seiner Frau, eine soziale Einordnung seiner Person in die sozialen Strukturen zeitgenössischer Literaturschaffender, eine Aufstellung anderer Prominenter, die Attentate überlebten - und eine Auseinandersetzung mit Tat und Täter sowie die schwierige Frage, wie viel Vergebung angebracht ist. Wie in seinen Romanen gehen ihm auch die schwierigen Themen mit einer charmanten Leichtigkeit von der Hand - was er vehement abstreiten würde. Für Leute, die reißerische Abrechnungen erwarten, ist das Buch nichts. Ich hingegen bin wirklich dankbar, das Rushdie noch zu schreiben vermag!

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Bewertungen (12)

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