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  • Produktbild: Wenn die Sonne untergeht
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Artikelbild von Wenn die Sonne untergeht
Florian Illies

1. Wenn die Sonne untergeht

Wenn die Sonne untergeht Familie Mann in Sanary

Gesprochen von
86
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24,99 € UVP 30,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2691

Gesprochen von

Stephan Schad

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Spieldauer

10 Stunden und 28 Minuten

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822043

Beschreibung

Rezension

»Stephan Schads Timbre ist einfühlsam und passt perfekt, um die Charaktere der einzelnen Sommergäste wieder auferstehen zu lassen.« ("HörBibliothek Mariahilf")
»Stephan Schad liest diese Geschichte der Angst vor den Nazis, gepaart mit der Trauer um Heimat und Besitz mit kultivierter und dabei einfühlsamer Souveränität.« ("hr2 kultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

2691

Gesprochen von

Stephan Schad

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Spieldauer

10 Stunden und 28 Minuten

Erscheinungsdatum

22.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822043

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • YukBook

    aus München

    5/5

    22.11.2025

    Hörbuch (Audio)

    Der 150. Geburtstag von…

    Der 150. Geburtstag von Thomas Mann war für mich ein guter Anlass, um eines der vielen Sachbücher über ihn zu lesen – am liebsten von Florian Illies, der mich zuletzt mit seinem Buch über Caspar David Friedrich begeistert hat. Er legt den Fokus auf das Jahr 1933, als die Nationalsozialisten an die Macht kamen und viele jüdische Familien, Künstler und Schriftsteller ins Exil trieben. Thomas Mann ließ sich mit seiner Familie im Hafenort Sanary-sur-Mer an der Côte d’Azur nieder. Man spürt, wie er sich bis zur letzten Minute gegen sein Schicksal wehrt und wie schwer es ihm fällt, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Dass ihm die Romane von Tolstoi mehr Trost spenden als seine Frau Katia, sagt viel über ihn aus. Aber auch die Beziehung zu seinen sechs Kindern und welche Wege diese einschlagen, wird einfühlsam erzählt. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere haben sie eines gemeinsam: Sie wünschen sich die Anerkennung ihres Vaters. Mir hat es trotz der düsteren Zeit Vergnügen bereitet, in das Kosmos der Manns einzutauchen, die enge Beziehungen mit anderen Exilanten wie die Feuchtwangers pflegten. Viele Szenen sah ich förmlich vor mir: wie die Familie angestrengt versucht, Tischgespräche zu führen, um die Erwartungen des Vaters zu erfüllen oder die illustren Gartenparties und Leseabende. Florian Illies baut im Kleinen und Großen eine dichte Atmosphäre auf und lässt uns an den innerfamiliären Spannungen inmitten des politischen Umbruchs teilhaben. Stephan Schad unterstreicht mit seiner markanten Stimme sowohl den Humor und die Ironie als auch die zunehmende Bedrohung in diesem lehrreichen Hörbuch.

  • bookloving

    aus Munich

    5/5

    17.11.2025

    Hörbuch (Audio)

    *Von Licht und Schatten - Ein…

    *Von Licht und Schatten - Ein lebendiges Porträt einer zerrissenen Familie im Exil* In „Wenn die Sonne untergeht“ ist es Florian Illies auf beeindruckende Weise gelungen, ein bemerkenswert vielschichtiges Panorama der ersten Monate des Exils der Familie Mann im Jahr 1933 zu zeichnen, die zugleich eine der herausfordernsten Phasen ihres Lebens darstellten. Beginnend mit 28. Hochzeitstag von Katia und Thomas Mann in München und ihrer geplanten Vortragsreise zu Richard Wagners 50. Todestag, begleiten wir die Familie auf ihrer unfreiwilligen Flucht ins Exil über einen Zeitraum von knapp drei Monaten. Nach Etappen in Amsterdam, Paris und der Schweiz finden sie über die Sommermonate in Sanary-sur-Mer an der französischen Côte d’Azur schließlich eine vorübergehende neue Heimat finden. Vor dem Hintergrund des sich durch die Nazis rasant radikalisierenden Deutschlands verwebt Illies eindrucksvoll nicht nur die persönlichen Schicksale und familiären Konflikte der Manns, sondern auch lebendige Alltagsskizzen und Begegnungen mit weiteren bekannten Künstlern im Exil wie Lion Feuchtwanger oder Stefan Zweig. Basierend auf einer enormen Fülle an historischen Quellen, die Briefe, Tagebücher, Interviews und literarischen Werke der Familie Mann umfassen, gelingt es Illies mit seinem Collage-artigen Stil, diese in eine kunstvoll arrangierte, atmosphärisch dichte Chronik zu verwandeln. Die daraus entstandene, beeindruckend lebendige, fast filmisch anmutende Momentaufnahme erlaubt intime und sehr berührende Einblicke in die komplexen Familienverhältnisse. Aus unterschiedlichen Perspektiven erleben wir neben persönlichen Befindlichkeiten der so unterschiedlichen Familienmitglieder einen höchst labilen Familienverbund mit all den Enttäuschungen, Ängsten, Eitelkeiten und Hoffnungen. Besonders eindrücklich ist die einfühlsame Auseinandersetzung mit den vielfältigen Auswirkungen, die das unfreiwillige Exil für die Manns mit sich bringt. Illies zeichnet Thomas Manns innere Zerrissenheit mit groem Feingefühl und in all ihren Facetten nach -seine schmerzhafte Trennung von der geliebten Heimat, sein beständiges Schwanken zwischen Entwurzelung, innerem Rückzug und einer vorsichtigen politischen und künstlerischen Haltung sowie dem Ringen um Zuversicht trotz ungewisser Zukunftsaussichten. Der zarte, poetische und atmosphärisch dichte Schreibstil Illies’ steht in spannungsvollem Kontrast zur bedrückenden politischen Realität, die durch die aufkommende Naziherrschaft geprägt ist und die der Familie Mann zunehmend an zusetzt. Mit feiner Ironie und lakonischer Humor versteht es Illies zudem, gelungene Gegengewichte zur oft ernsten Grundstimmung zu setzen und immer wieder durch Momente verhaltener Lebensfreude und liebevoller Begebenheiten aufzulockern. Besonders überzeugend ist sein ausgeprägtes Gespür für atmosphärische Details und emotionale Zwischentöne. So ist ihm eine faszinierende Verbindung aus sorgsam recherchierter historischer Betrachtung und berührender literarisch starker Erzählung gelungen, die stets eine ausgewogene Mischung aus persönlicher Nähe und historischer Distanz zu wahren versteht, und die vielschichtige Realität des Exils lebendig werden lässt. Obwohl die Fülle an Details und der ständige Perspektivwechsel bisweilen herausfordernd sein knnen, bietet das Buch insgesamt aber eine fesselnde und sehr facettenreiche Darstellung von Thomas Manns Zeit im südfranzösischem Exil, und lädt zu weiterführenden Studien ein. ZUM HÖRBUCH Der Schauspieler Stephan Schad erweist sich als ideale Besetzung für die ungekürzte Hörbuchversion. Mit seiner angenehmen, einfühlsamen und markanten Stimme gelingt es ihm, die Hörer tief in die fesselnde Geschichte der Familie Mann zu ziehen und unterschiedlichste Schauplätze lebendig werden zu lassen. Durch feine Variationen in Tempo, Lautstärke und Dynamik fängt er die unterschiedlichen Stimmungen und emotionalen Nuancen gekonnt ein. Gekonnt macht er die melancholische, oft ironisch-humorvolle Grundstimmung spürbar ohne dabei die historische Dramatik zu schmälern. Schads souveräne Interpretation verleiht den Figuren individuelle Facetten, macht emotionale Zwischentöne hörbar und schafft so ein besonders intensives und bewegendes Hörerlebnis, das uns tief in die jene Zeit des Exils eintauchen lässt. FAZIT Eine hervorragend recherchierte und zugleich atmosphärisch dichte Erzählung über einen der schwierigsten Lebensabschnitte der Familie Mann – eindrucksvoll lebendig, facettenreich und authentisch dargestellt! Eine fesselnde und bereichernde Lektüre zum Abschluss Thomas Mann-Gedenkjahres.

  • Nelebooks

    4/5

    12.01.2026

    Hörbuch (Audio)

    Interessant!

    Cover: Das Cover ist passend zu einem Urlaubsort. Mit der Farbgebung ist es passend zu einer Geschichte aus der Vergangenheit. Ich hätte es passender gefunden, wenn Thomas Mann hier dargestellt worden wäre. Meinung: Also die Namen und Zuordnungen waren für mich lange nicht so ganz leicht. Das ist beim Lesen statt Hören bestimmt leichter, wenn man vielleicht sogar noch einen Stammbaum bzw. mit Verbindungen dargestellt hat. Ansonsten bin ich gut in die Geschichte hineingekommen und konnte auch gut hineintauchen, da es gut gelesen und erzählt wurde. Es ist biographisch und schön fand ich hier auch, dass auch angemerkt wurde, welche Informationen offen blieben, da diese nicht in Briefen oder Tagebüchern erwähnt wurden. Somit habe ich hier einen guten Einblick auf eine Zeit des Lebens der Familie Mann gewonnen und den sie umgebenden Personen. Ich fand es sehr interessant, gerade auch über deren Werke etwas zu erfahren und dessen Hintergründe o.ä. Alles in allem kann ich dieses Hörbuch allen Interessierten empfehlen.

  • yellowdog

    4/5

    25.10.2025

    Hörbuch (Audio)

    Sanary

    Es gibt schon viele wissenschaftliche Bücher über Thomas Mann und seine Familie. Florian Illies geht anders vor. Er schreibt ein populäres, gut les- bzw. hörbares Buch über einen bestimmten Abschnitt, dem Beginn der Exilzeit der Familie Mann. Die einzelnen Familienmitglieder wirken dabei gleichrangig. Und Florian Illies setzt dabei in erster Linie auf die Gefühlslage der Beteiligten und hebt sich dadurch von der Masse an Büchern aus dem Thomas Mann-Jahr ab. Das Hörbuch wird von Stephan Schad gesprochen und er macht das mehr als ordentlich.

  • Ramses

    aus Bayern

    2/5

    27.10.2025

    Hörbuch (Audio)

    Das Leben von Thomas Mann im…

    Das Leben von Thomas Mann im Exil In diesem Buch wird ein kurzer Lebensabschnitt von Thomas Mann und seiner Familie dargestellt. Meine Meinung Ich habe wenig Hintergrundinformationen über das Leben von Thomas Mann und war eigentlich recht überrascht Ich habe das Hörbuch gehört und fand den Sprecher sehr passend. Es kommen so viele Personen drin vor, dass ich schnell mal den Überblick verlor. Da wäre das Print wohl vorteilhafter gewesen. Mit dem Schreibstil bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Leicht ironisch und distanziert, zum Teil mit vielen Nebensächlichkeiten, die für mich als Seitenfüller hinhalten. Die Protagonisten werden unsympathisch dargestellt. Spannung kommt wenig auf. Das Cover ist das einzige, was mir gut gefällt. Sehr enttäuschend . Leider kann ich nur zwei Sterne vergeben und keine Kaufempfehlung aussprechen. Da habe ich mehr erwartet.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (86)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von K. Kuhberger

    K. Kuhberger

    Thalia Passau – Stadtgalerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo ist eigentlich Monika?

    Ein Buch, das besonders durch Tagebuch-Einträgen, Briefen und kleinen Alltagsbeobachtungen zeigt, wie die Familie Mann mit Flucht, Unsicherheit und ihren eigenen Ansprüchen umgeht. Dabei hinterfragt Illies durchaus kritisch das Verhalten der Manns: Zwischen Weltgeschichte, politischer Verantwortung und der Frage, ob das Abendessen pünktlich und in angemessener Ruhe stattfinden kann, liegen manchmal erstaunlich wenige Meter. Gerade diese Mischung aus Tragik und menschlichen Schwächen macht das Buch spannend und ausgesprochen wissenswert.
  • Zum Bewerterprofil von Vreni Haider

    Vreni Haider

    Thalia Bad Reichenhall

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vertreibung der Familie Mann ins Paradies

    Eine Jahundertfamilie waren sie die Manns! Kontrovers, exzentrisch, durchsetzt von Ehrgeiz und Anerkennungssucht (vor allem Thomas Mann gegenüber), ihrer Zeit zu weit voraus und genau darum eine jede und ein jeder auf seine Art und Weise genial. Als die Stimmung in Deutschland kippte, da wurde Thomas Mann heftig gedrängt, das Heimatland frühzeitig zu verlassen, um sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Völlig irritiert war er gewesen und konnte kaum verstehen, dass man ihn, IHN..., als Nobelpreisträger, mit einem Male nicht mehr im Lande haben wollte! Dass man seine Reden verdrehte, seine Artikel schmähte, ihn diffamierte und sich mehr und mehr einstige Freunde und Bewunderer gegen ihn wandten! Florian Illies erzählt uns vom (sonderbaren) Gebaren des großen Thomas Mann seinen Lieben gegenüber, von den Erwartungen und Forderungen, die er an seine Frau und Kinder stellte. Dabei stand ihm seine snobistische, hanseatische Kühle, die seiner Seele tief verankert innewohnte, stets im Wege. Nie zeigte er sonderlich viel Gefühl, schon gleich gar nicht Dankbarkeit, die vor allem Klaus zugestanden hätte, da der nie müde wurde, des Vaters literarisches Vermächtnis durch spektakuläre, lebensgefährliche Aktionen, aus dem unsicheren Deutschland zu retten und ins Exil nach Sanary-sur-Mer zu überführen. Einzig seinen männlichen Geliebten gegenüber, fand Thomas Mann poetische Worte der Verklärung und bezeugte seine Hingabe und Liebe ohne Angst sein Gesicht verlieren zu können. Taub den Gefühlen der Familie gegenüber, waren seine hypochondrischen Sinne dagegen übermäßig geschärft. Die Sorge vor Erkältung und Husten trieb ihn tagein, tagaus um und wurde in seinen Tagebüchern aufs Genaueste seziert und analysiert. Aus dem sicheren Sanary heraus, gelingt es Mann nicht, auch nur ansatzweise Dankbarkeit für die Möglichkeit zur Flucht zu empfinden. Er hadert mit der Vertreibung ins Paradies, drangsaliert die Familie und fiebert sich gradezu in eine nicht enden wollende geistige Erschütterung über die Geschehnisse um ihn herum. Nie wird er verzeihen können, was man ihm antat. Von den Nazis degradiert, von Freunden verlassen, von Journalisten verspottet, von Familienmitgliedern verraten. Dabei ist er nicht das einzige Opfer dieses Dramas. Nämlich ist es er höchstselbst, der alle um sich herum traumatisiert und dafür sorgt, dass die eigene Familie an ihm zu zerbrechen droht. Auch erwähnenswert ist seine Verachtung - zwar stets mit Höflichkeit möbliert - dem eigenen Bruder gegenüber. Einzig Elisabeth - die Lieblingstochter - wird ein Leben lang zärtliche Worte für ihren Vater finden. Ein unglaublich gut recherchiertes Familienbild, das oftmals verstört und an die Toleranzgrenze führt. Florian Illies Biografie liest sich wie ein Roman. Schmissig und durchtränkt von feiner Ironie, beleuchtet er das Miteinander dieser eigenwilligen Familie, die nicht so recht in die damaligen Rahmen passen mochte. Ich vermute, dass Illies sich ein wenig künstlerische Freiheit eingeräumt hat, denn manche Passagen lassen beinahe vermuten, er wäre selbst anwesend und als Ohrenzeuge daneben gestanden. Für mich eine großartige Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.02.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Prima!

    Ein weiteres Puzzlestück aus dem unendlich erscheinenden Leben der Familie Mann. Der Autor widmet sich mit all seinem Können einem kurzen Ausschnitt, der aber schon tiefe Blicke im das Familiengefüge erlaubt. Toll vorgetragen von Stephan Schad.
  • Zum Bewerterprofil von Sophie von Lenthe

    Sophie von Lenthe

    Buchhandlung Isartal Ebenhausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herausragend!

    Dieses Buch ist herausragend! Mit wieviel Detailkenntnis, Witz, Respekt und Verständnis Florian Illies den steinigen Weg ins Exil der Familie Mann und ihrer Kinder beschreibt, das ist großartig. Er versetzt sich tief hinein in Thomas Mann, diesen zerrissenen Deutschen, den herausragenden Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, den immer wieder ungerechten und patriarchalen Vater. Er erzählt von der Sehnsucht der Kinder Michael, Klaus, Erika, Elisabeth, Golo und Monika nach Anerkennung durch den berühmten Vater, von der ersten Station des Exils, von Sanary, wohin es die Familie im heißen Sommer '33 mit anderen Exilanten verschlägt, vom Verlust der Heimat, der materiellen Existenz, davon, wie man mit den politischen, immer bedrohlicheren Zuständen in Deutschland umgehen soll. So gut, so spannend, so dicht - ganz unbedingt empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Bilke

    Stephanie Bilke

    Thalia Poertgen-Herder

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit der Familie Mann an die Côte d'Azur

    Ein unglaublich faszinierendes und unterhaltsames Porträt der Familie Mann und ihrer Zeit im französischen Exil in Sanary sur Mer. Pointiert, detailverliebt und sehr humorvoll. Sehr lesenswert!

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