Ein dunkles Tal, lange Schatten und ein gut gehütetes Geheimnis: Nach 'In blaukalter Tiefe' und 'Unter Wasser Nacht' der neue psychologische Spannungsroman von Kristina Hauff
Mitten im Schwarzwald liegt das Hotel 'Zum alten Forsthaus', das seine besten Tage längst hinter sich hat. Nur wenige Gäste verirren sich in das zunehmend verfallende Haus. Umso überraschender, dass sich Daniela, eine schutzbedürftig wirkende Fremde, dauerhaft einquartiert. Lisa, die erwachsene Tochter des Besitzers, nimmt sich ihrer an. Während Daniela aufblüht und sich schnell in die Dorfgemeinschaft eingliedert, wenden sich enge Vertraute von Lisa ab - zuletzt sogar ihr Ehemann. Als schließlich der Herbst Einzug hält, die Tage kälter und die Schatten im grünen Tal immer dunkler werden, beginnt Lisa zu ahnen, dass ihre Welt auseinanderzubrechen droht.
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"Schattengrünes Tal" der Autorin Kristina Hauff hat mich auf ganzer Linie positiv überrascht.
Ein in die Jahre gekommenes Hotel im Schwarzwald und das Dorf, in dem es steht, ist der Mittelpunkt der Geschichte. Dort arbeitet Lisa, die Tochter von Carl dem Besitzer stundenweise neben ihren Job in der Touristeninfo. Ins Hotel kommen mittlerweile nur noch Stammgäste, da der Standard nicht der heutigen Zeit entspricht. Für Lisa ist klar, das Hotel muss umgekrempelt und renoviert werden. Doch ihr Vater Carl stellt sich quer und boykottiert jede Idee.
Ansonsten ist Lisa sehr gut ins Dorfleben integriert und führt ein zufriedenes Leben mit Simon ihrem Mann. Bis Daniela auftaucht, eine anscheinend auf Hilfe angewiesene junge Frau, die sich schnell im Hotel unentbehrlich macht. In erster Linie kümmert sich Lisa um sie und ebnet ihr den Weg in die Dorfgemeinschaft.
Schnell wird klar, dass Daniela einiges zu verbergen hat und versucht ihre Interessen auf manipulative Art und Weise durchzusetzen. Lisas und auch Simons Leben gerät völlig aus den Fugen.
Die Autorin schafft von der ersten Seite an eine dichte Atmosphäre, in die ich gerne eingetaucht bin. Sie gibt allen beteiligten Personen eine Stimme, so wechselt der Blickwinkel dynamisch und gab mir einen guten Blick ins Geschehen.
Gerne empfehle ich das Buch weiter.
Bewertung
aus Quickborn
5/5
28.07.2025
eBook (ePUB)
Emotionaler Vulkanausbruch – Spannung garantiert
Kristina Hauff ist für mich eine neue Autorin, aber es gibt bereits einige Romane von ihr, die stehen nun auf meinem Merkzettel. Und das hat einen triftigen Grund: Schattengrünes Tal hat mich total begeistert!
Ort der Handlung: Der Schwarzwald mit seinen Höhen und Tiefen. Die Autorin lässt die Geschichte dort recht fröhlich beginnen, mit einem Fest in einer Waldhütte zum 45. Geburtstag von Simon. Seine Ehefrau Lisa ist bei ihm, beobachtet alles aus einer zurückhaltenden Perspektive, auch ihre Freundin Johanna ist dabei. Die Tochter ist zum Auslandsjahr in Kanada. Lisa singt für ihren Mann, die Gäste sind begeistert. Alles ist ruhig, aber ausgelassen, bis plötzlich der Strom weg ist. Jemand hat den Stecker gezogen am Generator. Ein Witz, ein Streich? Als sich alles beruhigt hat, erhält Simon eine anonyme SMS, eine Gratulation zum Hochzeitstag.
Wer sind die Protagonisten? Simon ist studierter Förster, lebt in seiner Waldwelt und scheint ein friedlicher Ehemann zu sein. Lisa arbeitet Teilzeit beim Tourismusbüro, sie hat dafür auch studiert, und zusätzlich hat sie die Buchhaltung des Hotels ihrer Eltern übernommen. Die demente Mutter Rose lebt im Heim, der Vater Carl ist auch in einem Zustand, in dem er besser Pensionär und nicht Chef und Koch eines Hotels wäre. Er hat sich eine Hilfe engagiert, Margret, die über die Jahre die Hoffnung hegt, die künftige Ehefrau und Chefin zu sein. Noch ist sie nur die bessere Bedienstete und ausgebeutete Freundin. Es ist nicht alles eitel Sonnenschein im Hotel „Zum alten Forsthaus“. Die Betonung liegt seit Langem auf „alt“, nun stellt sich heraus, dass die Heizung defekt ist. Lisa macht sich auf den Weg zum Hotel, vielleicht kann sie helfen. Mit dem störrischen Vater stellt sich das als schwierig heraus, aber ein Handwerker – von den „feindlichen“ Reichenbachern, die das erste Haus am Platze führen –, wird organisiert. Eigentlich sind keine Gäste mehr im eiskalten Hotel, aber eine hat sich doch eingefunden. Daniela Arnold, die hilfsbedürftig erscheint und ein Bett für die Nacht sucht. Trotz ihrer Ressentiments stimmt Lisa dieser merkwürdigen Einquartierung zu und verspricht, einen Ölradiator zu besorgen.
So beginnt dieser Roman mit einer netten Story und so manchen Gedanken der Protagonisten, die nie laut ausgesprochen werden. Jeder denkt sich seinen Teil. Lisa hat noch einen Bruder, der etwas jünger als sie, die Kurve gekratzt hat und in Frankfurt am Main ein für den Vater völlig inakzeptables Leben als privater Musiklehrer und Teilzeitkellner führt. Für den Vater absolut untragbar, der Sohn sollte Konzertpianist werden und außerdem das Hotel übernehmen. Beide Wünsche erfüllt Felix nicht. Die Geschwister sind sich aber immer trotzdem sehr verbunden, auch wenn Lisa das Gefühl hat, dass für den Vater nur Felix zählt, ihre Mithilfe ist nett, aber mehr auch nicht. Dank kann sie wohl nie erwarten. Aber da geht es ihr wie Margret, so gibt es eine kleine innere Verdrahtung der beiden Frauen.
In diese Gemengelage hinein bohrt sich Daniela Arnold wie ein emsiger Holzwurm, und hinterlässt kleine Spuren, die schwer zu deuten sind. Lisa und Daniela verbindet die Musik, so kommt Daniela mit dem Chor und den Freunden von Lisa in Verbindung. Schon bald wurde ich beim Lesen das Gefühl nicht los, dass sich etwas Unheimliches entwickelt. Wie das leise Rumpeln und Zischen in den Phlegräischen Feldern in der Nähe des Vesuvs, jeder hört es, jeder riecht den Schwefelduft des Bösen, in dem imaginären schattengrünen Tal von Herzogsbronn braut sich etwas zusammen. Dass das Böse auf seine Gelegenheit lauert, wird Seite für Seite klarer. Und das liest sich so spannend, dass ich beinahe zweifelte, ob das Buch fürs falsche Genre deklariert ist. Der Roman weist eindeutig Thriller- und Krimielemente auf, die wahnsinnig gut platziert sind.
Die Protagonisten wechseln mit den Kapiteln, man lernt von jedem die Perspektive kennen, kann sich hineinversetzen in das Gedankenkarussell, das bei jedem im Kopf seine Runden dreht. Die Dialoge sind kurz und natürlich geschrieben, das Ambiente jeder Szenerie trägt dazu bei, dass sich langsam ein Film abspult, der ab der Mitte des Buches ziemliche Fahrt aufnimmt. Nur der Abspann war für meinen Geschmack etwas zu sanft.
Fazit: Bald konnte ich gar nicht mehr so schnell lesen, wie sich die Geschichte weiterentwickelte. Aber ich werde nicht spoilern, wer sich das Buch kauft, weil es schon so viele Sterne am Lesehimmel hat, der wird bestimmt nicht enttäuscht.
Juma
5/5
28.07.2025
eBook (ePUB)
Emotionaler Vulkanausbruch –…
Emotionaler Vulkanausbruch – Spannung garantiert Kristina Hauff ist für mich eine neue Autorin, aber es gibt bereits einige Romane von ihr, die stehen nun auf meinem Merkzettel. Und das hat einen triftigen Grund: Schattengrünes Tal hat mich total begeistert! Ort der Handlung: Der Schwarzwald mit seinen Höhen und Tiefen. Die Autorin lässt die Geschichte dort recht fröhlich beginnen, mit einem Fest in einer Waldhütte zum 45. Geburtstag von Simon. Seine Ehefrau Lisa ist bei ihm, beobachtet alles aus einer zurückhaltenden Perspektive, auch ihre Freundin Johanna ist dabei. Die Tochter ist zum Auslandsjahr in Kanada. Lisa singt für ihren Mann, die Gäste sind begeistert. Alles ist ruhig, aber ausgelassen, bis plötzlich der Strom weg ist. Jemand hat den Stecker gezogen am Generator. Ein Witz, ein Streich? Als sich alles beruhigt hat, erhält Simon eine anonyme SMS, eine Gratulation zum Hochzeitstag. Wer sind die Protagonisten? Simon ist studierter Förster, lebt in seiner Waldwelt und scheint ein friedlicher Ehemann zu sein. Lisa arbeitet Teilzeit beim Tourismusbüro, sie hat dafür auch studiert, und zusätzlich hat sie die Buchhaltung des Hotels ihrer Eltern übernommen. Die demente Mutter Rose lebt im Heim, der Vater Carl ist auch in einem Zustand, in dem er besser Pensionär und nicht Chef und Koch eines Hotels wäre. Er hat sich eine Hilfe engagiert, Margret, die über die Jahre die Hoffnung hegt, die künftige Ehefrau und Chefin zu sein. Noch ist sie nur die bessere Bedienstete und ausgebeutete Freundin. Es ist nicht alles eitel Sonnenschein im Hotel „Zum alten Forsthaus“. Die Betonung liegt seit Langem auf „alt“, nun stellt sich heraus, dass die Heizung defekt ist. Lisa macht sich auf den Weg zum Hotel, vielleicht kann sie helfen. Mit dem störrischen Vater stellt sich das als schwierig heraus, aber ein Handwerker – von den „feindlichen“ Reichenbachern, die das erste Haus am Platze führen –, wird organisiert. Eigentlich sind keine Gäste mehr im eiskalten Hotel, aber eine hat sich doch eingefunden. Daniela Arnold, die hilfsbedürftig erscheint und ein Bett für die Nacht sucht. Trotz ihrer Ressentiments stimmt Lisa dieser merkwürdigen Einquartierung zu und verspricht, einen Ölradiator zu besorgen. So beginnt dieser Roman mit einer netten Story und so manchen Gedanken der Protagonisten, die nie laut ausgesprochen werden. Jeder denkt sich seinen Teil. Lisa hat noch einen Bruder, der etwas jünger als sie, die Kurve gekratzt hat und in Frankfurt am Main ein für den Vater völlig inakzeptables Leben als privater Musiklehrer und Teilzeitkellner führt. Für den Vater absolut untragbar, der Sohn sollte Konzertpianist werden und außerdem das Hotel übernehmen. Beide Wünsche erfüllt Felix nicht. Die Geschwister sind sich aber immer trotzdem sehr verbunden, auch wenn Lisa das Gefühl hat, dass für den Vater nur Felix zählt, ihre Mithilfe ist nett, aber mehr auch nicht. Dank kann sie wohl nie erwarten. Aber da geht es ihr wie Margret, so gibt es eine kleine innere Verdrahtung der beiden Frauen. In diese Gemengelage hinein bohrt sich Daniela Arnold wie ein emsiger Holzwurm, und hinterlässt kleine Spuren, die schwer zu deuten sind. Lisa und Daniela verbindet die Musik, so kommt Daniela mit dem Chor und den Freunden von Lisa in Verbindung. Schon bald wurde ich beim Lesen das Gefühl nicht los, dass sich etwas Unheimliches entwickelt. Wie das leise Rumpeln und Zischen in den Phlegräischen Feldern in der Nähe des Vesuvs, jeder hört es, jeder riecht den Schwefelduft des Bösen, in dem imaginären schattengrünen Tal von Herzogsbronn braut sich etwas zusammen. Dass das Böse auf seine Gelegenheit lauert, wird Seite für Seite klarer. Und das liest sich so spannend, dass ich beinahe zweifelte, ob das Buch fürs falsche Genre deklariert ist. Der Roman weist eindeutig Thriller- und Krimielemente auf, die wahnsinnig gut platziert sind. Die Protagonisten wechseln mit den Kapiteln, man lernt von jedem die Perspektive kennen, kann sich hineinversetzen in das Gedankenkarussell, das bei jedem im Kopf seine Runden dreht. Die Dialoge sind kurz und natürlich geschrieben, das Ambiente jeder Szenerie trägt dazu bei, dass sich langsam ein Film abspult, der ab der Mitte des Buches ziemliche Fahrt aufnimmt. Nur der Abspann war für meinen Geschmack etwas zu sanft. Fazit: Bald konnte ich gar nicht mehr so schnell lesen, wie sich die Geschichte weiterentwickelte. Aber ich werde nicht spoilern, wer sich das Buch kauft, weil es schon so viele Sterne am Lesehimmel hat, der wird bestimmt nicht enttäuscht.
Marion L.
aus Tornesch
5/5
23.07.2025
eBook (ePUB)
wenn Liebe krank macht
Manchmal kann die Vergangenheit nicht ruhen und die innere Stimme sagt dir, wohin der Weg führt. Irgendwas hat Ela in ihrem Leben geprägt, um andere Menschen abhängig zu machen. Gezielt Beziehungen kaputt zu machen, nur um eine eigene Befriedigung zu spüren. Wir stark ist eine Partnerschaft, um solchen Angriff auszuhalten. Hier wird die Ehe von Simon und Lisa, sowie die Beziehung von Carl und Margit auf die Probe gestellt. Die charakteristische Darstellung der Protagonisten wird glasklar beschrieben. Man kann jeweils die Gefühle spüren und förmlich die durcheinander gewirbelte Gefühlswelt mitempfinden. Selbst das gezielte Auftreten von Ela sorgt ein für Gänsehautfeeling. Sie taucht unter und alles ist wieder gut. Meine innere Stimme sagt mir, das schreit nach einer Fortsetzung. das plötzliche Verschwinden, ist schon etwas suspekt.
Shilo
aus Ulm
5/5
22.07.2025
eBook (ePUB)
Fremde Nähe – Gefährliche Stille
Kristina Hauffs Roman „Schattengrünes Tal“ ist ein leiser, aber intensiver psychologischer Spannungsroman, der sich schleichend unter die Haut legt. Im Mittelpunkt steht Lisa, eine Frau in der Lebensmitte, die sich zwischen familiärer Verantwortung, der maroden Existenz des elterlichen Hotels und ihrer eigenen Rolle als Ehefrau und Tochter aufreibt. Sie ist jemand, der stets gibt, unterstützt, vermittelt – aber selbst kaum etwas zurückbekommt. Gerade diese stille Selbstaufgabe macht Lisa zu einer Figur, mit der man schnell mitfühlt.
Der Roman spielt in einem heruntergekommenen Hotel mitten im Schwarzwald, einem stimmungsvollen, beinahe mystischen Schauplatz, der perfekt zur unterschwelligen Spannung der Geschichte passt. Die Handlung setzt mit dem plötzlichen Erscheinen von Daniela ein – einer geheimnisvollen Frau, die sich dauerhaft im Hotel einmietet und bald immer stärker in Lisas Leben eindringen wird. Während Daniela in der Dorfgemeinschaft rasch Fuß fasst, gerät Lisas Umfeld zunehmend ins Wanken – bis hin zur Entfremdung ihres Ehemanns.
Besonders gelungen ist der Wechsel der Erzählperspektiven: Die Kapitel aus der Sicht von Lisa, ihrem Vater Carl, der Angestellten Margret und Lisas Mann Simon geben der Geschichte Tiefe und erlauben einen vielschichtigen Blick auf die Geschehnisse. Dass ausgerechnet Danielas Sicht fehlt, macht die Figur noch undurchschaubarer und verstärkt das Gefühl von Bedrohung und Unsicherheit.
Hauff gelingt es, auf subtile Weise die Dynamiken toxischer Beziehungen, emotionale Vernachlässigung und die Folgen übermäßiger Anpassung zu zeigen – ohne je in Klischees oder Übertreibungen abzudriften. Gerade die psychologische Entwicklung Lisas, ihr langsames Erwachen und ihre bittere Erkenntnis über das Verhalten der Menschen in ihrem Umfeld, ist eindrucksvoll geschildert.
Trotz der eher ruhigen Handlung bleibt die Spannung konstant hoch. Die Atmosphäre ist dicht, der Ton eindringlich, und immer schwebt eine gewisse Bedrohung in der Luft. Das Buch liest sich flüssig, die Kapitel sind angenehm kurz und treiben die Geschichte gut voran. Auch die Landschaftsbeschreibungen fügen sich stimmungsvoll ein und unterstreichen die melancholisch-düstere Grundstimmung des Romans.
Fazit: „Schattengrünes Tal“ ist ein feinfühliger Roman über Manipulation, emotionale Abhängigkeit und die Suche nach Selbstbestimmung. Wer psychologisch dichte Geschichten mit leisem, aber nachhaltigem Spannungsaufbau mag, wird hier definitiv fündig. Ein stilles, aber starkes Buch. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
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5/5
28.12.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Spannend bis zum Ende
Schattengrünes Tal ist ein Roman, der mir wieder einmal Lust auf mehr macht. Die Handlung, die Charaktere und die Atmosphäre arbeiten wundervoll zusammen, um den Leser in ihren Bann zu ziehen.
Da das Buch aus mehreren Sichten geschrieben wurde, bekommt man noch mehr mit und kann sich besser in die verschiedenen Lagen hineinversetzen. Dadurch erhält man auch mehr Verständnis für die Charaktere und ihre verschiedenen Lagen. Alle bringen ihre eigenen Probleme mit, und auch wenn, aus meiner Sicht, manches unverzeihlich ist, kann ich die getroffenen Entscheidungen doch verstehen.
Die Art wie Kristina Hauff diese Fremde Person schreibt in wie gekonnt diese sich in das Leben des Hauptcharakters integriert ist erstaunlich und erschrecken zugleich. Eine absolut meisterhafte Umsetzung.
Mit Schattengrünes Tal hat Kristina Hauff ein tolles Buch geschrieben, welches, auch wenn ich normalerweise nicht gern von Familienkonflikten solcher Art lese, mich völlig begeistert hat. Ein weiterer Pluspunkt ist für mich auch, dass das Ganze ein positives und hoffnungsvolles Ende nimmt.
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5/5
12.11.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Psychologischer Spannungsroman - sehr gut!
Kristina Hauff ist eine Meisterin des psychologischen Spannungsromans und kommt dabei immer mit einer kleinen, sehr reduzierten Kulisse und ganz ohne Mord und Totschlag aus. So auch in „Schattengrünes Tal“. Das Buch ist von Anfang an spannend und recht schnell stellt sich beim Lesen, mir ging es jedenfalls so, ein leicht beklemmendes Gefühl in der Brust ein. Auch wenn die Handlung nicht überraschend ist und man als Leser bald ahnt, wohin das Ganze hinausläuft, wird es nie langweilig und man kann gar nicht anders als eine Seite nach der anderen zu verschlingen.
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5/5
23.10.2025
eBook (ePUB)
Ein Idyll im Schwarzwald
Dies ist die Geschichte von Lisa, ihrem Leben mit Simon, ihrem Engagement, ihrer Arbeit und ihrer Hilfe im Hotel ihres Vaters. Lisas Vater betreibt ein in die Jahre gekommenes Hotel, mitten in einer wunderschönen Schwarzwaldidylle. Sie steht ihrem Vater zur Seite, doch in einem Punkt gehen ihre Wege auseinander: Das Hotel schreit förmlich nach frischem Wind und einer Erneuerung, um auch künftig zu bestehen. Als sich eines Tages eine Fremde in dem Hotel einquartiert, verändern sich die Dinge.
Lisa findet Gefallen an der Fremden, freundet sich mit Daniela an, aber irgendetwas stimmt nicht. Der Einfluss, den Daniela auf ihre Familie und ihre Freunde hat, bringt plötzlich alles ins Wanken. Lisa stößt an ihre Grenzen und spürt, dass es Zeit ist, etwas zu verändern.
Kristina Hauff erzählt von Zwischenmenschlichem und der Gefahr des Unausgesprochenen.
Es ist ein psychologischer Spannungsroman, der einen bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.
Unbedingt lesen!
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5/5
04.09.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Schattengrünes Tal
Schon mit ihrem Roman "In blaukalter Tiefe" konnte mich Kristina Hauff begeistern.
"Schattengrünes Tal" entführt uns in den Schwarzwald und ist ähnlich psychologisch aufgebaut. Etwas düster, etwas beklemmend und absolut spannend.
Ein tolles Leseerlebnis.
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5/5
19.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Macht der Manipulation
Ein schon in die Jahre gekommenes Hotel in einem Schwarzwaldtal.
Eine einzelne Frau checked ein und lässt sich nicht wie die anderen Gäste von der
kaputten Heizung vertreiben. Was will sie wirklich?
Familienzerwürfnisse, Geheimnisse und Betrug kommen ans Tageslicht.
Mich hat fasziniert, was geschickte Manipulation bewirken kann.
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