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Produktbild: Das Nest
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Das Nest

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.07.2025

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20/13,4/2,2 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Seidengrau

Originaltitel

Bird spotting in a small Town

Übersetzt von

Lea Dunkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710003175725

Beschreibung

Rezension

»In diesem atmosphärischen Vorstadt-Noir stellt Sophie Morton-Thomas bestehende Vorurteile gekonnt in Frage.« Sunday Times
»Norfolk. Fran, Eignerin einer Wohnwagensiedlung, putzt, kocht und betreut Sohn Bruno. Leidenschaftlich umsorgt sie das Gelege einer Seeschwalbe. Vögel werden erdrosselt, eine Lehrerin wird tot aufgefunden, Schwager Ellis verschwindet. Nach und nach verschwimmen die Grenzen von Realität und Wahn.« Krimibestenliste
»Wer ausgefallene und ruhige Plots mag, sollte „Das Nest“ lesen. Nicht nur die zunehmend bedrückender werdende Handlung ist packend. Von Frans besessener Leidenschaft der Vogelbeobachtung lässt man sich fast anstecken. Zum Finale zündet Sophie Morton-Thomas dann ein kaum noch für möglich gehaltenes Feuerwerk mit überraschenden Erkenntnissen und Wendungen.« | Booknerds.de
»Der Roman »Das Nest« ist ein bemerkenswerter Kriminalroman. Mit hypnotischer Intensität entfaltet die Autorin ein wahres Familiendrama über Ängste, Misstrauen, Mutterliebe und das Schweigen zwischen Menschen.« Die Buchleserin
„Sophie Morton-Thomas und „Das Nest“ zu unterschätzen wäre ein großer Fehler.“ Katrin Doerksen, Deutschlandradio

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.07.2025

Verlag

Pendragon Verlag

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20/13,4/2,2 cm

Gewicht

400 g

Farbe

Seidengrau

Originaltitel

Bird spotting in a small Town

Übersetzt von

Lea Dunkel

Sprache

Deutsch

EAN

2710003175725

Herstelleradresse

Pendragon Verlag
Stapenhorststraße 15
33615 Bielefeld
DE

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  • krani

    aus Münster

    5/5

    17.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Düstere Familiengeschichte

    Fran lebt mit ihrer Familie an der englischen Küste und vermietet Ferienheime an Touristen. Ihr Sohn Bruno und ihre Nichte Sadie gehen gemeinsam zur Schule im Ort. Frans Schwester und der alkoholsüchtige Schwager leben ebenfalls hier. Eine Gruppe Roma lässt sich auf einem Nachbargrundstück nieder. Einer von ihnen, Tad, erzählt im Wechsel mit Fran die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Dadurch erhalten wir einerseits einen tiefen Einblick in das jeweilige Lebensgefühl als auch den Blick von außen. Die Atmosphäre ist sehr dicht, aber die Handlung recht undurchsichtig. Tote Vögel werden gefunden, dann auch ein toter Mensch. Die Stimmung ist gedrückt, die Menschen wirken belastet ohne dass man genau weiß, warum. Das Vogelnest am Strand, das Fran immer wieder besucht, ist ein Highlight in einem tristen Leben ohne Höhepunkte. Auch Fran erscheint merkwürdig haltlos. Ihre Schwester ist distanziert, der Schwager verschwindet ganz, für ein paar Tage. Sohn und Kusine freunden sich an, was niemand wirklich gerne zu sehen scheint. Die Roma scheinen es leichter zu haben, mit einander und mit ihrem Dasein. Die Auflösung ist überraschend, das Ende grausam.

  • Lara89

    aus Münster

    5/5

    17.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine düstere Familiengeschicht…

    Eine düstere Familiengeschichte Fran lebt mit ihrer Familie an der englischen Küste und vermietet Ferienheime an Touristen. Ihr Sohn Bruno und ihre Nichte Sadie gehen gemeinsam zur Schule im Ort. Frans Schwester und der alkoholsüchtige Schwager leben ebenfalls hier. Eine Gruppe Roma lässt sich auf einem Nachbargrundstück nieder. Einer von ihnen, Tad, erzählt im Wechsel mit Fran die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Dadurch erhalten wir einerseits einen tiefen Einblick in das jeweilige Lebensgefühl als auch den Blick von außen. Die Atmosphäre ist sehr dicht, aber die Handlung recht undurchsichtig. Tote Vögel werden gefunden, dann auch ein toter Mensch. Die Stimmung ist gedrückt, die Menschen wirken belastet ohne dass man genau weiß, warum. Das Vogelnest am Strand, das Fran immer wieder besucht, ist ein Highlight in einem tristen Leben ohne Höhepunkte. Auch Fran erscheint merkwürdig haltlos. Ihre Schwester ist distanziert, der Schwager verschwindet ganz, für ein paar Tage. Sohn und Kusine freunden sich an, was niemand wirklich gerne zu sehen scheint. Die Roma scheinen es leichter zu haben, mit einander und mit ihrem Dasein. Die Auflösung ist überraschend, das Ende grausam.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein atmosphärisch dichter Krimi

    In “Das Nest” erzählt Sophie Morton-Thomas einen eindringlichen Krimi in nebelig-düsterer Atmosphäre. Angesiedelt vor der eindrucksvollen englischen Nordostküste auf einem kleinen, im Winter geschlossenen Campingplatz hat jede Person ihre Geheimnisse. Die werden von der Autorin erst nach und nach enthüllt, bis sich der ganze Umfang ihres düsteren Krimi-Dramas entfaltet. Dabei switcht sie immer wieder in die Perspektive ihrer beiden Hauptfiguren, der 39-jährigen Fran und dem über 70 Jahre alten Roma Tad. Irgendwo zwischen Familiendrama, Whodunit und Krimi-Noir erzählt sie auch über Vorverurteilungen, Misstrauen und falsches Schweigen. So ist Sophie Morton-Thomas mit “Das Nest” ein atmosphärisch dichter Krimi vor spektakulärer Kulisse gelungen.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend und fesselnd

    Die Autorin versteht es hervorragend, eine Kleinstadtatmosphäre voller Überraschungen und Rätsel zu kreieren. Im Laufe der verstörenden Ereignisse wird das Gefühl des Unwohlseins immer intensiver Die Geschichte spiegelt auf sehr schöne Weise das Wesen der ländlichen Klaustrophobie und die Herausforderungen des Vertrauens in einer solchen Umgebung wider und macht sie nachvollziehbar und fesselnd. Zum Schluss kommt die Wahrheit ans Licht und das Ende war so unvorhersehbar und beunruhigend. Eine tolle Lektüre mit einem großartigen Ende Ich empfehle es gern

  • Bewertung

    5/5

    23.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannend

    In einem kleinen Küstenort verschwindet eine Lehrerin. Gerüchte, Vorurteile – und mittendrin: Fran, die eigentlich nur in Ruhe mit ihrem Sohn leben will. Sie betreibt eine Wohnwagensiedlung und liebt es Vögel zu beobachten. Doch plötzlich ist alles anders. Verdächtigt wird direkt ihr Schwager Ellis, der wieder Probleme mit dem Alkohol hat und die Romas, die erst seit kurzem ganz in der Nähe leben. Ruhig, düster und subtil ist dieser Roman, der viel mit den Zwischentönen spielt. Eine unterschwellige Spannung baut sich langsam auf. Es wird zunehmend beklemmender und düsterer. Familiäre Probleme spielen hier auch eine große Rolle. Frans Schwester kümmert sich kaum um ihre Tochter, kommt mit sich selber nicht klar. Ihr Mann trinkt wieder, die Tochter hat Probleme in der Schule. Ruhig und unaufdringlich wird hier erzählt, mit einer Priese Gesellschaftskritik. Mutterliebe, Wegschauen, Schuld und Misstrauen werden thematisiert und das ohne erhobenen Zeigefinger. Zwischen toten Vögeln, stiller Wut und familiären Spannungen entfaltet sich ein literarischer Krimi mit psychologischem Tiefgang, der absolut unter die Haut geht. Gibt eine große Empfehlung von mir.

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Bewertungen (34)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Matthias Kesper

    Matthias Kesper

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Man sollte immer auf die Vögel hören."

    Die hier gewählte Überschrift entstammt nicht einem "Zitatenlexikon der schönsten Glückskeks-Sentenzen", sondern ist der Schlußsatz dieses ganz und gar perfekten (Kriminal-) Romans. Und er korrespondiert vortrefflich, natürlich, mit dem durchaus doppelsinnigen Buchtitel. Ein kleiner Ort irgend wo an der britischen Küste, Marschland, Vogelschutz- und Beobachtungsgebiet, ein Trailerpark als Urlaubsressort, praktisch leerstehend weil Winter, nicht weit entfernt ein Naturplatz, auf dem um die Zeit des Jahreswechsels eine Roma-Großfamilie eintrifft. Man beäugt sich ein wenig mißtrauisch, alte Vorurteile spielen eine nicht ganz unwesentliche Rolle. Als im nahegelegenen Örtchen eine Grundschullehrerin vermisst wird und aus einem der Trailer der Schwager der Parkbesitzerin verschwindet, Frau und Tochter zurück lassend, deutet alles auf ein zwischenmenschliches Drama hin. Bis die Lehrerin tot aufgefunden wird.... Ich habe, ganz ehrlich, nur sehr selten einen Krimi gelesen, der eine solch beängstigende, klaustrophobische, Gänsehaut erzeugende Spannung ausstrahlt. Das fast langweilige Alltagsleben, erzählt wird aus der Perspektive zweier Protagonisten, sorgt bereits nach wenigen, scheinbar ereignislosen Seiten, kaltes Unbehagen. Das die Autorin äußerst gekonnt von dann an steigert - und das Ganze zu einem völlig überraschenden und doch so folgerichtigen Ende führt. "Suspense" auf ganz hohem Niveau! Mir fällt auf Anhieb nur eine Autorin ein, die, immer wieder, ähnliches geschaffen hat: Die große Patricia Highsmith! Denken sie einfach an deren "Schneckenforscher" - That`s it....
  • Zum Bewerterprofil von Maria Adler

    Maria Adler

    Thalia Mayersche Castrop-Rauxel

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Nest

    Schon zu Beginn spürt man die Trostlosigkeit im Leben von Fran. Weder in ihrer eigenen Familie noch im Umgang mit ihrer Schwester spürt man Herzlichkeit. Nirgendwo gibt es Geborgenheit, auch von Herzlichkeit keine Spur. Fran ist zwar ständig in Sorge und möchte sich um alle Kümmern, erfährt aber sehr viel Ablehnung. Jeder scheint seine Ruhe haben zu wollen, sogar die Roma, die ihre Wagen auf dem Nachbarfeld aufstellen, zeigen keinerlei Interesse an Kontakt. Als dann die Lehrerin von Frans Sohn Bruno verschwindet und tot aufgefunden wird, nimmt die Düsternis zu. Das Leben und auch das Umfeld gewinnen an Bedrohlichkeit, das Unbehagen nimmt weiter zu. Obwohl sich vereinzelt Spannung aufbaut, vermisste ich persönlich einen klaren roten Faden. Die Geschichte wirkte insgesamt sehr trocken, die Charaktere eigenartig, und obwohl sie oft einen undurchsichtigen und unsympathischen Eindruck hinterlassen, kommt man nicht umhin, doch das Buch bis zum Ende zu lesen. Ich würde dies nur Leser*innen empfehlen, bei denen schwarze Seelen und anstrengende Charakterzüge zu ihren Vorlieben zählen.

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Bewertungen (2)

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