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Juras letzter Winter Der neue Roman des Spiegel-Bestseller-Autors

1

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Rezension

Ein Buch, das ganz direkt den Nerv trifft. Weil es genau in unsere Zeit passt. Weil es uns etwas zu sagen hat. Ich würde das Buch brillant nennen. Es ist virtuos, es ist klug, toll gebaut und erzählt. Aber ich finde so schön, dass die Brillanz zurücktritt, dass es immer um etwas ganz Existentielles geht. Es ist eine Haltung. ("RBB Radioeins "Die schöne Lesung"")
Ein begnadeter Stilist. Bei Edgar Selge entsteht eine Prosa, die bleibt. ("BR 24")
Selge tastet sich vorsichtig und immer mehr an diesen Jura heran. Und das ist wirklich ein tolles Spiel mit Fiktion auf ganz verschiedenen Ebenen. ("RBB Radio 3 am Morgen")
Seine schreibende Annäherung an den in Leningrad eingeschlossenen Jura liest sich nicht nur als ein literarisches Gedenken und ein Stück Trauerarbeit, sondern auch als eine eindrucksvolle öffentliche Abbitte. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Edgar Selge verbindet historische Wirklichkeit und literarische Imagination zu einer Erzählung über Erinnerung und Verlust. ("Münchner Merkur")

Produktdetails

Verkaufsrang

2220

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,4 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00344-9

Rezension

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Verkaufsrang

2220

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,4 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00344-9

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Jürg K.

    4/5

    20.09.2026

    eBook (ePUB)

    Roman mit Tiefgang

    Dieser Roman hat mich tief bewegt, weil er etwas Unmögliches versucht und gelingt. Er lässt einen toten Jungen sprechen, ohne ihn zu vereinnahmen. Jura Rjabinkin, sechzehn Jahre alt, verhungert während der Blockade von Leningrad, und doch ist er in diesen Seiten erschütternd lebendig. Sein Tagebuch ist kein historisches Dokument, sondern ein Herzschlag, der nicht aufgehört hat. Der Erzähler liest es immer wieder, bis Jura für ihn und für uns zu einem Gegenüber wird, zu einem jungen Menschen, der nicht nur Opfer war, sondern Sohn, Träumer, Leser, Suchender. Mich hat besonders berührt, wie vorsichtig diese Annäherung geschildert wird. Der Erzähler drängt sich nicht auf. er lauscht. Und aus diesem Lauschen entsteht ein Dialog über Jugend und Verlust, über Mütter, Angst, Nähe und die Frage, wie man weiterlebt, wenn man weiss, dass andere nicht durften. Jura wird zur Romanfigur, aber nie zur Projektion. Er bleibt eigenständig, verletzlich, widersprüchlich ein Mensch, der uns anblickt und etwas verlangt, Erinnerung, Aufmerksamkeit, vielleicht sogar Zärtlichkeit. Edgar Selges Ton ist dabei erstaunlich, schwer und leicht zugleich, präzise und doch voller Wärme. Für mich ist dieses Buch ein stilles Denkmal, das nicht aus Stein besteht, sondern aus Sprache. Es zeigt, wie Literatur jemanden zurückholen kann nicht ins Leben, aber in unsere Gegenwart.

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ergreifend

    Auch in "Juras letzter Winter" kehrt der Schauspieler und späte Schriftsteller Edgar Selge in seine Kindheit zurück, in sein Elternhaus, in dem schöngeistig-fürsorglich, aber auch extrem autoritär erzogen wurde. Dazu erfahren wir vom Schicksal des 15-jährigen Jura Rjabinkin, der Anfang der 1940er-Jahre Tagebuch führte und gerade einmal 16 Jahre alt wurde. Er verhungerte während der Blockade von Leningrad. Selge liest dessen Tagebucheinträge, nimmt das Gelesene in sich auf, denkt darüber nach. Er hält Zwiesprache mit dem Jungen, führt Selbstgespräche. Seine Worte haben etwas Unmittelbares, zutiefst Berührendes, kriechen unter die Haut. Und natürlich ist Selge als Hörbuchsprecher ein Glücksfall, ich hätte ihm noch ewig lauschen können.

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