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Neu

Mio und die Unsterblichkeit Roman

4

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/2 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07645-7

Beschreibung

Rezension

»Ein kurzer, aber gedanklich ungemein dichter Roman. Paulus Hochgatterer beherrscht die hohe Kunst der aussagekräftigen Skizze und findet für diesen heiklen Stoff eine wunderbar ‚leichte‘ Erzählsprache, nie sentimental, aber immer empathisch.« Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 25.09.26
»Von erzählerischer Meisterschaft!« Klaus Kastberger, Presse Spectrum, 12.09.26
»Ohne Pathos, knapp, oft lakonisch, sich jeder Sentimentalität verweigernd ... und unfassbar zärtlich.« Bernd Melichar, Kleine Zeitung, 06.09.26
»Ein Roman, der anhand eines widerständigen Jungen die großen Menschheitsfragen verhandelt. Zutiefst unsentimental, lebensklug und voller Witz.« Katja Gasser, ORF Zib1, 29.08.26
»Ingemars Welt und Mios Beitrag faszinieren und verunsichern zugleich, ihr Platz in der Riege haltbarer literarischer Figuren aber ist ihnen gewiss.« Hannes Hintermeier, FAZ, 27.08.26

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/2 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Lichtgrau / Schwarz

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07645-7

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • ♡Alex | stories

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch, das zum Nachdenken bringt

    Mir hat „Mio und die Unsterblichkeit“ richtig gut gefallen. Obwohl das Buch eher kurz ist, steckt unglaublich viel drin. Besonders Ingemar mochte ich als Charakter sehr. Er ist klug, eigenwillig, manchmal etwas zynisch, aber gleichzeitig auch sehr verletzlich. Die Geschichte behandelt schwere Themen wie Krankheit, Leben, Tod und Verlust, wird aber durch den trockenen Humor und die tollen Dialoge immer wieder aufgelockert. Auch Mio, die kleine schwarze Katze, hat mir sehr gefallen. Ein ruhiges, besonderes Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat und noch ein bisschen im Kopf geblieben ist.

  • Bewertung

    aus Buchen

    4/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ingemar und Mio

    Paul Hochgatterer zeigt das Leben eines 16jährigen Jungen, der an spinaler Muskelatrophie leidet. Er sitzt im Rollstuhl, muss gepflegt werden, doch er kann mit seiner Behinderung umgehen, Uch wenn es kontinuierlich schlechter wird. Zuneigung fasst er zu der Katze Mio, die ziemlich wild und eigensinnig ist. Da gibt es einige gut geschriebene Episoden. Auch die Dialoge sind klug gemacht. Befreundet ist er außerdem mit einem alten Mann, der ihm Geschichten von früher erzählt. Das Buch ist kurz, doch gut durchkomponiert.

  • Gela

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ehrlicher Blick auf das Leben mit einer schweren körperlichen Beeinträchtigung

    Dieses Buch ist kein sanftes Leseerlebnis, sondern ein emotionaler Angriff, der mich zwischen Zynismus, Traurigkeit und überraschendem Humor hin- und herschleuderte. Im Zentrum steht der sechzehnjährige Ingemar, dessen Körper ihn durch die Spinale Muskelatrophie verrät. Sein Geist dagegen arbeitet auf Hochtouren und er blickt unverstellt und oft schonungslos auf die Welt. »Wer behauptet, alle Menschen zu mögen, ist nur zu feig, sie sich genau anzuschauen. Ich glaube, ich mag auch die Dummen. Manche zumindest.« Besonders die philosophischen Wortgefechte mit einem 94-jährigen Mann, der Ingemar wöchentlich besucht, sind fesselnd. In ihren Gesprächen wird mit Illusionen aufgeräumt und viel zum Nachdenken angeregt. Auch wenn mich Ingemars Perspektive berührt hat, stockte der Lesefluss an anderen Stellen. Die eingestreuten Songtexte wirkten auf mich wie Fremdkörper, die mich aus der Erzählung holten – ein Stilmittel, das mir in letzter Zeit häufiger begegnet ist. Auch die Rolle der Katze Mio konnte mich nicht überzeugen. Die fast schon übersteigerte Fürsorge für das Tier überlagert für mich die eigentlichen Bedürfnisse und Kämpfe Ingemars. Die Symbolik der sieben Katzenleben wird immer wieder erwähnt, bildet aber keine Brücke zum Kern der Geschichte. Ich schließe das Buch mit einer gewissen Ratlosigkeit über die eigentliche Botschaft des Autors, doch die Fragen bleiben im Kopf nachhallen über Schicksal, Entscheidungen und Moral. Denn wie es im Buch heißt: »Wir reden über Ewigkeit, Gerechtigkeit und Dummheit, über alles nur kurz.«

  • Rina

    aus Mannheim

    3/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Momentaufnahme

    Ich muss sagen, dass ich aufgrund des Klappentextes etwas anderes erwartet hatte. Vor allem dachte ich, dass Mio, die kleine schwarze Katze, eine deutlich größere Rolle spielen würde. Dabei dauert es bei dem eher kurzen Roman schon eine ganze Weile, bis sie überhaupt auftaucht. Eigentlich geht es viel mehr um Ingemar, einen 16-jährigen Jungen, der im Rollstuhl sitzt und dessen Krankheit sein Leben zunehmend einschränkt. Ingemar ist dabei ein wenig zynisch und ziemlich ungefiltert. Er nimmt sich nicht viel zurück und sagt oft einfach, was er denkt. Gerade die Gespräche mit denen, die ihn umsorgen, fand ich dadurch oft amüsant. Überhaupt spielen die Menschen um Ingemar herum eine große Rolle in der Geschichte. Gleichzeitig beschäftigt er sich gerade durch seine eigene Situation oft mit der Frage, wie viel Kontrolle ein Mensch eigentlich über seinen eigenen Körper hat. Wenn der eigene Körper einem zunehmend die Kontrolle entzieht, wie viel davon gehört dann eigentlich noch einem selbst? Für mich war das Buch vor allem eine Momentaufnahme aus Ingemars Leben. Insgesamt wurde ich von der Geschichte positiv überrascht. Gleichzeitig hätte ich mir für diese Thematik mehr Seiten und damit auch mehr Raum gewünscht.

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