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Über vier Leben Roman. »Ein beeindruckendes Debüt. Tröstlich und schön.« – Leipziger Volkszeitung

100

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6443

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/14/3,5 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Camel

Auflage

2. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0243-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6443

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.07.2026

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,6/14/3,5 cm

Gewicht

496 g

Farbe

Camel

Auflage

2. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0243-0

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr fesselnder Roman

    Mir hat das Buch über vier Leben von Pauline Hatscher sehr gut gefallen! Mich hat die Geschichte der vier Frauen sehr gefesselt und es hat sich sehr gut gelesen! Ohne zu viel zu verraten, geht es um verschiedene Lebenswege, Entscheidungen und die Frage, wie Menschen und ihre Schicksale miteinander verbunden sein können. Dadurch regt das Buch auch zum Nachdenken an. Mir hat gefallen, dass die Geschichte nicht einfach nur unterhalten möchte, sondern auch Themen anspricht, über die man nach dem Lesen noch ein bisschen nachdenkt. Auch die Figuren fand ich gelungen. Sie wirken nicht perfekt, sondern haben ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Probleme. Dadurch erschienen sie mir authentisch und ich konnte ihre Handlungen meistens gut nachvollziehen. Besonders schön fand ich, dass man die Figuren im Laufe der Geschichte immer besser kennenlernt. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!!!

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    19.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein durchaus gelungenes, trauriges, fesselndes Buch

    Von Anfang an bin ich gerne in die tragischen Schicksale der vier Protagonistinnen eingetaucht. Die Sicht auf vier Frauen, vier Generationen, vier Traumata ist gut erzählt und packend. Die Geschichte ist sehr düster und oft traurig und doch schimmert immer wieder ein Hoffnungsschimmer durch. Ich fand das Buch durchgehend gelungen, habe es sehr gerne im Buchclub gelesen und musste mich bremsen, damit ich nicht mehr gelesen habe als ich sollte. Von mir eine klare 5- Sterne- Empfehlung.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Generationenübergreifendes Trauma

    Mirabell kämpft mit ihrer Sozialphobie und beschließt, der Ursache auf den Grund zu gehen. Sie erforscht die Herkunft ihrer weiblichen Vorfahren bis zu ihrer Ururoma Hannchen. Von ihr weiß sie, dass das Unglück seinen Lauf nahm. Durch eine Vergewaltigung schwanger wurde sie verstoßen und hat ihr Trauma unabsichtlich an die zukünftigen Kinder und Enkel weitergegeben. Ich hab die Geschichte von Mirabell und ihren Vorfahren sehr genossen. Wir reisen bis in die Vorkriegszeit, es war einfach furchtbar, wie Hannchen damals behandelt wurde. Einfach unvorstellbar. dieses Trauma, diese Traurigkeit wurde an das ungeborene Kind übertragen und so nahm das Unglück seinen Lauf. Ich finde die Geschichten sehr klug erzählt und ich konnte kaum mit dem lesen aufhören. Die kurzen Abschnitte haben meinem Lesefluss keinen Abbruch getan, im Gegenteil, ich fand das sehr gut. Die Rückblenden waren fein aufeinander abgestimmt und haben so eine schöne und unheimlich traurige Geschichte erzählt. Eine klare Empfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vier Frauen. Vier Leben. Und so viel, das weitergegeben wird.

    Ich liebe Generationengeschichten und diese hier hat mir richtig gut gefallen. Im Mittelpunkt stehen vier Frauen aus vier Generationen: Hannchen in den 1930ern, Lisa in den 1960ern, Sabine in den 1990ern und Mirabell in der Gegenwart. Vier Leben, die auf den ersten Blick weit auseinanderliegen und doch viel stärker miteinander verbunden sind, als man vielleicht denkt. Mirabell versucht herauszufinden, woher dieses Gefühl kommt, nirgends richtig dazuzugehören. Dafür gräbt sie sich immer tiefer in ihre Familiengeschichte und stößt dabei auf vieles, worüber jahrelang geschwiegen wurde. Besonders gut fand ich, dass wir ziemlich früh erfahren, was den Frauen vor ihr widerfahren ist. Es geht also nicht darum, möglichst lange ein Geheimnis daraus zu machen, sondern darum, was diese Erfahrungen mit den Frauen gemacht haben und wie sie ihr weiteres Leben geprägt haben. Und das war teilweise wirklich beklemmend. Ich konnte mit jeder einzelnen Frau mitfühlen. Nicht immer konnte ich nachvollziehen, warum sie bestimmte Entscheidungen treffen..und dann irgendwie doch, weil man versteht, woher ihre Gedanken und ihr Verhalten kommen. Mehr als einmal hätte ich sie am liebsten einfach wachgerüttelt oder beschützt. Erzählt wird abwechselnd aus den vier Perspektiven, teilweise in sehr kurzen Abschnitten, ich war immer wieder sofort bei der jeweiligen Frau und fand es überhaupt nicht verwirrend. Spannend fand ich Mirabells Suche nach ihrer eigenen Geschichte. Sie recherchiert, sammelt Informationen, spricht mit ihrer Therapeutin und versucht auch, mit ihrer Mutter über Dinge zu reden, über die lange geschwiegen wurde. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob sie es schaffen kann, sich von dem zu lösen, was über Generationen weitergegeben wurde. Ich habe es ihr sehr gewünscht. Ein großartig geschriebener, intensiver Familienroman über Trauma, Schweigen, Schuld, Verlust und die Frage, in wie weit uns die Vergangenheit prägt. Ich habe ihn unfassbar gern gelesen.

  • meerblick

    5/5

    01.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mühsame Aufarbeitung

    Mirabell ist eine junge, intelligente Frau Mitte zwanzig, die unter extremen Bindungsängsten leidet und diesen bedrückenden Zustand verändern möchte oder wenigsten die Gründe dafür erkennen. Nicht die Zeit der Pandemie ist an ihrer Einsamkeit schuld, soviel ist klar. Gemeinsam mit ihrer Psychotherapeutin arbeitet sie über Generationen hinweg die Lebensgeschichte ihrer Mutter Sabine, ihrer Großmutter Lisa und Ihrer Urgroßmutter Hannchen auf, in dem sie Rekonstruktionen schriftlich niederlegt und das Schweigen in ihrer Familie durch Fiktionen ergänzt. Sie lässt dabei ihrer Fantasie freien Lauf, um sich so an mögliche Ursachen eines generationsübergreifenden Konfliktes heranzutasten. In ihrem Romandebüt ‘Über vier Leben‘ lässt Pauline Hatscher ihre Protagonistin einen steinigen Weg der Selbsterkenntnis zurücklegen. Schwerwiegende Lebensumstände in einer Zeitspanne zwischen neunzehnhundertdreißig und zweitausendvierundzwanzig prägen ein lebendiges Bild, in dem der Zeitgeist in der Rolle der Frau eine entscheidende Rolle spielt. Themen wie Vergewaltigung, Verstoßung, Depression und matriarchale Gewalt stehen im Mittelpunkt der Aufarbeitung. Die Autorin schreibt lebendig über beunruhigende und bedrückende Zustände, gestaltet den Ausklang ihrer Geschichte erfreulich hoffnungsvoll. Wer sich gern mit Familiengeheimnissen beschäftigt, wird dieses Buch mögen. .

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von J. Gräsel

    J. Gräsel

    Thalia Neunkirchen – Saarpark-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch hat in mir Emotionen ausgelöst wie kaum ein anderes.

    Wut. Schmerz. Fassungslosigkeit. Eine Wut, die sich nicht nur gegen Männer richtet, sondern gegen eine Gesellschaft, die Frauen über Generationen hinweg geprägt, eingeschränkt und zum Schweigen gebracht hat – und ja, manchmal auch gegen uns Frauen, weil wir gelernt haben, diese Strukturen selbst weiterzutragen. Vier Frauen, vier Generationen und so viele unausgesprochene Geschichten. Was eine Generation nicht aussprechen konnte oder durfte, wird zur Last der nächsten. Genau dieses generationenübergreifende Weitergeben von Trauma und Schweigen ist für mich einer der stärksten Aspekte des Buches. Für mich hat Über vier Leben dabei etwas ganz Persönliches berührt. Es hat mich an meine eigene Ahnenlinie denken lassen – an all die Frauen vor uns, deren Geschichten wir vielleicht niemals vollständig kennen werden. An Gefühle und Situationen, für die es keinen Raum gab. Oder keinen Raum geben durfte, weil sie Frauen waren. Aber bitte Achtung beim Lesen: Es thematisiert unter anderem sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, häusliche Gewalt, Depressionen und Suizid. Ein unfassbar starkes Debüt, das mich wütend, traurig und sprachlos gemacht hat – und gleichzeitig unglaublich viel zum Nachdenken gegeben hat. Ein echt grandioses Buch.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Tewes

    Birgit Tewes

    Thalia Paderborn

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über vier Leben

    Vier Frauen, Mütter und Töchter jeweils in ihrer Zeit. Die Urgroßmutter verschwindet nach einem traumatischen Erlebnis plötzlich. Die Großmutter, die scheinbar ein gutes Leben führt, kann nicht glücklich sein. Sie will nicht mehr leben. Die Mutter lebt in einer unglücklichen Ehe und schweigt. Die Tochter, Mirabell, hat schon ihr Leben lang das Gefühl nie richtig dazu zu gehören. Sie beginnt in ihrer Familiengeschichte zu recherchieren, um dem auf den Grund zu gehen. Durch jahrzehntelanges Verschweigen oder falschen Aussagen öffnen sich sehr viele Leerstellen in der Familiengeschichte. Je mehr Mirabell diese Leerstellen füllt, umso deutlicher zeichnet sich ab, wie sehr das traumatische Erlebnis der Urgroßmutter das Leben der nachfolgenden Generationen beeinflusst hat. Die Autorin wechselt ständig zwischen den Frauen in ihrer Zeit, wodurch der Roman kurzweilig zu lesen ist. Durch die starke Sprache und schnörkellose Schreibweise ist die Geschichte sehr eindringlich erzählt. Mir hat dieser Debütroman von Pauline Hatscher sehr gut gefallen.
  • Zum Bewerterprofil von Gabriele Arenz

    Gabriele Arenz

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderer Generationenroman

    Mirabell macht sich Gedanken über ihre Wurzeln und stößt bei ihrer Suche auf Familiengeheimnisse, die ihre Familie seit Generationen prägt. Feinfühlig erzählter Familienroman, der unter die Haut geht und mich lange beschäftigt hat. Ein besonderer Debütroman mit absoluter Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer Familiengeschichten liebt, wird hier fündig!

    Pauline Hatscher ist eine absolut begnadete Erzählerin, und der ungewöhnliche Aufbau ihres Debütromans hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen: Geschildert wird die Geschichte von vier Frauen über vier Generationen hinweg, von den 1930ern bis in die Gegenwart. Die Kapitel sind relativ kurz und springen zwischen den Jahrzehnten hin und her - trotzdem verliert man nie den roten Faden, jede Epoche wirkt authentisch und gut recherchiert. Es geht um die Weitergabe tief verwurzelter Traumata, um Schuldgefühle und Selbstbefreiung. In der Gegenwartsperspektive spürt Mirabell ihrer eigenen Familiengeschichte nach, um sich selbst besser verstehen zu können, und immer wieder verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion. Es ist ein tiefgründiger, aufwühlender und sehr sehr bewegender Roman, an den ich noch lange denken werde.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vererbte Last

    Was geschieht, wenn Traumata über Generationen weitergetragen werden? Dieser Frage spürt Pauline Hatscher in ihrem Debütroman nach. Im Vorwort macht sie deutlich, dass sie Fiktion schreibt, ausgehend von der Überlegung, welche Spuren die Geschichte ihrer Urgroßmutter in den nachfolgenden Generationen hinterlassen haben könnte. Aus Fragmenten, Leerstellen und Vermutungen fügt sie behutsam eine mögliche Familiengeschichte zusammen. Je mehr sich die Leerstellen füllen, desto stärker erzielt der Roman Wirkung. Vier Frauen, vier Lebensgeschichten. Was eine Generation nicht bewältigen kann, trägt die nächste weiter, bis der emotionale Ballast schließlich bei der Enkelin ankommt. Gerade weil der Roman die Leerstellen nicht als Mangel, sondern als Teil der Geschichte begreift, lässt er Raum für das, was sich nicht eindeutig beantworten lässt. "Über vier Leben“ ist die berührendste literarische Spurensuche dieses Büchersommers, unbedingt lesen.

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