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Jetzt beginnt das Leben Roman | Der Nr.-1-Bestseller aus Schweden: Ein faszinierender Roman über das Eintauchen in die Kindheit und darüber, was einen Menschen prägt

22

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

313

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/3 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

17 juni

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28579-7

Beschreibung

Rezension

Ein im wahrsten Sinne des Wortes fantastischer Roman, seelenklug genau und explosiv. Aufregend zu lesen. ("Zitat")
Ein Pageturner, der sehr gekonnt Vergangenheit und Gegenwart verwebt. Ein großes Angebot, über das Erinnern als solches nachzudenken. ("ZDF, Das Literarische Quartett")
Der Roman ist auf subtile Weise eine sehr anrührende Geschwistergeschichte. ("ZDF, Das Literarische Quartett")
Der schwedische Autor Alex Schulmann ist ein Meister darin, mit kunstvoll komponierten Werken die Verletzungen von Kinderseelen freizulegen. Auch in seinem neuen Roman gelingt ihm das auf unnachahmliche Weise. ("Freundin")
Schulman hat den Roman grandios konstruiert und spielt gekonnt mit den Möglichkeiten, die seine fantastische Prämisse bereithält. ("Abendzeitung")
Faszinierend! ("Gong")
Rührende Zeitreise. ("TV Media")
Brillanter, erschütternder Roman, der direkt ins Herz trifft. ("Playboy")
Schulmans neues Buch ist eine Mischung aus Bildungsroman, Mysterythriller und Familiendrama. Und in seiner Einfachheit bemerkenswert komplex. ("Neue Ruhr Zeitung")
Eine mitreißende Familiengeschichte mit originellem Twist. ("Die Presse am Sonntag")

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313

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,1/13,3/3 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

17 juni

Übersetzt von

Hanna Granz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28579-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Literaturhexle

    aus Baden-Württemberg

    5/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rückblenden in die Kindheit

    Wer bereits Romane von Alex Schulman gelesen und sich mit seiner Vita beschäftigt hat, weiß, dass der Autor autofiktionale Stoffe in seinem Werk verarbeitet. So könnte es auch hier sein, denn Dreh- und Angelpunkt ist das gestörte Verhältnis zwischen dem Sohn und seiner alkoholabhängigen Mutter. Vidar ist längst erwachsen, hat ein intaktes soziales Umfeld und arbeitet als Lehrer in einer schwedischen Mittelschule. In einer Schulpause kommt es zum Eklat: Vidar muss prügelnde Schüler voneinander trennen. Dabei packt er den Delinquenten Mellberg zu grob an. Der Teenager leistet Widerstand und beschwert sich – Vidar bricht in Tränen aus und erleidet einen Blackout: er kann sich an keine Details zum Hergang mehr erinnern. Es gibt zahlreiche Handy-Videos, die den Vorfall erfassen und zu Vidars Beurlaubung vom Schuldienst führen. Dieser wiederum rätselt, was sein emotional ungewohntes Verhalten konkret ausgelöst haben könnte und vermutet einen Trigger aus der Vergangenheit. Die Suspendierung schenkt Vidar Zeit, um Erinnerungslücken zu füllen und in Erinnerungen zu forschen. Dabei fällt ihm die alte Telefonnummer zum Ferienhaus in die Hände, in dem er als Kind viele Sommer gemeinsam seiner Familie verbrachte. Vidar wählt aus einer Laune heraus die Nummer und erreicht seinen längst verstorbenen Vater. Später spricht er auch mit seiner Mutter, der Schwester und seinem eigenen kindlichen Ich. Es stellt sich heraus, dass Vidar immer an demselben Tag anruft, am 17. Juni 1986, als er neun Jahre alt war. Irgendein Schlüsselerlebnis fand genau an diesem Tag statt, um das sich familiäres Schweigen hüllt und das sich seinem eigenen Bewusstsein entzieht. Mit Hilfe der Anrufe und gezielter Nachfragen versucht Vidar, den Tagesablauf zu rekonstruieren und den Grund für seinen Aussetzer zu finden. Auch in der Gegenwart lässt den Lehrer der Aufklärungsdrang nicht los. Er will eine Auflösung erzwingen, indem er wiederholt den Schüler Mellberg aufsucht. Vidar widersetzt sich den Ratschlägen der Polizei sowie einer befreundeten Kollegin. An seiner Wohnzimmerwand entsteht nach und nach ein verwirrendes „Fahndungsnetz“ mit Hinweisen, Erinnerungen und Ergebnissen seiner Recherchen. Akribisch werden immer mehr Puzzlesteine aus Vidars Kindheit in einem dysfunktionalen Umfeld zusammengetragen. Man bekommt den Eindruck, dass seine Besessenheit ungesunde Ausmaße annimmt, was dem Roman eine kontinuierliche subtile Spannung verleiht. Den möglichen Verlust seines Arbeitsplatzes nimmt Vidar dabei billigend in Kauf, er gerät zunehmend in eine Art Rausch. Schulman schreibt sachlich, findet aber beeindruckend starke Szenen, Sätze und Bilder, die das Verhandelte auf intensive Weise transportieren. Der Roman wird von einer unaufdringlichen Symbolik durchzogen. Ebenso wie Vidar selbst lauert man als Leser auf weitere Antworten, die das erlittene Trauma erhellen. Während des Lesens wird man zwischen Verständnis und Irritation hin- und hergeworfen. Schulman konstruiert keine Helden, sondern vielschichtige Figuren mit Ecken und Kanten Ich gestehe, dass ich zunächst Schwierigkeiten mit den surrealen Telefonaten in die Kindheit hatte. Sie sind ein interessantes Stilmittel, denn wer würde nicht gern mit seinem alten Ich in Verbindung treten? Auch wenn ich generell Schwierigkeiten mit magischem Realismus habe, konnte mich dessen Einsatz in diesem Fall überzeugen. Schulman versteht es dadurch, die zwei Zeitebenen sinnvoll zu verknüpfen. „Jetzt beginnt das Leben“ ist ein fesselnder, psychologisch fein austarierter Roman, der eindrucksvoll belegt, wie stark erlittene Traumata lebenslang fortwirken. Er eignet sich bestens für Lesekreise und wurde stimmig von Hanna Granz aus dem Schwedischen übersetzt.

  • Dajobama

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anruf in der Vergangenheit

    Jetzt beginnt das Leben – Alex Schulman Wieder ein spannender, beeindruckender Roman dieses schwedischen Autors. Vidar ist nach einem Vorfall von seiner Tätigkeit als Lehrer von der Schule freigestellt. Aus einem Impuls heraus ruft er die Nummer des Ferienhauses seiner Kindheit an – und siehe da, sein Vater ist am Apparat. Vidar taucht ein in eine vergangene Welt. Er ruft täglich an, in der Vergangenheit ist immer der 17. Juni 1986, und rekonstruiert diesen Tag Stück für Stück. Dabei bleiben hartnäckige Flecken im Dunkeln, die sich nicht auflösen lassen wollen. Was ist damals wirklich passiert? Es gibt Parallelen zwischen den beiden Handlungsebenen. Hier wie dort hat Vidar größere Erinnerungslücken. In der Gegenwart handelt er impulsiv und leichtsinnig, teilweise geradezu manisch. Als Leser muss man sich die Frage stellen, ob dieser scheinbar angeschlagene Mann denn überhaupt vertrauenswürdig ist, oder bildet er sich diese Anrufe in der Vergangenheit vielleicht bloß ein? Diese Art und Weise bruchstückhaft aus einzelnen Telefonaten und Erinnerungsfetzen eine Geschichte, die Jahrzehnte in der Vergangenheit liegt, zu erzählen, ist zweifellos faszinierend. Wie ein Puzzle setzen sich die Teile erst nach und nach zusammen. Vidar telefoniert ins Ferienhaus und hat mal den Vater, mal die Mutter, die Schwester und zunehmend auch sich selbst am Apparat. Das Geschehen wird so auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet und vor allen Dingen wird so die Vielschichtigkeit der innerfamiliären Beziehungen deutlich. Wie so oft gibt es nicht den/die Eine/n Schuldige/n, sondern es ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, die schließlich zu Kindheitstraumata werden. In dieser tiefgründigen Geschichte steckt so einiges drin, worüber es sich nachzudenken lohnt. Schulmans gewohnt eingängig fesselnder Schreibstil lässt volle Konzentration auf die Verkettungen der Handlung zu. Wunderbar! 5 Sterne

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Vergangenheit ist nur eine Telefonschnur entfernt

    „Es begann mit einer toten Ratte im Keller.“ (S. 7) und dem damit verbundenen Fund des kleinen abgegriffenen Telefonbüchleins seines Vaters in einer vergessenen Kiste. Da Vidar momentan, wegen einer Tätlichkeit einem seiner Schüler gegenüber, von seiner Arbeit als Lehrer suspendiert wurde und immer wieder über die Vergangenheit grübelt, wählt er aus einer Laune heraus die Nummer des Sommerhauses, in dem er, seine Schwester und ihre Eltern ihre Ferien verbrachten. Als das Unglaubliche geschieht und sich am anderen Ende der Leitung sein bereits verstorbener Vater meldet, beginnt für Vidar eine Reise zu einem einschneidenden Tag seiner Kindheit, der sich mit jedem Anruf und jedem Gespräch, auch mit sich selbst, klarer herauskristallisiert. Und während sich Vidar zwanghaft immer mehr in der Vergangenheit und seiner teils traumatischen Kindheit verliert, gerät sein Leben aus dem Gleichgewicht, verstrickt er sich ungewollt und mit besten Absichten immer tiefer in den Fängen von Gewalt und Schuld. Alex Schulman schreibt auch hier wieder tiefgreifend gegen den Schmerz einer verpassten glücklichen Kindheit an. Er dringt drastisch in die Psyche seines Protagonisten ein und legt den Finger dorthin, wo es am meisten schmerzt. Man leidet mit Vidar, einem etwas unbeholfen wirkenden, eigentlich herzensguten Mann, der durch die Umstände seines Aufwachsens stark geprägt wurde. Dabei geht es nicht darum, ungeschehen zu machen, was damals passierte, wie in diversen Zeitreise-Geschichten, sondern vielmehr darum, sich zu erinnern und zu verstehen, was seine Tat im Jetzt ausgelöst haben könnte. Die Telefongespräche Vidars mit sich selbst als Kind sind ein glaubhafter literarischer Kunstgriff, der die Unveränderlichkeit von Ereignissen deutlich macht, aber eindringlich deren unterschiedliche Wahrnehmung von Kind zu Erwachsenem herausstellt. Ein hinreißend spannender, soghafter und manchmal bedrückender Familienroman, bei dem die Vergangenheit nur eine Telefonschnur entfernt und doch allgegenwärtig ist, der sich mit dem Heute intensiv verbindet und psychologisch tiefgehend mit Erinnerungen beschäftigt. Als Schulman-Fangirl der ersten Stunde kann ich euch auch diesen großartigen Roman von ganzem Herzen empfehlen. Aus dem Schwedischen übersetzt von Hanna Granz #namethetranslator

  • Gina Lesefuchs

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anruf in der Kindheit

    Welche Ereignisse in der Kindheit sind so prägend, dass ein einziger Satz Jahrzehnte später zu einer Übersprunghandlung führen kann? Alex Schulman gibt in seinem neuen Roman „Jetzt beginnt das Leben“ dem Ich-Erzähler Vidar die Chance, einen Tag in seiner Kindheit zu rekonstruieren: Vidar findet im Nachlass seines Vaters ein Notizbüchlein mit der Telefonnummer des Sommerhauses, in dem Vidar als Kind mit seinen Eltern und seiner Schwester die Sommer verbracht hat. Als er die Nummer wählt, nimmt sein Vater ab – wie kann das sein? Vidar ruft immer wieder an und findet heraus, dass im Sommerhaus immer derselbe Tag ist, der 17. Juni 1986. Er telefoniert mit der ganzen Familie, auch mit seinem kindlichen Ich. Doch was ihm zunächst wie ein Spaß erscheint, wird zu einer Aufarbeitung der Vergangenheit. Da Vidar als Lehrer vorübergehend suspendiert ist, macht er aus diesen Anrufen in der Vergangenheit ein echtes Projekt und nutzt eine Wohnzimmerwand als Koordinatensystem, in dem er minutengenau den Ablauf des 17. Juni 1986 in dem Sommerhaus nachvollzieht; jede Bewegung jedes einzelnen Familienmitglieds trägt er akribisch ein. Neben der Vergangenheitsrecherche versucht Vidar herauszufinden, was genau zu seiner Suspendierung vom Schuldienst geführt hat. Er wollte nur einen Streit zwischen Schülern schlichten, wird nun aber wegen angeblicher Misshandlung eines Schülers angeklagt. Vidar kann sich an den Vorfall nicht vollständig erinnern, Videos sprechen gegen ihn. Dieser Roman scheint zunächst eine Zeitreisegeschichte zu sein, wie sie schon mehrfach erzählt wurde. Zunächst lässt es die Lesenden auch schmunzeln, wenn die Mutter in der Vergangenheit schimpft: „Was ist denn jetzt schon wieder?“ (S. 16) Nach und nach wird jedoch klar, dass dies Anrufe in der Kindheit kein Vergnügen für Vidar sind, sondern ihm dazu dienen sollen, ein Kindheitstrauma aufzuarbeiten. Sehr berührend schildert Schulman, wie Vidar sich an sein kindliches Ich erinnert, das sich so sehr wünscht, dass seine Eltern sich und auch ihn lieben. Der kleine Junge versucht, sich unsichtbar zu machen, um alles mitzuverfolgen: „Da ist der Junge ja! Er macht so wenig Aufhebens um sich, dass man ihn beinahe vergisst. Selbst sein Atem nimmt keinen Raum ein.“ (S.51) Auch als Erwachsener hat Vidar dieses Gefühl der Unsichtbarkeit: „Sie nahmen mich gar nicht wahr, liefen schnell an mir vorüber, als wäre ich unsichtbar oder durchsichtig.“ (S. 73) Die beiden Zeitebenen werden parallel erzählt: Einerseits versucht Vidar, den 17. Juni 1986 in allen Einzelheiten zu rekonstruieren, andererseits muss er in der Gegenwart der Polizei Rede und Antwort stehen. Immer wieder versucht er auch trotz eines verhängten Kontaktverbots, mit dem von ihm angeblich misshandelten Schüler zu sprechen. Einziges Manko an diesem Buch ist für mich der deutsche Titel. „Jetzt beginnt das Leben“ ist der Satz des Vaters, wenn er nach tagelanger Verstopfung endlich auf Toilette gehen kann. Soll mit dem Titel also auf eine Verstopfung des Erinnerungsvermögens angespielt werden, die es zu beseitigen gilt? Der schwedische Originaltitel „17. Juni“ ist deutlich passender, hätte wegen der historischen Bedeutung in Deutschland aber vermutlich falsche Erwartungen geweckt. Fazit: Ein ungemein berührender Roman, der erahnen lässt, dass unter der Oberfläche eines scheinbar unbeschwerten Tags in einem idyllisch am See gelegenen Sommerhaus Erinnerungen verborgen sein können, die sich erst Jahrzehnte später ihren Weg ans Tageslicht bahnen. Schulman erzählt so liebevoll die Geschichte eines Mannes, der sein kindliches Ich schützen und umarmen möchte, dass mir die Tränen kamen. Da ich leider nicht so viele Sterne wie auf dem Cover abgebildet geben kann, werden es volle 5/5.

  • Bewertung

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    Vidars Leben ist, nach einem gewalttätigen Vorfall an der Schule, aus den Fugen geraten. Er ist erstmal von der Arbeit suspendiert. Zufällig findet er die Telefonnummer des alten Sommerhauses seiner Familie. Er ruft an und am anderen Ende ist sein Vater, der bereits verstorben ist. Die Telefonleitung führt zurück in die Vergangenheit, an den 17.Juni 1986. Irgendwas muss an diesem Tag passiert sein. Um das rauszubekommen, ruft er Tag für Tag wieder an. So nähert er sich seiner Kindheit immer weiter an, doch die Gegenwart wird immer dramatischer. Verbissen versucht er dieses Trauma aus der Vergangenheit aufzulösen. Alex Schulmann verbindet in diesem Roman ein Familiendrama, psychologische Spannung und ein mystisches Element. Ich habe das Buch in kürzester Zeit durchgelesen, weil es mich so gefesselt hat. Spannend ist die Idee, die Vergangenheit anzurufen. Er hat so die Möglichen mit Mutter, Vater, der Schwester und sogar sich selbst zu sprechen. Immer wieder ruft er an, zu unterschiedlichen Zeiten, wird immer verbissener. Er muss wissen was an diesem Tag geschehen ist, um sich besser zu verstehen. Besonders die Telefonate mit sich selbst als achtjährigen Jungen, sind so emotional. Schulman läuft zur absoluten Hochform auf, zeigt hier sein ganzes Können. Der Roman endet mit einem Knall, schmerzhaft und so furchtbar authentisch. Ich bin sowieso Fan von Schulman und jetzt noch etwas mehr. Emotional, tiefgründig und familiäres Trauma. Eine ganz große Empfehlung von mir.

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Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Andreea Haug

    Andreea Haug

    OSIANDER Wangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meisterhafte Erzählweise

    Schulman schreibt über Kindheit und ihre unsichtbaren Narben mit einer Intensität, die unter die Haut geht. Dieser Roman lässt nicht so schnell los und beschäftigt einen lange nach dem Auslesen.
  • Zum Bewerterprofil von Anke Hackler

    Anke Hackler

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jetzt beginnt das Leben

    Alex Schulman gehört mittlerweile zu einem meiner Lieblingsautoren. Mit seinem neuen Roman nimmt er den Leser sofort in Beschlag. Wie wäre es, wenn wir im Gestern anrufen könnten, anrufen in unserer Kindheit? Sehr anrührend erzählt er von der Suche nach der verlorenen Kindheit und der Verarbeitung dieser. Eine tolle Idee für einen Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Dirk Lengersdorf

    Dirk Lengersdorf

    Thalia Mayersche Heinsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und täglich grüßt das Murmeltier

    Ein wahnsinnig guter psychologischer Roman, der sich mit dem Thema Kindheitserlebnissen auseinandersetzt und mich mit erzählerischen Mitteln gefesselt hat! Vidar, ein suspendiert Lehrer mit problematischer Gegenwart versucht seine Vergangenheit zu ergründen, in dem er in dem alten Sommerhaus anruft und mit jedem Anruf am 17.6.1986 landet... Was ist an diesem Tag passiert? Während Vidar in der Gegenwart immer tiefer in den Abgrund schaut, verfällt er in eine wahnhafte Suche nach der Vergangenheit. Dabei reißt er in den Leser mit in einen Sog! Nochmals: Ein wahnsinnig guter Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Diana Goldack

    Diana Goldack

    Thalia Dortmund – Thier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was geschah am 17. Juni 1986?

    Während in seinem Hier und Jetzt alles zusammenbricht, findet Vidar eine Verbindung zu seiner Kindheit. Aber warum ausgerechnet zu diesem einen Tag im Sommer 1986? Was ist es, woran er keine Erinnerung hat, das ihm sein jüngeres Ich nicht sagen kann? Nach und nach fügt alles zu einem Bild zusammen. Ein wunderschöner, spannender Roman rund um die Frage, warum wir Menschen so sind, wie wir sind.
  • Zum Bewerterprofil von A. Richter

    A. Richter

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Gespräch mit sich selbst

    Schulmans neuer Roman nimmt automatisch viel Raum beim Lesen ein. Denn was wir alle gemeinsam haben: eine Kindheit. Und egal, wie die aussah, wir können zurückblicken, aber nichts mehr ändern. Vidar, der Protagonist im Buch, wählt eine Nummer und hat sich selbst als Kind am Hörer und versucht mit wiederholenden Anrufen seine Kindheit peu à peu besser zu verstehen. Oft hatte ich das Bedürfnis durch das Buch hindurch Vidar zu schütteln und ihm zu sagen, dass er aufhören soll, weil er sich in immer brenzligere Situationen manövriert. „Jetzt beginnt das Leben“ wird das Leben der Leser erst einmal zum Innehalten zwingen.

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