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Produktbild: Gewöhnungsbedürftig
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Gewöhnungsbedürftig Roman über People Pleasing, Selbstzweifel und den Mut, alte Muster zu durchbrechen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1102

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

962 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600684

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

1102

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Pola

Seitenzahl

270 (Printausgabe)

Dateigröße

962 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600684

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  • Jessi

    5/5

    01.10.2026

    eBook (ePUB)

    Unglaublich stark! Mein Highlight dieses Jahr

    Gewöhnungsbedürftig von Daniela Wilmer ist ein unglaublich starker Debütroman. Er beschreibt so gut die Gefühle eines Millenials in den späten Dreißigern, besonders als Frau und die Generationskonflikte eines Mutter-Tochter-Gespanns. Katha ist Ende 30 und lebt ein für manche vielleicht eher unkonventionelleres Leben. Auf jeden Fall im Vergleich zu ihren Freundinnen. Keine längere feste Partnerschaft, nicht verheiratet, keine Kinder, kein richtiger Job sondern mehrere, um sich gerade so über Wasser zu halten und die Miete bezahlen zu können. Lange ist sie damit glücklich, oder zumindest denkt sie das. Aber nachdem sie sich die Hand bricht und für ein paar Wochen zu ihrer Mutter in die Heimat zieht und dabei auf einen alten Schulfreund trifft, den sie 20 Jahre nicht gesehen hat, fängt sie an zu reflektieren. Was ich zunächst erwartet hatte bei dem Klappentext war, dass Katha nach Hause kommt, ihre Mutter sie zwischendurch durch ihre übergriffige und kritisierende Art zur Weißglut bringt und wir einen Romancepart mit ihrem alten Schulfreund Bruno bekommen. Falsch gedacht, zum Glück. Denn dieses Buch ist anders und so so viel mehr als das. Denn während dieser Zeit Zuhause geraten Mutter und Tochter immer wieder einander nachdem sie sich kurz annähern. Es ist konfliktgeladen und schwierig. Man versteht aber mit der Zeit warum die Mutter-Tochter-Beziehung zwischen den beiden so ist und dass es in diesem Buch vor allem darum geht, wie man schnell be-und verurteilt und auf den ersten Blick denkt, es ginge anderen Personen (speziell Müttern) gut, aber dass man eben niemandem postpartale Depressionen, einen unerfüllten Kinderwunsch, oder Überforderung ansehen kann und dann zusätzlich der Druck der Gesellschaft nach außen hin perfekt und glücklich zu sein. Katha ist dabei ein Mensch, der durch die geprägte Kindheit Tiefe Unsicherheiten mit sich trägt, die im Grunde 24/7 in ihrem Kopf präsent sind und ihr Leben sabotieren. Eigentlich weiß sie das auch, aber so richtig damit umzugehen weiß sie nicht und damit geht es ihr in diesem Buch auch nicht alleine. Ihre Mutter ist ihr dabei gar nicht so unähnlich und versucht eben auch nur irgendwie weiter zu machen. Dieser Roman war etwas wirklich ganz besonders. Es lässt einen selbst reflektieren und war für mich wirklich Augen öffnend. Es kann nach außen hin noch alles perfekt aussehen, man weiß nie wie es wirklich hinter dieser inszenierten, "perfekten" Fassade aussieht. Besonders fand ich die Entwicklung zwischen Katha und ihrer Mutter Petra berührend. Eine große Leseempfehlung!

  • Nadine Dietz

    aus Pforzheim

    5/5

    27.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wundervoll, ehrlich und echt

    Hierbei handelt es sich um das Debüt von Daniela Wilmer und nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich diesen Roman lesen möchte. Die 37jährige Katha lebt in Berlin und scheint ihren Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben. Sie flüchtet sich in Beziehungen, um nicht alleine zu sein und sie ist voller Selbstzweifel. Das Schicksal in Form einer gebrochenen Hand bringt sie für acht Wochen zu ihrer Mutter in ihre Heimat zurück und ihre Jugend wird wieder präsent und sie trifft ihren Jugendschwarm Bruno wieder. Mich hat der ehrliche, offene und intensive Schreibstil sehr berührt und ich habe Katha gleich in mein Herz geschlossen. Die Annäherung zwischen ihr und ihrer Mutter Petra war bewegend und Daniela Wilmer hat ihre Figuren liebevoll und echt gezeichnet. Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war so gespannt, was mich am Ende erwartet. Für mich ist dieses tiefgründige Debüt sehr warmherzig und ich hoffe auf viele weitere Geschichten der Autorin. Es geht eine grosse Leseempfehlung von mir in die Welt . Danke für die wunderbaren Lesestunden.

  • jennylovesreading

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    09.10.2026

    eBook (ePUB)

    Auf der Suche nach sich selbst

    Der Roman Gewöhnungsbedürftig von Daniela Wilmer erschien am 28. September 2026 bei Pola. Auf 272 Seiten begleiten wir die Protagonistin Katha, die wegen einer gebrochenen Hand für acht Wochen zurück zu ihrer Mutter ziehen muss. Wir erfahren recht schnell, dass Katha 37 Jahre alt ist, in Berlin lebt und nach ihrer Schulzeit möglichst schnell aus ihrem Heimatort verschwinden wollte. In Berlin arbeitet sie gelegentlich als Kellnerin und Grafikerin, allerdings nie mehr als unbedingt nötig. Deshalb ist sie immer wieder knapp bei Kasse. Zeitweise scheint ihr dieses Leben zu genügen, nur um kurz darauf erneut unzufrieden mit sich selbst zu sein. Katha nervt es zunehmend, dass sie sich ständig verstellt und anderen anpasst, anstatt einfach sie selbst zu sein. Sie hat das Gefühl, es allen recht machen zu müssen, und gleichzeitig ständig Angst vor Ablehnung. Erst ein offenes Gespräch mit ihrer Mutter hilft ihr dabei, einige ihrer Verhaltensmuster besser zu verstehen. Besonders gut gefallen haben mir die Themen Selbstzweifel, Lebensziele und Akzeptanz. Auch die gesellschaftlich noch immer wenig besprochenen Themen, dass Mütter nach der Geburt nicht zwangsläufig sofort bedingungslose Liebe für ihr Kind empfinden und manche Frauen sich bewusst gegen Kinder entscheiden, halte ich für wichtig. Hier hätte ich mir allerdings gewünscht, dass diese Aspekte noch etwas ausführlicher behandelt worden wären. Insgesamt hat mich der Roman gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt. Einige Themen fand ich sehr interessant, allerdings wird mir die Geschichte nur für kurze Zeit im Gedächtnis bleiben.

  • nessabo

    Thalia Book Circle Community

    3/5

    07.10.2026

    eBook (ePUB)

    Eine etwas schleppende Geschichte, die mich nicht ganz zufriedengestellt hat

    Die Bücher aus dem pola-Verlag machen Platz für progressive, weibliche Perspektiven. Und ich schätze das sehr, weshalb meine Erwartungen an dieses Debüt entsprechend hoch waren. So richtig konnten sie aber leider nicht erfüllt werden. Eine Protagonistin Ende 30 finde ich erstmal toll! Diesem Alter fühle ich mich mit Mitte 30 deutlich näher als den unsicheren Zeiten der frühen 20er - auch wenn ich das nicht verallgemeinern möchte. Die Autorin sagt selbst, dass sie quasi ein Coming-of-Age für eine ältere Altersgruppe geschrieben hat. Diesem Anspruch ist sie wohl gerecht geworden, aber ich bin unsicher, ob das für mich so funktioniert. Das sehr chaotische Leben Kathas war dabei noch weniger mein Problem. Auch Menschen in ihren 30ern dürfen noch mit ihrem Alltag struggeln und sich unsicher in Bezug auf das eigene Selbst fühlen. Was mir aber bitter aufgestoßen ist, gerade für einen eigentlich progressiv angelegten Roman, ist die ständige Abwertung anderer Frauen. Erschreckend viel Raum nimmt das unermüdliche Vergleichen und Konkurrieren mit Kathas weiblichen Geschlechtsgenossinnen ein. Daraus hätte die Autorin sogar auch noch etwas machen können, denn wir tragen diesen Reflex schließlich alle in uns. Aber dafür hat mir am Ende doch die Selbstreflexion gefehlt, das Verhalten bleibt umkommentiert stehen. Und ich möchte mittlerweile einfach nicht mehr davon lesen, wie Frauen in vermeintlicher Konkurrenz zueinander stehen, sondern ihre gelebte Solidarität sehen. Die komplizierte Beziehung zwischen Katha und ihrer Mutter steht im Zentrum der Geschichte. Anfangs war ich da auch noch optimistisch, dass es zu einer glaubhaften Beziehungsentwicklung kommt, aber so richtig konnte das nicht erfüllt werden. Die beiden geraten so oft aneinander, scheinen dann in den Dialog zu kommen, nur um doch wieder abzubrechen. Und dann auf einmal, kurz vor Ende, gelingt das tiefgründige Gespräch doch noch. Das kam mir leider etwas konstruiert vor, obwohl ich die grundsätzlichen Themen so toll fand - z. B. „Regretting Motherhood“ und dass es eben nicht bedeutet, das eigene Kind nicht zu lieben, sondern einfach die gesellschaftliche Mutterrolle. Auch postpartale Depressionen sollten viel öfter in moderner Literatur Platz finden. In dieser konkreten Beziehung fand ich es zudem besonders problematisch, wie Katha an einer Stelle ihre Mutter regelrecht drängt, Alkohol zu trinken, obwohl diese für mich relativ deutlich kommuniziert, dass sie das nicht möchte. Auch der Ansatz, dass Alkohol notwendig ist, um tiefe Gespräche führen zu können, ist keiner, den ich in Büchern mag. Ich bleibe damit ernüchtert zurück und fand den Roman dem Titel entsprechend gewöhnungsbedürftig. Für mich hätte es mehr sensiblen Tiefgang und eine glaubhaftere Figurenentwicklung geben dürfen. Bruno war ein sanfter Lichtblick und auch für die angeschnittenen Themen spreche ich ein Lob aus, aber so wirklich packen wollte mich das Buch nicht. 3,5 ⭐️

  • MirjS

    aus Essen

    5/5

    07.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bin ich zu viel?

    Auch mir fällt es schwer „Nein“ zu sagen. Habe einen Helferkomplex, der es mir manchmal nicht ermöglicht für meine eigenen Bedürfnisse einzustehen und zudem ein großes Problem mit meiner Mutter. Ganz ähnlich wie Katha, Daniela Wilmers Hauptprotagonistin in ihrem Debütroman „Gewöhnungsbedürftig“, die ihre Unsicherheiten, Zweifel und Komplexe, durch teils fragwürdige Ablenkungen, zu überspielen versucht, während alte Konflikte an ihr nagen und sie beginnt, die Vergangenheit ihrer Mutter zu hinterfragen und langsam zu verstehen. Themen und innerliche Zerrissenheiten, in denen sich sicher viele wiederkennen werden. Mir jedenfalls erging es so. Während des Lesens konnte ich nicht nur vieles auf mich übertragen, sondern auch vieles überdenken, was mich auf berührende Weise sowas wie versöhnlich und milde gestimmt hat. Das klingt jetzt sicher nach hartem Tobak, ist es jedoch gar nicht, da die Autorin die „Problematik“ zwar mit einer sehr direkten, doch auch ebenso unterhaltsamen, wie einfühlsamen Schreibweise und Story angeht. Zudem hat sie mit der chaotischen, aber sehr sympathischen und liebenswerten Protagonistin einen absoluten Volltreffer gelandet. Fazit: „Gewöhnungsbedürftig“ ist nicht nur authentisch, ehrlich und direkt, sondern dabei auch noch wahnsinnig humorvoll. Ein wirklich großartiger, warmherziger und auch Augen öffnender Roman über Generationskonflikte und den Weg zu sich selbst.

Kundinnen und Kunden meinen

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annika Kornrumpf

    Annika Kornrumpf

    Thalia Köln-Weiden – Rhein-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Du bist nicht zu viel!

    Katha ist 37, lebt in Berlin und lebt ihr Leben so wie es ihr passt. Während ihre Freundinnen alle in ernsthaften Beziehungen sind und Kinder kriegen, arbeitet Katha als Kellnerin, liebt Bars und lange Nächte und springt von Beziehung zu Beziehung. Nach einer Trennung fällt sie bei ihrer Frauenärztin die Treppe runter und zieht kurzfristig mit gebrochener Hand zurück zu ihrer Mutter nach Bad Godesberg. Dort angekommen merkt sie, wie viele Baustellen sie eigentlich hat. Alte Konflikte mit ihrer Mutter kommen wieder hoch und, da Flucht mit gebrochenem Arm keine Option ist, versucht sie die Konflikte in Angriff zu nehmen. Und dann ist da noch Bruno. Ein Klassenkamerad aus der Abiturzeit, für den Katha früher einmal Gefühle hatte. Katha wird klar, dass sie nicht immer vor sich selbst davonlaufen kann und dass sie an ihren Problemen und an sich arbeiten muss um glücklich werden zu können. Ich konnte mich an vielen Stellen gut in Katha hineinversetzen. Und auch wenn das Buch mit viel Humor geschrieben wurde, geht es doch um viele sehr ernste Themen, die mich nachdenklich gestimmt haben.
  • Zum Bewerterprofil von A. Heim

    A. Heim

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    2/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wirklich gewöhnungsbedürftig!

    Wir folgen Kathe, die sich gerade erst von ihrem Freund getrennt hat, fast schwanger war, und sich vor Freude, dass sie es dann doch nicht war, den Arm gebrochen hat. Jetzt lebt sie für die nächsten Wochen wieder in ihrer Heimat bei ihrer Mutter. Zwischen Problemen, dem Leben in Berlin und alten Freundschaften, sucht sie nach Versöhnung mit ihrer Mutter und einer glücklicheren Zukunft. An und für sich hat mich das Buch wirklich unglaublich angesprochen. Ich hatte mir erhofft, eine komplexe und komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung zu sehen, dass alte Wunden wieder aufgerissen werden, es vielleicht mal so richtig kracht und am Ende finden beide doch noch zusammen. Leider hat mich dieses Buch wirklich gar nicht gepackt. Ich hab etwas gebraucht, um in die Story zu kommen, was bei einer Geschichte unter 300 Seiten nicht der Fall sein sollte. Auch fand ich, wie die Themenschwerpunkte gesetzt wurden, echt nicht passend und gut. Anstatt eben dieser im Klappentext erwähnten Mutter-Tochter-Beziehung lag der Fokus auf Frauenshaming und ihrem neuen Macker, der ein "Freund" aus der Schulzeit war. Ich fand es echt schrecklich, denn natürlich kann ich Kathas Unsicherheiten nachvollziehen, aber niemals übertrage ich diese auf andere Frauen. Katha hat es so unglaublich genervt, wenn ihre Mutter ihren Körper, ihren Lifestyle und Beziehungen kommentiert und gar kritisiert hat, nur um sich umzudrehen und dasselbe zu machen. Auch habe ich noch nie eine so frauenfeindliche innere Stimme gehört wie bei Katha. Egal, was ihr im Leben passiert, oder eben in den 8 Wochen Gipsarm, alle anderen Frauen, denen sie in dieser Zeit begegnet ist, waren daran schuld. Das hat mich beim Lesen einfach unglaublich sauer gemacht Das einzig Positive, was es an diesem Buch gibt, deswegen zwei Sterne, ist das Thema „Regretting Motherhood“ (auch wenn es viel zu kurz angesprochen wurde) und Bruno (ein Engel der Mann)! Wirklich leider gar nicht mein Buch :(

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